Ebike Erfahrungen und Austausch

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    • Vielleicht waren die Räder zu DM-Zeiten ja besser. Oder du hattest mit deinem Glück oder du hast keinen Anspruch. Wer weiß... Ich weiß, dass ich mein Rad nicht gegen eines für 150€ tauschen mag. Ist ja wie im anderen HW100 vs Steyr Thread, jeder muss seine gewichtungen zwischen Preis und Qualität legen. Der eine sagt, alles über 500€ ist luxus, der andere sagt alles über 5000€ ist luxus. Man kann auch glück mit einem billigen oder pech mit einem teuren Rad haben, unterm strich bekommt man aber, wenn man sich etwas auskennt, das, wofür man bezahlt hat...
      Friendly fire - isn't
    • ich fahre ein B'twin Rockrider 520 von Decathlon, B'twin ist deren Hausmarke. Preis 299, 99 €, ist mit den üblichen Baumarkt- und sonstigen Rädern dieser Preisklasse gar nicht zu vergleichen. Entspricht in Ausstattung und Verarbeitung eher der 500 - 600 - € Klasse.

      Ist kein E - Bike und gehört darum auch gar nicht in dieses Thema, ich wollte es nur mal erwähnen, weil es da sicher auch was mit E gibt. Wenn die ihre E - Bikes ähnlich kalkulieren, könnte das evtl. für den einen oder anderen interessant sein und wäre vielleicht auch mal eine Probefahrt wert.
    • Nashorn schrieb:

      Das:

      decathlon.de/e-bike-28-riversi…it-orange-id_8514407.html

      sieht tatsächlich aufm ersten Blick vielversprechend aus...
      Ganz nette Ausstattung, was ich für so ein Bike aber schade finde:

      Gebrauchseinschränkung Max. Gesamtgewicht Fahrrad incl. Fahrer und Gepäck: 130kg bei 23kg für das Fahrrad ;( dürfte für viele nicht optimal sein.
    • HW35 schrieb:

      Gebrauchseinschränkung Max. Gesamtgewicht Fahrrad incl. Fahrer und Gepäck: 130kg bei 23kg für das Fahrrad dürfte für viele nicht optimal sein.
      Real wäre das wirklich unsinnig. Z.B. bei Fahrradtouren mit 25kg Gepäck. Wobei ich solche Werte merkwürdig finde da bei Schlägen durch unebenes Gelände, .... die Belastungen deutlich höher sind. Das Gewicht eigentlich eine nicht ganz so große Bedeutung hat wie z.B. der Stoß.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • the_playstation schrieb:

      HW35 schrieb:

      Gebrauchseinschränkung Max. Gesamtgewicht Fahrrad incl. Fahrer und Gepäck: 130kg bei 23kg für das Fahrrad dürfte für viele nicht optimal sein.
      Real wäre das wirklich unsinnig. Z.B. bei Fahrradtouren mit 25kg Gepäck. Wobei ich solche Werte merkwürdig finde da bei Schlägen durch unebenes Gelände, .... die Belastungen deutlich höher sind. Das Gewicht eigentlich eine nicht ganz so große Bedeutung hat wie z.B. der Stoß.
      Gruß Play
      Gewichtbeschränkung ist schon etwas seltsam. Selbst bei einem festem MTB Hardtail wird Gesamtbelastung mit etwa 130 Kg deklariert, Fully noch weniger.

      Und wenn ein Hardteil Bike ein Sprung hinterlegt(wofür auch gebaut wurde)? Bei der Landung werden es doch viel mehr Kilos(selbst wenn nur 50 cm hoch).

      PS: Ein runterfallendes Apfel hat den Herr Newton fast erschlagen 8)
    • Bei meinem Fully sind die Laufräder das begrenzende Bauteil. Maximal 100kg. Fahrrad wiegt 12,5 und ich auch ein bißchen :D

      Ich mach mir da keine Gedanken. Das Ding ist für downhill ausgelegt und ich fahr einfach ein bißchen damit über Stock und kleinen Stein ohne hüpfen. Das geht schon. Die sichern sich halt ab.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Eisenschwein ()

    • Nashorn schrieb:

      Das:

      decathlon.de/e-bike-28-riversi…it-orange-id_8514407.html

      sieht tatsächlich aufm ersten Blick vielversprechend aus...
      Irgendwie ist dieses Fahrrad etwas seltsam ausgestattet. Komponenten sind in Ordnung, jedoch unpassend.

