Gespaltene Zuführrampe der P22 Q

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    • Gespaltene Zuführrampe der P22 Q

      Aufgrund der überweigend positiven Aussagen über die Funktion der Pistole, die ja angeblich verschiedene Munitionssorten frißt, habe ich sie gekauft. Zunächst möchte ich einmal kurz auf die Munitionsteste eingehen. Für mich als Träger einer solchen Waffe ist entscheidend, dass die Waffe abwechselnd mit Knall und Pfeffer-Kartuschen geladen werden kann und dann auch zuverlässig repetiert. Die Tests werden aber leiden nur mit Knall-Kartuschen durchgeführt. Das ist für mich leider nicht relevant und auch enttäuschend.
      So, nun komme ich zum Thema Zuführrampe der P22 Q. Mich hat beinahe der Schlag getroffen, als ich sah, dass die Rampe mindestens zweimal geteilt ist und man sogar mit dem Fingernagel die Rillen spürt. Ich habe so etwas bei noch keiner anderen Pistole scharf oder Platz gesehen und bin daher äußerst skeptisch was die Funktion anbelangt. Ich habe auch noch diese "billige" Zoraki 906 und meine, dass die P22 Q ihr nicht das Wasser reichen kann, auch qualitätsmäßig.

      Vieleicht kann mir ja ein User erklären warum so eine Rampe gefertigt wurde und was man sich dabei dachte die Rampe so zu verstümmeln. Man dachte doch da nicht etwa an die Bastler? Komischerweise wir das in den verschiedenen Vorstellungen dieser Pistole nicht erwähnt.
    • Ich beabsichtige keine Leuchtsterne zu verschießen, Marechal, sondern trage sie bei mir. Es ist unerheblich ob echte Waffe oder Platz-Version. Die Abläufe in der Waffe außer dem scharfen Schuss durch den Lauf sind dieselben. Da könnte ich mir ja gleich ein Plastik-Gerät für 6mm BB-Kügelchen kaufen.
    • Servus Albrechstburg,


      erst mal Hallo und willkommen im Forum. Ich habe zu Hause eine der ersten P22 noch mit Schlüssel zum abschließen. Diese ist stark gebraucht und hat mich nie enttäuscht. Des weiteren habe ich auch leider aber verrat es keinem fast alle bunten Klone.

      Wenn du die Gespaltenen (Zunge) Rampe ansprichst so ist die nicht selten bei SSW. Der Funktion tut dies aber keinen Abbruch. Warum dies so Hergestellt wird kann dir sicher Umarex erklären. Ich denke das sind Fertigungs Fragen, 2 hälften lassen sich nun mal besser herstellen als alles in einem und dann soll auch noch das Abzugs Gestänge rein.

      An die Bastler wird ständig, nicht nur bei Umarex gedacht, das übernimmt heut jeder User für sich selbst, mit ihren eigenen tollen Videos um die Arbeit der PTB zu erleichtern strengere Vorschriften zu erlassen.


      Die 906 kann ich auch mein eigen nenne finde diese aber persönlich nicht so toll da diese für mich kein bekanntes Scharfes Vorbild hat. Jedoch von der Funktionellen Seite her sehr fein ist.
      Meine persöhnliche Meinung kann auf der nächsten Seite schon anders ausfallen!

      MfG Nico
    • Hallo motionbär,

      Deine Antwort hat mir sehr gefallen. Ja, die Bastler. Du hast genau den Punkt getroffen und es erklärt, warum das Innenleben mancher Platz-Waffen dem Original eben nicht mehr gleichen kann. Irgendwo im Forum habe ich einmal etwas über den Spalt in der Zuführrampe der P22 gelesen. Leider finde ich den Kommentar nicht mehr. Vielleicht war es ja auch in einem anderen Forum zu lesen.
      Es stimmt, die Zoraki 906 hat kein Vorbild. Aber sie ist sehr zuverlässig. Auch hier wurde kürzlich aus der langjährigen PTB 946 die PTB 1026. Auch dieses haben wir den Bastlern zu verdanken.

      Wünsche Dir noch viel Freude an Deinen Modellen.
    • Hallo Schrotty,

      Schrotty schrieb:

      Albrechtsburg schrieb:

      Ich habe so etwas bei noch keiner anderen Pistole scharf oder Platz gesehen . . .
      Schon die alten Ermas hatten sowas und und die funktionieren nach über 40 Jahren immer noch . . . 8)
      ich bin sozusagen schon 50 Jahre Faustfeuerwaffenliebhaber. Aber so etwas habe ich bei den alten Ermas noch nicht gesehen.


      Smoky Farmer schrieb:

      Ist da die Rede von der Gußnaht?
      Smoky, eine Gussnaht ist das nicht. Es sind unregelmäßige Rillen in denen man den Fingernagel reinstecken kann. Als wäre die Zuführrampe an zwei Stellen gebrochen.
    • Zumindest würde ich mein Verteidigungskonzept überdenken; die heutzutage übliche Munition (die auch noch extremst unzuverlässig ist) hat grad mal 450 Bar.

