fps bzw. m/s - v0 - Point of Impact eure Erfahrungen ?

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    • fps bzw. m/s - v0 - Point of Impact eure Erfahrungen ?

      Hallo,

      da ich dazu neige mich etwas verrrückt zu machen bzgl. v0 Schwankungen und deren Wirkung (und beseitigung), würde ich gerne ein paar Meinungen hören, ab welchen Werten bzw. Abweichungen diese relevant werden.
      Nehmen wir mal eine Entfernung von 25m an, ein hochwertiges Match Gewehr der 2000 Euro Klasse und Diabolos, die dem ersten Anschein nach, zum Lauf passen. Es wird aufgelegt geschossen.
      Die v/0 liegt bei 165 m/s bei +- 3 - also min. 162 und max. 168
      Man könnte jetzt sagen, das die Schwankung zu hoch ist. Liegt es an den Diabolos oder am Gewehr ? Gute Frage.

      Nehmen wir deshalb weiter an, das die Diabolos dort hinfliegen, wo man hinzielt und es NUR v/0 Schwankungen gibt - also theoretisch nach oben und unten.
      Chairgun vermittelt mir, das der Einfluss kaum gegeben ist.

      Wie sind eure Erfahrungen ? Gebt ihr euch zufrieden mit solchen Schwankungen, auch wenn Sie ggf. keinen Einfluss auf die Trefferlage haben oder ist es auch eine Kopfsache, die einen immer wieder daran denken lässt und negativ beeinflusst ?
    • Je nach Gewehr und Diabolos kann es an mehreren Dingen liegen. Bei Diabolos am Gewicht, der Weichheit des Bleis und an dem Aussendurchmesser. Je härter und unregelmässiger dick das Diabolo, um so mehr bremst / reibt es im Lauf. Oder ist es zu klein, rutscht es mehr oder es geht sogar Luft verloren. Je weicher, um so besser paßt es sich den Zügen im Lauf an.

      Am besten, man würde daher Diabolos für v0 Messungen vorher sortieren. Daher funktionieren JSB auch oft in vielen LGs so gut, wegen dem weichen Blei.

      Wichtig ist es eher bei den weiteren Entfernungen. Da ich die aber nur selten testen kann, sind da meine Erfahrungen gering.
      Man sollte zum Test des LGs die am besten laufenden Diabolos nutzen. Möglichst noch sortiert. Dann weis man, ob es wirklich am LG liegt.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Thiel schrieb:

      Wie sind eure Erfahrungen ? Gebt ihr euch zufrieden mit solchen Schwankungen, auch wenn Sie ggf. keinen Einfluss auf die Trefferlage haben
      Wenn diese keinen Einfluss auf die Trefferlage haben, ist mir das sowieso egal.
      Solange eine ausreichende Präzision gegeben ist, was ich meist beim Training oder Einschiessen feststelle, sind mir die Randbedingungen wumpe.
      Als FT-Schütze habe ich ganz andere Probleme welche größere Auswirkungen haben, als leichte V0 Schwankungen. Meine Knarre (Anschütz 9015 HP 15 Joule) hat, wie heute morgen getestet +-2m/s Abweichungen.
      Wichtiger wäre es, das die V0 bei jeder Wetterlage stabil ist. Manche Waffen müssen sich erst abkühlen wenn diese aus dem warmen Auto kommen und an einem kalten Tag geschossen wird, sonst ändert sich die V0 während des Wettkampfes. Meine Steyr hatte das. DAS hat Auswirkungen und läßt den Schützen an seinem Equipment zweifeln, wenn er das nicht sofort erkennt.
      Bei Höhenlagen ändert sich meistens die V0. Darauf muß ich mich auch einstellen. Deshalb nehme ich zu Wettkämpfen an anderen Orten meistens ein Chrony mit. Aber nur zum Prüfen. Ich verlasse mich lieber auf die Trefferlage beim Einschiessen. Stelle ich fest, das ich zu hoch oder tief liege, wird das mit einigen Klicks korrigiert.
      Selbst zu Beginn des Wettkampfes nehme ich noch Korrekturen vor, da man Anfangs bei den ersten Treffern noch sehen kann wo das Diabolo genau eingeschlagen ist. Das ist auch zur Windbeurteilung sehr wichtig.

