Diabolos mit Durchschlag

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    • alize schrieb:

      Hab gerade die Kolbendichtung vom Hw 35 gewechselt jetzt hat sie genau ihre 7,5 J mit RWS Basic - aber - die Hypermax scheint das Gewehr einfach nicht zu mögen. Entgegen meiner Erwartungen sind sie 20m/s langsamer als RWS Basic. Dementsprechend durchschlagen die Hypermax auch nicht durch die Rückwand der Diabolodosen sondern bleiben knapp darin stecken.
      Setz die Hypermax mal etwas tiefer (5mm), die Dinger sind sehr hart, ich hatte so'n Problem schon mal mit Zink/Kunststoff Komposit Diabolos, da hat das tiefer setzen geholfen. Bei so harten Geschossen ist der Losbrechmoment deutlich höher als bei weichen Blei Diabolos.
    • Ich denke, solange man nicht diese Federbolzen in den Lauf steckt, passiert da nichts. Meistens leidet der Lauf eher durch falsche Pflege, insbesondere Rostansatz.
      Bei den bleifreien Diabolos, insbesondere den Plastikdingern mit Metalleinsatz befürchte ich eher, dass diese deutlich unpräziser sind. Zum Einen ist der Lauf und die Dralllänge an übliche Dias angepasst. Zum Anderen sind die Plastikdinger deutlich kopflastiger und sind leichter. Das sollte sich auswirken.
    • alize schrieb:

      Wie schon gesagt, ich brauch keine Durchschlagkraft. Die Dose ist durch den 3% Rabatt bei sws "Rausgesprungen". Hab da so meine Bedenken die Züge zu schädigen.
      Der Lauf ist definitiv härter als die Zinn Diabolos, da wird man wahrscheinlich erst an der Verschleißgrenze des Luftgewehrs minimale Unterschiede am Lauf messen können.
      Ich bleibe aber auch beim Blei, ist von den Eigenschaften nun mal das Beste.
      Und wenn man die nach dem Schießen wieder aufsammelt bzw. gleich im Kugelfang fängt, sich nach dem Schießen die Hände wäscht, sollte die Umweltbelastung und Gesundheitsschädigung =0 sein.
      Drauf rumkauen oder wie Dünger verstreuen sollte man die Blei Diabolos natürlich nicht.
      Wobei, wenn ich auf der Arbeit sehe was sich die jungen Leute heute alles so an Chemie in Form von Energy Drinks in den Kopf hauen, da wird das gelegentliche berühren von Blei kaum eine Auswirkung haben.
    • Naja, ich habe 2 Haenel 310 Q1. Aus einer kommen die Kugeln mit deutlichem Abdruck der Züge, aus der anderen kommen die Kugeln nur mit schwachen Spuren. Also scheint doch ein Verschleiß da zu sein, eventuell wurden verkupferte Kugel verwendet. Den Lauf einer Diana 25 hab ich mal analysieren lassen - war C35 - ungehärtet. Also nix besonderes.

      ICH jage keine 200 Schuss von den Teilen durch eines meiner "guten" Gewehre.

      Aber zurück zum Thema
      :direx: BIG BROTHER IS WATCHING US :direx:
    • alize schrieb:

      Naja, ich habe 2 Haenel 310 Q1. Aus einer kommen die Kugeln mit deutlichem Abdruck der Züge, aus der anderen kommen die Kugeln nur mit schwachen Spuren.
      Das sind Herstellungs toleranzen kein verschleiß.
      Das merkt man auch daran das einige 310er sehr Munitionsfühlig sind und andere eben weniger.
      Fieldtarget bei der FSG-Starnberg Youtube
      Field -Target ist wie Sportschießen, nur viel Geiler!!!
    • Dieser Post liegt zwar eine Zeit schon zurück, aber er scheint mir nicht ganz unbedeutend beim Thema "Diabolos mit Durchschlag" zu sein.

      Nordwolf84 schrieb:

      Was mir mal auf 25m mit H&N Barakuda Hunter passiert ist auf nen Knetblock ist das sich der Kopf immer vom Kelch gelöst hat und einen seperaten "Wundkanal" erzeugte. Wäre interessant ob das bei anderen auch so ist.

      Es kommt immer auf das beschossene Medium an. In einem 150 Bloom Gel-Block würden die Hunter mit einer Energie unter 7,5 Joule sich eher nicht zerlegen, sie gingen sehr wahrscheinlich einfach durch.

      Dafür wäre die temporäre Kavität um so größer, die ein Hohlspitzgeschoss hervorruft. Die Art und Weise des Energietransfers bestimmt jeweils die Zielwirkung - im Kleinen wie im Großen - da gibt es nach meiner Auffassung prinzipiell keinen Unterschied.

      Allem vorangestellt ist die Frage:" Wo soll die Geschossenergie sich entfalten ".

      Mögliches Beispiel am H&N Barakuda Hunter:

      • Sehr hartes Ziel: Das Geschoss durchdringt nicht das Medium, pilzt platt auf. Sämtliche Energie wandelt sich durch Geschossverformung um.
      • Zäh-Elastisches Ziel: Das Geschoss dringt in das Medium ein, pilzt auf oder zerlegt sich.
      • Weiches Ziel: Das Geschoss dringt ein und transferiert die Geschossenergie komplett ins Medium.
      • Sehr weiches Ziel: Kompletter Durchschuss mit teilweisem Energietransfer im Medium.
      Das wäre eine schöne Sache, diesen Sachverhalt einmal im Video darzustellen. Zwar sehr aufwändig und nicht ganz preiswert in der Umsetzung, aber sicherlich sehr lohnenswert...oder nicht? Das ist eine ernstgemeinte Frage.

      Es ist immer eine Gratwanderung, wenn man das Thema "Zielwirkung" auf einer sachlichen Ebene verständlich behandeln möchte. Das Spannungsfeld zwischen Verantwortung und Missbrauch wirkt dabei immer hinein.
      Andererseits macht fehlende Aufklärung dieses Themas auch keinen wirklichen Sinn, denn durch Unwissenheit ist nach meiner Erfahrung noch nie Verantwortliches Handeln entstanden - eher das Gegenteil, wie die Geschichte lehrt!

      Gruß, Technixx
    • Ist bestimmt gut nach zustellen.
      HW97 4,5mm mit Vortek SHO, Barakuda Hunter, auf 25m und ein entsprechend großer Playdoo Knetblock.
      Knetblock war im Kühlschrank vor dem Beschuss.

      Keine Ahnung woran es lag aber war schon ziemlich strange das sich der Kopf immer vom Kelch getrennt hat.
      Ob das so gewollt ist keine Ahnung.
      Die Exact Heavy sind hingegen straight durch gegangen wie erwartet.
      Crow Magnum verhielten sich meiner Auffassung nach wie Flachköpfe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Nordwolf84 ()