      Das ist lächerlich, klar, es kann Fleischwunden verursachen, mit viel Glück sogar töten, aber in der SV läufts nie wie gewünscht ab.

      Jet Protector wäre da die bessere Wahl, das Teil ballert mit sehr starken Patronen eine massive Pfefferadung ins Ziel.

      Die andere Alternative wäre eine illegale, echte Waffe, für den Besitz kannst du allerdings schon 5 Jahre in den Knast gehen,... wenn mir die Cosa Nostra am Hals hinge, wäre die Entscheidung eindeutig, sonst nicht.

      Mein Rat:

      Hör auf zu spinnen und hol Dir ein sehr gutes Pfefferspray mit ballistischem Strahl, damit schaltest Du 99% aller Angreifer lautlos! aus.

      Für die restlichen Fälle gibts die Faust.
    • Wage ich zu bezweifeln.

      Marechal, Du gehst theoretisch immer noch vom Einzelangreifer aus.

      In der Praxis ist das heute aber nicht mehr so - und ja, ich weiß, daß Du das nicht gerne liest. Und ich weiß, daß Du insgeheim auch weisst, daß es - leider - so ist, wie ich sage... ;)

      Deine Fäuste kannste bei den heute als "Standard üblichen" 3-4 Angreifern, die zudem in der Regel trainierte Straßenschläger sind, getrost stecken lassen, und das ballistische Spray, also fachlich ein Gel, das einen gebündelten Strahl erzeugt, ist auch immer nur so gut, wie man als Anwender schnell genug ist, und genügend Angreifer damit erwischt - also meistens nicht.

      Da die Regelgebinde um die 70ml haben, ist zudem eine solche Flasche ruckzuck leer, zwei Angreifer allenfalls mit großem Glück erwischt, die kotzen dann, ok, aber der Rest ist stinkwütend und stürzt sich auf Dich. Und dann?

      Nee, so ein "Spray" oder "Gel" wird in der Praxis erst in der großen Kanne ab 300ml interessant, um sich damit adäquat, weil mehrsalvig schützen zu können - aber so einen Koloß mit sich rum schleppen, zudem noch verdeckt, ist problematisch.

      Bleibt also zunächst mal der JPX Jetprotector, der an sich sehr gut geeignet ist und wirklich auf 5-6 Meter geht (Training vorausgesetzt) aber in Deutschland nur mit zwei Kartuschen zugelassen ist, die Vierer-Version kommt offenbar nicht, gibts nur im Ausland, also strafbar. Sowohl bei der Zweier-, als auch bei der Vierer-Version ist das Wechseln der Kartuschen schnell nur mit sehr viel Übung möglich, zumeist nicht, und dann ist man auch damit der Dumme... Was hinsichtlich der geringen Munitionskapazit und der Neubeladung übrigens auch für Revolver gilt...

      Fazit: Pistole (SSW) mit Pfeffer- und CS-Beladung bleibt einzig praktikabel. Magazine ab 14 Schuß, besser mehr. Trotz der miesen Munitionsqualität immer noch und aus der Praxiserfahrung heraus die beste Lösung, geübten Umgang mit der Waffe und die Traute, im Notfall auch zu schießen (und genügend Ersatzmagazine dabei zu haben) vorausgesetzt. Und eben "gute" Munition, einerseits von besseren Herstellern wie etwa Walther, und andererseits selbst getestet. Geht ins Geld, aber besser so, als aufs Maul zu bekommen oder schlimmer...

      Da an einem stabilen Ledergürtel genug Platz ist neben einer SSW und Ersatzmagazinen, kann man noch ein größeres "Spray/Gel" (ab 150ml) mit führen, und halt noch einen Teleschlagi (jupp, illegal, weiß ich, aber sag das mal den Angreifern...) und ein Messer. Und man kann beten, nix von der ganzen Bewaffnung einsetzen zu müssen, weil man schlau genug ist, um alles, was auch nur 20 Meilen gegen den Wind nach Ärger riecht, stets uind immer und immer wieder neu die ganz große Ausweiche zu machen.

      Wer nun meint, das alles sei massiv einschränkend in punkto Lebensqualität, möge sich bittschön nicht an mich, sondern an die Jungs und vor allem Mädels wenden, Narren allesamt, die in Berlin Bundesregierung spielen...

      ;)

      Ach ja: wollen wir alle hoffen und beten, daß es nicht auch noch nötig wird in Deutschland, sich scharf zu bewaffnen...
    • habe so etwas bei noch keiner anderen Pistole scharf oder Platz gesehen und bin daher äußerst skeptisch was die Funktion anbelangt.
      Die 1911 in 22 lr HV von Sig Sauer hat auch eine geteilte Zuführrampe. Tut der reibungslosen Funktion keinen Abbruch....
      Und er sprach: Das größte Rätsel, süßes Kind, das ist die Liebe - doch wir wollen es nicht lösen. (Heinrich Heine)
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