Frage zu Leuchtpunktvisieren

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    • Frage zu Leuchtpunktvisieren

      Hallo,

      Sport-Pistolenschützen benutzen auf ihren Waffen zumeist Leuchtpunktvisiere.
      Dies erscheint auch durchaus logisch, da diese Visiere eine rasche, genaue
      Zielerfassung ermöglichen.

      Ich hatte mir mal ein preiswertes Leuchtpunktvisier gekauft (Glaube es war von
      Walther) und bissle damit herum experimentiert, fand es aber gar nicht so einfach
      zu handhaben, Leuchtpunkt und Ziel in Einklang zu bringen.
      Nun gut, das wird wohl eine Übungssache sein.

      Jedenfalls habe ich das Teil später mit einer LP, bei der die Kimme fehlte, mit
      verkauft.

      Jetzt hätte ich eine Frage an Nutzer von Leuchtpunktvisieren:
      Es gibt offene System und solche, die geschlossen, einem kleine ZF nicht
      unähnlich sind. Zumindest optisch.
      Und es gibt diese Optiken von 30 bis 600 und mehr Euronen.

      Was unterscheidet die Bauweisen und woraus ergeben sich die teilweise
      hohen Preisunterschiede?
      Gibt es eine Unterscheidung, wenn man so eine Visierung bei Handfeuerwaffen
      oder bei Gewehren benutzen möchte?
      Wie genau sind diese Geräte?
      Wenn ich ein Feinwerkbau-Matchgewehr mit einem solchen Visier anstatt eines
      Diopters sehe, frage ich mich, ob das sinnvoll ist. Oder eher eine Spielerei?

      liebe Grüsse ... Patrick
      Tom O'Toole said: 'Don't complicate your life!'
      __________

      ¡ No ahorcar Galgos !
    • Bei den Geschlossenen wird der halbdurchlässige Spiegel (Glasplatte) innen drin verkippt/verschoben.
      Bei den offenen das ganze Visier. Die offenen haben weniger Glasflächen sind oft kleiner und leichter und decken weniger ab. Ich persönlich bevorzge die offenen aus Metall.

      Die geschlossenen können durch die innere Verstellung (eventuell) feiner verstellt werden.

      In beiden fällen wird ein Leuchtpunkt (z.B. LED hinter einer punktförmigen Blende) über eine gekrümmte Glasplatte eingespiegelt.

      Hauptsache gute Qualität. Schrott gibt es bei beiden Arten.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von the_playstation ()

    • Hab auch auch ein offenes und günstiges und bin damit sehr zufrieden. Wichtig ist, dass man zwischen rot und grün wechseln kann- je nach Umgebungshelligkeit. Bei einigen lassen sich noch div. Absehen einblenden, die aber meist das Ziel überdecken bzw. überstrahlen. Überhaupt ist der Leuchtpunkt bei den billigen eher grob und daher mehr fürs plinken als fürs präzise visieren gedacht- kommt also auf deinen Verwendungszweck an. Danach richtet sich auch, welches Preissegment hier infrage kommt. Die teuren sind auch für die Jagd geeignet, im Keller braucht man so was dann eher nicht ;)

      Auf Kurzwaffen sind RD besonders gut geeignet, auf Langwaffen sind eher ZF zu bevorzugen. Ist dann auch eine Frage der Montagemöglichkeiten. Es gibt auch RD mit Vergrößerung, so eines hab ich auf der MP5 drauf. Die offenen haben auch den Vorteil, dass sie nicht so klobig auf der Waffe wirken und auch leichter sind. Aber das ist eher eine Geschmacksfrage. Zudem sind sie auch günstiger.

      Das einschießen ist analog zum ZF. Da wo der Treffer ist, den Leuchtpunkt drauf und je nach Streukreis, sollte man nach 3-5 Schüssen schon eine korrekte Einstellung haben. Hier hilft ein Bock oder eine andere Einspannhilfe. Freihändig wirds natürlich etwas schwieriger. Ist das RD erst mal justiert, erfährt auch der ungeübte Schütze bessere Ergebnisse als mit anderen Visierungen.

