Dieselfahrverbote ein schlechter Witz, oder?

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    • Udo1865 schrieb:

      Ich habe jetzt keine Lust, dir auch noch die gesamte Recyclingwirtschaft zu erklären.
      Mach dich selber mal schlau....und poste dann erst.....Bitte.
      Spoiler anzeigen

      Eine Batterie in einem Elektroauto hat eine Lebensdauer von mehreren Jahren. Danach wird sie irgendwann recycelt. Doch wie funktioniert das eigentlich?
      Die heutigen Lithium-Ionen-Akkus in Elektrofahrzeugen halten, je nach Lademethode und Nutzungsintensivtät, irgendwo zwischen fünf und zehn Jahren. Danach liegt die Leistungsfähigkeit bei 80%. Das ist zwar für Elektroautos recht wenig ist, für andere Anwendungen wie etwa für Stromspeicher, aber durchaus noch interessant. Deshalb landen die Akkus nicht direkt nach dem Ausbau aus dem Auto im Recycling, sondern beginnen oft eine neue Lebenshphase, das Second Life.
      Doch selbst damit ist irgendwann Schluss. Was passiert dann mit den Batterien aus dem Elektroauto?
      Sie werden recycelt.
      Warum es sich lohnt, Akkus zu recyceln
      Dabei gibt es zwei Methoden, die dafür vorwiegend eingesetzt werden: das hydrometallurgische und das pyrometallurgische Verfahren.
      Beim pyrometallurgischen Recycling wird die Batterie bei extrem hohen Temperaturen verbrannt. Beim hydrometallurgischen Verfahren wird die Batterie zunächst zerkleinert, dann werden die Metalle mit Chemikalien gelöst.
      Das Recyceln der Akkus ist deshalb interessant, weil die heutigen Lithium-Ionen-Akkus seltene und wichtige Metalle wie Kobalt, Kupfer, Nickel oder Aluminium enthalten. Diese bleiben auch am Ende eines Batterielebens so hochwertig, dass man sie in neuen Akkus verwenden kann. Es lohnt sich also durchaus, die Batterien der Elektroautos zu recyceln.
      Tatsächlich sind aber sowohl das pyro- als auch das hydrometallurgische Verfahren mit einem hohen Energieaufwand verbunden. Besonders interessant sind daher Verfahren, die effizientere Methoden erproben.
      Das Smelting von Tesla
      Eines der größten Unternehmen in diesem Gebiet ist Umicore, der Recycling-Gigant aus Belgien. Umicore reycelt unter anderem auch die Batterien der Elektrofahrzeuge von Tesla in Europa. Umicore nutzt dafür ein eigenes Smelting-Verfahren, UHT (Ultra High Temperature Smelting). Dabei werden Metalle wie Kobalt und Nickel herausgelöst. Das Kobalt wird anschließend zu Kobalt-Lithium-Oxid umgewandelt, was Umicore angeblich wieder an Batteriehersteller verkaufen kann.
      Umicore behauptet, das einzige Restprodukt bei diesem Prozess sei eine Schlacke, die Kalzium-Oxide und Lithium enthalte. Diese Schlacke kann zum Herstellen von Beton genutzt werden.
      Das Smelting sei besonders umweltfreundlich, sagt Tesla. Denn: Gewinnt man Kobalt und Nickel durch diese Art von Recycling, spare man dadurch 70% CO2 im Vergleich zur Erstgewinning.


      Natürlich weiß ich was die uns erzählen.
      Aber dennoch ist das herstellen eines Akkus energieintensiv dann kann er einen kleinen Bruchteil Energie speichern und das Recycling ist nochmal sehr intensiv.
      Und das um es zum schluss in Beton zu mischen.

      Dann kann ich auch aus Wasser den Wasserstoff lösen und doch die Brennstoffzelle betreiben.
      Hat man abgelehnt wei zu ernergieintensiv. :P
      Da beist sich doch die Schlange in den Schwanz.

      Und ob Springer Pro oder Bild. Springer bleibt nun mal der Springerverlag :whistling:
      Fieldtarget bei der FSG-Starnberg Youtube
      Field -Target ist wie Sportschießen, nur viel Geiler!!!
    • Udo1865 schrieb:

      Die Füsik
      Der große Nachteil von Verbrennern: Sie rekuperieren nicht. Deshalb geht die meiste Energie auf Nimmerwiedersehen zum Auspuff und als Motorabwärme sinnlos in die Umwelt raus. Deshalb auch diese sehr hohen Verbräuche im Stadtbetrieb durch dauerndes Anfahren und Bremsen.

