Abstimmung Abschaffung der Sommerzeit

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    • Mit der Produktivität ist es absolut richtig. Viele haben nur die Freizeit und Feierabend vor den Augen und denen ist einfach nicht mehr klar, wie viele Berufe und Tätigkeiten wir (ja, wir auch, nicht nur die Spanier wegen Mittagshitze) für gewöhnlich relativ früh am Tag ausüben und dabei auf das Tageslicht am Morgen angewiesen sind. Beispielsweise allerlei Baugewerbe, Straßenbau, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischfang, Straßenreinigung, Bau und Reparaturen von Hochspannungsleitungen, Windkraftanlagen, Sendemasten und Anlagen für Rundfunk, Mobilfunk, etc. um mal einige zu nennen, denen ein halbes Jahr über eine Stunde Licht zum Ausüben ihrer Tätigkeiten fehlen würde.

      Ob dieser wichtige Wirtschaftsfaktor von unserer Politik überdacht wird, wage ich zu bezweifeln - da denen die Schädigung unserer Volkswirtschaft fast schon ins Blut übergegangen ist.

      Grüße - Bernhard
    • BernhardJ schrieb:

      denen ein halbes Jahr über eine Stunde Licht zum Ausüben ihrer Tätigkeiten fehlen würde.
      Oha...also der Tag hat dann mit Sommerzeit nur 23h. Interessante These. Irgendwelche Berufgruppen rauszupicken und dann sowas aufzustellen passt genau in das Bild.

      Das Spielchen kann man endlos weiterbetreiben

      Sie stellten fest, dass diese dauerhafte Sommerzeit die Zahl der Verkehrsunfalltoten um 232 verringerte, die Zahl der Schwerverletzten um 887. Dabei ging die Anzahl der getöteten Fußgänger viermal stärker zurück, als die der getöteten Fahrzeuginsassen...

      ...
      Tageslicht ist für die Verkehrssicherheit anscheinend nachmittags und abends wichtiger als am Morgen.


      heise.de/tr/blog/artikel/Mehr-…rssicherheit-4108545.html
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Olja ()

    • Frage mich, ob und inwiefern eine dauerhafte Sommerzeit nicht von den Arbeitgebern "ausgebeutet" werden kann? Schließlich hat man nach den Überstunden ja wohl immer noch genug "Tageszeit" für seinen Feierabend. Das ist doch Win-win für beide Seiten, nicht? :D

      Klar, es ist nur eine einzige Stunde, die dem einzelnen nicht so viel bedeuten kann. Es betrifft aber nicht nur den einzelnen sondern ALLE! (Mal so als Denkanreiz). Und wenn man das mal aufs Jahr hoch rechnet, kommt da ein bisken mehr zusammen als nur eine Stunde.

      Aber wir leben eben auch in einer Hochleistungs-Gesellschaft, wo es gar nicht anders sein kann, als dass sich jeder selbst der nächste ist. Logisch. Und so passt es ja wunderbar zusammen, wenn sich eine Mehrheit von Egoisten mit den AG zusammentun, um noch mehr aus unserer Gesellschaft heraus zu pressen und das ganze auch noch als Gewinn verkaufen. Da sieht man, was die Stunde geschlagen hat.

      Bemerkenswert dabei ist dabei der Relativierungsversuch, zu erklären, dass es ja völlig egal sei, wann denn nun welche Tageszeit ist, seine acht Stunden müsse man ja eh arbeiten. Hätte mein Chef nicht besser sagen können und der meint es ja nur gut mit mir ;)

      Abgesehen davon dass die Normalzeit eben am ehesten dem astronomischen und damit auch biologischen Rhythmus entspricht, wird vehemment ignoriert, welche sozialen Verschiebungen das auf die Dauer mit sich bringt. Denn dass man im Sommer Abends ne Stunde länger draussen im hellen grillen kann, hat selbstverständlich auch eine Kehrseite, die für die Befürworter schlichtweg nicht existent ist! Das erkennt man in all diesen Beiträgen ganz genau, dass hier ausschließlich nur eine Seite betrachtet wird- die andere gibt es de fakto nicht. Logisch- wenn man Realitäten nur halb erkennt und etwas anderes als die eigene Meinung nicht wahrhaben will.

