Steadify Zielstock

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    • Steadify Zielstock

      Hallo zusammen,

      da ich in den Regulatorien nichts entsprechendes gefunden habe, würde ich die Frage hier gern stellen:

      Ist ein Steadify Zielstock eigentlich im Wettkampf erlaubt? Sind die schon im Einsatz, bzw. gibt es Erfahrungen?

      Gruß
      PunktDe

      knappworst.com/steadify-zielstock
      AMAT VICTORIA CURAM
      ==========================
      Walther LG300XT alutec | Feinwerkbau 300S | Feinwerkbau 100 | HW 40 PCA | Hämmerli 208s (.22 lfb) | Walther P.38 (9x19mm)

    • ist das denn irgendwo definiert? Solange das ein Teil des Gewehrs ist (also irgendwie befestigt)
      müsste es doch OK sein?

      F 3.10.4
      Voll verstellbare Schäfte sind erlaubt, um Anpassungen an verschiedene
      Schießstile zu ermöglichen. Es gibt keinerlei Limitierungen des Designs.

      Da wäre F 3.10.7 ja vielleicht ein Argument gegen den Stick, solange der nicht befestigt ist.
      AMAT VICTORIA CURAM
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von punktde ()

    • F3.10.7 spricht gegen den Steadfy.
      Im übrigen lebt Field Target auch vom fairen Umgang der Schützen und dem recht schlanken Regelwerk.
      Selbst wenn du irgendwo mit dem Teil durchkämst, würde dem sehr bald ein Riegel vorgeschoben.
      Aus meiner Sicht ist die Benutzung einer solchen Hilfe unsportlich und hat mit dem Sport Field Target nichts zu tun.
    • Das neue freistehende Schießen: :D



      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • wenn ich mir die technischen Hilfsmittel (ZF, Hamster, Hakenkappe, etc.) im Field Target ansehe, kann ich mir kaum Gründe gegen einen weiteren Wildwuchs vorstellen...das ist ja nun mal eine Disziplin für Technikaffine und wer ein Glas für 4k€ auf ein 400€ Gewehr schraubt wird sicherlich auch weitere technische Möglichkeiten ausreizen wollen - allein weil es ja machbar ist und bezahlt werden kann. Fairness hört damit also bei den finanziellen Mitteln auf?

      Bitte nicht falsch verstehen! Ich bin ebenso gern Purist wie ich auch gern mal alles machbare "dranfummel" :)

      Ich sehe hier nur nicht unbedingt den Unterschied zwischen dem verstellbaren Hamster, der auf dem Knie abgestützt wird und einem "längeren Hamster" (wie auf dem Bild oben) der in der Hüfte abgestützt wird. Da ist im Regelwerk kaum was zu finden, bzw. nicht sauber definiert und da frage ich mich, ob es eine "Kommentierung" zum Regelwerk? Wer bestimmt was "fair" ist?

      Gruß
      PunktDe

      P.S. ich disskutiere gern mal über "das ist so" und verstehe konträre Meinung nicht als Kritik :)
      AMAT VICTORIA CURAM
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    • Paramags schrieb:


      Übe das stehende Schießen dann triffst Du auch
      ohne solch ein teil, bestes Beispiel ist Biathlon, die brauchen sowas auch nicht und treffen dennoch :)
      Ich treffe auch mit meiner Sportpistole auf 50m mit offener Visierung (Disziplin 'Freie Pistole') oder mit dem KK Gewehr auf 50m mit dem Diopter genauso gut wie ein Kollege mit dem ZF - das ist nicht die Frage. Ich kenne auch Schützen die mit dem LG frei stehend besser treffen, als ich aufgelegt (NDSB). Ausschlaggebend ist in meinen Augen hier die Frage nach technischen Hilfsmitteln - und da ist FT ja durchaus eine Spielwiese :)

      Gruß
      PunktDe
      AMAT VICTORIA CURAM
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    • Das Bild ganz oben stammt aus dem aktuellen Regelwerk des FT-Weltverbandes. Das ist da ganz neu aufgenommen worden; es war also bisher nicht verboten. Schaut man sich jedoch die letzten 40 Jahre FT-Geschichte an, so hat noch nie jemand mit solch einer Konstruktion irgendetwas gewonnen, außer den Spott der Zuschauer. Ich bin der Meinung, die Regel für das Stehend-Schießen sollte sich auf "zwei Füße auf dem Boden" beschränken und sonst nichts. Dennoch würde sich an der Schießtechnik der Top-Schützen nichts ändern.

      Wenn du also magst, probier es aus. Gut schießen wirst du dadurch aber nicht.
      "Je mehr Regeln und Gesetze, desto mehr Diebe und Räuber." Lao Tse (6. Jh. v. Chr.)