      Gruß Udo

      Hallo,

      du bist nicht auf dem neuesten Stand. Neuere Autos rekuperieren über ein 48 Volt Netz. Hier wird der Elektromotor/Generator zum Bremsen benutzt und speichert die Energie in der Batterie. Zum Anfahren wird der Elektromotor/Generator wieder benutzt.

      In der Entwicklung ist eine Einheit aus Elektromotor/Generator mit einem zusätzlichen 400 Volt Bordnetz.


      Gruß Viper1497
    • Viper1497 schrieb:

      Udo1865 schrieb:

      Die Füsik
      Der große Nachteil von Verbrennern: Sie rekuperieren nicht. Deshalb geht die meiste Energie auf Nimmerwiedersehen zum Auspuff und als Motorabwärme sinnlos in die Umwelt raus. Deshalb auch diese sehr hohen Verbräuche im Stadtbetrieb durch dauerndes Anfahren und Bremsen.

      Gruß Udo
      Hallo,

      du bist nicht auf dem neuesten Stand. Neuere Autos rekuperieren über ein 48 Volt Netz. Hier wird der Elektromotor/Generator zum Bremsen benutzt und speichert die Energie in der Batterie. Zum Anfahren wird der Elektromotor/Generator wieder benutzt.

      In der Entwicklung ist eine Einheit aus Elektromotor/Generator mit einem zusätzlichen 400 Volt Bordnetz.


      Gruß Viper1497
      Echt?
      Da bin ich wirklich nicht auf dem neuesten Stand. Welche Hersteller? Modelle?
      Wie groß ist die Rekuperationsleistung und wie stark die Batterie? Welcher Elektromotor?

      Bei Audi scheint mir die Technik hauptsächlich als Motorstarthilfe und als Anfahrhilfe zu taugen?
      welt.de/motor/article166756834…olt-im-Auto-Bordnetz.html

      Gruß Udo
      Gelassenheit siegt.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Udo1865 ()

    • Udo, das sind keine Fake News, das ist die reale Situation bei mir!

      16A Starksrom gibt es nicht im privaten Haushalt.
      Dreiphasigen 400V gibt es, ist aber kein "Starkstrom"
      Starkstrom gibt es eh nicht!

      Wie Du mit max. 16A ein Fahrzeug laden willst und auch noch Energie im Haus hast,
      keine Ahnung!

      Wenn Du einen E-Herd hast, schau dir mal die Anschlußwerte an ;) .

      Deine 16A 11kW sehehen ja ganz gut aus, sind aber leider Zahlen als Wechselspannung/Strom.
      Damit kann man keinen Akku laden.

      OK
      Die heutigen Lader haben nur noch wenige "Verluste", aber vernachlässigen kann man sie doch nicht!

      Gruß Otti
    • Floppyk schrieb:

      Heute hat Audi eine Strafe von 800 Mio wegen Dieselmanipulationen akzeptiert, vor wenigen Monaten hat VW eine Strafe aus gleichem Grund 1000 Mio gezahlt.
      1,8 Mrd Euro und noch weiteres dürfte folgen.
      Warum bekommen die geschädigten Besitzer manipulierter Diesel nicht das Geld, um wenigstens den Wertverlust einigermaßen auszugleichen, den diese Betrug verursacht hat?
      Na, weil der Wertverlust nicht vom Betrug sondern von den politisch definierten Grenzwerten kommt. Selbst wenn nicht betrogen worden wäre würden die Euro3-5 Diesel aus den Städten fliegen...
      Friendly fire - isn't
    • Nosferatu2008 schrieb:

      Gestern ist Opel offiziell aufgeflogen. Das sind die eigentlich schon 2016, bei einem Unternehmen in der Schweiz. Damals hat die US Behörde die VW aufliegen lies selbiges wehement abgestritten. Ach damals war Opel auch noch General Motors nun ist es PSA Konzern. Ist ja lustig das eine GM Marke erst angeprangert wird wenn es keine GM Marke mehr ist sondern Peugeot.BMW, Mercedes, Volvo ja sogar Nissan haben beschissen wo bleibt der Aufschrei?
      Das der VW Konzern der erste war der auflog war kein zufall, aber irgendwie musste Toyota ja wieder der größte Automobilkonzern werden.