      Hängt also von deinem Anwendungsfall und auch der Waffe ab, vllt kannst du das mal näher beschreiben. So oder so ist ein RD eine sinnvolle Ergänzung, muss nicht teuer sein, einfach in der Handhabung und macht einfach Spaß. Je nachdem kann ein LP-ZF aber auch die bessere Alternative sein.
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • Die Dicke des Red Dot richtet sich nach der Größe des Loches (vor der LED) und dem Abstand der LED + Lochblende von der Glasplatte.

      Will man einen signifikant dünneren Leichtpunkt muß man die Position der LEDund der Lochblende im RD ändern und zwischen der Lochblende und der Glasscheibe einen Minikugelspiegel (z.B. ein Stahl-BB). Durch die Wölbung des Stahl BBs wird das Loch in der Lochblende wesentlich kleiner projeziert.

      Kann das leider gerade nicht entsprechend aufmalen.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Wird der Leuchtpunkt zu klein bzw. fein, erschwert das wiederum das absehen. Dann kann man besser ein LP-ZF einsetzen. Das lohnt sich besonders dann, wenn die Kurzwaffe einen engen Streukreis hat. Wenn sie aber ohnehin schon streut, macht ein gröberer Leuchtpunkt nix besser oder schlechter. Es erleichtert aber das ausrichten auf das nächste (Plinking-)Ziel. Auch kann man damit Unzulänglichkeiten der offenen Visierung kompensieren. Zudem gibts ja auch noch ZF mit beleuchtetem Absehen.

      Kommt halt ganz drauf an, was dann sinnvoll ist oder nicht.
      Welche Waffe auf welcher Distanz?
      Welche Ziele in welcher Größe?
      Schnelligkeit oder Genauigkeit?
      Montagemöglichkeit?
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • verodog schrieb:

      Sport-Pistolenschützen benutzen auf ihren Waffen zumeist Leuchtpunktvisiere.
      Dies erscheint auch durchaus logisch, da diese Visiere eine rasche, genaue
      Zielerfassung ermöglichen.

      Ich hatte mir mal ein preiswertes Leuchtpunktvisier gekauft (Glaube es war von
      Walther) und bissle damit herum experimentiert, fand es aber gar nicht so einfach
      zu handhaben, Leuchtpunkt und Ziel in Einklang zu bringen.
      Nun gut, das wird wohl eine Übungssache sein.
      Speziell bei kurzwaffen bringt ein Red Dot nur was, wenn man immer auf Anhieb genau den gleichen Anschlag hat, sonst rudert man mit den Handgelenken rum, bis man den Punkt gesehen hat. Und wenn mal wer vergessen hat, das Ding einzuschalten, dann wird noch viel länger rumgerudert. Ich persönlich würde nur auf Langwaffen Reflexvisiere schnallen, weil da der Anschlag generell viel stabiler ist.


      verodog schrieb:

      Was unterscheidet die Bauweisen und woraus ergeben sich die teilweise
      hohen Preisunterschiede?
      Die Röhrenbauweise ist weniger Licht- und Reflexionenempfindlich und oft einfach robuster, hat aber den Nachteil, dass man weniger Fläche zum durchgucken hat. Der große Vorteil vom Reflexvisier ist ja, dass man mit beiden Offenen Augen die Waffe in Anschlag nimmt, und dann einen Schönen Punkt im Raum "Schweben" hat, wo man dann auch trifft.