      Es ist sehr beängstigend zu erfahren, dass die Mehrheit von mündigen und stimmberechtigten Bürgern, die Kehrseite ihrer eigenen Medaille komplett ignorieren, wahrscheinlich aus Furcht, dass sie sich ohne zutun vllt doch noch mal prägen könnte. Es herrscht eine Einseitigkeit vor, wie sie einfältiger nicht mehr sein könnte. Von bunt und grau kann schon lange keine Rede mehr sein, von schwarz-weiß auch nicht, schwarz-schwarz wird zum neuen Bunt. Wenn es sich darum geht, eine dauerhafte Sommerzeit einzuführen, geht es sich um mehr, als um eine Stunde abends länger grillen zu können. Aber das Bewusstsein dafür, ist dieser Mehrheit abhanden gekommen. Und nein- in einer Mehrheit zu sein bedeutet nicht gleich auch Recht zu haben. Die Geschichte ist voll von diesen Irrtümern!

      Allein diese scheinbar banale Diskussion um die Sommerzeit zeigt auf, wie tief gespalten unsere Gesellschaft heute ist. Anstatt also zur Normalität zurück zu kehren, drängt man zu weiteren, künstlichen Verschiebungen- Richtung schwarz-schwarz. Sicher ist nur, das wird den Befürwortern noch auf die Füße fallen, denn gerade die Mehrheit, wird und muss für ALLE gerade stehen. Und genau die werden dann am lautestes schreien! Und das ist es, was man dann Recht nennt. Eben die Kehrseite der ignorierten Kehrseite...

      Übrigens, zur besseren Unterscheidung, um nicht zu sagen Abgrenzung, gibt es nun eine neue Bezeichnung für die dauerhafte Sommerzeit. Statt MESZ trifft es MEEZ besser: Mitteleuropäische-Einfaltspinsel-Zeit. :saint:
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • BernhardJ schrieb:

      Beispielsweise allerlei Baugewerbe, Straßenbau, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischfang, Straßenreinigung, Bau und Reparaturen von Hochspannungsleitungen, Windkraftanlagen, Sendemasten und Anlagen für Rundfunk, Mobilfunk, etc. um mal einige zu nennen, denen ein halbes Jahr über eine Stunde Licht zum Ausüben ihrer Tätigkeiten fehlen würde.
      Denen fehlt nichts. Im Dunkeln arbeiten die nicht und Zeit fehlt ihnen auch nicht. Im Winter ist es nur 8 h hell, darauf passen die ihre Arbeitszeiten sowieso an.

      Aber ich denke mal das Thema ist schon ziemlich durchgekaut.
      Es gibt verschiedene Meinungen mit unterschiedlichsten Argumentationen.
      Das für und wieder können wir endlos fortführen. Bringt aber wohl nix.

      Mir ist es eigentlich auch völlig egal welche Zeit demnächst eingeführt wird, Hauptsache es ist die Sommerzeit. :thumbup:

      Gruß Udo
      Gelassenheit siegt.


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    • BernhardJ schrieb:

      Dabei habe ich gehofft, dass man eigentlich niemandem hier den Zusammenhang zwischen Uhrzeit, Arbeitszeitanfang und -Ende sowie Sonnenauf- und untergang in epischer Breite erklären müsste.
      Falsch gehofft. :thumbup: (Das meine ich jetzt nicht gegen Olja)

      Selbst mit einer Grafik bleibt das für viele unverständlich.
      Du bist immerhin einer der wenigen, der noch einige gute Argumente für die "Winterzeit" bringt.

      Gruß Udo

      Gelassenheit siegt.


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    • BernhardJ schrieb:

      Udo1865 schrieb:

      ...darauf passen die ihre Arbeitszeiten sowieso an.
      Leider weniger als Du suggerierst. Die Firmen oder deren Kunden stellen nämlich nicht mehr irgendwelche ungenauen Spindel-Taschenuhren nach der Sonne ein... 8)
      Grüße - Bernhard
      Niemand zwingt eine Firma früh im Dunkeln anzufangen.

