Böse Waffen. Freizeitwaffen die ihr nie kaufen würdet?

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • der , der sich weigert, zum militär zu gehen, weil er sikch ein pazifistische grundhaltung leistet, kann sich diese nur leisten, weil es militär gibt, das im ernstfall auch ihn schützen wird.

    nach 70 jahren frieden, scheint frieden so selbstverständlich für etliche zu sein, das sie gar nicht merken was für ein sonderfall das in der geschichte ist.....

    deswegen sind solche gedanken von gut und böse völlig weltfern und nur überhaupt möglich.

    gruß edwin
    INVICTUS

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von edwin2 ()

  • edwin2 schrieb:

    der , der sich weigert, zum militär zu gehen, weil er sikch ein pazifistische grundhaltung leistet, kann sich diese nur leisten, weil es militär gibt, das im ernstfall auch ihn schützen wird.

    nach 70 jahren frieden, scheint frieden so selbstverständlich für etliche zu sein, das sie gar nicht merken was für ein sonderfall das in der geschichte ist.....

    deswegen sind solche gedanken von gut und böse völlig weltfern und nur überhaupt möglich.möglich

    gruß edwin
    Da sprichst Du ein wahres Wort - Danke :thumbsup:

    Oberschlesien ist mein liebes Heimatland,
    wo vom Annaberg man schaut ins weite Land,
    wo die Menschen bleiben treu in schwerster Zeit,
    für dies Land zu kämpfen, bin ich stets bereit !!!
  • Neu

    Arutha schrieb:

    Christian 1984 schrieb:

    Doch kann ich ganz gut,hab mir auf Youtube auch schon mal Videos dazu angesehen,mir persönlich sind diese Feuergefechte nur zu Realistisch,auch wenn es nur Nachbauten Realer Waffen sind .
    Der Gedenke etwas zur Belustigung zu machen das für andere bitterer Ernst ist ich weiß nicht,da werden ja sogar "Tretmienen" verbuddelt oder "Handgranaten" geworfen und man freut sich dann das der "Gegner" "Tot" und somit aus dem Spiel ausgeschieden ist.

    Das ganze noch in Originalgetreuer Montur ,der Sniper hat sein Tarnnetz ,es sind man kann es drehen und wenden wie man will irgendwo doch Kriegsspiele.
    ja aber die Betonung liegt doch auf Spiel... Schach ist auch ein Kriegsspiel... na und. Wir spielen Team frozen, capture the flag , und andere Modis. der Sniper trägt sein Tarnnetz weil es ihm sein Spiel erleichtert, nicht weil er sich als echter Soldat fühlt... Tarnklamotten bieten im Wald halt gewisse Vorteile.und selbst wenn sich jemand als Soldat, Cowboy, Söldner fühlen möchte.... wo ist das Problem?Niemand ist tot, niemand verletzt.
    Das ist nicht kriegslüsternd, sondern sportlich taktisches Kräfte messen... ähnlich wie Fussball.
    Wenn du dir die wahren Krieger ansehen willst, dann schau in die Parlamente, in die Redaktionsstuben der Medien, in die Chefetagen der Wirtschaftsunternehmen. Dort sitzen sie, planen, hetzen, verdienen.
    Ich habe Airsoftwaffen zwischen 0,3 und 2,5 Joule. Meist spiele ich Waffen bis 0,5 Joule, ich kann damit freier agieren ohne Angst jemandem überflüssige Schmerzen zuzufügen. Die meisten guten Spieler sehen das so.... man ist ja nicht im Krieg.. man will keine Gewalt.
    der andere faszinierende Teil ist Möbelbau. Aus möglichst wenig Leistung möglichst große Reichweiten rauszuholen ist eine echte technische Herausforderung

    Christian 1984 schrieb:

    Hast du irgendwie Probleme Spiel von Realität zu unterscheiden? Sowas regt mich leicht auf... wer Battlefield spielt trainiert nicht wirklich für den Krieg.. er spielt nur....