      Freiliegendes Akku, kein Motorschutz, Straßenreifen, klapprige Schutzbleche, Federgabel. Es ist ein City-Trekking Rad. Und ein solcher braucht eindeutig kein lautes, energiedurstiges Motor wie CX.

      Da würde Active Line Plus Motor besser passen. Flüsterleise, ganz wenig wiederstand ohne Unterstützung. Min 25-30% mehr Reichweite, Kraft hat aber auch genug. Auch Pflege ist einfacher, zb Pedale zurück drehen und die Kette reinigen, top. (Rad mit CX muß man dafür aufbocken).

      Für befestigte Wege, City, und selbst bissl Schotter braucht man kein Kletterer Rad.

      Gruß
      Ywes
    • Ywes schrieb:

      Gewichtbeschränkung ist schon etwas seltsam. Selbst bei einem festem MTB Hardtail wird Gesamtbelastung mit etwa 130 Kg deklariert, Fully noch weniger.

      Und wenn ein Hardteil Bike ein Sprung hinterlegt(wofür auch gebaut wurde)? Bei der Landung werden es doch viel mehr Kilos(selbst wenn nur 50 cm hoch).
      Wenn das Rad auf 130kg gesamtgewicht ausgelegt ist darf man davon ausgehen, dass bei nem MTB Sprünge und harte Landungen berücksichtigt werden. Maximalmasse=!Maximalkräfte. Ich weiß ja nicht, wie so die Sicherheitsfaktoren bei rädern sind, ich würde mal auf 1,5-2,5 tippen. Dürfte also kein Rahmenbruch geben, wenn man mit 130kg nen ordentlichen Satz oder (wie die meisten) mit 150kg aufm Feldweg fährt...
      Friendly fire - isn't
    • Nashorn schrieb:

      Ywes schrieb:

      Gewichtbeschränkung ist schon etwas seltsam. Selbst bei einem festem MTB Hardtail wird Gesamtbelastung mit etwa 130 Kg deklariert, Fully noch weniger.

      Und wenn ein Hardteil Bike ein Sprung hinterlegt(wofür auch gebaut wurde)? Bei der Landung werden es doch viel mehr Kilos(selbst wenn nur 50 cm hoch).
      Wenn das Rad auf 130kg gesamtgewicht ausgelegt ist darf man davon ausgehen, dass bei nem MTB Sprünge und harte Landungen berücksichtigt werden. Maximalmasse=!Maximalkräfte. Ich weiß ja nicht, wie so die Sicherheitsfaktoren bei rädern sind, ich würde mal auf 1,5-2,5 tippen. Dürfte also kein Rahmenbruch geben, wenn man mit 130kg nen ordentlichen Satz oder (wie die meisten) mit 150kg aufm Feldweg fährt...

      Hallo,

      wenn ein 150 kg Kampfgewicht so ein Rad quälen wird es wahrscheinlich nicht so lange halten als wenn ein 85 kg Mann damit fährt. Ich setze voraus, dass vergleichbare Strecken und Fahrstrecken gefahren werden.

      Irgendwann wird auf jeden Fall eine Materialermüdung bei einem Kampfpanzer eher kommen.

      Gruß Viper1497
    • Ich weiß nicht so recht, wie die Lastfälle bei Fahrrädern berechnet werden, mit welchen sicherheiten und ob die Rahmen Zeit- oder Dauerfest ausgelegt werden.