      Zitat aus: baua.de/DE/Angebote/Publikatio…df?__blob=publicationFile
      "Lage der Arbeitszeit:
      80% der Beschäftigten arbeiten normalerweise zwischen 7 und 19 Uhr. Arbeit außerhalb dieser Zeiten geht tendenziell mit schlechterer Gesundheit und Unzufriedenheit einher. "

      "Flexible Arbeitszeiten:
      Möglichkeiten und Anforderungen (Kapitel 4)Einfluss auf die Arbeitszeit– Etwa 4 von 10 Beschäftigten haben selber großen Einfluss darauf, wannsie mit ihrer Arbeit beginnen und sie beenden (38%) oder wann sie ein paarStunden freinehmen (44%). Diese Flexibilitätsmöglichkeiten gehen mit einerbesseren Gesundheit und Work-Life-Balance von Beschäftigten einher, wobeihier Tätigkeitseffekte nicht auszuschließen sind.– Beschäftigte in der Industrie sowie in größeren Betrieben haben die größtenHandlungsspielräume im Hinblick auf ihre Arbeitszeit, während sie im Handwerkund in kleineren Betrieben am geringsten sind.– Für 61% der Beschäftigten wird ein Arbeitszeitkonto geführt. Die Verfügungüber das auf dem Arbeitszeitkonto angesparte Zeitguthaben liegt in derIndustrie und im Öffentlichen Dienst überwiegend bei den Beschäftigten. Inkleineren Betrieben, im Handwerk sowie im Dienstleistungsbereich gebenhingegen häufig die Betriebe die Verwendung der Zeitguthaben vor.
      Vorhersehbarkeit der Arbeitszeit
      Insgesamt erlebt mehr als jeder siebte Beschäftigte häufig (und etwa jedervierte manchmal) Änderungen der Arbeitszeit aufgrund betrieblicher Erfordernisse.Zudem arbeiten etwa 7% der Beschäftigten auf Abruf. Das gehteinher mit einer schlechteren Einschätzung des Gesundheitszustands.– Betriebsbedingte Änderungen der Arbeitszeit im Sinne der Nicht-Vorhersehbarkeitvon Arbeitszeit stellen auch insofern eine Belastung für die Beschäftigtendar, als solche Änderungen häufig erst am Vortag (23%) oder amgleichen Tag (26%) angekündigt werden."

      Gruß Udo
      Gelassenheit siegt.


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    • Udo1865 schrieb:

      80% der Beschäftigten arbeiten normalerweise zwischen 7 und 19 Uhr.
      Genau das ist es. Wieso steht dort wohl nicht "XY % der Beschäftigten arbeiten zwischen Sonnenauf- und Untergang."?
      Wir leben in einer Leistungsgesellschaft in der Termine und Uhrzeiten über allem stehen. Den Kunden interessiert es nicht, dass jemand erst um 10:00 Uhr wegen fehlendem Tageslicht anfangen kann zu arbeiten.

      Grüße - Bernhard
    • BernhardJ schrieb:

      Den Kunden interessiert es nicht, dass jemand erst um 10:00 Uhr wegen fehlendem Tageslicht anfangen kann zu arbeiten.
      Es interessiert ihn auch nicht, wenn die Arbeiten abends bei Tageslicht durchgeführt werden.

      Es ist abgestimmt, jeder hatte die Möglichkeit. Die Mehrheit hat für dauerhafte Sommerzeit entschieden.
      Besser kann man es eigentlich nicht machen, als einfach mal das Volk zu befragen
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    • BernhardJ schrieb:

      Sagt Yoda der Rentner...? 8)
      Grüße - Bernhard
      Nein, selbstständig. ;)

      Sollte dauerhaft die jetzige MESZ beibehalten werden, werden die meisten Menschen schnell feststellen, dass im Winter die Dunkelheit bis in den Vormittag alles andere als angenehm ist. Es werden irgendwann die ersten Schulen anfangen, den Unterrichtsbeginn im Winter nach hinten zu verlegen. Die Initiative dazu kommt dann auch nicht von den Schülern, sondern von den Lehrern! Das wird sich auch auf andere Berufsgruppen fortpflanzen. Eben überall, wo das machbar ist. Es wird dann deutlich, dass diese künstliche Verschiebung der größte Unsinn ist.
      Wie hier bereits geschrieben wurde: Die Zeitzonen wurden ursprünglich so festgelegt, dass sie sich annähernd am Sonnenstand orientieren. Eben nicht willkürlich.
    • Wird es nicht, warum auch? Es gibt dafür überhaupt keinen Grund. Und im Winter gehen hier eh alle im Dunkeln zur Schule, das war schon immer so.

