Klasse 4 - warum nicht?!

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    • Al Lobo schrieb:

      Hallo FT Freunde,

      schaut man sich so die Wettkampflisten in Klasse 4 an, fällt auf, daß dort immer weniger Leute starten. Auch sonst ist es eher ruhig in Klasse 4 geworden.

      Warum ist das so?

      Ich schieße seit 2008 regelmäßig Preller und Presslüfter. Trotzdem schaffe ich es nur mit meinen Presslüftern, die winzigen hitzones der freien Klassen auf den Turnieren halbwegs zuverlässig zu treffen. Leider meinen einige wenige "Lanedesigner" meines Eberner Clubs in der Post-Gerhard-Ära, die Turniere immer schwerer gestalten zu müssen.
      Originalton DM 2017: "es ist ja schließlich eine deutsche Meisterschaft"
      Stimmt und auch das mit Rechtfertigung bzgl. BDS Regelwerk stimmt ebenfalls

      Die FT DM ist eine Veranstaltung für Schützen, die dafür die Strapazen einer teils sehr weiten Anreise auf sich nehmen. Leider starten gerade mal popelige 67 Hansels gesamt bzw. nur 28 (Stand 30.05.) in den freien Klassen. Und lustigerweise muss man sich in dieser Randsportart noch nicht einmal für die Teilnahme qualifizieren. Selbst bei der DM in Luftgitarre oder der DM der Bartträger sind härtere Vorgaben zu erfüllen.

      Und das in einer Disziplin, wo es noch nicht mal einen Bundestrainer gibt und wo der Bundessportleiter seit Jahren nur noch als Fabelwesen herumgeistert.

      Wie cool war doch die FT LM 2011 in Philipsburg. Hier hat Andreas den Parcour so gestaltet, dass der Spaß, die Freude und der Erfolg des Schützen im Vordergrund standen. Was war dort für eine klasse Stimmung und wie haben sich vor allem die nicht so erfahrenen Schützen gefreut, etwas größere killzones getroffen zu haben. Da wurde jeder hit und miss ausgiebig diskutiert und gefeiert.

      Oder die tollen Gartenflintenturniere der Wieslocher Jungs. Die sind stark besucht und danach ist Party. So sollten Wettkämpfe konzipiert sein.

      Vielleicht ist das ja der Grund, dass sich bisher noch niemand in Klasse 4 angemeldet hat, da niemand Lust hat hunderte km auf einen spaßarmen Wettkampf zu fahren mit dem Motto: noch weiter, noch schwerer, noch steiler, noch windiger bei noch kleineren hitzones - und am Ende steht man mit 10 Treffern da. Wie will da ein Einsteiger mit einer HW30 aus Vaters Keller mit einem normalen Glas etwas treffen? Ich zumindest schaffe das nach 10 Jahren Training nicht. Aber vielleicht sieht man ja in Ebern endlich mal die Forengroßmäuler wie Playstation und Konsorten, damit sie uns zeigen, wie toll sie schießen können.


      Jürgen
    • 68535Edingen schrieb:

      Aber vielleicht sieht man ja in Ebern endlich mal die Forengroßmäuler wie Playstation und Konsorten, damit sie uns zeigen, wie toll sie schießen können.
      Ich war ja Sonntag in Dorsten und bin nächsten Sonntag wieder da. Auch wenn ich ungern mit Prellern schieße, ist es technisch machbar, wenn man ein wenig von Physik versteht.

      Aber wer das Schießen von Prellern mit Voodoo verwechselt, wird NICHT weiterkommen.
      Man kann mit Prellern durchaus auch Loch in Loch schießen. D.h. es hängt dann von den FT-Fähigkeiten des Schützen ab.

      Ein wenig mehr Party drum herum könnte allerdings nicht schaden.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Der freie Parcours in Ebern ist schon echt anspruchsvoll, da gebe ich Dir absolut Recht Jürgen.
      Deshalb komme ich ja auch zum dritten mal dieses Jahr dort hin. :D
      Zugegebener Maßen mit nem Presslüfter aber dafür ist der Parcours schon sehr gut für deutsche Verhältnisse.
      Wer sich es wirklich mal richtig besorgen möchte dem kann ich nur Schalkhaar in Holland empfehlen, die können Parcours bauen :love: , da ist durch Windschneisen, Sturmholz, und Buschwerk zu schießen. Es wird mit Licht und Schatten gespielt das man sich fragt wie bekomm ich den Diabolo bis zum Ziel gefädelt.
      Die Lösung ist manchmal ein Schuss in knieend oder gar stehender Position.
      Ein anspruchsvoller Parcours ist für mich das Salz in der Suppe.