    "FORT JACKSON, S.C. -- What began as a popular form of civilian entertainment is being tested on Fort Jackson as a possible new way to train Soldiers preparing to head to a combat zone. "

    "The 187th Ordnance Battalion is operating a pilot program designed to test the feasibility of using Airsoft weapons to train Soldiers to cope with real-world combat situations such as forward operating base operations and force protection. "

    "Training cadre with the unit are finding that Airsoft is an ideal way to teach Soldiers valuable lessons about combat. "

    google.de/amp/s/www.army.mil/a…o_pre_deployment_training

    Soviel dazu.
    "Cogito ergo sum" René Descartes

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von El Tadashi ()

  • Neu

    SPA68 schrieb:

    In der Tat sehr dünn,
    dazu eine Geschichte meiner Kindheit.
    Einer meiner Großväter hatte das zweifelhafte Vergnügen an beiden Weltkriegen teilnehmen zu dürfen.
    Meine ersten bewussten Erinnerungen an Ihn waren keine Guten, ein zynistisches alkoholkrankens Ar§chloch trifft es ganz gut. In meiner Erinnerung trug er immer einen Anzug, rauchte Zigarren und hatte einen seltsamen Gang der sein Unterschenkelprothese geschuldet war. Manchmal aber auch nur manchmal kam er zu Besuch in mein Elternhaus.
    Er war nicht gern gesehen und machte wenn nur Stunk.
    Eines Tages mit 8 oder 9 Jahren kam ich am frühen Abend von der Pfadfindergruppenstunde nach Hause. Ich trug die übliche Pfadfinderkluft, braunes Hemd mit Abzeichen und blauem Halstuch.
    Der Mann sah mich, wechselte die Gesichtsfarbe und verließ wortlos das Haus.
    Die Reaktion wurde mir von meinen Eltern erklärt und ich verstand sie so wie es ein Kind versteht.
    Erst viele Jahrzehnte später begann ich es zu hinterfragen, warum er so war wie er war, was der Grund für den Alkoholismus war.
    Ich hatte nie die Gelegenheit mit Ihm darüber zu sprechen.
    Aber ich habe mit seinem Verhalten meinen Frieden gemacht und speziell für die damalige Reaktion Verständnis.
    So habe ich auch Verständnis für Gegner von Waffen und ziehe es nicht mit Giummibärchen und Plüschtieren ins lächerliche.
    Ich finde es auch lächerlich,aus ethischen Gründen irgendwelche Waffen abzulehnen und andere nicht .Zumindest wenn man selber nicht ein Traumatisches Erlebnis hatte.Und nur weil unsere Vorväter die benutzten,das ist auch nicht ganz normal...Mit den Patronen dagegen hätte er wohl kein Problem.
  • Neu

    auxiliareinheit schrieb:

    Ich finde es auch lächerlich,aus ethischen Gründen irgendwelche Waffen abzulehnen und andere nicht .Zumindest wenn man selber nicht ein Traumatisches Erlebnis hatte.Und nur weil unsere Vorväter die benutzten,das ist auch nicht ganz normal...Mit den Patronen dagegen hätte er wohl kein Problem.
    Die Patronen haben den Vorteil, dass sie verschossen und getötet eben sehr selten wieder auftauchen um weiterzumachen ... trotzdem ist die ganze Diskusssion hier mehr als lächerlich und mal wieder typisch für den uns Deutschen anerzogenen "Pazifismus" bis zur Selbstaufgabe ... wahrscheinlich ist sogar das Brot noch böse, wenn der Boden mit ehemaligen Schwertern gepflügt wurde ...

    Oh Herr wirf Hirn vom Himmel ... oder Steine ... egal ... Hauptsache du triffst ...
    Mit jedem Tag meines Lebens erhöht sich zwangsläufig die Zahl derer, die mich am Ar*** lecken können ... klingt doof ... ist aber so ...
    "Der Leser dieses Postings erklärt sich damit einverstanden, den Inhalt sofort nach Beendigung des Lesens aus dem Gedächtnis zu streichen. Zuwiderhandlungen gegen die Vereinbarung werden als Raubkopieren verfolgt."™©®


  • Neu

    edwin2 schrieb:

    der , der sich weigert, zum militär zu gehen, weil er sikch ein pazifistische grundhaltung leistet, kann sich diese nur leisten, weil es militär gibt, das im ernstfall auch ihn schützen wird.
    Das sehe ich etwas differenzierter. Der "einfache Soldat" kann nämlich gar nicht wissen, wessen Interessen er wirklich dient, wofür er eigentlich den Ar$ch hinhalten soll. Das Zitat "Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit" von Hiram Johnson kommt nicht von ungefähr.
    Ich habe vor 20 Jahren auch den Kriegsdienst verweigert, aus heutiger Sicht glaube ich noch mehr daran, dass diese Entscheidung richtig war. Das Recht zur Kriegsdienstverweigerung ist in unserem Grundgesetz verankert und das ist auch gut so. Wer sich heute für den Militärdienst entscheidet, sollte genau prüfen und sich genau informieren, wozu er "gebraucht" wird. Im Übrigen ist die Wehrpflicht entgegen der landläufigen Meinung nicht abgeschafft, sie ist immer noch im Grundgesetz verankert. Sie wird nur nicht angewendet, die Hürden für eine Wiedereinführung dürften nicht hoch sein.
  • Neu

    pistenmops schrieb:

    Ingo.M schrieb:

    Das kommt drauf an wie du Waffen definierst, wenn die ganzen Sport und Freizeitwaffen, Arbeits und Küchenmesser in deinen Augen keine Waffen sondern Sport/Arbeitsgeräte sind, ja evtl!
    Das sind keine Waffen. Damit kann man auch großen Schaden anrichten, doch nicht für diesen Zweck konzipiert.
    Darum schrieb ich ja: "Das kommt drauf an wie du Waffen definierst" ;) .
    Es sind ja zum Teil die gleichen Waffen/Sportgeräte!
    Eine 1911er 45ACP oder auch sonstige Schusswaffen werden beim Militär im Einsatz wie auch von Sportschützen zum Üben und Teilnahme an Wettbewerben benutzt, wo zieht man da die Grenze?
    Ich kann es nur immer wiederholen, eine Schusswaffe ist nichts anderes als ein sich neutral verhaltenes Werkzeug, mehr nicht.
    Was man dann mit einem Werkzeug macht, ob sammeln, Löcher in Papierscheiben, oder "böse" andere Sachen, liegt rein am Benutzer!
    Es gibt tausende von verschiedenen Werkzeugen womit man Leid wie auch Freude erzeugen kann, das Werkzeug bleibt dabei immer neutral.
    Du kannst ne geladene und entsicherte Waffe vor dich auf den Tisch legen, du kannst das Ding stundenlang beschimpfen und beleidigen, die Waffe wird dich trotzdem nicht erschießen, selbst wenn es ein G3 oder eine AK47 wäre ;) :D .
    Das ist ja bei Vielen das Problem.
    Es heißt immer: die bösen Waffen, die bösen Kampfhunde (wobei auch da das Problem meistens der Halter ist).
    Warum heißt es dann nicht mal: die bösen Autos und LKW´s, die böse Gewalt bei Fußballspielen (es gibt kaum einen Sport wo mehr Gewaltbereitschaft gelebt wird) usw.???
    Das Ganze ist nur reine Kopfsache 8o .
  • Neu

    Ich für meinen Teil habe einiges an Schreckschusswaffen da, teils weil sie mir gefallen oder technisch interessant sind, aber überwiegend nur für Feuerwerkszwecke.

    Weiterhin habe ich noch eine kleine Sammlung von Amorces-Spielzeugwaffen (Faschingspistolen).

    Mit historischen (scharfen) Waffen gleich welcher Nationalität habe ich kein Problem, und schieße gerne damit, soweit sie sportlich sinnvoll verwendbar sind.

    Aber Sachen wie die MP 40 oder StG 44, oder andere MP-Nachbildungen würde ich mir nie als SSW kaufen, geschweige denn damit auf die Straße gehen (mit vorhandenem KWS möglich), oder im Garten damit rumschießen.

    Das wäre mir einfach zu bizarr, und in der heutigen Zeit würde man damit auch Probleme bekommen.

    Sachen wie AK47, M16, MP 5 etc. als CO2 oder Airsoft Ausführung brauche ich ebenfalls nicht.

    Auch würde ich mir keine Dekowaffen kaufen oder gar an die Wand hängen. Diese haben für mich als Sportschütze keinerlei Nutzwert.

