Steinholzfussboden / Magnesitestrich / Magnesiaestrich - Asbest?

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    • Schütze Benjamin schrieb:

      DIE_HARD schrieb:

      Dort hat man dann eben mal ne breitere oder eben ne engere Fuge. Alles auskratzen....Argh.
      Ich habe bei alten Dielen auch schon Hanf oder Sisal als Fugenfüller gesehen.

      Hallo,

      ich habe bei alten Fugen schon Blätter von Schilf gesehen, die in die Fugen gestopft worden waren. Beim ersten Sehen habe ich mich gewundert was ich da vorgefunden habe. Anscheinend war das damals so gebräuchlich.

      Gruß Viper1497
    • nimbus0 schrieb:

      Schön zu lesen, wie man hier sein Herzblut vergießt, für ollen Krempel.
      Meine Hütte ist Baujahr 1854 mit Anbau von 1892. War mal ne Dorfschule à la "Unsere Kleine Farm" Da bastel ich schon seit 5 Jahren dran rum. Ich kenn die Plackerei die er sich antut recht gut, aber auch die Belohnung in Form eines wohnlichen Charms den kein Neubau je erreichen wird.
      Schönen Gruß
      Michael

      Sommer ist solange die Pfütze nicht zufriert!
    • Haustür hab ich rückgebaut, während die Treppe aus Süddeutschland, kam die Türe aus Ostdeutschland.
      Zusammen 1.100.- hilft auch noch Sparen, das alte Zeuch.
      Bilder
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    • nimbus0 schrieb:

      Haustür hab ich rückgebaut, während die Treppe aus Süddeutschland, kam die Türe aus Ostdeutschland.
      Zusammen 1.100.- hilft auch noch Sparen, das alte Zeuch.

      Es ist im Prinzip eine Schande, dass solche handwerkliche Facharbeit ausgebaut und weggeworfen wird für diesen heutigen Kunststoffplunder.

      Viele hier im Osten (wir auch - aber da war ich damals noch nen zu kleiner Schei**er) haben nach der Wende sicher übereilig alles "alte" und vermeintlich schlechte weggeworfen für den "gelobten" Westkram.
      Das waren jedoch zum Teil enorme Werte, die man damals gar nicht zu Schätzen wusste, weil sie im Volk völlig normal waren. Zum Beispiel gesetzte Kachelöfen. Die sind fast überall rausgeflogen als Heizungen eingebaut wurden.

      Dumm in mehrfacher Hinsicht. Erstens der Wert selbst und zweitens wäre man damit immer noch autark wenn die Heizung aus welchem Grund auch immer mal streiken sollte.

      Heute würde ich mir statt meinem später wieder angeschlossenen Kaminofen lieber wieder sowas zurück wünschen. Die Westdeutschen damals kannten bereits den Wert davon und haben sich die Kacheln für lau geholt um es wieder neu zu setzen wo man sich hier noch drüber wunderte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DIE_HARD ()

    • Im Westen war man genauso blöd, nur früher:

      Super-Öl-Zentralheizung eingebaut, auch Kachelofen rausgeschmissen:

      Wände durchgefeuchtet, Fachwerk- Sandstein- Jurahäuser somit abgerissen,
      Hunderte Jahre Baukultur unwiederbringlich zerstört und diese Zerstörung hält
      heute noch an.

      Dann muß man ins Museum gehen, um Kunst und Handwerk zu erfahren:

      freilandmuseum.de/besuch/zugaenglichkeit-der-haeuser.html
    • Macht es abgesehen von der Optik einen Unterschied, für welche Holzart man sich zwischen Kiefer, Fichte oder Lärche entscheidet?

      Lärche würde ich noch als am strapazierfähigsten ansehen? Dann vielleicht Kiefer / Seekiefer und zum Schluss Fichte?

      Die alten Dielen im Flur liegen jetzt in Längsrichtung. Ich hatte mir das so vorgestellt, dass ich jetzt natürlich quer drauf gehe und gleich welche mit einer Fixlänge nehme (das ist auch der Grund für diese Holzsorten - neben dem Preis). Ich möchte da eher keinen Verband sondern immer ganze Diele an ganze Diele. Nur halt die Enden kappen auf Flurbreite.
    • Kiefer /Fichte ist quasi egal. Lärche ist deutlich strapazierfähiger und kann soger über Jahre unbehandelt im freien verwendet werden. Aus Kostengründen ist unsere Poolterasse aus Lärche. Außer das sie etwas ergraut ist geht es ihr hervorragend. Ohne chemische Unterstützung.
      Schönen Gruß
      Michael

