Hausdurchsuchung wegen Exportfeder ?!?

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  • Aha, hier im Wahrheitsforum hat sich alles bestätigt, was Du gesagt hast, NCC. Wow! Ja, das ist mal ein Argument, das mich fast überzeugt hätte. Respekt, mein Freund, für diese schlagkräftige und unwiderlegbare Argumentation. :thumbup: Dazu vielleicht noch einen Drittes-Reich-Vergleich, dann ist das Päckchen wieder rund.

    Hier noch ein Reisetipp, um zu entspannen und die Sinne zu schärfen:
    de.m.wikipedia.org/wiki/Einsiedelei_am_Palfen

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von TumberTambour ()

  • TumberTambour schrieb:

    Aha, hier im Wahrheitsforum hat sich alles bestätigt, was Du gesagt hast, NCC. Wow! Ja, das ist mal ein Argument, das mich fast überzeugt hätte. Respekt, mein Freund, für diese schlagkräftige und unwiderlegbare Argumentation. :thumbup: Dazu vielleicht noch einen Drittes-Reich-Vergleich, dann ist das Päckchen wieder rund.
    das ändert aber nichts daran, er u.a. Recht hat!
  • Zet schrieb:

    Du willst uns ja vermutlich sagen, dass Exportfedern -auch wenn zweifelsfrei legal zu erwerben- für dich immer ein Stück weit Grauzone sind ...
    ... und in diesen bewegt man sich möglichst unauffällig,
    oder würdest du dich bei einem Gewitter draußen hinstellen und eine 5 m Alustange
    senkrecht auf der Hand balancieren ... :?:

    Noch ein Beisp. zu ... "Ich darf das aber" ... gegen ... "gesundes Mißtrauen in das momentane System":
    Unkraut-Ex und Dünger für meinen Garten kaufe ich beim örtlichen Gartenmarkt gegen bar
    und nicht beim Online-Händler ... :whistling:

    Gruß Wolf
  • Superboy, Jura als Studienfach!? Aha! DAS ist ja mal interessant. Hat es dann neben der grauen Theorie auch für einen Einblick in die Praxis gereicht? Zumindest mal ein Besuch bei Polizei und StA im Rahmen der Strafrechtsstation des juristischen Vorbereitungsdienstes?

    P.S.: In diesem Thread glaub ich nichts mehr, außer dass der Wolf seinen Gartenmarkt in bar bezahlt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TumberTambour ()

  • TumberTambour schrieb:

    Superboy, Jura als Studienfach!? Aha! DAS ist ja mal interessant. Hat es dann neben der grauen Theorie auch für einen Einblick in die Praxis gereicht? Zumindest mal ein Besuch bei Polizei und StA im Rahmen der Strafrechtsstation des juristischen Vorbereitungsdienstes?

    P.S.: In diesem Thread glaub ich nichts mehr, außer dass der Wolf seinen Gartenmarkt in bar bezahlt.
    seit ü.17 Jahren täglich
  • EL LOBO schrieb:

    Zet schrieb:

    Du willst uns ja vermutlich sagen, dass Exportfedern -auch wenn zweifelsfrei legal zu erwerben- für dich immer ein Stück weit Grauzone sind ...
    ... und in diesen bewegt man sich möglichst unauffällig,oder würdest du dich bei einem Gewitter draußen hinstellen und eine 5 m Alustange
    senkrecht auf der Hand balancieren ... :?:

    Noch ein Beisp. zu ... "Ich darf das aber" ... gegen ... "gesundes Mißtrauen in das momentane System":
    Unkraut-Ex und Dünger für meinen Garten kaufe ich beim örtlichen Gartenmarkt gegen bar
    und nicht beim Online-Händler ... :whistling:

    Gruß Wolf
    Nach wie vor bleibt aber das Problem, dass man dazu bewerten muss, was Grauzone ist und das diese Wertung bei verschiedenen Personen unterschiedliche Ergebnisse haben kann. Dann wäre potentiell womöglich alles was mit Waffen zu tun hat, auch Küchenmesser etc. potentielle Grauzone. Und noch ganz viels mehr - am besten also gar nicht online bestellen und alles bar bezahlen...

    Das kann man so machen (so lange bis Bargeld irgendwann vielleicht abgeschafft wird) - nur wäre das für mich bisher noch eine Nummer zu paranoid und ich hatte bisher auch gedacht, das in unserem Land nicht nötig zu haben.
  • Mal eine Frage hierzu:
    Ich hatte vor ca. 3-4 Jahren mal so eine Feder über eGun gekauft, diese aber nie eingebaut.
    Rechnung habe ich bestimmt nicht mehr. Das Gewehr habe ich allerdings vor etwa eineinhalb Jahren verkauft, dem Käufer die Feder lose mit dazu geschenkt.

