Diana 1 reparieren

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    • Mann, ich hätte so gerne ein echtes Diana.
      Ich habe allerdings nur das baugleiche Milbro Scout, was von den Engländern nach dem Krieg gebaut wurde.
      Kolbendichtung habe ich aus einem Gürtel gemacht und den Abzugsbügel aus einem Streifen Stahlblech in 2mm.
      Der Einstecklauf und das Korn sind ebenfalls Eigenbauteile.

      Deshalb ist meines halt leider sehr verbastelt und kein echtes D1.

      Hab das Milbro Scout nach dem leider sehr frühen Tod eines Freundes gekauft, mit dem ich früher immer in dessen Keller geschossen hatte.
      Immer wenn ich das Ding in der Hand habe, schau ich kurz nach oben und muss lächeln.
      Gruß Christoph

      The post was edited 1 time, last by hoeflerrr ().

    • Wie versprochen, ein paar Bilder von meiner "Diana 1" oder eines Vorläuers:



      Bei der Kimme gehe ich davon aus, dass da mal jemand recht krude einen Ersatz draufgelötet hat.
      Falls irgendwer ein Bild einer originalen auftreiben kann - würde mich interessieren!


      Stefan

      The post was edited 1 time, last by HWJunkie ().

    • die kimme ist ein blechteil und greif tin die haupthülse rein und wird beim zerlegen mit ausgebaut.

      da wird nicht gelötet. das gewehr ist hohe blechprägekunst in allen teilen, in wirklich allen teilen ausser röhrchenlauf

      hab grad noch nen diana 15 oder 16 kolben gefunden der ist auch noch nur geprägt.

      gruß edwin
      INVICTUS
    • Ich seh das schon, ich muss meine wohl nochmal zerlegen!
      Ob bei meiner oben im System aber tatsächlich ein Schlitz ist (bzw. war), durch welchen die Kimme von innen gehalten wurde?
      Keine Ahnung!
      Deshalb hätte ich ja gerne Infos von jemandem, der ein baugleiches, aber unverbasteltes Modell bestzt und davon Bilder liefern kann.
      Oder besitzt du gar ein Exemplar meiner Version?


      Stefan
    • Du hast aber die andere Version mit gestuftem Systemrohr, meine hat ein völlig glattes, ungestuftes Rohr, auf voller Länger der gleiche Durchmesser.
      Deshalb hat bei meiner Version das Teil am Schaft auch keine Verdickung im Bereich der Schraube für die Zugstange, eben weil das System hinten deutlich schlanker ist.

      Stefan
    • Das Dianalein ist zerlegt (bzw. war, es steht schon wieder im Ständer im LG-Schrank).
      Ok, ich habs zwar um 00:17 Uhr geschrieben, aber das war ja irgendwie noch gestern, deswegen ist es heute ja irgendwie doch nicht heute.

      Es gibt nur ein Rohr, das ist dann auch gleich der Kolbenraum.
      Die Kimme ist nicht eingesteckt und war es auch nie, das Rohr ist innen völlig glatt.
      Vorne an der Laufhaltemuffe stützt sich, unterstützt durch eine trichterförmige Scheibe, ein Holzrohr ab, auf dieses sind Lederringe genagelt, diese dichten sowohl das Rohr wie auch den Lauf ab.
      Kolben, Feder, Federstütze und Zugbügel sind wie beim neueren Modell, ob auch mit gleichen Maßen, das weiß ich nicht.
      Die Kolbendichtung ist nicht original, aber sie funktioniert. Original war wohl Leder, aber das wurde wahrscheinlich vor dem Vernieten des Kolbenkopfs um diesen herumgelegt, ist also nicht so ohne weiteres neu zu machen.
      Knickgelenk ist genietet, es gibt keinen entnehmbaren Blecheinsatz.
      Abzug ist einteilig, kein Druckpunkt.

    • Habe nun die Diana zerlegt, teilweise.
      Als erstes wurde sie kräfig mit Öl eingesprüht, um die Verkrustungen der Jahrzehnte anzulösen. Einen Tag warten. Die beiden einzigen Verschraubungen lösen. Nun ist der Zugdraht (10) auch frei. Das gesamte Innenleben lässt sich nun, mit erheblichem Kraftaufwand, herausschieben. Der Zugdraht wird vom Teil 4 ausgehakt. Dabei kam auch das abgewinkelte, abgebrochene, Teil der Kimme zum Vorschein. Der Schlitz, der die Kimme aufnimmt, ist nun frei. In den Schlitz wird die neue Kimme eingefügt, die offenbar durch Teil 6, der oben liegenden Federstütze, gehalten oder festgeklemmt wird. Nicht klar ist mir, wie die Dichtungen, 3/1, 3/2, 3/3, am Kolbenstößel angebracht werden. Sieht alles voll verpresst und genietet aus (Foto 7). Foto 6 zeigt nun alles, was vorn im Innenleben der D1 so verbaut ist.
      Jemand wollte die Abmaße der Feder wissen: Länge 12 cm, Außendrchmesser 1,9 cm, Drahtstärke ca.2 mm, 21 Windungen.
      Nun wird alles gut gereinigt, dafür nehme ich Bremsenreiniger.
      Aber jetzt komme ich zum eigentlichen Thema, weshalb ich diesen Threat gestartet habe. Muss Niet 19 entfernt werden, um die Teile des Verschlusses (Teile 14, 15, 16) und die Scharniereinlage (Teil 13) herausnehmen zu können? Ja, der Niet muss entfernt werden. Der Niet bildet das Scharnier zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil der Waffe und ist durch die Scharniereinlage, die auch die Verschlussteile, Verschlussröhrchen, Feder und die zwei Kugeln beherbergt, durchgenietet. Schade, denn so geht wieder ein Originalteil verloren.
      Bild 9 zeigt die Schäden am Schaft, die durch das Annageln von Gurten entstanden sind. Aber zur Aufarbeitung des Schaftes komme ich später. Das mache ich erst, wenn die Kleine wieder zusammengebaut ist.

      Bitte keine Anfragen nach der Explosionszeichnung und nach der Stückliste! Beides findet jeder, der sich wirklich interessiert, leicht im Internet. WC Gotha oder Diana 1 Bilder.
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