      Ständig dieses Rumgepopel an Einzelfällen und konstruierte Apokalypsen.

      Wer sagt das die meisten Menschen das feststellen werden ? Evtl. werden die meisten Menschen auch feststellen, das es schön ist nicht in Dunkeln nach Hause zu kommen. Woher willst du das wissen? .Die Mehrheit hat nun mal so abgestimmt und wird auch ihre Gründe dafür haben. Auch in meinem Bekanntenkreis, Arbeitskollegen, Freunde haben sich alle für eine dauerhafte Sommerzeit gestimmt.
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    • BernhardJ schrieb:

      Udo1865 schrieb:

      80% der Beschäftigten arbeiten normalerweise zwischen 7 und 19 Uhr.
      Genau das ist es. Wieso steht dort wohl nicht "XY % der Beschäftigten arbeiten zwischen Sonnenauf- und Untergang."?Wir leben in einer Leistungsgesellschaft in der Termine und Uhrzeiten über allem stehen. Den Kunden interessiert es nicht, dass jemand erst um 10:00 Uhr wegen fehlendem Tageslicht anfangen kann zu arbeiten.

      Grüße - Bernhard
      Super These. Im Winter wartest dann eben 4 Wochen bis dir einer in deinem Betrieb den PC repariert. Es ist ja Winterzeit, der Gute Mann möchte auch Freizeit und im Gesunden Biorythmus leben. Also möchte er nicht die 8 Hellen Stunden komplett unter dunklen Schreibtischen verbringen, sondern arbeitet nur 4 Stunden. Nach diesem Prinzip dürfte im Winter eben auch nur halb so viel gearbeitet werden. und zwar von allen. Gibt es dann 6-Schicht-Betrieb?

      Die armen Jugendlichen werden von der bösen Winterzeit ganz durcheinander gebracht. Werden Sie doch von der bösen bösen Sommerzeit dazu gezwungen im dunkeln völlig gegen ihren biologischen Rhythmus zu arbeiten. Blöd nur, dass da auch heute kein Mensch Rücksicht drauf nimmt. 07.30 Schulbeginn hat wohl mehr mit den Fleissvorstellungen der Oberstudienräte oder mit den behinderten Zeiten der Schichtarbeiter zu tun. Wir zwingen Jugendliche zw. 05 und 06 aus dem Bett um dann 7 Stunden Frontalunterricht zu verdauen. Vielleicht ist auch das ein wenig bescheuert?

      Was machen eigentlich die ach so natürlich lebenden Gewerke momentan im Winter? Trifft man sich wirklich erst kurz vor 9 im Betrieb weil es da erst hell wird?
    • Yoda schrieb:

      BernhardJ schrieb:

      Sagt Yoda der Rentner...? 8)
      Grüße - Bernhard
      Nein, selbstständig. ;)
      Sollte dauerhaft die jetzige MESZ beibehalten werden, werden die meisten Menschen schnell feststellen, dass im Winter die Dunkelheit bis in den Vormittag alles andere als angenehm ist. Es werden irgendwann die ersten Schulen anfangen, den Unterrichtsbeginn im Winter nach hinten zu verlegen. Die Initiative dazu kommt dann auch nicht von den Schülern, sondern von den Lehrern! Das wird sich auch auf andere Berufsgruppen fortpflanzen. Eben überall, wo das machbar ist. Es wird dann deutlich, dass diese künstliche Verschiebung der größte Unsinn ist.
      Wie hier bereits geschrieben wurde: Die Zeitzonen wurden ursprünglich so festgelegt, dass sie sich annähernd am Sonnenstand orientieren. Eben nicht willkürlich.
      Wir HABEN Dunkelheit bis in den Vormittag, weil sich kein Mensch dafür Interessiert, dass ich im Winter lieber erst um 08:30 aufstehen möchte. Die meisten müssen sich eh schon im dunkeln zur Arbeit quälen, wieso dann noch freiwillig im dunkeln heimkehren?

