Richtige Pflege Luftgewehr

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    • Für nen Preller sieht es schon sehr gut aus. Das LG ist etwas präziser. Aber den Prellschlag zu beherrschen ist nicht einfach.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Das geht noch viel präziser! Warte noch ein paar hundert Schuss!
      Meine schoss nach ca. 1000 konstant und wiederholbar präzise.
      Auf 15m ist Loch in Loch drin!
      Aufgelegt für einen guten Schützen mit Sicherheit auch auf weitere Distanz!

      Wenn du Spaß an dem Gewehr hast und dabei bleibst solltest du dich mal nach einem V-Mach Kit umschauen!
      Das macht das Gewehr dann richtig traumhaft!
      :thumbsup:

      :W: eihrauch, Fein :W: erkbau, :W: alther und :W: ..... Diana

      " It don't mean a thing if it ain't got a spring! " :thumbup:
    • Mike_aus_Bremen schrieb:

      Was die "Bleischicht" betrifft, so steht das irgendwie im Widerspruch zu Überlegungen in nem ganz anderen Zusammenhang. Und zwar oxidiert ja Blei schnell und ist daher wohl sehr viel ungefährlicher als in der giftigen elementaren Variante beim "Eintrag in die Umwelt". Oder ist es gar das Bleioxid, welches die notwendige Reibung sicherstellt???
      Ganz heikles Thema...
      Ich habe ganz allgemein den Eindruck das diese Ablagerungen im Laufkonus beim Übergang ins Laufprofil, also dort wo sich der Kelch des Diabolo schlagartig aufbläht und vor dem Choke, schneller und stärker aufbauen als im Laufprofil selbst.
      Kann ich aber auch nicht beweisen / belegen.
      Jeder ist für seinen Schuss selbst verantwortlich
    • Unfallchirurg schrieb:

      Das geht noch viel präziser! Warte noch ein paar hundert Schuss!

      Definitiv. An dem Gewehr zweifel ich auf gar keine Fall. Das ist jetzt, wo es noch nicht richtig eingeschossen ist, schon wirklich Top. :thumbup:
      Größtenteils liegt es natürlich an mir. Ich fange ja gerade erst an ;) :D

      Aber schön zu lesen das es wenigstens in die richtige Richtung geht ^^


      Unfallchirurg schrieb:

      Wenn du Spaß an dem Gewehr hast und dabei bleibst solltest du dich mal nach einem V-Mach Kit umschauen!
      Das macht das Gewehr dann richtig traumhaft!
      Ja habe ich auch schon viel positives zu gelesen. Damit warte ich aber ab bis ich mich so richtig vertraut gemacht habe mit dem HW 97K. :thumbup:

      Gruß
      Klima
    • Mach das!
      Bzgl. des Handlings:
      Ich weiß nicht wie gut du dich mit Prellern auskennst, aber generell gilt:

      - Achte auf deinen Anschlag! Preller sind sehr halteempfindlich. Nie in den festen Anchlag gehen! Da produzierst du nur Hochschüsse.
      Leg die Schaftkappe sanft an, dass du sie fühlst, das Gewehr aber noch Weg zum Prellen hat.
      Auch zu festes umgreifen des Griffes mit der Abzughand vermeiden (gibt meist unten links, bzw. seitliche Ausreißer)
      Zu sachte auch nicht, dann springt sie dir weg.

      - Nicht jedes Gewehr reagiert da gleich, da musst du schauen/üben bis du deinen Anschlag findest. (Leg am besten den Daumen oben auf und umgreife nicht, da vermeidest du schonmal von vornherein einen zu festen Griff.

      - Der Vorderschaft ist auch wichtig! Auch hier ist zu festes Greifen kontraproduktiv. Am besten in die nach vorn gerichtete Flache Hand legen. Nur Führen.
      Wenn du aufgelegt schießt, schaue, dass der Schaft sich unbehindert beim Prellen nach hinten bewegen kann (wie ein Artilleriegeschütz ;) ). Deswegen sind Zweibeine eher kontraproduktiv.
      Google mal Artilleryhold, da wird das verständlich!

      Ansonsten gilt alles was Spaß macht und trifft!

      :thumbup: Die 97 kann beides!