      Die Teureren Reflexvisiere haben (auf wunsch) kleinere und meistens schärfere Punkte, haben einen kleineren oder "gar keinen" Parallaxefehler, klareres Glas, automatisches Ein- und Ausschalten, weniger stromverbrauch, sind z.T. NV tauglich, Wasserfest, Robuster, haben eine lange garantie, guten Service, Ersatzteilversorgung. Vor allem die Reflexvisiere in der Klasse unter 200€ fallen auf z.B. Selbstladeflinten relativ schnell auseinander.


      verodog schrieb:

      Gibt es eine Unterscheidung, wenn man so eine Visierung bei Handfeuerwaffen
      oder bei Gewehren benutzen möchte?
      Im Prinzip nicht, in der Praxis nimmt man an Kurzwaffen lieber kleine, die doof zum durchgucken sind, aber die Handlage nicht so krass verändern und die Funktion nicht beeinträchtigen. An Langwaffen ist das weniger ein Problem, da kann man auch große nehmen, die angenehmer zum durchschauen sind.


      verodog schrieb:

      Wie genau sind diese Geräte?
      Die teuren meistens sehr genau, die billigen haben oft einen deutlichen Parallaxefehler. Die gefühlte Genauigkeit hängt natürlich ein bisschen von der Punktgröße ab, da muss man ein bisschen rumprobieren bzw. nach Verwendungszweck gehen. Also so ganz grob: Auf große entfernungen oder auf Scheibe kleiner punkt, dynamisch auf kurze Entfernungen großer Punkt.

      verodog schrieb:

      Wenn ich ein Feinwerkbau-Matchgewehr mit einem solchen Visier anstatt eines
      Diopters sehe, frage ich mich, ob das sinnvoll ist. Oder eher eine Spielerei?
      Jetzt wird es halt "persönlich", muss jeder selber überlegen. Meine Meinung dazu ist, dass sich Reflexvisiere eher fürs Dynamische schießen eignen, weil die Punkte zum Scheibenlochen zu groß sind. Und sollte man doch mal eines mit kleinem Punkt haben ist das Teil recht teuer, is halt die Frage warum ein RD besser sein sollte als ein Diopter+Ringkorn um auf 10m Scheiben zu lochen.
      Friendly fire - isn't
    • Nashorn schrieb:

      Und sollte man doch mal eines mit kleinem Punkt haben ist das Teil recht teuer, is halt die Frage warum ein RD besser sein sollte als ein Diopter+Ringkorn um auf 10m Scheiben zu lochen.

      Genau den Punkt sollte man erstmal klären. Wer mit nem Matchgewehr Scheiben lochen will, (mit angemessener Spiegelgröße) fährt mit einem Diopter besser als ZF und RD. Das Einkreisen des Aussenrings ist präziser und einfacher, als punktuell die Mitte zu fixieren.

      Ansonsten hab ich mal nen parallaxefreies RD 100m mit ner M15 (oder 16 ?) geschossen...aber nur Blechsillouhette. War aber trotzdem cool, wenn man den Kopp hin- und herbewegt und der Punkt bleibt m Ziel :D
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    • Olja schrieb:

      Genau den Punkt sollte man erstmal klären. Wer mit nem Matchgewehr Scheiben lochen will, (mit angemessener Spiegelgröße) fährt mit einem Diopter besser als ZF und RD. Das Einkreisen des Aussenrings ist präziser und einfacher, als punktuell die Mitte zu fixieren.
      Ja, klar, ich war bei "FWB-Matchgewehr" automatisch von Scheibenlochen ausgegangen. Für Sillouetten ist ein Reflexvisier schon was feines, die Investition lohnt sich aber m.E. nur, wenn es darum geht, die Zeit zu reduzieren, präzision bekommt man da nicht so richtig raus. Außer jetzt z.B. bei ner Flinte mit Perlkorn, aber das wäre dann wieder ne ganz andere Baustelle :)
      Friendly fire - isn't
    • Olja schrieb:

      Wer mit nem Matchgewehr Scheiben lochen will, (mit angemessener Spiegelgröße) fährt mit einem Diopter besser als ZF und RD. Das Einkreisen des Aussenrings ist präziser und einfacher, als punktuell die Mitte zu fixieren.
      Genau das ist mein Gedanke, wenn ab und zu Matchgewehre, wie das Haenel 312,
      oder das FWB 300 usw. mit einem Leuchtpunktvisier angeboten werden.
      Sollte da die originale Visierung nicht dabei sein, würde ich vom Kauf des Gewehres
      absehen.
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    • Ich auch, aber das ist ja oft das Problem...die Frage "was ist besser"...kann eben nicht beantwortet werden, wenn das Ziel gar nicht klar ist. Berechtigung haben ja alle Zieleinrichtungen :thumbup:

      Aber mit Matchgewehr kann man ja auch Disziplinen finden, wo ein ZF dem Diopter überlegen ist. FT-Ziele mit Diopter dürfte schwierig werden.
      Allerdings sehe ich weder für Scheibe noch für FT irgendwie einen sinnvollen Einsatzzweck für RD. mit einem Matchgewehr....oder die Ziele sind entsprechend groß und es geht um Zeit...wie du schon geschrieben hast...
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    • verodog schrieb:

      Genau das ist mein Gedanke, wenn ab und zu Matchgewehre, wie das Haenel 312,
      oder das FWB 300 usw. mit einem Leuchtpunktvisier angeboten werden.
      Sollte da die originale Visierung nicht dabei sein, würde ich vom Kauf des Gewehres
      absehen
      Ok. dann also auch matchmäßig auf Scheibe schiessen ? Nur Diopter.
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    • Olja schrieb:

      Ok. dann also auch matchmäßig auf Scheibe schiessen ? Nur Diopter.

      Nein, mir geht es nicht um die spezielle Verwendung der Leuchtpunktvisiere.
      Mich interessiert lediglich, der Aufbau und die Zuverlässigkeit der Geräte.
      Wenn man sieht, was Schützen á la Jerry Miculek mit so einer Visierung
      auf scharfen Pistolen zuwege bringen und ich das mit dem Gerät vergleiche,
      dass ich da auf meiner LP hatte, muss es da doch große Unterschiede in
      Qualität und Handhabung geben.

      Gefühlt würde ich so eine Visierung auch nur auf Handfeuerwaffen verwenden.
      Und mit einem Match-LG definitiv mit Diopter schießen, ausser bei besonderer
      Verwendung, wie z.B. FT. Da natürlich mit ZF.
      Tom O'Toole said: 'Don't complicate your life!'
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    • Bei den "Leuchtpunktvisiren" ist die Größe des Punktes von ausschlaggebender Bedeutung.
      Die Punktgröße variiert zwischen 1 MOA und 6/7 Moa.
      Es ist klar, dass mit einem kleineren Leuchtpunkt präziser geschossen werden kann. Die Größe des Leuchtpunktes ist auch eine Frage des Preises.
      Ebenfalls die Parallaxfreiheit.
      Bei den "offenen" Reflexvisieren in der preiswerteren Klasse gibt es oft große Schwierigkeiten (Wiederholgenauigkeit) beim Einschießen.
      Sehr gute Reflexvisiere liegen im Preis zwischen 500 und 800 Euro (SIG, Aimpoint) und garantieren jeglichen Komfort.

      RedDot Visiere sind im Aufbau meist robuster und genauer als Reflexvisiere, natürlich massiger und schwerer.
      Bei der Montage und beim praktischen Einsatz sind Langwaffen vorzuziehen. Ein Präzisionsschuß, wie beim Scheibenschießen, ist nicht möglich.
      Für die Jagd aufgrund der schnellen Zielerfassung ganz ausgezeichnet. Gute Zielgenauigkeit ist mit einem Luftgewehr bis 25m möglich.
      Meine BSA Ultra SE mit einem Hawke RD (ca. 55 €) ist unschlagbar beim Plinken.
      Das o.g. Hawke-Modell verwende ich auch auf LP´s ( Crosman 2040, Crosman "Silhouette" und HW 45/40) auf 10m mit gutem Erfolg. Parallaxfehler habe ich dabei nicht beobachtet !