      Aber warum wurde beschissen?

      Weil eurokraten sich Werte aus den Fingern gezogen hatten die nicht haltbar waren / sind.
      Wer glaubt das auch nur irgend eine Karre die angegebenen Werte real bringt die drauf stehen macht sich die Hose echt mit der Beißzange zu.

      In den USA ja selbst in Kalifornien hätten selbst die realwerte von VW ausgerreicht.
      Aber die Werksangabe war nunmal der geschönte Wert und der wurde wie wir wissen nur auf dem Prüfstand erreicht. Hätte VW für den US Markt die Realwerte angegeben wäre alles cool gewesen.
      Dann hätte man lediglich gefragt warum Autos in Europa sauberer sind als die Importierten.

      Ford bescheißt in Europa auch nachgewießen, aber huch Kalifornische Verkehrsbehörde hat es geprüft ergebnis alles cool.
      Wo war da der Hauptsitz nochmal???
      ich sag ja,das sind vedeckte Zwangszahlungen an die Amis.Früher nannte man das Tribut.Gab es ja im Jahr 2000 auch schon mal.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von auxiliareinheit ()

    • Otti208 schrieb:

      Udo, das sind keine Fake News, das ist die reale Situation bei mir!

      16A Starksrom gibt es nicht im privaten Haushalt.
      Dreiphasigen 400V gibt es, ist aber kein "Starkstrom"
      Starkstrom gibt es eh nicht!

      Wie Du mit max. 16A ein Fahrzeug laden willst und auch noch Energie im Haus hast,
      keine Ahnung!

      Wenn Du einen E-Herd hast, schau dir mal die Anschlußwerte an ;) .

      Deine 16A 11kW sehehen ja ganz gut aus, sind aber leider Zahlen als Wechselspannung/Strom.
      Damit kann man keinen Akku laden.

      OK
      Die heutigen Lader haben nur noch wenige "Verluste", aber vernachlässigen kann man sie doch nicht!

      Gruß Otti
      Jetzt wird mir einiges klar.
      Also: Starkstrom ist die Umgangssprachliche Bezeichnung für Drehstrom.
      Hierbei handelt es sich üblicherweise um einen 3-phasigen Anschluss mit 400V /16A mit rotem Stecker. Aus diesem Anschluss können max. 11 kW Leistung entnommen werden.
      Wenn die Wohnungsinstallation 3-phasig ist. (Erkennt man daran, das der Herd 3 Sicherungen hat) kann man so eine Steckdose installieren. Wenn man die Leistung am Lader auf 50% begrenzt, können über Nacht 5,5 kW / h entnommen werden. In 10 Stunden also ca. 55 kWh. Damit wird das Hausnetz nicht überlastet. Da man selbst bei einem Tesla mit 100 kWh Akku niemals von 0-100% lädt, sondern den Ladestand möglichst zwischen 20-80% (besser 50-80%) reicht das zum nächtlichen Nachladen allemal aus.
      Solche Horrorszenarien wie: ich fahre aber täglich 400 km Autobahn und muss jede Nacht 100% nachladen sind Blödsinn.
      Die wenigen Menschen bei denen das zutrifft fahren kein E- Auto.
      Ich habe ein Fahrprofil wo ich unter der Woche täglich 100-150 km fahre. Das ist schon 2-3x mehr als die meisten fahren. Deshalb kam für mich bisher kein E- Auto in Frage.
      150 km sind etwa 20-30 kWh die nachzuladen sind. Selbst an einer popeligen Schukosteckdose kann ich in 10h 23 kWh ziehen. Theoretisch sogar 37kWh aber aus Sicherheitsgründen werden an Schukos nur max 10A gezogen. Wenn man nur ein einphasiges Netz hat, kan man eine entsprechende blaue 230V Industriesteckdose installieren. Aus dieser dürfen dauerhaft 3,7 kW - 7,2 kW gezogen werden.

