Abstimmung Abschaffung der Sommerzeit

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    • Schiesser schrieb:




      ...vielleicht haben Vernunft und Verstand ja noch eine kleine Chance, wenn sie endlich eine Stimme bekommen! Mit der Sommerzeit geht hier die Sonne unter- dauerhaft! :thumbdown:
      Ich sehe das noch ganz optimistisch und glaube nicht, dass hier einzig und allein nach einer unverbindlichen Online-Umfrage entschieden wird. Ich gebe der Vernunft und dem gesunden Menschenverstand noch gute Chancen.
    • Jensemann schrieb:

      Wie gut, dass ihr die Wächter der Weisheit und Vernunft seid. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen....
      Eigentlich äußere ich hier bis jetzt meine Ansichten zum Thema, das werde ich wohl dürfen. Unsachliche Äußerungen gegenüber Andersmeinenden helfen doch auch keinem weiter. Nur weil man bei einem Thema so gar nicht einer Meinung ist, muss man doch trotzdem ein Bier trinken können! :n12:
    • Udo1865 schrieb:

      Anbei mal ein paar Modelle für D.

      1 Aktuell mit Zeitumstellung
      2 Nur Winterzeit
      3 Nur Sommerzeit
      4 Nur Sommerzeit +1 Stunde
      Orange = Dämmerung




      Egal wie sehr man an der Uhr dreht: im Sommer ist es ca. 16 Stunden hell und im Winter nur ca. 8.
      Oder umgekehrt im Sommer nur 8 Stunden dunkel und im Winter 16 Stunden dunkel.
      Deshalb halte ich hier viele Beiträge wegen Unkenntnis aus der Luft gegriffen und ziemlich unsinnig.
      Für die Mehrheit bietet sehr wahrscheinlich die dauerhaft eingeführte Sommerzeit die meisten Vorteile.

      Gruß Udo
      Die
      Gelassenheit siegt.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V
    • Jensemann schrieb:

      Was machen eigentlich die ach so natürlich lebenden Gewerke momentan im Winter? Trifft man sich wirklich erst kurz vor 9 im Betrieb weil es da erst hell wird?
      Schade, dass hier noch nicht verinnerlicht wurde, worum es mir hier geht.

      Mir geht es nicht um den braven "deutschen" Malocher der schon früh fleißig sein Pensum schafft, sondern um sehr viele "Outdoor"-Berufe, die im Winter zwangsweise eh nur ca. 7 Stunden arbeiten können, weil für mehr das Tageslicht nicht ausreicht. Für die würde sich die Arbeitszeit um eine Stunde nach hinten verschieben und sie kommen abends 1 Stunde später nach Hause als der Rest der Familie.

      Nicht jeder hat einen Indoor-Job unter Neonleuchten - aber das wird gerne vergessen und verdrängt, bzw. interessiert keinen Mitmenschen. Vielleicht haben es noch einige nicht bemerkt, aber heutzutage (Hochkonjunktur) wird eh wieder viel mehr gearbeitet, überall fehlen Mitarbeiter, es werden Überstunden geschoben bis zum Abwinken und die (mit Verlaub) "Sesselfurzer" wollen diese wertvollen Mitmenschen hier nochmal eine Stunde später Feierabend machen lassen.
      Es ist erschreckend, wie egoistisch unsere Gesellschaft geworden ist...

      Grüße - Bernhard
    • Kinder von Ganztagsschulen kommen im Winter im Hellen nach hause. Erhöht die Verkehrssicherheit. :thumbup:

      Es bringst nichts hier immer wieder irgendwelche Einzelfälle zu konstruieren, für jedes gibt's ein Gegenargument. Besser als Abstimmen kann man es nicht machen. Wahrscheinlich mosern auch jetzt viele Schlafmützen rum, die gar nicht abgestimmt haben. Durchaus denkbar.
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    • Danke Udo. Die Tabelle kenne ich. Leider ist sie kaum zu lesen und zeigt mir nicht das Datum des spätesten Sonnenaufgangs und frühesten Untergangs bei jeweiliger Sommer und Winterzeit.
      So wie ich das entziffern kann zeigt die Tabelle den Sonnenauf- und Untergang mit Datum der Zeitumstellung.
    • Es gibt nicht „sehr viele“ Outdoorberufe die selbst mit Scheinwerfer nicht arbeiten können.
      Aber es gibt sehr viele Menschen die gerne auch mal im Winter Wochentags ein wenig Tageslicht in ihrer Freizeit hätten.
      In Dunkeln zur Arbeit und im Dunkeln nach Hause finde ich weniger erstrebenswert als ein wenig Tageslicht in meiner Freizeit.
      Ich hasse den Winter sowieso.