      Beim FT muß man sich ständig anpassen und eher weniger ins grübeln kommen wegen wieso, weshalb, warum.
      Der einzige Gedanke der wichtig ist: Wie bekomme ich die nächste Mumpel ins Ziel?
      Das sind meine persönlichen Erfahrungen, es gibt bestimmt noch mehr, andere und gegensätzliche.

      Gruß Udo
      Gelassenheit siegt.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Udo1865 ()

    • Kommt halt darauf an, wie/warum man schießt. Für FT ist das ohnehin recht egal, da der Mensch und das Wetter recht fehlerdominierend sind. Für Technik-Fetischisten ist das aber sehr interessant. Vor allem, wenn man soweit möglich den Faktor Mensch und Wetter eleminiert.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Thiel schrieb:

      und Diabolos, die dem ersten Anschein nach, zum Lauf passen.

      Chairgun hat recht! +- 3m/s spielen im Verhältnis zu anderen Schützenfehlern und Geschossfehlern keine Rolle.

      Aber! Diabolos müssen nicht nur zum Lauf passen sondern auch auch zur Zieldistanz. Ab 15-20m darf man nur noch Rundkopfdiabolos verschießen. Möglichst hochwertige Rundkopfdiabolos, wie z.B. JSB oder Daystate (auch von JSB).
      Flachkopfdiabolos - selbst die höchstwertigen - sind für die 10m Distanz optimiert.
      Alle anderen Diaboloformen und Arten kann man getrost vergessen. Nur hochwertige Rundkopfdiabolos haben sich seit Jahrzehnten auf größere Distanzen bewährt - wenn mann treffen möchte.

      Gruß
      Musashi
    • Halt unterschall-aerodynamisch von der Spitze her.

      Gruß Play
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    • the_playstation schrieb:

      Kommt halt darauf an, wie/warum man schießt. Für FT ist das ohnehin recht egal, da der Mensch und das Wetter recht fehlerdominierend sind. Für Technik-Fetischisten ist das aber sehr interessant. Vor allem, wenn man soweit möglich den Faktor Mensch und Wetter eleminiert.

      Gruß Play
      Play, für das möglichst weitgehende Eliminieren von Mensch und Wetter ist Field Target der falsche Sport.
      Hier kommt es grade auf den Menschen und seine Fähigkeiten an, die Umwelt zu analysieren und das in seinen Schuss einzuplanen.
      Was du beschreibst, ist Bench Rest Schiessen. Dort kommt es vor allem auf die Waffe an.

      Ansonsten stimme ich Udo und Musashi zu.
      Ein paar m/s sind schnurz solange die Treffpunktlage stimmt.
      Und es gibt x verschiedene Gründe für Abweichungen im Trefferbild.
      Meine Diana 75 benötigt immer einige Schüsse zum warm werden. Bevor ich das rausgefunden hatte, hab ich auch auf der Einschiesslane hin und hergekurbelt bis es passte. Einmal ging es sehr flott. Ich dachte, alles prima, der Wettkampf kann starten. Nach drei, vier Lanes hatte ich plötzlich Fehlschüsse, die ich mir nicht erklären konnte. Sie war vorher nicht auf “Betriebstemperatur“ und nun war sie es.
      Absehen korrigiert, um einige Punkte ärmer aber eine wichtige Erkenntnis reicher.
      Sie mochte auch ab der Umstellung auf die neuen Dosen nicht mehr so gerne ungewaschene JSB Diabolos. Da gingen die Streukreise auf locker 25-30mm auf 25m auf.
      Also am Abend vor dem Training oder Wettkampf Dias mit Spüliwaser gewaschen und getrocknet. Dann war alles prima.
      Es gibt also vielfältige Fehlerquellen und bei jedem Gewehr können sie unterschiedlich sein.
    • Esti schrieb:

      Play, für das möglichst weitgehende Eliminieren von Mensch und Wetter ist Field Target der falsche Sport.
      Hier kommt es grade auf den Menschen und seine Fähigkeiten an, die Umwelt zu analysieren und das in seinen Schuss einzuplanen.
      Was du beschreibst, ist Bench Rest Schiessen. Dort kommt es vor allem auf die Waffe an.
      Das ist mir bewußt und habe ich ja auch schon klar gemacht. Wenn ich plinke, will ich manchmal testen was machbar ist bzw das LG kann. Und dazu muß man zwingend Wetter und den menschlichen Faktor eleminieren. Wobei z.B. eingespannt z.B. bei Prellern nicht unbedingt der richtige Weg währe.

      Gruß Play
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