      Natürlich kann ich immer an Wechselstrom/Drehstrom/Starkstrom laden, der E-Motor fährt ja mit Wechselstrom. Deshalb wird beim Laden ein eingebauter Gleichrichter oder der Wechselrichter umgekehrt als Gleichrichter benutzt. So wie das auch bei der Rekuperarion der Fall ist.
      Nur bei der Superschnellladung wird annähernd direkt Gleichstrom in den Akku gepumpt.
      Die Ladeverluste liegen meist zwischen 5-10 %
      Es gibt da ein Optimum bei der Ladegeschwindigkeit die zu geringsten Verlusten führt, aber das zu erklären würde hier zu weit gehen.

      Gruß Udo
      Gelassenheit siegt.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Udo1865 ()

    • Udo1865 schrieb:

      Welche Stadt ? Da können wir ja gleich mal auf goingelectric nachschauen. Danke für die freiwillige Meldung.
      Ja, schau nach. Hab ich auch grade mal gemacht, kannte ich bisher noch nicht.
      Coswig hat eine private Ladestation (das wusste ich nicht, ist aber auch irrelevant) und eine öffentliche. Achtung, auch die Gemeinden Sörnewitz und Neusörnewitz, sowie Brockwitz sind Stadtteile von Coswig.
      Also Flächenmäßig sehr schön in die Breite gezogen und in der Regel ordentliche Arbeitswege.

      Udo1865 schrieb:

      Allerdings laden die meisten ihr Auto zu Hause oder am Arbeitsplatz
      Da müssten aber die AG auch Ladestationen bereitstellen. -Pustekuchen!

      Udo1865 schrieb:

      und Rentner sollen gefälligst Bahn oder Bus benutzen.
      Sehr gute Idee. Die Wocheneinkäufe bringt dann selbstverständlich der Lieferservice.
      Aber wenn du schon auf die Karte schaust, dann wirst du auch sehen, dass da nicht viel los ist, mit Bahn/Bus aus den Randgebieten in die Innenstadt. Ein Bahnhof ist da, da gehts in die Nachbarstädte oder Dresden, Straßenbahn das Gleiche, Bus hab ich jetzt nicht die Ahnung, aber hier im ehemaligen Neubaugebiet habe ich noch keinen fahren sehen, außer dem Schienenersatzverkehr, wenn es bei der Bahn mal wieder klemmt.

      Udo1865 schrieb:

      In solchen Wohngebieten fahren eher weniger Menschen ein E-Auto.
      Ja, auch ich wohne hier in einer modern aufgemachten Platte. Na und? Bin ich jetzt asozial, nur weil es einfach klein Bauland mehr gibt? Die Stadt will jetzt schon Kleingärten platt machen, direkt an der Bahnlinie Dresden-Berlin. Wer will dort bauen?
      Und selbst wenn unsere Stromleitungen dicke genug sind, soll ich ein Schleppkabel aus dem 5. Stock hängen, über die Straße bis zum Parkplatz?
      Ich gebe dir recht, in solcher Wohngegend können gar keine E-Autos fahren.

      Sieh das alles mal real. In solchen Gebieten wird es auch in vielen Jahren nicht viel anders aussehen.Es fehl nämlich für alle öffentlichen Änderungen das Geld!
      Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der wo man zu alt ist.
      [Charles-Louis Secondat)
    • E- Mobility ist ne schöne Sache als zweit dritt oder viert Auto und wenn man die Wertverluste der Akkus für sich abschreiben kann. Genau da bin ich raus.

      Hybriden find ich ne schöne Sache.
      Aber nur solange die nicht von Toyota oder Lexus sind.

      Solange es noch keine Alternative zum Diesel für langstrecke gibt werden Dieselfahrer wohl auch gegängelt. Aber nur solange bis die ersten es machen wie in USA.
      Fieldtarget bei der FSG-Starnberg Youtube
      Field -Target ist wie Sportschießen, nur viel Geiler!!!
    • ich könnte mir vorstellen das toyota die erste feststoffbatterie serienreif bekommt und einbaut.... was ein quantensprung wäre... toyota selber rechnet in 7 jahren damit... die tests sind so weit das autos 800-900km weit fahren mit einer ladung. geforscht wird aber noch an einer schnelladezeit von 2 minuten. deswegen ist das nicht auf dem markt

      sollte das alles möglich sein , wätre das ein sprung nach vorn...

      gruß edwin
      INVICTUS
    • Udo1865 schrieb:

      Zu lange LadezeitenAn fast allen Ladestellen kann man Wechselstrom mit 43 kw/h ziehen. Das Gleichstromladenetz mit 150 kW wird gerade weiter ausgebaut. Nach 350-400 km eine Kaffeepause von einer guten halben Stunde sollte keine große Verzögerung ausmachen. Damit erreiche ich eine Reichweite von gut 650-700 km. Da komme ich fast in jede Ecke von D. Allerdings möchte ich das nicht auf Fernreisen mehrmals tun müßen. Da fliege ich oder reise wesentlich entspannter mit dem Zug.
      Udo, wie du ja selbst geschrieben hast, sollte sich der Ladezustand des Akkus im Bereich von 40-80% bewegen, um nicht übermäßig zu verschleissen. Das hiesse, die 400km müssten bei regelmäßiger Langstrecke also auch in diesem Ladungsbereich vorliegen. Etwas großzügier ausgelegt von 30-80% benötigt man also 400km aus 50% Ladung.
      Und auch nur dann funktioniert das mit der halben Stunde Ladezeit. Die letzten Prozente dauern bei modernen Akkus am längsten.
      Wenn man dann mal die Strecke Kiel-Konstanz am Bodensee fährt, braucht man also schon drei Akkuladungen. Und die halbe Stunde gilt ja auch nur für bestimmte schnelladefähie Autos. Sehr viele Andere brauchen bis 3,5h für die 80% Ladung.
      Und das ist schon bei einem Tankstop inakzeptabel.

      Udo1865 schrieb:



      Zu wenig Reichweite
      Reichen 400km mit einer Tankfüllung nicht für 95% aller Fahrten? Autos stehen meistens 23 Stunden am Tag nur rum. Fahrt zur Arbeit, Einkaufen, ein wenig Freizeit am WE das war es doch. Für 1-2 Urlaubsfahrten kann man ja wohl mal ein paar halbe Stunden Ladepause in Kauf nehmen? Vorteil im Urlaubsstau: die Reichweite eines E-Autos erhöht sich drastisch:
      focus.de/auto/elektroauto/neue…und-radio_id_9263688.html
      Naja, wer will schon 1100 km ohne Klima im Stau rollen. :D
      Dennoch, bei langsamen Fahrten wie auf Kurzstrecken oder eben bei zäh fliessendem Verkehr, erhöht sich die Reichweite extrem.
      400km reichen gut aus, keine Frage.
      Aber müssen dann auch unter den oben schon genannten Bedingungen zustande kommen. Und es müssen ja 100% aller Fahrten abgedeckt werden, was allein mit E-Antrieb halt aktuell nicht klappt.
      Und ich sprach ja von der jetzigen Situation, nicht von der in 5 oder 10 Jahren.
      Und Autos werden im Schnit etwa zwölf Jahre genutzt. Das heisst, wer heute neu kauft, sorgt dafür, dass dieses Auto erst 2030 in dender Recyclingkreislauf kommt.

      Udo1865 schrieb:


      Zu wenig Ladestellen
      Fossile Tankstellen 2017 in D = 14152 E-Auto Tankstellen ca. 12000 mit >20% Wachstum, nächstes Jahr gibt es mehr E-Tanken als normale Tanken, dazu kommt noch, das die meisten E-Auto Besitzer bequem zu Hause und/oder beim Arbeitgeber laden. Das sind dann einige Millionen Tankstellen, die rechne ich gar nicht mit.
      Was du nicht berücksichtigst:
      E-Tankstellen sind meisten solo.
      Fossile Tankstellen haben selbst in klein locker 4 Zapfplätze, die großen auch schnell mal 12 - 16. Ich setze jetzt mal 6 als Schnitt an. So kommt man auf knapp 85.000 Zapfstellen. Nun dauert ein Tankvorgang etwa 5 Minuten inkl. Zahlung an der Kasse.
      Dem gegenüber 30 Minuten bei Schnellladefähigem Auto. Daraus folgt, das man ca. 510.000 Schnellladesäulen benötigt, um in derselben Zeit die gleich Menge Autos zu “betanken“, wie die fossilen Wettbewerber.
      Wohlgemerkt sind hier noch nicht die Merkmale 80% Ladung und vielfach fehlende Schnellladefähigkeit einbezogen und die Menge der fossilen Säulen vorsichtig geschätzt worden.
      Und in der Mehrheit haben Deutsche kein eigenes Haus, sondern eine Mietwohnung, dort fällt in den meisten Fällen die eigene Ladesäule flach.