      Floppy: Doch, es sind die Extremsten Tage dargestellt. Leider wird hier beim Ansehen automatisch die Qualität des Bildes herabgesetzt. Einfach mal runterladen vieleicht ist es dann besser.
      Im Original sind die Zeiten knackscharf. Es liegt wohl an der Forumssoftware

      Gruß Udo.
      Gelassenheit siegt.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V
    • Yoda schrieb:

      Jensemann schrieb:

      Wie gut, dass ihr die Wächter der Weisheit und Vernunft seid. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen....
      Eigentlich äußere ich hier bis jetzt meine Ansichten zum Thema, das werde ich wohl dürfen. Unsachliche Äußerungen gegenüber Andersmeinenden helfen doch auch keinem weiter. Nur weil man bei einem Thema so gar nicht einer Meinung ist, muss man doch trotzdem ein Bier trinken können!
      Natürlich. Euer Tenor die letzten beiden Seiten ist aber "Möge sich die Vernunft durchsetzen". In einer Diskussion über Vorlieben legt ihr einfach mal fest was "vernünftig" ist. Und genau das kommt mir dann sehr "deutsch" und oberlehrerhaft vor.
    • Floppyk schrieb:

      Danke Udo. Die Tabelle kenne ich. Leider ist sie kaum zu lesen und zeigt mir nicht das Datum des spätesten Sonnenaufgangs und frühesten Untergangs bei jeweiliger Sommer und Winterzeit.
      So wie ich das entziffern kann zeigt die Tabelle den Sonnenauf- und Untergang mit Datum der Zeitumstellung.
      Guck mal hier...ist ganz gut gemacht. Kannste mit Schieberegler verschiedene Orte und Sommer oder winterzeit eingeben

      zeit.de/wissen/2018-07/sommerz…ellung-umfrage-eu-buerger
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    • Da gibt es nicht viel zu deuten aus der Tabelle. Man sieht aber deutlich, dass im Winter mit Sommerzeit um die kürzesten Tage herum erst um 10:00 Uhr hell wird - bei Bevölkung oder trübem Wetter erst um 10:30...11:00 Uhr. Alles nicht so prickelnd, vor allem für die, welche draußen arbeiten müssen.

      Und nein, es sind beileibe keine Einzelfälle - Beispiele habe ich schon genannt: allerlei Baugewerbe, Straßenbau, Dachdecker, Garten- und Landschaftsbau, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischfang, Jäger, Straßenreinigung, Bau und Reparaturen von Hochspannungsleitungen, Windkraftanlagen, Sonnenkollektoren, Sendemasten und Anlagen für Rundfunk, Mobilfunk, etc. um mal einige zu nennen.

      Grüße - Bernhard
    • BernhardJ schrieb:

      Jensemann schrieb:

      Was machen eigentlich die ach so natürlich lebenden Gewerke momentan im Winter? Trifft man sich wirklich erst kurz vor 9 im Betrieb weil es da erst hell wird?
      Schade, dass hier noch nicht verinnerlicht wurde, worum es mir hier geht.
      Mir geht es nicht um den braven "deutschen" Malocher der schon früh fleißig sein Pensum schafft, sondern um sehr viele "Outdoor"-Berufe, die im Winter zwangsweise eh nur ca. 7 Stunden arbeiten können, weil für mehr das Tageslicht nicht ausreicht. Für die würde sich die Arbeitszeit um eine Stunde nach hinten verschieben und sie kommen abends 1 Stunde später nach Hause als der Rest der Familie.