      Nach eurer Theorie müsste man im winter ja auch 16h schlafen, was soll man denn sonst mit der naturgegebenen Dunkelheit ab 16:30 machen?
      Ach nee, die feinen Herren machen dann ja das Licht an. Voll Biorhythmus und so....
    • Rolf schrieb:

      Nur so zur Info, wenn die Sommerzeit bleibt, müssen Tausende von Sonnenuhren umgebogen werden !
      Eher nicht. Die Sonnenuhr wird ja vom natürlichen Sonnenstand "gesteuert". Die Sommerzeit bleibt ja trotzdem eine künstliche Verschiebung, auch wenn sie dauerhaft gelten sollte. Daher sollte man die paar Sonnenuhren so lassen, wie sie sind. Sie werden uns daran erinnern, dass der Tagesrhythmus vor langer Zeit einmal annähernd an natürliche Gegebenheiten angepasst war.
    • Interessant ist vor allem, dass der natürliche Tagesverlauf und dem daran abgepassten Bioryhtmus eines JEDEN Lebewesens als völliger Quatsch abgetan wird, während hingegen irgendwelche Prozentzahlen irgendwelcher AN als diese oder jene Mehrheit vorgeschoben werden, damit die Sonnenanbeter abends ne Stunde länger im hellen grillen können.

      Im übrigen wissen WIR ja ALLE, dass diese Konsultation alles andere als repräsentativ war und somit von überhaupt keiner Mehrheit gesprochen werden kann! Es handelt sich lediglich um ein kleines Grüppchen, welches das gerne so hätte. Jetzt so zu tun, als gehöre man einer repräsentativen und überwältigender Mehrheit an, ist an Anmaßung und Realitätsverweigerung nicht mehr zu überbieten. Aber so laufen Umfragen nun mal heutzutage. Es reicht also bald, nur noch einen einzelnen zu fragen, weil der ja dann automatisch die Mehrheit darstellt.

      Volkbefragungen sind für uns Deutsche eh ungeeignet, da wir keine direkte Demokratie kennen und daher auch so politikverdrossen sind. Die Mehrheit stellen jene, die sich enthalten aber letztendlich bestimmt eine Minderheit, die tatsächlich glaubt, die Mehrheit eines ganzes Volkes zu stellen. Das ganze mit Absegnung von ganz oben- Brüssel!

      Wenn eine handvoll Feierabendgriller nun schon bestimmen kann, wie spät es in diesem Land ist, dann wird damit das "5 vor 12" gerade noch mal abgewendet und es hat eine weitere Stunde Zeit, um noch mehr Wahnsinn zu treiben! Mit Vollgas gegen die Wand aber Hauptsache, es ist noch hell beim Crash!

      Aber man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben, vielleicht haben Vernunft und Verstand ja noch eine kleine Chance, wenn sie endlich eine Stimme bekommen! Mit der Sommerzeit geht hier die Sonne unter- dauerhaft! :thumbdown:
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • Uff, natürlich war die Konsultation demokratisch und repräsentativ. Es haben die gewählt, denen es wichtig war, die, die nicht gewählt haben, haben damit eben signalisiert, dass es ihnen wurst ist, und das sie mit jedem Ausgang zufrieden sind. Dann ist doch alles in butter.
      Friendly fire - isn't
    • Schiesser schrieb:

      ... und somit von überhaupt keiner Mehrheit gesprochen werden kann! Es handelt sich lediglich um ein kleines Grüppchen, welches das gerne so hätte. Jetzt so zu tun, als gehöre man einer repräsentativen und überwältigender Mehrheit an, ist an Anmaßung und Realitätsverweigerung nicht mehr zu überbieten.
      Ist das nicht bei jeder Wahl in Deutschland so? 30% Wahlbeteiligung, davon 30%, die die einfache Mehrheit bekommen ... Und das ist dann eine wie große Gruppe?
      Das ist völlig egal, die bestimmen dann eben. Ist ja die Mehrheit des Volkes dafür!
      Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der wo man zu alt ist.
      [Charles-Louis Secondat)