Feinwaage gesucht

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    • Floppyk schrieb:

      Was mich aus der tatsächlichen Praxis mal interessieren würde, ist der Einfluss einer Vorlast auf der Waagschale.
      Beispiel: Sagen wir mal, die Waage hätte einen Messbereich von bis max. 100 g. Ich möchte nun einen Gegenstand von 1 g auswiegen. Ist es egal, ob die dazu benutze Waagschale beispielsweise 10 g Gewicht oder 50 g hat? Ich kann ja jede Vorlast wieder auf Null setzen.

      Mir ist schon klar, dass sich bei einer Vorlast - so nenne ich das jetzt einfach mal - von 50 g dann maximal nochmals 50 g auflegen kann, um den Waagebreich bis 100 g nicht zu überlasten. Aber macht das in Sachen Messgenauigkeit bei modernen Waagen einen Unterschied?
      Hängt vom Sensor ab. Ob Er das aushält und ob Er bei 100g noch leicht unterschiedliche Werte liefert, falls z.B. die Meßwerte nicht linear sondern logarithmisch sind. Und wie fein der DAC arbeitet (Auflösung).

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Hallo reinwan1,

      Die PTB macht und ist das Gesetz und die Dakks setzen es um. Höchsten Respekt! Ich weiß auch wie teuer es ist, sich von der PTB als Dakks zertifizieren/akkreditieren zu lassen.

      reinwan1 schrieb:

      Reproduzierbarkeit nennt man das im Waagenbau.
      Die wichtigste Anforderung an eine Waage, danach kommt erst die Genauigkeit.
      Aber die Reproduzierbarkeit ist gerade nicht die wichtigste Anforderung an ein Messinstrument im Warenverkehr, z.B. einer Waage. Die Reproduzierbarkeit ist Grundvoraussetzung. Entscheidend ist die Messunsicherheit, die man bei Waagen mit unterschiedlichen Referenz-Wägestücken überprüft. Das weißt du natürlich, weil du es so machst.

      Floppyk schrieb:

      Was mich aus der tatsächlichen Praxis mal interessieren würde, ist der Einfluss einer Vorlast auf der Waagschale.
      Immer in der oberen Hälfte des Meßbereichs agieren. Will man auf einer 100g Waage (Messbereich) nur ein paar Gramm abwiegen, so sollte man unbedingt 50g bis 70g "Vorlast" aufbringen. Kein Messinstrument weist einen absolut linearen Verlauf zwischen Eingangsgröße (hier: Masse) und Anzeige auf. Am Meßbereichsanfang ist er besonders nichtliniear. Die beste Linearität und damit die beste Reproduzierbarkeit/Wiederholgenauigkeit erhält man üblicherweise in der oberen Hälfte des Meßbereichs.

      Gruß
      Musashi
    • Yup. Nie nur 0,1g drauflegen. Aber auch nicht 99g + 0,1g. Mitte ist gut. Aber zum Waage testen interessant, mal nur 0,1g draufzulegen. Wobei der Sensor gar nicht linear sein muß. Wäre natürlich ideal, wenn dem so wäre.

      Rein theoretisch könnte Er aber auch völlig nichtlinear z.B. logarithmisch, exponentiell, quadratisch, ... sein.

      Gruß Play
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    • Flitzpiepe schrieb:

      Floppyk schrieb:

      Flitzpiepe schrieb:

      Damit meinte ich natürlich, das sie aktiviert bleibt, solange ein Gewicht aufgelegt ist.
      Das prüfe bitte mal. Ich meine, es ist davon unabhängig, ob bei diesen Waagen ein Gewicht aufliegt oder nicht. Sobald sich die Anzeige nicht verändert, schalten die nach 1-2 Minuten ab.Das ist ja gerade das ärgerliche. Hat man eine Teilmenge in der Waagschale und geht mal eben pinkeln, ist die Waage nach Rückkehr aus. Schaltet man sie dann wieder ein, macht sie ja eine Nullung - auch mit aufliegendem Gewicht. Dann muss man den Inhalt der Waagschale verwerfen, leere Waagschale auflegen und auf Null tarieren. Das ist besonders ärgerlich, wenn diese Wägung eine Teilwägung war.
      Mache ich Morgen auf der Arbeit mal in Ruhe.Sie sollte bei Nichtgebrauch nach 30 Sekunden abschalten. Aber nicht mal das macht sie! :D
      Moin!