      Aber wenn mir wer ein MTB mit 130kg Zuladung vertickt und ich steige mit 130kg drauf und nutze es wie ein MTB, dann dürfte es davon nicht auseinanderfallen. Wenn ich es mit 150kg als Tourenrad benutze und da keine krassen offroad Strecken mach, müsste es auch halten. Und wenn die Karren Dauerfest gerechnet werden (dürfte aber wegen der immer leichteren Rahmen und Leuten, die beim Kaufen nur aufs Gewicht schauen schwierig sein), dann ist es dem Material auch wurst ob da 130 oder 80kg drauf sitzen.
      Friendly fire - isn't
    • Nashorn schrieb:

      Ich weiß nicht so recht, wie die Lastfälle bei Fahrrädern berechnet werden, mit welchen sicherheiten und ob die Rahmen Zeit- oder Dauerfest ausgelegt werden.

      Aber wenn mir wer ein MTB mit 130kg Zuladung vertickt und ich steige mit 130kg drauf und nutze es wie ein MTB, dann dürfte es davon nicht auseinanderfallen. Wenn ich es mit 150kg als Tourenrad benutze und da keine krassen offroad Strecken mach, müsste es auch halten. Und wenn die Karren Dauerfest gerechnet werden (dürfte aber wegen der immer leichteren Rahmen und Leuten, die beim Kaufen nur aufs Gewicht schauen schwierig sein), dann ist es dem Material auch wurst ob da 130 oder 80kg drauf sitzen.

      Hallo,


      ich meine du siehst dasGanze zu kompliziert. M.E werden die Fahrradrahmen nicht durchgerechnet. Die Rahmen werden seit vielen Jahren gebaut und man hatVersuchsmaterial, das man anschauen konnte. Wenn es irgendwo versagt,dann wird zukünftig etwas stärker dimensioniert.
      Bei meinen Rädern ist nachvielen Jahren der Nutzung am Rahmen noch nichts gerissen. Lediglicham Lenkervorbau konnte ich einmal bei einem Rennrad einen Rissfeststellen. Ich tauschte dann rechtzeitig aus. Das Rissverhalten vonStahl und Aluminium ist recht gutmütig. Allerdings kann esproblematisch werden, wenn man sein Rad nicht auf Risse kontrolliertund einfach weiterfährt. Hier kann ein Versagen des Bauteilseintreten mit gravierenden Folgen für den Fahrer.


      Gruß Viper1497
    • Mittlerweile habe ich so viel abgenommen, daß ich mir einen Fahrradkorb
      zulegen konnte, den ich jetzt sogar bis zu seiner Grenze beladen darf.

      Spaß beiseite. Ich habe ein Curtis und das ist schon recht stabil gebaut.
      Bis auf einen neuen Schlauch und neue Bremsen, war da noch nichts,
      und ich lebe auf dem Land. Das Rad geht hier mit einem Sack Kartoffeln
      über jeden Feldweg, und, obwohl der Hersteller dagegen ist, zieht auch
      beladene Anhänger. Diese Räder sind zwar Leichtbau, aber Mimosen
      sind sie auch nicht. Natürlich sollte man sein Rad regelmäßig prüfen. Die
      Verkehrssicherheit sollte immer gegeben sein.
      Meine Haustür dient Deinem Schutz - nicht meinem!
      Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:
    • Hi,
      denke schon das Rahmen berechnet wird, vor allem bei modernen, zum teil verrückten Designs. Moderne CAD ist da auch gute Hilfe.

      Wenn ich so Ebike meiner Frau anschaue(Diamant Ubari), da ist der Rahmen gewaltig Stabil, kein vergleich zur normalem Rad, allein Schweißnähte sind Finger dick(40 Jahre Garantie auf den Rahmen 8o ) Das Rad wiegt 24 Kg ohne Akku, normales Damen Rad gerade mal die Hälfte.



      Trek Powerfly 5 Hardteil, ist auch durchaus Stabil. Wird als ausgewachsenes MTB, gar Trailbike beworben. Wird mit Gesamtbelastung von 136Kg deklariert. Rad-Gewicht mit Akku exakt 28 Kg. Mit meinem Gewicht von ca 75Kg bin ich ja schon bei über 100Kg :whistling: .

