Diana Chaser Erfahrungen/Meinungsaustausch/Tips & Tricks

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    • Nun habe ich einmal alle meine vorhandenen Munitionssorten in meiner neuen Chaser ausprobiert und eine kleine Tabelle über die Ergebnisse angelegt.
      Ermittelt habe ich die Streukreise im Garten auf eine Distanz von 10 m bei ca. 25°C Temperatur und leichtem Wind. Die Chaser war konfiguriert mit Pistolenlauf, Walther ZF 4x32c, Original-Schalldämpfer und es wurde auf einem Tisch aufgelegt geschossen. Ich war doch etwas überrascht, dass auch preisgünstigere Munition teilweise sehr gute Ergebnisse geliefert hat.
    • Ich hab Lelebeck in´s Spiel gebracht, weil ich dort meine Dampfer-Dichtungen kaufe.
      Bei IR Dichtungstechnik hab ich Dichtungssätze für QB78 geordert und wow! die sind auch schnell und preiswert. Guter Tip also.
      Grüße aus Connewitz

      Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis meist größer als in der Theorie.
    • Chaser mit Korntunnel





      Der Korntunnel ist von der letzten FWB 300 Universal Version. Es gab von FWB auch einen niedrigeren abnehmbaren Korntunnel, darin gerät aber das Originalkorn der Chaser ins Tunnelblickfeld.

      Unter dem Diopter sitzt eine Erhöhung, die als Weaver-Erhöhung verkauft wird. Auf dem oberen 11 mm Prisma sitzt im Originalzustand eine mit 2 Schrauben fixierte Weaverschiene a la Sutter Link

      Diese 11 mm Schienen sind ja alle PI mal Daumen. Mal ist die untere Schiene zu breit/schmal, mal ist es die obere, mal passts, wie hier.. ;) Der FWB-Korntunnel hat auch so ca. 11 mm, HW-Korntunnel sind z.B. zu schmal. Diese schnell und schmutzig Lösung funktioniert soeben, da man den vorderen Ring für den Tunnel anziehen muß, bis es knarzt.

      Besser wäre auch für andere Freizeitwaffen vorne ein passender Rohradapter mit 11 mm Prisma. Diesen selbst zu bauen bräuchte aber einen Stirnwinkelfräser in einer äußerst sauberen Führung und keine 2 linken Hände. :) Ein bißchen Verschnitt wird's da geben, aber das Material ist ja nicht teuer.
      Einen Versuch mit den Crosman MT 459 Laufadaptern für die 2240 werde ich mir bald mal gönnen.
      Andreas
    • Magazin für Chaser:

      Sodele, nun habe ich den Prototyp für das Chasermagazin fertig. Es besteht aus Legoteilen Technik und zwar:
      2 Stck. Liftbalken (2xgewinkelt, 7 Löcher auf der Geraden)
      2x Liftbalken (dünn, gerade mit 7 Löchern, 6 geht auch, auf dem Bild ist nur einer zu sehen)
      1x Kreuzstab. (Der wird geteilt)
      5x O-Ringe 4x1
      5x Magnete 6x1
      Es passt alles, aber nur fast. Die dünnen geraden Teile müssen noch etwas abgeflacht werden, um etwa 0,8mm. Die Gesamthöhe beträgt nachher etwa 10,6 mm. Das ist wichtig, damit nachher der Ladebolzen durch passt. Außerdem ist das ganze Konstrukt auch zu breit und passt nicht in die Lademulde. Wir benötigen eine Breite von 15 mm. Immer wieder mal probieren ob es passt. Es sollte leicht in die Ladeluke gleiten, aber nicht schlackern. Die beiden gewinkelten Teile mit den Kreuzstäbchen zusammenstecken. Geschliffen wird nur auf den Außenseiten, vorne oder hinten. Die mittleren Aussparungen benötigen wir so, wie sie sind. Abschleifen geht auf einer geraden Unterlage mit 400er Nassschleifpapier ganz gut. Damit das Magazin eine Führung bekommt, nutzen wir die Führungsnut für die Laderutsche, die wir rausziehen. Einer der dünnen, geraden Legoteile bekommt eine kleine Ausfräsung, damit nur eine kleine Stufe stehen bleibt, die genau in die Nut passt. Ich denken, dass man das mit einem Teppichmesser hinbekommt. Ich bin in der glücklichen Lage, eine kleine Fräse zu haben. Nun wird Laufseitig das gerade Teil mit dem gewinkelten aufeinander geklebt, mit Sekundenkleber geht das gut. Der kleine Absatz für die Führungsnut muss vorstehen und der Versatz von den Magneten zu den Ladelöchern muss in etwa stimmen. Beim hinteren Teil spielt das keine Rolle, kommen ja keine Magnete rein. Jetzt zur „Endmontage“. Die beiden gewinkelten Teile wieder auseinanderziehen und die O-Ringe in die Zwischenräume legen und unten die Magnete mit Sekundenkleber einkleben, danach die beiden Hälften wieder mit den Kreuzstäbchen zusammenstecken. Das hält ohne Klebstoff gut zusammen. Nun zum Ladevorgang: Magazin hinlegen und 5 Diabolos reinstecken, mit dem Boden nach unten, logisch. Nun einen Kugelschreiber nehmen mit rausgedrückter Mine und auf die Diabolos drücken. Diese werden dann mit dem Boden durch den O-Ring gedrückt, aber begrenzt durch den Kugelschreiber, nicht weiter. Die klemmen jetzt zwischen Boden und Kelch in dem O-Ring. Nun kam die unangenehme Überraschung. Das Teil ließ sich nicht laden, weil der Ladebolzen mittig auf den O-Ring traf und es ging nicht weit genug rein. Also Ladebolzen ausgebaut und im vorderen Bereich auf 12mm ein paar 1/10 abgedreht auf 4,2mm dicke. Und jetzt kam das Aha-Erlebnis, alles klappt perfekt. Das Magazin kann nicht verkippen und mit einem leichten Fingerdruck rutscht es eine Position weiter und zentriert sich durch den Magnet fast von selbst. Richtig zentriert wird es durch den Ladebolzen. Da merkt man einen kleinen Widerstand, wenn der Kelch durch den O-Ring gedrückt wird. Trotzdem sitzen die Diabolos fest im Lauf. Noch ein paar Randbemerkungen. Die Teile von Lego gibt es natürlich alle in schwarz, aber ich musste nehmen, was der Nachbarsbub da hatte. Das hier ist ein Prototyp, das geht auch schöner. Die untere Platte lässt sich bestimmt prima mit einem 3-Drucker herstellen, leider kann ich kein CAD-Programm bedienen. So, und nun ein paar Bilder zum besseren Verständnis.

      Die benötigten Teile:


      Fertiges Magazin:



      co2air.de/attachment/214812/?s…0a5188e88b6c0532bbb25b6d0

      Angedrehter Absatz am Ladebolzen:
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      Das Leben an sich ist sehr gefährlich und endet tödlich. Immer.
    • Kleiner Nachtrag. Der Absatz hat folgenden Maße: Höhe 2,0 mm und etwa 1,3 mm Überstandsmaß. Die Halteringe für die Diabolos werde ich noch mal tauschen gegen das Maß 4,4 x 0,75. Da wird der Kelch nicht gequetscht. Dieses Maß gibt es anscheinend nur in China :( , konnte ich bei einem deutschen Anbieter nicht finden.
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    • Hallo,
      so viel Werkzeug braucht man dafür nicht. 1-2 Bögen 400er Schleifpapier, ein scharfes Teppichmesser und eine "Schieblehre" reicht schon. Dauert dann halt etwas länger, und wer eine Bohrmaschine mit Ständer hat, ist schon im Komfortbereich.
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      Ich habe jetzt auch eine Chaser und möchte diese ein wenig optimieren!


      Was definitiv gemacht werden soll, ist ein kleineres Red- Dot, einen selbstgebauten Holz- Formgriff und der Abzug muss optimiert werden.

      Was ist noch zu empfehlen?

      Der Thread hier ist mittlerweile so umfangreich, das man Tage benötigt, um alles zu lesen. ;(
      Planlos geht mein Plan los.
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      Ich glaube, da hätten sich 2 gefunden! Olja ist für das Innenleben zuständig und Du für das äußere Optische!
      Bin mal sehr gespannt!!
      :knicker: Feinwerkbau FWB 300S - Weihrauch HW30s (K) TbT - Weihrauch HW40 - Diana 240 Classic - Diana Chaser Rifle - Diana Twenty One FBB - Baikal MP61 - Perfecta32
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