      Udo1865 schrieb:


      Zu hoher Preis
      Was bezahlt man denn für ein Oberklasse BenzinAuto mit 400 PS Leistung und allem Schnickschnack der bei so einer Motorleistung dazugehört um sicher Fahren zu können?
      Antwort: Fast das gleiche.



      Der Audi e-tron kostet mit der gleichen Ausstattung 79.900 (Luftfederung serienmäßig) und hat etwas mehr Power.
      Dafür liegt er in den Unterhaltskosten wesentlich niedriger und fährt den Mehrpreis in einem Jahr wieder rein.

      So sieht die Zukunft aus. Der E-Mobilitätszug hat den Bahnhof verlassen. Ab 2019 -2025 werden ca. 260 verschiedene E-Auto Modelle verfügbar sein.
      Natürlich wird zuerst die Oberklasse bedient, dann erst die Mittelklassen.
      Aber E-Autos werden attraktiver, die Argumente dagegen sind bald Schnee von gestern.

      Gruß Udo
      Eine solche Milchmädchenrechnung hätte ich eher von the playstation erwartet.
      Die große Mehrheit sind nicht 400kW Oberklassewagen, sondern 110kW Kleinwagen,Kompakt- und Mittelklasseautos und SUV, wobei dort nicht nach Größe unterschieden wird. Aber beim Gedanken ans Strassenbild bilden auch hier die kleineren, wie Tiguan und Kuga die Mehrheit, nicht Q7, X5 und ML.
      Ein Auto mit dem Neuwert des zweifachen Jahresbruttoeinkommens eines Durchschnittverdieners ist also ein schlechtes Beispiel. Sonst könnte man auch einen Porsche 918 Spyder und, einen Bugatti Chiron vergleichen und zum Schluss kommen, dass Hybridautos viel günstiger sind als konventionelle Antriebe.
      Und wieich schon gesagt. Ich sprach vom Stand heute. Ich denke, E-Mobilität wird zwar unaufhaltsam kommen, aber sie startet längst nicht so durch, wie es der aktuelle Hype einem vorgaukeln will. Es wird noch viel Wasser den Rhein runterfliessen bis das Thema wirklich ebenbürtig ist.
    • Esti schrieb:

      Eine solche Milchmädchenrechnung hätte ich eher von the playstation erwartet.
      Dummes bla bla und gebashe!

      Zum Thema Akkus und Laden:
      Hier muß sich Einiges ändern. Z.B. Wechselakku für lange Fahrten.
      Der Wechsel eines Akkus an einer Tankstelle geht wesentlich schneller als das Tanken von Benzin.
      Entsprechende Konzepte gibt es seit 80 Jahren.

      Das einzige Manko bei Elektro ist momentan, daß die Infrastruktur noch nicht existiert.
      Z.B. halt Tankstellen mit Wechselakku oder Wechselakku zu Hause.

      Obwohl der E-Motor ein recht altes Konzept ist, ist die Speicherung lange vernachlässigt worden.
      In der Zukunft wird es da aber sicher Entwicklungen geben so wie den Lipo Akku oder den Doppelschichtkondensator/Ultacap/Superkondensator.

      Das Problem bisheriger Akkus ist die relativ kleine Reaktionsfläche und das Energie/Gewichtsverhältnis, daß sich aus Zellspannung (dem chemischen Elektronegativitätswert der Materialien und Gewicht des Materials beider Elektroden bestimmt.

