Kaliber? Theoretische Frage

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    • Kaliber? Theoretische Frage

      Wenn man für seinen Vorderlader das richtige Kaliber sucht. Z.B. 9mm oder 15mm. Welche Kugeln nimmt man dann? Etwas kleiner, damit das Schußplaster noch paßt? Also z.B. 0,354 oder das exakte Kaliber 0,350" ? Und was, wenn es die exakte Größe nicht gibt?

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von the_playstation ()

    • Ja,
      man nimmt immer etwas unterkalibrig...

      .45 Lauf z.B. .44 Murmel...

      1/2 bis 1 Kaliber unter dem Lauf sollte man nehmen.

      Bei Glattlauf Musketen passend zum Lauf



      Den Rest passt man mit dem Pflaster an, darf nicht zu stramm sein.

      Hmm, die Größe gibt es immer. Wäre ja sinnlos nen VL herzustellen wo keine Kugeln passen.
      Solid, fantastic, aerodynamic, safe, honest, sometimes evil. Attractive to have, bloody when you don't have her.
      When she talks, she talks about death. My Azra saves non-life imagination. We love you Azra, because you are evil.
    • Dachte gerade, wenn Jemand z.B. dummerweise eine Vorderlader-Kanone mit (keine Ahnung vor allem unüblich) z.B. 17 oder 21mm herstellen würde. Hätte dann quasi was falsch gemacht. ;)

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • the_playstation schrieb:

      Dachte gerade, wenn Jemand z.B. dummerweise eine Vorderlader-Kanone mit (keine Ahnung vor allem unüblich) z.B. 17 oder 21mm herstellen würde. Hätte dann quasi was falsch gemacht. ;)

      Gruß Play
      Dann mit stärkerem Pflaster .....
      BDS-Western #2970
      FROCS #44


      Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet (Samuel Langhorne Clemens)
    • Rundkugeln werden üblicherweise mit einem (gefettem) Schusspflaster gesetzt. Berechnet wird das wie folgt:

      Beispiel: Feldkaliber 13,24 mm ./. 0,10 mm = 13,14 mm Kugelgröße, Zugkaliber 13,72 mm
      Formel: Zugkaliber ./. (minus) Kugelgröße ÷ 2 = Pflasterstärke
      = 13,72 mm ./. (minus) 13,14 mm ÷ 2 = Pflasterstärke 0,29 mm

      Aber dir richtige Kombination von Kugeldurchmesser zu Pflasterstärke kann man zugusten der Schussgenauigkeit austesten, wie auch die genaue Pulvermenge.
      Pflaster gibt es ab etwa 0,12 mm Stärke bis mindestens 0,36 mm oder stärker.
      Überhaupt wird das Setzen der Ladung mit der Anzahl der Schüsse und den Rückständen immer schwerer, so dass ich eine leicht zu setzende Kombination bevorzuge. Das kann man gut über die Pflasterdicke machen.

      Rundkugeln gibt es in vielen Durchmessern. H&N hat da eine große Palette.
      hn-sport.de/de/reloading
      (nach unten rollen)
      Aber es gibt auch von anderen Herstellern weitere Maße. Ansonsten kann man sich die Dinger auch Reinblei (Weichblei) selbst gießen. Notfalls kann man sich die Kokillen auf Maß anfertigen lassen. Somit sind alle Maße möglich.
      Lediglich für Kugeln bei Kanonen im Originalkaliber kenne ich keine Bezugsquelle. Aber danach habe ich auch noch nicht nach gesucht.

      Aber es können auch andere Geschosse verladen werden. Lediglich beim Revolver sind Rundkugeln zwingend. Insbesondere für Langwaffe gibt es auch andere Langgeschosse, die auch ungepflastert gesetzt werden können/müssen.
    • Floppyk schrieb:



      Aber es können auch andere Geschosse verladen werden. Lediglich beim Revolver sind Rundkugeln zwingend.
      Sorry, da muss ich Dir widersprechen, für Revolver gibt es Ogivalgeschosse, die Kugelzangen findet man in Messing oder Eisen in vielen Originalkästen

      BDS-Western #2970
      FROCS #44


      Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet (Samuel Langhorne Clemens)
    • Pflaster sind bei Rundkugeln zur Abdichtung notwendig.
      Minié-Geschoße kann man aus Kurzwaffen und Kanonen
      abfeuern, aus Revolvern nicht. (Das hat Floppy wohl gemeint).
      Das Geschoß würde in Trommelspalt Blei abscheren und
      die Trommel verklemmen.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • Weil man eine Kugel schlecht bis gar nicht von Hand in das Laufprofil einpressen kann, verwendet man eine unterkalibrige Kugel. Das Pflaster gleicht das Untermaß aus, überträgt den Drall und dichtet ab.
      Bei Revolvern stört so ein Schusspflaster und könnte Probleme beim Übergang von Trommel in den Laufkonus Schwierigkeiten machen. Daher setzt man eine leicht überkalibrige Kugel in die Trommel. Die Trommelbohrung ist glatt und hat kein Laufprofil. Der (hoffentlich kleine) übermaßige Teil schert sich beim Setzen in die Trommelbohrung ab.
    • Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, wenn die Pflasterstärke ungefähr der Zugtiefe entspricht. Das was präzisionsmäßig meist brauchbar. Die Kugel dann so, dass sich alles noch leicht laden läßt. Beim Kaliber .45 nimmt mein Gewehr eine .44er Kugel, die Steinschlosspistole .445. Pflaster bei beiden gleich.
      Man muss halt probieren was gut geht.
      Es grüßt der Ottokar :)