Wölfe & Wildschweine - Thread (der Dritte)

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    • Sagen wir mal so, nem deutschen Jagdterrier wäre der Fauxpas mit der Unterwürfigkeitsgeste nicht passiert.
      Die halten sich üblicherweise selbst mindestens für nen ausgewachsenen Mastino Napoletano.
      Aber dass Jagdhunde keine Familienhunde sein können oder sind, da widerspreche ich mal. Ich kenne einige Hunde, die ganz normal in der Familie als tierisches Mitglied leben undwo ich auch keine Bedenken habe, wenn meine beiden Kinder die anfassen.
      Alles ne Sache der Erziehung.
    • Lieber Udo.

      Oldcrow schrieb:

      Ein Jagdhund kann auch Familienhund sein, aber ausschleißlich wäre nicht so gut.
      Wir hatten ja das Gesprächsthema schon. Wer einen Familienhund will, soll sich dann auch einen kaufen. Manche Leute versuchten das mit Bordercollies. Die wurden dann wieder abgegeben, denn "der beißt die Kinder"! In Wirklichkeit tat der Hund das, was seinem angezüchtetem Trieb entspricht - hüten!
      So denke ich, dass man durchaus einen Jagdhund zum Familienhund machen kann, nur wozu? Man kann sich doch auch einen Hund anschaffen, der von vornherein die Neigungen hat, die ich gerne hätte.

      L.G. Udo
      Die friedlichsten Menschen,
      die mir bis jetzt begegneten,
      waren bewaffnet!
    • Meine Erfahrung mit unseren Hunden die ich im laufe meines Lebens gehabt habe ist das eigentlich alle sich für die Familie eignen. Als Rudeltiere sind sie ,sofern man nicht gerade einen geborenen Alpha erwischt hat, sehr gut in der Lage sich in einer Familie unter zuordnen.
      Allerdings sind auch bei allen ihre Veranlagungen die durch gezielte Zucht gefördert wurden immer auffällig gewesen.
      Der Boxer war stark und souverän, der Schäferhund extrem unterwürfig mit einem lästigen Schutztrieb bei Dunkelheit, die Bouviers waren alle stur ,eigenwillig und einer war ein geborener Alpha der uns als Kinder immer in Frage stellte, Staff & Pit wollen wie eigene Kinder sein, überhören gerne etwas, sind sensibel und hatten alle Schwierigkeiten mit anderen Hunden.
    • Ihr Lieben.
      Aus aktuellem Anlass: Gestern sah ich eine Reportage, in der Jäger ihr Leid zur Wildschweinjagd klagten. Schwarzkittel wären nicht zu unterschätzen. Jede noch so gute List, die man sich ausdenken würde, funktioniert nur einmal, da die Schweine es dann durchschauen und dazu lernen. Der Spruch eines Jägers: "Wir haben Abitur, die Wildschweine Diplom!" ;) ;) ;) :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
      Ein Jäger hier hatte einen fahrbaren Hochsitz. Sein Sohn sagte, dass er hören konnte wie das Schwein an der Rückseite schnupperte. Aha, besetzt, tschüss. Sein Vater wollte das nicht glauben, bis es ihm auch passierte. Der Sohn machte ein größeres Loch in die Rückwand. Peng. Waidmannsheil!

      L.G. Udo
      Die friedlichsten Menschen,
      die mir bis jetzt begegneten,
      waren bewaffnet!
    • Wie geil:
      jagderleben.de/news/schutz-woelfen-versagt

      Noch geiler:
      jagderleben.de/news/gruene-anti-wolf-resolution

      Wie idiotisch:
      jagderleben.de/praxis/konflikt…schen-wolf-mensch-erlaubt
      Tolle Gesetze die dafür Sorgen das man Tiere elend verrecken lassen muß.
      Dümmer gehts Nümmer.


      Vielleicht kommt bald mal einer oder mehrere auf die Idee Hunde auf Wölfe abzurichten und die in den Wald loszuschicken, damit das Herdenreissen aufhört.
      Dann hat der Wolf endlich einen natürlichen Gegner.

