Spender?

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    • Moin, moin
      Aus einem anderen Forum, habe ich gerade erfahren, das nen Kollege, mit dem ich mal das Hobby Quad und ATV geteilt habe, nun eine Knochenmarksspende braucht.
      Nun interessiert mich einfach mal, wie denkt Ihr darüber nach euch registrieren zu lassen, oder generell, wer nen Organspenderausweis hat, oder auch nicht.Organspender bin ich, bei der DKMS habe ich mich nun auch registriert. Ich bin mal so frei diesen Aufruf auch hier als Bild zu teilen. Denn es geht um eine Spende, die erst mal nur Zeit kostet und kein Geld. Sollte dieses nicht erwünscht sein, einfach löschen. Aber bitte einfach mal drüber nachdenken. Es geht nicht nur um diese Person, der ich und andere helfen möchten. Auch anderen kann geholfen werden.
      Bilder
      • DKMS Olaf.png

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    • Hallo blackyety,

      ich finde es super, dass Du das Thema hier ansprichst.

      Ich bin seit ca. 10 Jahren bei der DKMS registriert, habe vor ziemlich
      genau 6 Jahren eine erfolgreiche Stammzellenspende in der Berliner
      Charite ohne Nebenwirkungen überstanden und Spende auch regel-
      mäßig Blut.

      Jeder, wirklich jeder sollte diese kleinen Dienste auf sich nehmen!
      Schließlich kann jeder mal betroffen sein, eine Spende zu benötigen.

      Und dann stehen hoffentlich genug Freiwillige zur Verfügung....

      Ich wünsche dem Erkrankten alles Glück dieser Erde.

      Gruß Klaus
      Meine Nachbarn hören immer gute Musik, ob sie wollen oder nicht :thumbup:
    • Seit 92. Ne Klassenkameradin meiner kleinen Schwester war damals betroffen. Der Hilferuf wurde in kürzester Zeit zur Stiftung.

      hilfe-fuer-petra.de/

      Das Mädchen hat es leider nicht geschafft. Eine Spende meiner Schwester Jahre später hat aber jemand anderem geholfen.
      Den Organspendeausweis habe ich seitdem auch immer in der Tasche. Zwischendurch die Daten aktualisiert.
      Kann mich dem Aufruf nur anschließen! Völlig Personenunabhängig!
      Schönen Gruß
      Michael

      Sommer ist solange die Pfütze nicht zufriert!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schütze Benjamin ()

    • Ich bin seit einigen Monaten bei der SKD registriert und zudem seit mehreren Jahren ausschließlich mit Organspendeausweis unterwegs. Das ist das Mindeste, was man vom Einzelnen erwarten kann, finde ich.
    • ... ich bin etwas verwirrt ob der Tatsache,
      das in diesem großen Forum nur so wenige
      Mitglieder zu diesem Thema ihre Meinung
      äußern wollen.

      Hmmmm...... Freuen sich alle, das sie gesund
      sind und man sich keine Gedanken machen muß?

      Schade.

      Klaus
      Meine Nachbarn hören immer gute Musik, ob sie wollen oder nicht :thumbup:
    • Potentieller Organspender mit Ausweis bin ich seit ca. 20 Jahren.
      Während meines Zivildienstes habe ich viele Menschen erlebt, die seit Jahren verzweifelt auf ein Spenderorgan warteten.
      Letztes Jahr habe ich mich bei der DKMS als Stammzellenspender typisieren lassen.

      Einen Organspenderausweis sollte jeder haben und für sich entscheiden, ob er mit seinen Organen nach dem Tod noch etwas sinnvolles anfangen will oder nicht. Aber auch wenn man "nein" ankreuzt nimmt man ggf. Angehörigen eine schwere Entscheidung ab.
    • Einen Organspender Ausweis habe ich in der Motoradjacke immer drin.

      Wenn ich mal irgendwo zerschelle wird zwar nicht viel übrig bleiben aber was sie noch finden darf verwertet werden. :D

      Zum Thema knochenspende habe ich noch nie irgendein Bedürfnis gehabt mich da irgendwie zu beteiligen.
      StGB §328, Absatz 2.3

      Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
    • Seit einem 1/2 Jahr bei DKMS registriert und Organspender Ausweis auch immer dabei.

      Sollte man wie in anderen Ländern machen, wo man automatisch als Spender gilt, solange man nicht widerspricht...

      Krebs ist eine schlimme Sache, selber in der Familie betroffen (allerdings keine Leukämie, sondern Lungenkrebs). Jede Waffe gegen Krebs sollte man nutzen und unterstützen.

      Gruß, Al
    • Bin seit x Jahren typisiert, nachdem im Bekanntenkreis ein Spender gesucht wurde.
      Ein paar Monate später kam ein Anruf, dass ich wahrscheinlich ein passender Spender wäre und ob ich noch bereit wäre.
      Die Stammzellenspende war eine recht einfache Sache. Nach ein paar weitergehenden Untersuchungen stand die Spendetauglichkeit fest.
      Ich bekam ein paar Dosen eines Medikamentes mit, das die körpereigene Stammzellenproduktion und Ausschüttung in den Blutkreislauf anregt. Die musste ich mir etwa eine Woche lang dreimal täglich spritzen, was sich schlimmer anhört, als es ist. Man muss sich einmal kurz überwinden.
      Danach ging es zur eigentlichen Spende ins Spendezentrum der Stefan-Mrorsch Stiftung.
      Die läuft etwa so wie eine Dialyse ab. Man bekommt links und rechts einen Zugang und über eine Maschine werden die Stammzellen ausgefiltert. Dann geht's zurück in den Körper.
      Anfahrt und Unterkunft wurden komplett erstattet und ich war um eine wichtige Erfahrung reicher.
      Ich habe zwar nach drei Jahren (ist eine vorgeschriebene Sperrfrist) erfahren, dass der Empfänger leider trotzdem verstorben ist, aber ich würde es immer wieder tun.