      So, hier auf dem Granitsockel schaltet die Waage irgendwann ab. Irgendwann definiert sich in einem Zeitraum von 1-10 Minuten.
      Bei der MT-5 scheint der Sensor so empfindlich zu sein, das er kleinste Erschütterungen wahrnimmt die er zwar nicht anzeigt, dafür aber den Auto-Off deaktiviert. Das erkennt man sehr gut nach der Nullung der Waage.
      Im Display konstant 0,000g, aber unten Links im Display leuchtet ein kleiner Schriftzug "Zero", der zwischendurch aus und wieder an geht.
      Das sind dann die winzigsten Erschütterungen oder ähnliches. Elektronische Einwirkungen schließe ich da auch nicht aus.

      Schönen Tag noch!
    • Hallo Flitzpiepe. Das zeigt einen weiteren Aspekt, der gerne übersehen wird. Um vernünftig zu wiegen sollte die Waage stabil, gerade und ruhig stehen. Bei den kleinen, leichten Plastikwaagen ein Punkt der wahrscheinlich nicht immer optimal vom Anwender durchgeführt wird.

      Gruß Play
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    • Ich finde Zählwaagen praktisch. Z.B. um rauszufinden, wieviele Diabols man noch in der Dose hat.

      Gruß Play
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    • Das funktioniert besser mit der Klanganalyse.

      Dazu schüttelt man die Dose und beurteilt den Klang, welcher auf den Füllstand schließen lässt.
      Rusch-rusch = voll, raschel-raschel = halbvoll, kling-kling = ziemlich leer.
      Das ist sehr zuverlässig und funktioniert immer.

      Wenn man bspw. nach jeder Entnahme von 10 Dias eine Aufzeichnung macht, kann man so mittels Frequenzanalyse (Handy-App) rel. zuverlässig auf die noch verbleibende Anzahl von Dias schließen.

      Kenner würden damit nach "Wetten-dass!" gehen :D
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • Na ja. Meine Zählwaage sagt dann 78 Diabolos. :D

      Gruß Play
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    • Wider allen Verneinungen bis vor kurzem ( nein, das mache ich jetzt nicht auch noch mit ), hab ich mir jetzt doch was handliches für die Käsetheke, pardon, natürlich für die Blei-u.Stahltheke bestellt.

      Und das Teil macht was es soll, gerade mal 2 verschiedene Sorten Dia's und einmal BB's gewogen.
      Bei wiederholtem Wiegen liegt die Toleranz gerade mal bei max. 0,002 g.

      Hämmerli AirMagnum 850, Walther LGU Varmint, FWB 300s, Walther Lever Action "Duke", Walther Lever Action "Standard", Walther CP88 Competition, Crosman 2240, Colt SAA "NRA", Walther PPQ RAM, UMAREX RP5, GSG CP1-M, ASG Schofield 6" Aging Black
      Status Quo, die Datenpflege der Signatur ist zu zeitintensiv :D
    • Olja schrieb:

      aber die extremen Aussreisser erkennt man
      Stimmt, habe eben Stoeger X-Sport 5,5mm gewogen.
      Sind angegeben mit 0,89g.
      So ca. 20 Stück gewogen, von 0,80 - 0,89 ging es auseinander.
      Konstant waren die BB's ( Walther steht drauf ), alle zehn 0,349 - 0,350
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      Status Quo, die Datenpflege der Signatur ist zu zeitintensiv :D
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