      So wie die Geschwindigkeit der Entwicklung aussieht ist das Ende des Wolf-Experimentes in ein paar Jahren sowieso absehbar. Es kostet nur bis dahin ein paar Milliönchen mehr, als wenn man das Intermezzo Wolf sofort beenden würde.
      Der Wolf trägt in D offensichtlich nur zum Schaden aber nicht zum Nutzen bei.

      Gruß Udo
      Gelassenheit siegt.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V
    • HW45Wolf schrieb:

      Udo1865 schrieb:

      Der Wolf trägt in D offensichtlich nur zum Schaden aber nicht zum Nutzen bei.

      Gruß Udo
      wer was anderes erwartet hat sieht die Welt durch eine Filzbrille.
      Oder begreift die Stellung vom Wolf in der Natur. Die natürliche Selektion durch Raubtiere inkl. Reduktion von kranken Tieren sieht man überall in der Natur. Der Wolf ist ein Bestandteil und Beispiel dieses Prinzips. Langfristig ist das unerlässlich. Der Mensch denkt halt extrem kurzfristig und egoistisch.

      Der Mensch setzt sich permanent über die Natur hinweg. Z.B. durch Züchtungen und Genmanipulation, Cloning, Massentierhaltung, .... Das wird sich langfristig rächen.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).

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    • the_playstation schrieb:

      Oder begreift die Stellung vom Wolf in der Natur. Die natürliche Selektion durch Raubtiere inkl. Reduktion von kranken Tieren sieht man überall in der Natur. Der Wolf ist ein Bestandteil und Beispiel dieses Prinzips.
      100% richtig!

      Das Problem, wie begrenzt man Wölfe auf die Naturnahen bzw. Naturbelassenen Gebiete!
      Denn die Kulturlandschaften sind da keine artgerechten Lebensräume, was nunmal leider
      zu einer immerwährenden Konfliktsituation führt.

      Wenn wir Wölfe mit Weidetieren füttern generieren wir damit die gleiche hohe Fortpflanzungsrate,
      die wir durch große Mais u.a. Anbauflächen bei Wildschweinen schon erreicht haben.
      Schlechtes Wetter ist wenn die Vögel zu Fuß gehen.
    • Oldcrow schrieb:

      Das Problem, wie begrenzt man Wölfe auf die Naturnahen bzw. Naturbelassenen Gebiete!
      Denn die Kulturlandschaften sind da keine artgerechten Lebensräume, was nunmal leider
      zu einer immerwährenden Konfliktsituation führt.

      Wenn wir Wölfe mit Weidetieren füttern generieren wir damit die gleiche hohe Fortpflanzungsrate,
      die wir durch große Mais u.a. Anbauflächen bei Wildschweinen schon erreicht haben.
      Das Problem:
      Der Mensch definiert mittlerweile fast die ganze Welt als Kulturlandschaft und damit die Grundlage und Rechtfertigung, nahezu jede, Ihm nicht genehme Tierart, auszurotten. Ob nun durch Treibnetze, die selbst die Böden der Tiefseen komplett zerstören oder die immer stärkere Verringerung von Umweltschutzgebieten oder natürlicher Vegetationsgebiete. In Gebieten wie Madagaska gibt es fast nur noch Palmöl-Plantagen. Ich frage mich, wo das endet und wann die Natur zusammenbricht? Wenn wir es nicht mal hier schaffen, eine minimale Restnatur zu erhalten, wo und wann dann in der Zukunft?

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).