      Sommer ist solange die Pfütze nicht zufriert!
    • Nachdem ich nochmal gelesen habe habe ich bemerkt das ich mich etwas missverständlich ausgedrückt habe. Da unsere Terasse wetterfest sein muß kamen nur entsprechende Hölzer in Frage. Bangkirai, Bongossi etc. oder eben Lärche als kostengünstige Variante.
      Für den Indoor Einsatz, bei dem üblicherweise lackiert oder geölt wird ist Kiefer/Fichte völlig ausreichend.
      Geh aber zum Holzhandel und nicht in den Baumarkt. Ich bin zwar auch Jünger der Hornbach (Hellweg, Obi,etc.) - Kirche, aber für gewisse Zwecke bedarf es Holz mit der passenden Restfeuchte und vor allem ohne Torsion. Teurer ist der Fachhandel meist auch nicht. Wenn´s drauf ankommt ist einer der örtlichen Holzhändler die Wahl meines Vertrauens.
      Schönen Gruß
      Michael

      Sommer ist solange die Pfütze nicht zufriert!
    • Ich hatte im Netz geschaut nach sowas und da gibts auch einige Holzhändler. Kostet dann zwar zwischen 50 und 100€ Transport aber ich glaub kaum, dass man es vor Ort günstiger bekommt obwohl mir das auch lieber wäre.

      Vor Ort müsste ich erstmal schauen was es da gibt. Wenn dann sind das auch eher nur Baustoffhändler, wo man das bestellen müsste. Dort gehen zwar auch die Gewerke hin aber als Privatkunde zahlt man da sehr, sehr saftige Preise. Wenn ich mir da die Werkzeugabteilung ansehe und z.B. den Preis ner Zange mit dem identischen Produkt im Baumarkt vergleiche, liegen schon Welten dazwischen. Habe ich eher den Eindruck die wollen keine Privatkunden die mal 3 Säcke Beton oder ne Schaufel kaufen...
    • Schütze Benjamin schrieb:

      Nachdem ich nochmal gelesen habe habe ich bemerkt das ich mich etwas missverständlich ausgedrückt habe. Da unsere Terasse wetterfest sein muß kamen nur entsprechende Hölzer in Frage. Bangkirai, Bongossi etc. oder eben Lärche als kostengünstige Variante.
      Für den Indoor Einsatz, bei dem üblicherweise lackiert oder geölt wird ist Kiefer/Fichte völlig ausreichend.
      Geh aber zum Holzhandel und nicht in den Baumarkt. Ich bin zwar auch Jünger der Hornbach (Hellweg, Obi,etc.) - Kirche, aber für gewisse Zwecke bedarf es Holz mit der passenden Restfeuchte und vor allem ohne Torsion. Teurer ist der Fachhandel meist auch nicht. Wenn´s drauf ankommt ist einer der örtlichen Holzhändler die Wahl meines Vertrauens.

      Hallo,

      für einen Fussboden ist Fichte und m.E. Kiefer das beste Material und vollkommen ausreichend. Ich habe bei mir die defekten Kieferbretter ausgewechselt und mit neuem Material ergänzt. Teilweise war es nicht mehr möglich einzelne Bretter zu ergänzen, dann habe ich den ganzen Aufbau herausgenommen und die guten Bretter wieder verwendet und neu ergänzt und das Ganze wieder verlegt. Lärche kann ich nicht empfehlen. Ich habe in einem Zimmer ca. 1990 einen neuen Fussboden aus Lärche verlegt. Das Material riecht im Innenbereich, so viel kann man gar nicht lüften. Jedes Holzart hat zwar einen Eigengeruch, aber bei einer Lärche ist der Geruch störend.

      Das bessere Material hat wie Schütze Benjamin geschrieben hat der Holzfachhandel. Hornbach und Konsorten haben schlechteres Material. Bei Fussböden solltest du das Holz nicht zu dünn nehmen, sonst muss eine Unterkonstruktion darunter kommen, die flächig tragend ist. Ich habe Material verwendet, das 25,4 mm dick war und habe es wie früher eingebaut geschabt, damit die Oberfläche egalisiert ist.

      Gruß Viper1497
    • Viper1497 schrieb:

      Hallo,

      Bei Fussböden solltest du das Holz nicht zu dünn nehmen, sonst muss eine Unterkonstruktion darunter kommen, die flächig tragend ist. Ich habe Material verwendet, das 25,4 mm dick war und habe es wie früher eingebaut geschabt, damit die Oberfläche egalisiert ist.

      Gruß Viper1497
      Ich habe 22 mm rausgerissen, da zu dünn, alles wackelt, wenn man über den Boden läuft.
      Durch 33er ersetzt und gut ist, 25 mm würde ich da noch garnicht trauen.

      Seltsam, dass Du Holz in Zollstärke hast. :huh:

      Kann nur zustimmen, mit Baumarkt und Krummholz.

      Ich beziehe direkt ab Säge- / Hobelwerk, 33er Dielen bis 38 cm Breite(!), kammergetrocknet.