      MfG Horst (ShenHao) .
    • Bei den s.g. Reflexvisieren wird das Licht einer Leuchtdiode auf eine "gebogene", schrägstehende Glasplatte geworfen.
      Diesen Leuchtpunkt kann man durch eine Lochblende vor der Diode verkleinern.

      Ein RedDot ist so ähnlich wie ein ZF aufgebaut: massives Gehäuse mit entsprechenden Montagemöglichkeiten wie ein ZF.
      Wie beim ZF schaut man durch das RD und sieht einen eingespiegelten leuchtenden Punkt.

      Das ist aus meiner Sicht der Unterschied. Bitte um Nachsicht; ich bin kein Optiker oder Techniker.

      MfG Horst.
    • sehr informativ hier !!!! Vielleicht ist daher auch meine Frage gut platziert...ich hoffe der Themenersteller ist einverstanden ?

      Was glaubt ihr ist das günstigste paralaxefreie RD ? Habe ein günstiges Gamo AD30 auf meiner CP88 6 Zoll und damit ist die trefferlage ganz ok...aber paralaxefrei ist es kein bißchen...je nach Kopfbewegung wandert der Dot.....
      Weihrauch HW77 V-Mach 7,5 Joule, HW30s Werkszustand, Hämmerli Airmagnum 850 XT Werkszustand

      Walther CP88, GSG CP-1m, Zoraki HP01 (alle im Werkszustand und Schalli)
    • ShenHao schrieb:

      Wie beim ZF schaut man durch das RD und sieht einen eingespiegelten leuchtenden Punkt.
      Bei einem ZF wird die Gravur der Glasplatte beleuchtet und von der Gravur in Richtung Auge defus gestrahlt.
      Das klappt bei einem Red Dot nicht. Bei Red Dots wird immer ein kleiner Lichtpunkt (LED hinter Lochblende (oder Optik) über eine Glasplatte reflektiert. Und zwar nur in eine Richtung. In die, deren Verlängerung gerade durch die Glasplatte zum Ziel zeigt.

      Bei einem Red Dot ist die "Paralaxenfreiheit" etwas anderes. Sie hängt von der Wölbung und Dicke der Glasplatte ab. Dieses ist etwas völlig anderes, als die Paralaxe bei einem Zielfernrohr, wo es um die Brennweiten zu den Zwischenbildern geht. Mit Paralaxe hat es eigentlich nichts zu tun.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).

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    • Laut Wiki gibts da keinen Unterschied, ausser in der Bezeichnung:
      de.wikipedia.org/wiki/Reflexvisier



      Basstombone schrieb:

      sehr informativ hier !!!! Vielleicht ist daher auch meine Frage gut platziert...ich hoffe der Themenersteller ist einverstanden ?

      Was glaubt ihr ist das günstigste paralaxefreie RD ? Habe ein günstiges Gamo AD30 auf meiner CP88 6 Zoll und damit ist die trefferlage ganz ok...aber paralaxefrei ist es kein bißchen...je nach Kopfbewegung wandert der Dot.....
      Was verstehst du unter Paralaxe? Natürlich wandert der Leuchtpunkt je nach Blickwinkel etwas, wobei sich aber nur der Blickwinkel ändert, nicht der Zielpunkt. Das wäre ja sonst so, als würde sich die Kimme je nach Blickrichtung verschieben. Das ist dann eine Frage der Verschränkung:
      de.wikipedia.org/wiki/Reflexvi…eflex_sight_animation.gif

      Womit wir wieder beim Anwendungsfall & Co wären. Für die Kellerbahn auf einer einfachen LP reicht ein einfaches RD völlig aus und macht es vor allem dem ungeübten Schützen sehr einfach.
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • Richtig. Beim Red Dot gibt es keine Palaxenfehler. Aber andere durch den Schrägeinblick. Z.B. dadurch, daß der LED Punkt mitwandert. Daher sind die Glasplättchen in der Regel gebogen. Ganz 100% korrekt bekommt man es kaum hin.

      Gruß Play
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