    Und so weit geht die Liebe dann doch nicht, dass ich mir die Wohnung mit sowas "dekorieren" würde, ganz abgesehen davon, dass mir selbst meine beim Thema Schießen sehr tolerante Gattin spätestens da aufs Dach steigen würde.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sureshot ()

  • Neu

    yoda mit meinem post gehe ich natürlich von reiner landesverteidigung im eigen en land als letzter selbstschutz aus.

    alles andre . im ausland zu agieren, wäre ungerechtfertigte kriegshandlungen.

    ich denke , auf dauer wird die wehrpflicht wieder eingesetzt, eines tages . das hängt davon ab , ob man genjug freiwillige soldatern für die ziele der nächsten jahre findet.



    das thema waffe und werkzeug ist unglaublich alt, etwa 1,3 mio . jahre die hatte schon der homo errectus , mit seinem steinwerkzeug.
    schon immer konnte und wurde werkzeug auch als waffe eingesetzt , wenn es sein mußte. insofern lassen sich werkzeug und waffe geschichtlich gar nicht trennen.

    es sein denn , man kann nur die modernen tötungswaffen kleinwaffen vom begriff werkzeug trennen. weil man sonst nichts damit machen kann. das wäre wohl möglich.

    gruß edwin
    INVICTUS
  • Neu

    Ich verstehe die Verbindung nicht zwischen Waffentechnik und historischen Ereignissen. Das eine ist durch Ingenieure optimierte Feinmechanik, das andere die Auswirkung einer Volkshaltung. Verbinden lässt es sich deshalb schwierig weil die damals verwendet Technik schon vor dem ersten Weltkrieg erprobt waren und die Folgemodelle eigentlich nur eine Weiterentwicklung der Fertigungstechniken und den Umgang mit Ressourcen darstellt. Weil die Nachbauten aber überhaupt nichts mehr mit dem Original zu tun hat sind sie für mich per se nicht interessant, auch nicht die Interpretationen von modernen Waffen. Wenn man sich die Verwendung der Systeme von Mauser, Luger, Bergmann, Stange, Hänel und wie sie sonst noch alle heissen betrachtet, dann reduziert sich deren Einsatz im zwei Kriegen und der Rassenvernichtung zu Gunsten des eigenen Volkes, sondern erstreckt sich weltweit. Sogar Israel wurde nach dem Krieg mit Waffen aus deutschen Wehrmachtsbeständen ausgerüstet. Die moralische Frage wer mit welcher Waffe welchen Krieg gefochten und wer damit welche Verbrechen an der Menschheit begangen hat ist für mich deshalb hinfällig. Es würde auch nichts ändern wenn man den Waffensytemen der Gegenseiten den Vorzug gibt. Es gibt keine „guten“ Kriegswaffen. Nur Kriegswaffen der vermeintlich „Guten“ wenn man sich unkritisch und ohne historische Kenntnisse an eine nationalistische Haltung binden will. Die eingangs gestellte Frage erscheint mir deshalb doch etwas blauäugig und ich denke wenn man sich damit Auseinandersetzen will sollte man sich vorab schon Gedanken machen welche Haltung man zum Thema „Waffe“ hat. Vielleicht sollte man sich dann einfach nur auf das echte Sportschiessen begrenzen wenn man die moralischen Fragen für sich noch nicht beantwortet hat.
  • Neu

    OTTD schrieb:

    Ich verstehe die Verbindung nicht zwischen Waffentechnik und historischen Ereignissen. Das eine ist durch Ingenieure optimierte Feinmechanik, das andere die Auswirkung einer Volkshaltung.
    Waffentechnik hat den Verlauf von Konflikten bestimmt und deren Ergebnis ist das, was wir heute Geschichte nennen. Es gab noch andere Maschinen, die Revolutionen anführten. Die Dampfmaschine z.b. oder der Elektromotor. Auch sie sind untrennbar mit der Geschichte verbunden, denn danach war alles anders! Es gibt auch techn. Errungenschaften, die die Geschichte eher unmaßgeblich beeinflusst haben- der Schnellkochtopf z.b. oder der Klappstuhl. Obwohl sie wirklich super-praktisch sind!


    OTTD schrieb:

    Die eingangs gestellte Frage erscheint mir deshalb doch etwas blauäugig und ich denke wenn man sich damit Auseinandersetzen will sollte man sich vorab schon Gedanken machen welche Haltung man zum Thema „Waffe“ hat. Vielleicht sollte man sich dann einfach nur auf das echte Sportschiessen begrenzen wenn man die moralischen Fragen für sich noch nicht beantwortet hat.
    Eigentlich richtig aber auch wieder nicht. Warum sollte man Nachbildungen von etwas nutzen das zum töten konzipiert ist, um dann damit Pappscheiben zu erschiessen? Auch eine Matchpistole ist (bauartbedingt) eine Pistole. Selbst Dart ist da noch problematisch. Aber ich denke, Billard geht wohl i.O.