    Ich habe keinen Bock, dass irgendwann irgendwer bei mir klingelt und meine Sammlerstücke mitnimmt und zerkratzt.
    Wie kann ich hier vorgehen? Ich kann ja nicht beweisen, dass die Feder nicht mehr bei mir ist?
    Und wenn ich irgendwo noch was an Dokumentation (eGun Auktion, Rechnung) finde: Sollte ich tätig werden a la : "Seht her, ich habe dieses Teil nicht mehr- falls ihr was vorhabt, könnt ihr Zuhause bleiben"?

    Ist mit Sicherheit viel Panikmache im Internet dabei, aber Sicher ist sicher. Hab keinen Bock auf Besuch wegen so nem Schmarrn.
    Gruß Christoph
  • Ein 3-4 Jahre alter Kauf bei eGun dürfte aus dem Raster fallen.
    Auch eGun muss zwar alle Daten für 10 Jahre vorhalten, aber
    in dem unsortierten Datenwust sucht keiner freiwillig nach
    derartigen Einzelfällen.
    Bei einem Händler bekommt man ja leicht ein paar Hundert
    Kandidaten pro Artikelnummer - das ist eine andere Baustelle.
    Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
    Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
  • NC9210 schrieb:


    Bei einem Händler bekommt man ja leicht ein paar Hundert
    Kandidaten pro Artikelnummer - das ist eine andere Baustelle.
    Bei Egon gibts ja auch eine Datenbank. Mit den richtigen Suchbegriffen durchforstet die Maschine die DB für Dich. Also, ich würd jetzt nicht denken, daß ein Auktionsgeschäft unauffälliger ist, zumal die Exekutive sich die Hosen auch nicht mit der Kneifzange anzieht.
  • hoeflerrr schrieb:

    Mal eine Frage hierzu:
    Ich hatte vor ca. 3-4 Jahren mal so eine Feder über eGun gekauft, diese aber nie eingebaut.
    Rechnung habe ich bestimmt nicht mehr. Das Gewehr habe ich allerdings vor etwa eineinhalb Jahren verkauft, dem Käufer die Feder lose mit dazu geschenkt.

    Ich habe keinen Bock, dass irgendwann irgendwer bei mir klingelt und meine Sammlerstücke mitnimmt und zerkratzt.
    Wie kann ich hier vorgehen? Ich kann ja nicht beweisen, dass die Feder nicht mehr bei mir ist?
    Und wenn ich irgendwo noch was an Dokumentation (eGun Auktion, Rechnung) finde: Sollte ich tätig werden a la : "Seht her, ich habe dieses Teil nicht mehr- falls ihr was vorhabt, könnt ihr Zuhause bleiben"?

    Ist mit Sicherheit viel Panikmache im Internet dabei, aber Sicher ist sicher. Hab keinen Bock auf Besuch wegen so nem Schmarrn.
    du musst doch nix beweisen, da die Feder ja auch nicht illegal ist!

    Grundsätzlich musst Du immer damit rechnen, das jemand kommen sollte... sofern Du bei einem Shop gekauft hast.

    Wenn Du es völlig vermeiden willst, also das Risiko eines Besuches wegen dieser Sache, gibt es eigentlich nur zwei Wege.

    1. Du wirst legaler WBK Besitzer,
    2. Du meldest dich bei der Staatsanwaltschaft und gibst an, das Du om Jahr xx eine derartige Feder inkl. Gewehr gekauft hast, diese jedoch selbstverständlich nie verbaut hast und letzendlich weiterveräußert hast.

    Dann wird man diesen Vorgang aktenkundig machen... und Du hättest eine Bestätigung mit Aktenzeichen von der SA... welches Du, wenn etwas falsch läuft, an der Tür sogar vorzeigen könntest.

