Hartweizengrieß schädlich für den Lauf?

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    • Hartweizengrieß schädlich für den Lauf?

      Hallo,
      ich verwende Hartweizengrieß als Zwischenmittel und bekomme damit gute Schussgruppen hin.
      Ein Schützenkollege meinte jetzt, dass ich damit meinen Lauf ruinieren würde, da der Grieß zu hart wäre. Genaueres konnte er mir aber nicht sagen.
      Bei der Suche im Netz dazu habe ich sehr widersprüchliche Aussagen dazu gefunden, von "unbedenklich" über "wenn das der Lauf nicht aushält taugt er eh nichts" bis "ruiniert den Lauf". Aber das waren immer allgemeine Aussagen und keine Erfahrungsberichte.
      Kennt jemand eine verlässliche Quelle oder einen ausführlichen Test hierzu? Oder hat jemand von euch schon negative Erfahrungen mit Hartweizengrieß gemacht?
    • Ich bin zwar kein Vorderlader Schütze, aber da würde ich mir keine Gedanken machen, das SP fliegt ja auch mit aus dem Lauf, und das dürfte nichts weicher sein.
      Durch einen Lauf geht nun mal einiges durch, und dass bei Druck und Reibung auch ein gewisser "Verschleiß" (wenn auch nur sehr minimal) entsteht ist auch normal.
      Dafür ist son Lauf nun mal auch ausgelegt.
      In 50 Jahren wird man bei jeder Waffe die regelmäßig benutzt wird einen "Verschleiß" messen können.
    • Nimm Haferflocken.
      Es müssen aber die Kölln Flocken Blütenzart sein,
      die anderen fräsen den Lauf auf. Obacht vor den
      Echte Kölln Kernige. Damit sprengt man gerne mal
      die Trommel eines Revolvers.

      :tine:
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • Habe gestern Erbsen bei Aldi gesehen und an die Zeit der Jugend und der Erbsenpistolen gedacht. :D

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • black_friday schrieb:

      Ein Schützenkollege meinte jetzt, dass ich damit meinen Lauf ruinieren würde, da der Grieß zu hart wäre.
      Ich bin seit 30 Jahren Sportschütze und einige Schützenkollegen verwenden seit zig Jahren Hartweizengrieß.

      Mir ist noch nie zu Ohren gekommen das damit jemand seine Waffe ruiniert hätte.
      Gruß
      Andreas


      Ich bin immer noch verwirrt, aber jetzt auf deutlich höherem Niveau
    • Der Lauf von meinem Revolver hat immer noch Züge, trotz exzessiver Verwendung von Grieß. Daran wird er nicht zugrunde gehen.
      Ich habe aber auch zwei Pistolen. In die eine lade ich auch immer Grieß in die andere nicht. Der Grieß-Lauf sieht etwas stumpfer aus als der andere. Das ist aber nur optisch. Er verdreckt nicht schneller oder lässt sich schlechter laden. Ist meine gute Wettkampfwaffe.
      Ich bediene mich immer in der Küche, k.A. was für eine Art Grieß das ist.
      Es grüßt der Ottokar :)
    • Na, mit Filzscheiben unterschiedlicher Stärke. Da ich pro Revolver stets die gleiche Ladungsmenge verschiesse,
      ist es doch kein Problem, die richtige Stärke zu finden. Ich verwende seit ewigen Zeiten Unterlegefilz für Teppichböden.
      Die stanze ich mit der jeweilig nach Kaliber passenden Lochpfeife aus.
    • Kommt drauf an wie viel Pulver man verwendet.
      Und wo steht daß die Kugel bündig mit der Trommel
      abschließen muss?
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • NC9210 schrieb:

      Und wo steht daß die Kugel bündig mit der Trommel
      abschließen muss?
      Eigentlich ungeschriebenes Gesetz und das macht man aus zwei Gründen:
      1. Ein ungeführter langer Geschossweg ist der Präzision abträglich. Daher setzt man die Kugel so nah an das Laufprofil, wie möglich.
      2. Man fettet das Geschoss. Da man bei Revolver keine gefetten Langgeschosse und kein gefettetes Schusspflsater verwenden kann, schmiert man einen Fettring um den Kugelsitz. Das geht halt am besten, wenn die Kugel oben sitzt.
      Unabhängig davon sind Zwischenmittel vorgeschrieben.