      :W: eihrauch, Fein :W: erkbau, :W: alther und :W: ..... Diana

      " It don't mean a thing if it ain't got a spring! " :thumbup:
    • Super, danke für die Tipps. Die kann ich sehr gut gebrauchen da meine Zeit beim Bund auch schon etwas zurück liegt :D

      Nehme ich mir auf jeden Fall zu herzen! :thumbup:

      Wenn wir schon bei dem Thema sind...Kennt jemand gute Literatur zwecks Schießtechnik oder andere Seiten/Links zum richtigen Schießen? ^^
      Gerne auch Youtube.

      Gruß
      Klima
    • Ich käme nicht mal ansatzweise auf die Idee, mir die Bleischicht aus dem Rohr zu putzen.
      Da kann mal ein wenig Staub drin sein aber das hat sich schnell erledigt wenn ich einen
      in den Sand setze. Beim ersten Schuss kommt ein Tropfen Ballistol in das Diabolo und
      dann flutscht der Rest auch ordentlich durch.
      Meine Haustür dient Deinem Schutz - nicht meinem!
      Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:
    • Ingo.M schrieb:

      Das mit Ballistol und dem Dia würde ich bei einem Preller lassen, durch die Kompression kann sich das Öl entzünden, so eine kleine Diesel Explosion ist nicht gerade gut für so'n Gewehr.
      Absolut!
      Hab mir mal, als ich es noch nicht besser wusste allein durch unsachgemäßes Ölen eines Knickgelenkes ne Dichtung an der HW35 zerschossen...
      Beim Ölen zu gut gemeint und dann mit Lauf nach oben in die Ecke gestellt! Plötzlich V0 weg und starkes Dieseln! Da wars schon zu spät! Zerlegt und die verbrannte Dichtungslippe gesehen!

      Seitdem nur noch Fett!!!

      :W: eihrauch, Fein :W: erkbau, :W: alther und :W: ..... Diana

      " It don't mean a thing if it ain't got a spring! " :thumbup:
    • Du hast vollkommen recht. Da reicht wirklich ein Tropfen aus. Der muß jedoch feinst zerstäubt sein. Gut, auch das ist nicht unmöglich in unseren Gewehren. Dann muß der Losbrechmoment aber auch sehr spät erfolgen. Auch da gebe ich klein bei und bestätige, daß es ja auch übermaßige Dias gibt. Dazu bedarf es noch einen großzügigen Sauerstoffüberschuss. Haste och recht, dit is bei ´nem Jewehr möchlisch. Das habe ich aber noch nicht geschafft und ich wäre ein Lügner wenn ich behaupten würde, daß ich das nicht schon absichtlich und tagelang versucht hätte. Das klappt bei mir nicht und ich habe es erstens aufgegeben und zweitens die Gewissheit erlangt, daß ich damit auf einer, zugegeben fragwürdigen, sicheren Seite bin. Was andere machen, fällt nicht in meine Verantwortung. Ich würde das auch niemals jemandem empfehlen wollen. Unter ungünstigsten Umständen, baut man sich damit wirklich einen Selbstzünder. Ich bin da also wirklich fast komplett Deiner Meinung. Die einzige Ausnahme bildet da nur der Honig. :D
      Meine Haustür dient Deinem Schutz - nicht meinem!
      Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:
    • Dies hier ist nur für Lederdichtungen!!!

      Alte Preller mit Lederdichtung brauchen nach längerer Zeit (alle 5 Jahre oder 10.000 Schuss z.B.), spätestens wenn esnach einem Schuss, nicht mehr Luftgewehr typisch riecht, einige Tropfen vollsynthetisches Motoröl in das System.
      Ich mache das so, das ich bei gespanntem Gewehr (oder Pistole) mit einer Spritze ca. 3ccm durch den Transferport gebe und dann mit Mündung nach oben mehrfach spanne und entspanne. Bei so alten Knochen gibt es in der Regel noch keine Sicherung, die Abdrücken bei auf Zug gehaltenem Lauf verhindert. Vorsicht!!!
      Dadurch verteilt sich das Öl in der Hülse und benetzt die Lederdichtung. Dann darf das Gewehr über Nacht entspannt auf recht stehend durch ziehen, denn das Öl steht jetzt auf dem Kolbenende mit der Dichtung und das Leder saugt sich voll. Danach, und das ist extrem wichtig, noch ein paar mal bewegen und entspannt über Kopf ein paar Tage stehen lassen. Unter den Lauf eine alte Diabolo Dose oder einen Lappen, um das nun ab tropfende Öl auf zu fangen. Diesen Schritt auf keinen Fall einsparen!
      Falls vorhanden dann einige Schnellreiniger durch den Lauf schicken, um überschüssiges Öl ab zu schleudern, das war es. Das Gewehr wird jetzt nach jedem Schuss wieder das typische Luftgewehr Aroma produzieren und nach 10 Diabolos seine vorgesehene Leistung erreichen, so die Dichtung noch in einem Stück ist.