      Blei z.B. ist da das denkbar ungünstigste Element.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Wenn man sich mal mit den Grundlagen beschäftigt wird man
      erkennen daß die maximale Energie die Metalle in Batterien
      wie Sie derzeit gebräuchlich sind speichern können nicht mehr
      groß gesteigert werden kann.
      Für einen echten Durchbruch ist also eine völlig neue Technik
      erforderlich. Darauf warten wir seit 40 Jahren (U-Boot-Fahrer
      noch viel länger).
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • Ich habe mal Elektroauto gegenüber unserem Diesel-Kombi in den laufenden Kosten überschlägig gerechnet. Anstoß war der aktuelle Test mit Messdaten des ADAC, wo nicht die reine Akkuladung berechnet wurde, sondern was tatsächlich über die Ladestation fließt. Erstaunlicherweise hatten einige Ladestationen zusammen mit der Elektronik im Auto satte 20 % Verlust, die ja letztlich auch bezahlt werden müssen.
      Am Beispiel des Renault Zoe kam heraus, dass er exakt die gleichen Kosten im Monat hätte, wie unser Hyundai i40 Diesel. Nicht berechnet wurden der mögliche Steuervorteil und die vermutlich günstigeren Wartungskosten des E-Autos, weil diese Daten mir unbekannt sind, genauso wie der Anschaffungspreis und Wertverlust. Uns ging es um den monatlichen Kostenvergleichs bezogen auf unsere Fahrtstrecke.
      Für diesen ersten Punkt ist unser Fazit, dass sich ein E-Auto finanziell nur lohnt, wenn man es zu Hause überwiegend über Solar laden kann.
      Den zweiten Punkt kann man auch schnell abhaken, wo doch mittlerweile bekannt ist, dass über Steckdose geladene E-Autos eben auch Dreck verursachen, nur eben nicht am (nicht vorhandenen) Auspuff. Die Ökobilanz sah gar nicht viel besser aus, als die herkömmlichen Kfz.
      Auch hier gilt - ökonomisch nur, wenn über solar geladen.
      Der dritte Punkt ist besonders heikel.
      Der Wertverlust bzw. Verkauf eines gealterten E-Autos. Unbestritten ist die Tatsache, dass man sehr genau den Wertverlust eines normalen Kfz berechnen kann. Zugegeben nun durch die Skandale sind die Dieselpreise durcheinander. Aber Fakt ist auch, dass der Akku ab Tag der Herstellung altert und Kapazität verliert. Jeder weiß auch, dass 5-6 Jahre alte Smartphones rapide an Akkuleistung verlieren. Möglicherweise hält ein Autoakku noch ein Jahr länger, aber dann wird es teuer, denn der Akku dürfte in der Gegend 1/3 des Neupreises des E-Autos kosten. Bei einem 7-8 Jahre alten Auto dürfte das nahe des wirtschaftlichen Totalschadens liegen und damit ist so ein E-Auto unverkäuflich.
      Das bedeutet, man muss die E-Autos nach spätestens 4 Jahren abstoßen. Ob sich das dann noch rechnet, dürfte angesichts des weit höheren Einstandspreises stark fraglich sein. Überhaupt gibt es da wohl noch keine zuverlässigen Preise auf breiter Ebene.
      Als den Sargnagel könnte man auch die Tatsache sehen, dass die Technologie immer weiter voran schreitet. So scheint die Entwicklung von Flüssigzellenakkus weit vorangeschritten zu sein, die es vielleicht möglich macht, zum Laden einfach die Elektrolytflüssigkeit auszutauschen. Das würde Ladezeiten im 15 Min Takt ermöglichen.
      Das Wasserstoff scheint auch wieder aufzuleben, wo nun Hyundai offiziell ein Serienauto bereits schon verkauft.
      Überhaupt ist die geringere Reichweite nicht das Problem. Es ist aber ein Problem keine Reserven für den Notfall mitführen zu können, keine Tankstelle in akzeptabler Reichweite zu haben und der Ladevorgang Stunden dauert. Gerade letztes verhindern Langstreckenfahrten mit E-Autos. Wer will schon für eine Fahrt quer durch Deutschland zwei Übernachtungen einplanen?
      Stopp dem Cybermobbing!
    • NC9210 schrieb:

      Für einen echten Durchbruch ist also eine völlig neue Technik
      erforderlich.
      Stimmt vollkommen. Aber es ist auch ein Umdenken in Sachen Individualverkehr nötig. Man muss sich das mal überlegen. Man benutzt ein Fahrzeug von 1,3 - 2 To Lehrgewicht für den Transport von 80 Kg Mensch.
      Ein Tetrapack einer Milchtüte würde im Vergleich weit über 100 Kg wiegen!
      Stopp dem Cybermobbing!
    • Floppyk schrieb:

      es ist auch ein Umdenken in Sachen Individualverkehr nötig. Man muss sich das mal überlegen. Man benutzt ein Fahrzeug von 1,3 - 2 To Lehrgewicht für den Transport von 80 Kg Mensch.Ein Tetrapack einer Milchtüte würde im Vergleich weit über 100 Kg wiegen!
      So gesehen ist das Fahrrad die einzige vertretbare Alternative.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
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