    • Viper1497 schrieb:

      ich meine du siehst dasGanze zu kompliziert. M.E werden die Fahrradrahmen nicht durchgerechnet. Die Rahmen werden seit vielen Jahren gebaut und man hatVersuchsmaterial, das man anschauen konnte. Wenn es irgendwo versagt,dann wird zukünftig etwas stärker dimensioniert.
      Also das würde mich wirklich SEHR wundern, man versucht die ja immer so leicht wie möglich und so schwer wie nötig zu bauen, das geht nicht so mit pi-mal-Daumen-Gefühlsauslegung. Bei Specialized haben die auf jeden Fall Ingenieure, die die Rechnen. Würde mich mal gerne mit einem unterhalten, wenn einer einen kennt... :)
      Friendly fire - isn't
    • Nashorn schrieb:

      "... pi-mal-Daumen-Gefühlsauslegung. ..."

      Hallo,

      ich sprach nicht von Auslegung nach Gefühl sondern von jahrelanger Erfahrung.

      Es wird ein Prototyp gebaut und dieser erprobt.
      Dann wird eine Serienreifmachung durchgezogen und das Produkt geht in den Markt.

      Was möchtest du am Fahrrad rechnen?
      Die Statik des Rahmens?
      Möchtest du den mehrachsigen Spannungszustand berechnen?
      Möchtest du in Theorie zweiter Ordnung rechnen?

      Möchtest du die Dynamik des Rahmens berechnen? Eigenschwingungen bestimmen?

      Gruß Viper1497
    • Modell bauen, mit FEM die kritische belastungsstelle finden und die Durchrechnen (statisch und mit Schwingspielen, is halt die Frage, was man da für annahmen trifft). Der Rest wird halt durch die Sicherheit aufgefangen. Wie gesagt, ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass die einfach am Prototypen iterativ immer leichter machen bis es kaputt geht, viel zu teuer... Und einfach im zweifel schwerer machen kann sich keiner leisten, dann kaufen die Kunden halt woanders. Aber vielleicht kennst du ja wen, der bei nem ordentlichen Radhersteller arbeitet, der uns das genau sagen kann.
      Friendly fire - isn't
    • Nashorn schrieb:

      Modell bauen, mit FEM die kritische belastungsstelle finden und die Durchrechnen (statisch und mit Schwingspielen, is halt die Frage, was man da für annahmen trifft). Der Rest wird halt durch die Sicherheit aufgefangen. Wie gesagt, ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass die einfach am Prototypen iterativ immer leichter machen bis es kaputt geht, viel zu teuer... Und einfach im zweifel schwerer machen kann sich keiner leisten, dann kaufen die Kunden halt woanders. Aber vielleicht kennst du ja wen, der bei nem ordentlichen Radhersteller arbeitet, der uns das genau sagen kann.

      Hallo,

      mir ist nicht bekannt wie viele Module du in TM gehört und erfolgreich abgeprüft hast.

      MFE ist ein numerisches Näherungsverfahren. Das sollte dir bereits bekannt sein.

      Sicherheitsfaktoren hast du wohl in der Vorlesung TM gelernt. Du musst in der Praxis wissen wie lange eine Bauteil bei definierter Belastung aushält. Bei kritischen Bauteilen im Bereich Auto und NFZ muss die sog. Dauerfestigkeit nachgewiesen werden durch Erprobung, da geht kein Weg dran vorbei.

      Gruß Viper1497
    • Alle 4 gehört, alle 4 bestanden, Grundstudium schon lange rum, bisschen erfahrung in Flugzeugkonstruktion und -auslegung und jetzt 4 Jahre Berufserfahrung im Bereich Werkstofftechnik. Ich denke mal mein Wissen wird an der stelle ausreichend sein. Ist alles nicht einfach aber halt auch keine Raketenwissenschaft. Klar steht am Ende ein Belastungsversuch, aber am Anfang steht nun die Rechnung. Prototypenbau ist, zumindest von dem, was ich gesehen habe, zu teuer um einfach drauf loszubauen und zu testen.

      Aber wie gesagt: Ich mutmaße und du anscheinen auch, ohne Quellen werden wir es halt nicht wissen... Vielleicht schreib ich ja mal ne Mail an Pinarello oder so, ob sie ihre Rahmen rechnen oder frei Schnauze bauen :)
      Friendly fire - isn't