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    • the_playstation schrieb:

      Der Mensch definiert mittlerweile fast die ganze Welt als Kulturlandschaft
      Dabei handelt es sich aber keineswegs um eine neuzeitliche Erfindung,
      sondern um über Jahrtausende gewachsene Strukturen.
      Natürlich ist der Begriff "Kulturlandschaft" dabei oftmals Schönfärberei.
      Nur niemand käme z.B. auf die Idee Norddeutschland wieder in eine
      Sumpflandschaft zu verwandeln, nur um die Malaria zurück zu holen.
      Oder doch? :/
      Schlechtes Wetter ist wenn die Vögel zu Fuß gehen.
    • na ja wenn ich hier durch die lüneburger heide laufe , die sogerne erwähnt wird zum wandern, dann war das nichts andres als großflächiges abholzen und abräubern ohne rücksicht auf verluste, um in lüneburg die salzsiedepfannen immer heiß zu halten.... u nd da über mehrere jahrhunderte zurück blieb der helle sand und darauf etwa 12 cm waldboden.

      das kann man nicht mehr als naturlandschaft sehen . das ist ein biotop für gerwollte und nicht gewollte pflanzenarten

      diese heidepflanzen sind nicht mal in der lage , ohne den mensch und schaf , die oberhand in der fläche zu behalten. w+ürde man drei jahre nichts pflegen, sähe man die heide kaum noch vor hohen gräsern....
      hermann löns beschrieb schon damals ein echtes kunstprodukt.

      gruß edwin


      .
      INVICTUS
    • Oldcrow schrieb:

      Nur niemand käme z.B. auf die Idee Norddeutschland wieder in eine
      Sumpflandschaft zu verwandeln, nur um die Malaria zurück zu holen.
      Ich glaube aufgrund der niedrigen Temperaturen in Norddeutschland war bisher (ob nun Sumpf oder nicht) nicht mit Malaria zu rechnen. ;) Malaria ist z.B. keine arktische Krankheit.

      Malaria gibt es in der Umgebung vom Berliner -, Frankfurter - oder Hamburger Flughafen mit Personen, die aus tropischen Ländern kommen. Nicht von norddeutschen Sümpfen.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • playstation. du hast ja recht was norddeutschland angeht, aber es gibt sowas wie ne ausnahme in deutschland, das ist die gegend um freiburg , die wärmste gegend in deutschland. da haben es schon zig viecherarten ,zum beidspiel tigermücke, , über die alpengeschafft und können dort auch überwintern und die bewohner drangsalieren...nämlich kannst du in freiburg denguefieber kriegen...glückwunsch.

      dort gehen auch wissenschaftler durchs gehege und untersuchen immer die momentanen ausbreitungen des ungeziefers..

      Der Japanische Buschmoskito habe sich noch sehr viel weiter ausgebreitet, so im Raum Köln/Bonn und sogar bis nach Hannover. Diese Mücke könne das West-Nil-Virus oder auch den Erreger für die Japanische Enzephalitis, eine Gehirnentzündung, übertragen.

      gruß edwin
      INVICTUS

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von edwin2 ()

    • Yup. Wie bei den Zecken. Aber da kann der Sumpf nicht alleine etwas dafür. Die Erwärmung + die durch Menschen eingeschleppten Krankheiten, Insekten, ...

      Gruß Play
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    • the_playstation schrieb:

      Oldcrow schrieb:

      Nur niemand käme z.B. auf die Idee Norddeutschland wieder in eine
      Sumpflandschaft zu verwandeln, nur um die Malaria zurück zu holen.
      Ich glaube aufgrund der niedrigen Temperaturen in Norddeutschland war bisher (ob nun Sumpf oder nicht) nicht mit Malaria zu rechnen. ;) Malaria ist z.B. keine arktische Krankheit.
      Malaria gibt es in der Umgebung vom Berliner -, Frankfurter - oder Hamburger Flughafen mit Personen, die aus tropischen Ländern kommen. Nicht von norddeutschen Sümpfen.

      Gruß Play
      Da bist Du dann aber nicht ganz auf dem Laufenden...

      de.wikipedia.org/wiki/Marschenfieber


      ;)
      Schlechtes Wetter ist wenn die Vögel zu Fuß gehen.
    • EDIT:
      Ups. Wußte ich nicht. Trotzdem recht neu und menschengemacht. Wahrscheinlich durch Einschleppung durch den Menschen, der viele Gegenden bereist. Nicht umsonst gibt es hier (wegen dem Hamburger Hafen) das Istitut für Tropenkrankheiten, ...

      Gruß Play
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