      Gruß Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SPA68 ()

    • the_playstation schrieb:

      Aber wer das Schießen von Prellern mit Voodoo verwechselt, wird NICHT weiterkommen.
      Man kann mit Prellern durchaus auch Loch in Loch schießen. D.h. es hängt dann von den FT-Fähigkeiten des Schützen ab.

      Schieß mal regelmäßig Preller Wettkämpfe. Am besten bei schwankendem Wetter. Ich finde es super, dass du und viele andere in den FT Sport einsteigen, aber aus ein zwei Veranstaltungen kann man noch nichts schließen. Preller schießen ist eine Sache für sich. Mal geht das monatelang gut und von jetzt auf gleich fange die Probleme an. Das sind einfach blöde Zicken. Und gerade wenn man einmal ein Problem hatte, zieht sich dieses durch die gesamte FT Laufbahn, denn das schlimmste ist der Kopf. Der setzt die wildesten Theorien nach einem Fehlschuss gerne in eine zittrige Hand um.

      "Oh nein, jetzt zieht das Ding wie damals schon wieder nach links. Ich dreh mal hier dran und halte ein bißchen vor... " Zack! Wieder Fehlschuss!
    • 68535Edingen schrieb:

      Warum ist das so?

      ...schießen können.
      Das ist das arroganteste und unverschämteste was ich von einem möchtegern Ebener seit langem gelesen habe.
      Auf solche Weisheiten können wir alle in Ebern verzichten und Jürgen ich bitte dich in Zukunft immer in deinem Namen zu Weissagen und nicht in Namen der Ebener Schützen.
      Technik ohne Toleranz
    • Eisenschwein schrieb:

      Schieß mal regelmäßig Preller Wettkämpfe. Am besten bei schwankendem Wetter. Ich finde es super, dass du und viele andere in den FT Sport einsteigen, aber aus ein zwei Veranstaltungen kann man noch nichts schließen. Preller schießen ist eine Sache für sich. Mal geht das monatelang gut und von jetzt auf gleich fange die Probleme an. Das sind einfach blöde Zicken. Und gerade wenn man einmal ein Problem hatte, zieht sich dieses durch die gesamte FT Laufbahn, denn das schlimmste ist der Kopf. Der setzt die wildesten Theorien nach einem Fehlschuss gerne in eine zittrige Hand um.

      "Oh nein, jetzt zieht das Ding wie damals schon wieder nach links. Ich dreh mal hier dran und halte ein bißchen vor... " Zack! Wieder Fehlschuss!
      Ein guter Beitrag auf den ich Antworten möchte!

      Ich kann das nämlich absolut bestätigen!
      Meine HW 97K ist regelmäßig auf unserem Freizeit FT Gelände im Einsatz.
      Somit hielt ich sie für geeignet an einem Federdruckturnier (Springer in the Spring) teilnehmen zu lassen.
      Zwei Tage vorher noch eingeschossen, ZF eingemetert und zuversichtlich nach Dorsten gefahren.
      Selbst an der Zero Range war alles noch in bester Ordnung.
      Aber kurz nach dem Beginn des Wettkampfes ging gar nix mehr. Einfach so von jetzt auf gleich! ;(
      Ein erfahrener FT-Prellerschütze hätte wahrscheinlich binnen kurzer Zeit erkannt woran das liegt. Ich nicht.
      Ich habe das beste draus gemacht und bin mit 17 Treffern nach Hause gefahren. Die Hälfte von dem, was ich sonst in Klasse 3 erreiche.
      Meine Erfahrung daraus: Hut ab vor JEDEM Prellerschützen der mehr als 25 Treffer erreicht. :huldige:
      Auch wenn meine HW97 bereit war >> ich war es nicht!
    • 68535Edingen schrieb:

      Und das in einer Disziplin, wo es noch nicht mal einen Bundestrainer gibt und wo der Bundessportleiter seit Jahren nur noch als Fabelwesen herumgeistert.