      Nicht jeder hat einen Indoor-Job unter Neonleuchten - aber das wird gerne vergessen und verdrängt, bzw. interessiert keinen Mitmenschen. Vielleicht haben es noch einige nicht bemerkt, aber heutzutage (Hochkonjunktur) wird eh wieder viel mehr gearbeitet, überall fehlen Mitarbeiter, es werden Überstunden geschoben bis zum Abwinken und die (mit Verlaub) "Sesselfurzer" wollen diese wertvollen Mitmenschen hier nochmal eine Stunde später Feierabend machen lassen.
      Es ist erschreckend, wie egoistisch unsere Gesellschaft geworden ist...

      Grüße - Bernhard
      Diejenigen Berufe, die wirklich Einschränkungen haben, die halten sich doch auch heute schon an keine Gesellschaftliche "Norm" was Zeitabläufe angeht. Im Baugwerbe wird im Sommer oft vor 7 angefangen. Soll dann der Arbeitsbeginn für diese Leute um 05.15 sein?

      Kitas und Schulen fangen einfach viel zu früh an und hören viel zu früh auf. Die berühmte Floskel vom "9 to Five Job" rührt ja sicherlich nicht daher, dass hauptsächlich morgens um 6 angefangen wird.
      Wenn die Kita bis 17 Uhr offen ist, dann kann auch dieser arme Mensch, der nur bei Licht arbeiten kann sein Ding machen. Btw: WER ist das eigentlich? Mir fällt hier echt niemand ein, der nicht einfach Beleuchtung aufstellt.

      Die Schieflage ist einfach Schichtarbeit. Was soll dieser sche***? Ja, einen Hochofen, eine Glasschmelze, eine Folienmaschine kann man schlecht anhalten. Ein Kraftwerk auch nicht. Notdienste braucht es auch. Aber das Montageband beim Daimler? Ist das so wichtige Infrastruktur fürs Land, dass die ununterbrochen laufen muss?
    • Jensemann schrieb:

      In einer Diskussion über Vorlieben legt ihr einfach mal fest was "vernünftig" ist. Und genau das kommt mir dann sehr "deutsch" und oberlehrerhaft vor.
      Ich äußere, was meiner Meinung nach vernünftig ist. Und für vernünftig halte ich es eben, sich nicht weiter als nötig von einem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus zu entfernen.
    • So, ich habe die Grafik mal in Daten umgeschrieben. Ich gehe davon aus, dass für die Meisten der früheste Zeitpunkt des Sonnenaufgangs bzw. Untergangs ist. Das ist doch einfach zu beantworten. Es ist die jeweilige Sonnenwende im Sommer und Winter.
      Mein persönliches Fazit ist - Würden wir dauernde Winterzeit bekommen, so geht die Sonne am 17.07. um 3:50 Uhr auf, um dann um 20:52 Uhr wieder unter zu gehen. Das halte ich für unsinnig früh.
      Die Gegner der dauernden Sommerzeit finden den späten Sonnenaufgang im Winter zu spät. Er findet am 20.12. um 9:33 Uhr statt.

      Hier die Daten Beispiel Hamburg:


      Mit Zeitumstellung


      Sommersonnenwende am 17.07. von 04:50 – 21:52 Uhr = 17 h 01 min
      Wintersonnenwende am 20.12. 08:33 – 16:01 Uhr = 7 h, 27 min


      Bei Winterzeit
      Sommersonnenwende am 17.07. von 03:50 – 20:52 Uhr = 17 h 01 min
      Wintersonnenwende am 20.12. 08:33 – 16:01 Uhr = 7 h, 27 min (gleiche Zeiten wie mit Zeitumstellung)


      Bei Sommerzeit
      Sommersonnenwende am 17.07. von 04:50 – 21:52 Uhr = 17 h 01 min (gleiche Zeiten wie mit Zeitumstellung)
      Wintersonnenwende am 20.12. 09:33 – 17:01 Uhr = 7 h, 27 min


      Die Sonnenwende kennzeichnet den Tag, an dem sich die hellen Tageszeiten wieder verlängern oder verkürzen. Sie verschieben sich aber mit der geografischen Lage.