    Dafür würdest Du aber "schlafende Hunde" wecken und man würde zumindest fragen, wer die Feder gekauft hat.
  • joha66 schrieb:

    Bei Egon gibts ja auch eine Datenbank. Mit den richtigen Suchbegriffen durchforstet die Maschine die DB für Dich

    Das stimmt. Aber es kommt immer nur ein einzelner Fall
    dabei heraus. Wenn es um zweifelhafte Dekos geht ist
    das nochmal anders zu bewerten, aber wegen einer
    Export-Feder würde ich zumindest derzeit nicht damit
    rechnen.
    Natürlich werden eGun-Aktionen genau beobachtet.
    Wenn da etwas zweifelhaft ist kommt die Reaktion aber
    kurzfristig.
    Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
    Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
  • hoeflerrr schrieb:

    Mal eine Frage hierzu:
    Ich hatte vor ca. 3-4 Jahren mal so eine Feder über eGun gekauft, diese aber nie eingebaut.
    Rechnung habe ich bestimmt nicht mehr. Das Gewehr habe ich allerdings vor etwa eineinhalb Jahren verkauft, dem Käufer die Feder lose mit dazu geschenkt.

    Ich habe keinen Bock, dass irgendwann irgendwer bei mir klingelt und meine Sammlerstücke mitnimmt und zerkratzt.
    Wie kann ich hier vorgehen? Ich kann ja nicht beweisen, dass die Feder nicht mehr bei mir ist?
    Und wenn ich irgendwo noch was an Dokumentation (eGun Auktion, Rechnung) finde: Sollte ich tätig werden a la : "Seht her, ich habe dieses Teil nicht mehr- falls ihr was vorhabt, könnt ihr Zuhause bleiben"?

    Ist mit Sicherheit viel Panikmache im Internet dabei, aber Sicher ist sicher. Hab keinen Bock auf Besuch wegen so nem Schmarrn.
    Tja, ich fürchte da kann man nichts machen und nur hoffen, dass es einen selber nie erwischt!

    Ich habe zwar nie eine Exportfeder gekauft, aber bei dem vermutlich streitgegenständlichen Händler mal einen :F: -Schalldämpfer mit einem etwas unüblichen Gewinde gekauft. Das größere Gewinde habe ich benötigt weil ich mir mit dem 3dDrucker einer Klemmung für den Lauf selber gedruckt habe und ich die Stabilität des größeren Gewindes brauchte. Der Schalldämpfer war dann entgegen meiner Erwartung augenscheinlich nicht werkseitig mit dem großen Gewinde ausgestattet sondern anscheinend vom Händler (=Büchsenmacher?!) bearbeitet. Die Beschriftung sagt noch er hat das standard 1/2-20 Gewinde....

    Da ja scheinbar nun die gesamte Kundendatei des Händlers angezapft wurde frage ich mich natürlich auch, ob die Staatsmacht jetzt nicht auf die Idee kommt zu gucken ob ich denn was Verbotenes mache.

    Könnte mich jetzt auch ärgern den Schalldämpfer bei dem Händler bzw. überhaupt gekauft zu haben. :bash:
    Auf der anderen Seite gewöhnt man sich irgendwann an den Gedanken, dass die Polizei mal morgens vor der Wohnungstür steht. Mit der Zeit lässt der Schreck davor deutlich nach und man stellt schon aus Gewohnheit ein paar Kaffeetassen mehr auf den Tisch.... :fluch: *lol*
  • Also um das zu präzisieren:

    Ich habe die Feder damals über eGun von einem Händler gekauft. Dieser hat mit Sicherheit noch die Daten, auch wenn eGun die Auktion schon längst nicht mehr anzeigt.

    Auch die mit dem Gewehr- und Federverkauf wird nicht mehr angezeigt.

    Ich bin seit Anfang des Jahres in Besitz einer WBK.
    Bedeutet das also, dass falls jemand an der Tür klopfen sollte, ich einfach meine WBK vorzeige?
    Gruß Christoph
  • NC9210 schrieb:

    joha66 schrieb:

    Bei Egon gibts ja auch eine Datenbank. Mit den richtigen Suchbegriffen durchforstet die Maschine die DB für Dich
    Das stimmt. Aber es kommt immer nur ein einzelner Fall
    dabei heraus. Wenn es um zweifelhafte Dekos geht ist
    das nochmal anders zu bewerten, aber wegen einer
    Export-Feder würde ich zumindest derzeit nicht damit
    rechnen.
    Natürlich werden eGun-Aktionen genau beobachtet.
    Wenn da etwas zweifelhaft ist kommt die Reaktion aber
    kurzfristig.
    Bis vor nicht allzulanger Zeit hätte ich auch gewettet, dass die Staatsmacht nicht wegen einer Exportfeder ausrückt....
  • Der Händler hat den Vorgang natürlich in seinem System.
    Wenn der hochgenommen wird kommst du in den Focus.
    Aber nicht jeder Staatsanwalt dreht derart am Rad. Es
    muss also nicht sein; ausschließen kann man es aber nicht.
    Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
    Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.