      aber vielleicht sieht man ja in Ebern endlich mal die Forengroßmäuler wie Playstation und Konsorten, damit sie uns zeigen, wie toll sie schießen können.
      Ich weiß ja nicht was für Tabletten Du vergessen hast aber deine Ausführung sind voreingenommen und unverschämt.
      Seit Jahren auf keinem "echten" Field Target Wettkampf zu sehen aber andere angreifen. Das mit dem Fabelwesen ist
      die Krönung. Ich hoffe Du bekommst von gegebener Stelle dein Fett weg.
    • Eisenschwein schrieb:

      the_playstation schrieb:

      Aber wer das Schießen von Prellern mit Voodoo verwechselt, wird NICHT weiterkommen.
      Man kann mit Prellern durchaus auch Loch in Loch schießen. D.h. es hängt dann von den FT-Fähigkeiten des Schützen ab.
      Schieß mal regelmäßig Preller Wettkämpfe. Am besten bei schwankendem Wetter. Ich finde es super, dass du und viele andere in den FT Sport einsteigen, aber aus ein zwei Veranstaltungen kann man noch nichts schließen. Preller schießen ist eine Sache für sich. Mal geht das monatelang gut und von jetzt auf gleich fange die Probleme an. Das sind einfach blöde Zicken. Und gerade wenn man einmal ein Problem hatte, zieht sich dieses durch die gesamte FT Laufbahn, denn das schlimmste ist der Kopf. Der setzt die wildesten Theorien nach einem Fehlschuss gerne in eine zittrige Hand um.

      "Oh nein, jetzt zieht das Ding wie damals schon wieder nach links. Ich dreh mal hier dran und halte ein bißchen vor... " Zack! Wieder Fehlschuss!
      Absolut!

      Zuerst einmal steige ich ja erst in den FT-Bereich ein. Und ja. Preller Schießen ist sehr viel anspruchsvoller und schwerer.

      Es gibt jede Menge an Parametern. Deshalb ist meiner Meinung nach der richtige Weg, möglichst viele Parameter zu reduzieren. Ich habe mich darüber gestern in ein paar längeren PNs mit Udo ausgetauscht, was man z.B. am Preller machen müßte, um einige der Probleme zu beheben bzw zu reduzieren. Das hatte nichts mit Prellschlagausgleich zu tun.

      Wer dieses nicht macht, macht es sich ungleich schwerer!

      Flitzpiepe:
      Darüber können Wir ja auf der Fahrt nach Dorsten schnacken. :)

      Ich bin sicher noch ein lausiger FT-Schütze. Aber darum geht es nicht.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Ja, da hat der Jürgen ganz schön einen rausgehauen. Bestimmt hat er das aber nicht so "stark" gemeint wie es rüberkam.

      Das große Problem ist die extrem unterschiedliche Leistungsdichte in den freien Klassen.
      Grundsätzlich sind diese für den Einsteiger gedacht und sollen nicht zu schwer sein.
      Das Problem ist die Klasse 3. Dort tummeln sich seit Jahren Schützen mit Hochleistungsmatchgewehren, die dann auch bei einem Anfängerparcour locker 48-50 schiessen können.
      Für diese Leute werden die Parcours immer schwerer gemacht. Mit dem Erfolg, das es dort immer mehr Schützen mit immer besserem Equipment gibt.
      Das halte ich für völlig falsch. Die haben in der Klasse nix zu suchen und sollen bitte schön in Klasse 1 weitermachen. Die Einsteigerklasse sollen auch den Einsteigern vorbehalten bleiben.
      Die armen Klassen 4 und 5 Schützen sind mit einem für Pressluftmatchgewehre ausgelegtem Parcours völlig überfordert, da gebe ich Jürgen einfach mal Recht.

      Allerdings habe ich keine Idee, wie das einfach zu lösen wäre.
      Man kann ja niemanden zwingen in Klasse 1 zu schiessen.

      Gruß Udo
      Gelassenheit siegt.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Udo1865 ()

    • Die Problematik die hier geschildert wird ist ein rein nationales Problem, das gibt es sonst nirgendwo.
      Wenn hier der Gesetzgeber nicht die überaus großzügige 7,5 Joule Grenze geschaffen hätte oder die Umsetzung von Europäischen Richtlinien genauso bei Druckluftwaffen anstrebte, hätten wir hier eine Klasse 1 und eine Klasse 2 wie unsere Nachbarn.
      Bei einer maximal Distanz von 25m dürfen die Hitzonen ruhig etwas kleiner bemessen sein.