      Allerdings, wenn man das Abtropfen ignoriert, kann durch eine starke Dieselexplosion das System zerstört werden.
      Das kommt aber vor allem dann vor, wenn Idioten Spray in den Transferport geben und direkt danach ein Diabolo abfeuern. Das Benzin, Kerosin oder Petroleum und Treibgas (heute oft Propan) explodiert dann und aus dem Gewehr wird eine Granate. Richtige Kasper haben schon "Startpilot" in Preller gegeben... im Krankenhaus haben sie dann natürlich gesagt, sie hätten das Gewehr "nur geölt". Woraus dann die Legenden gegen sachgerechtes Ölen entstanden.


      Bei Gewehren mit Polymer Dichtungen ist so ein Ölen nicht richtig und kann den Kunststoff sogar zerstören. Sie brauchen in der Regel eine Erbsen große Menge MoS2 haltiges Fett, zB. Liqiud Moly LM47 Langzeitfett mit MoS2. 100g kosten ab 4 € ein Kilo ca. 18 im Autozubehörhandel. Etwas besseres werdet Ihr nicht finden. Wird im Waffenbereich gerne umgefüllt in 10g Dosen verkauft, für 12 €... Wichtig: Auf extrem saubere Metallflächen intensiv verreiben/ einmassieren, bis nur noch ein Schleier auf der Oberfläche ist. Hinter die Fallschirmdichtung ein kleine Menge als Reserve reiben.
      Reibende Stellen an Abzügen etc. (natürlich auch bei Leder gedichteten Gewehren!) betupft man mit einem Zahnstocher. Weshalb 100g bei 10 Waffen im Haus vermutlich 20 Jahre halten oder länger! Wird im geschlossenem Behälter nicht schlecht!

      PS
      Graphit geht theoretisch auch, ist Molydbändisulfid aber in jeder Beziehung unterlegen. Allerdings für den Hersteller viel billiger. Beides gibt es auch als Pulver, ist aber weniger bequem zu verarbeiten und eine riesen Sauerei!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Trifftnienix ()

    • Ich hab mir jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen, aber wir machens alle so (1x UX Patrol und 2x Mercury Chillie Edge):

      An einem normalen Schusstag gehen eh 500 Dias pro Nase drauf. Danach kommt etwas WD40 in den Lauf, 3 mal mit der Reinigungsschnur ohne Bürste durchgezogen und gut is. Da kommt schon ordentlich Dreck raus.
      Mit Nähmaschinenöl noch außen ganz dünn auftragen und abreiben gegen Schmutz und Rost.

      Einer meiner Kumpels meinte, er putzt das Ding nicht. "Dann hätts koa Luftgwah wern derfa" ;). Bis er mal nix mehr getroffen hat, da hat das dann Wunder gewirkt.

      Bis jetzt funktioniert das gut, meine UX müsste jetzt gut 3000 Schuss durch haben und trifft immer noch Zuckerwürfel auf 20m.

      Einziger Nachteil bei dem ich aber nicht weiß wie schlimm er ist: Man hat eigentlich immer einen Leerschuss nach dem putzen, da dafür ja geknickt werden muss. Ein Diabolo will ich da nicht mehr rein tun, hab ja grad geputzt ;).

      Könnte man den Leerschuss nicht abfangen, indem man das geknickte Gewehr festhält, abdrückt und den Lauf langsam nach oben zurück führt? Funktionieren tut das gut, weil ich es aus Interesse mal vorsichtig versucht hab. Aber ich weis nicht ob das nicht noch schlechter ist als ein Leerschuss.