    Übrigens- ich selbst finde den Begriff "Waffe" für Freizeitwaffen auch recht unpassend, denn es sind ja keine Waffen vom Prinzip her. Und diese Repliken sind auch keine Sportgeräte, dafür wurden sie ja auch nicht gebaut. Zur Deko taugen sie auch nur bedingt. Am ehesten sind es Modellwaffen, wobei ich die Kurzform Modell bevorzuge. Ich finde diese Bezeichnung am trefflichsten. Vllt hilft das ja jemanden bei seiner moral. Abgrenzung.
    Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
  • Neu

    edwin2 schrieb:

    der , der sich weigert, zum militär zu gehen, weil er sikch ein pazifistische grundhaltung leistet, kann sich diese nur leisten, weil es militär gibt, das im ernstfall auch ihn schützen wird.

    nach 70 jahren frieden, scheint frieden so selbstverständlich für etliche zu sein, das sie gar nicht merken was für ein sonderfall das in der geschichte ist.....

    deswegen sind solche gedanken von gut und böse völlig weltfern und nur überhaupt möglich.

    gruß edwin

    Yoda schrieb:

    Das sehe ich etwas differenzierter.

    schliesse mich da mal an ...

    ich war auch beim "Bund" (Zeitsoldat 2 Jahre), hab aber immer auch das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen verteidigt ...

    ich kannte ja solche Leute ...

    z.B. hab ich damals auf der Heimfahrt im Zug mal einen früheren Klassenkameraden von mir getroffen ...

    der hatte rausgefunden, dass man mit dem Waffensystem, an dem er ausgebildet worden war, auch Atomwaffen einsetzen konnte ...

    und das war dann eben einfach zu viel für ihn, damit ist er einfach nicht klargekommen ...
    und hat dann noch nachträglich verweigert ...

    oder bei uns in der Kompanie ... da war auch einer für ein paar Wochen, dessen Anerkennung noch nicht durch war ...

    wir haben uns ja mit ihm da drüber unterhalten ... er hatte auch Bücher dabei, hat uns da Dinge gezeigt, die ihn eben beschäftigt (und belastet) haben ...

    also bei dem war das auch ganz klar vom Gewissen her begründet ...

    also für solche Leute finde ich es nach wie vor richtig, dass es diese Möglichkeit gab ...

    was ganz anderes sind aber diese politisch-idelogischen Schwätzer (und Schwätzerinnen ... immer hübsch politisch korrekt bleiben ... ;) ), die alles was mit Waffen und Militär zu tun hat verteufeln und bei jedem, der sich dafür interessiert, gleich mal die Charakterfrage stellen wollen ... :rolleyes:

    aber selbst einfach nicht einsehen wollen, dass ein grenzdebiler "friedensbewegter" Gesichtsausdruck in der heutigen Welt eben leider (noch) nicht ausreicht ...

    sondern dass Waffen und Militär eben auch Wehrhaftigkeit bedeuten, damit wir uns eben NICHT irgendwann von den Erdogans, Putins & Co. dieser Welt oder von Scharia-Polizisten vorschreiben lassen müssen, wie wir gefälligst zu leben haben ...


    (ging jetzt aber nicht gegen den Threadstarter ...)
  • Neu

    Danke, habe ich auch nicht so empfunden.
    Habe schließlich auch gedient.

    Wo wir beim Thema komisch Gefühle sind.
    War nicht sehr angenehm, damals in Deutscher Uniform in das Kasernenkino zu marschieren, um 'Schindlers Liste" zu schauen.

    Hätte mir seinerzeit etwas mehr Fingerspitzengefühl seitens der Vorgesetzten gewünscht.
  • Neu

    weiss nix kann nix schrieb:

    Danke, habe ich auch nicht so empfunden.
    Habe schließlich auch gedient.

    Wo wir beim Thema komisch Gefühle sind.
    War nicht sehr angenehm, damals in Deutscher Uniform in das Kasernenkino zu marschieren, um 'Schindlers Liste" zu schauen.

    Hätte mir seinerzeit etwas mehr Fingerspitzengefühl seitens der Vorgesetzten gewünscht.
    Mein Gott wie gross ist denn dein Schuldkomplex ... :bash:

    Oberschlesien ist mein liebes Heimatland,
    wo vom Annaberg man schaut ins weite Land,
    wo die Menschen bleiben treu in schwerster Zeit,
    für dies Land zu kämpfen, bin ich stets bereit !!!
  • Benutzer online 1

    1 Besucher