      Wegbeschreibung zum: :D FT-Team :W: iesloch :D
    • Markus30S schrieb:

      Das Bild ganz oben stammt aus dem aktuellen Regelwerk des FT-Weltverbandes.



      Wenn du also magst, probier es aus. Gut schießen wirst du dadurch aber nicht.
      Das habe ich da dann auch gefunden, es geht aber um die freie Beweglichkeit der Hand...aber immerhin eine Begründung: Hand an Vorderschaft oder Hamster und nicht in der Beweglichkeit eingeschränkt.

      "Gut schießen" ist Definitionssache - ob mit besser als ohne ist die Frage :)
      AMAT VICTORIA CURAM
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    • punktde schrieb:

      Fairness hört damit also bei den finanziellen Mitteln auf?
      Bei FT ist es immer noch zu 90% der Schütze und nicht das Material.
      Ich habe ein >4k ZF, bin aber weit davon entfernt der beste Schütze zu sein.
      Jeder der TOP FT Schützen würde mit durchschnittlichem Equipment, jeden "normal" Schützen mit Top Ausrüstung schlecht aussehen lassen.
      Natürlich kämpft man ganz oben (>45 von 50) um jeden einzelnen Hit. Da ist es schon wichtig ein gutes und vor allem zuverlässiges Equipment zu haben.
      Aber schaut euch nur den letzten Deutschen Meister an: Der hat eine popelige Schraubzwinge als Hakenkappe. Billiger gehts kaum noch. Der Schütze macht es eben doch.

      punktde schrieb:

      Ich sehe hier nur nicht unbedingt den Unterschied zwischen dem verstellbaren Hamster, der auf dem Knie abgestützt wird und einem "längeren Hamster" (wie auf dem Bild oben) der in der Hüfte abgestützt wird.
      Beim "frei" stehend Schiessen stützt die Hand am Schaft das Gewehr. "voll verstellbar" und "keine Limitierung des Designs" erlaubt nicht automatisch abenteuerliche Konstruktionen die nichts mehr mit einem verstellbaren Schaft zu tun haben. Da steht verstellbar, das ist etwas anderes als "beliebig ausfahrbar".
      Die Formulierungen sind absichtlich so allgemein gehalten um das Regelwerk klein zu halten.
      Solche Konstruktionen haben nix mehr mit frei stehend schiessen zu tun.
      Die wichtigste Aussage zu so etwas zitiere ich gerne nochmal, weil es zu 100% stimmt:

      Markus30S schrieb:

      Schaut man sich jedoch die letzten 40 Jahre FT-Geschichte an, so hat noch nie jemand mit solch einer Konstruktion irgendetwas gewonnen, außer den Spott der Zuschauer. Ich bin der Meinung, die Regel für das Stehend-Schießen sollte sich auf "zwei Füße auf dem Boden" beschränken und sonst nichts. Dennoch würde sich an der Schießtechnik der Top-Schützen nichts ändern.

      Dazu noch eine kleine Ergänzung:
      Niemand, absolut niemand von denen die hier über so etwas Diskussionen anfangen, hat man jemals bei einem FT-Wettkampf an den Lanes gesehen.

      Hört auf euch über so einen Mist Gedanken zu machen, kommt Schiessen, habt Spaß. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

      Gruß Udo
      Gelassenheit siegt.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V
    • Udo1865 schrieb:

      Niemand, absolut niemand von denen die hier über so etwas Diskussionen anfangen, hat man jemals bei einem FT-Wettkampf an den Lanes gesehen.
      that would be me! you know me? you know what i did or didn't do? ?( you must have superpowers!!!!!!
      AMAT VICTORIA CURAM
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    • @punktde... Udo ist einer von den Guten und hat es nur gut gemeint.
      Wir zwei ticken in etwa gleich, nur muss die Technik in der Praxis auch funtionieren, sonst sorgt man nur für gelächter.
      Ich würde zuerst mal vorschlagen, mache bei Wettkämpfen mit, dann weiß du, worauf es wirklich ankommt.
      Schöne Grüße Radu
      Technik ohne Toleranz
    • OK....nur mal als Info, damit nicht weiterhin im Kaffeesatz gelesen werden muss: Ich HABE bereits an Lanes gestanden/gesessen! Vielleicht sogar früher als einige andere im Forum, aber 1998/99 hatte ich weder die Zeit noch die Mittel (immense Fahrstrecken) um das weiter zu verfolgen. Damals mit einer geliehenen Diana 35...vielleicht bin ich also doch nicht so "jungfräulich"
      AMAT VICTORIA CURAM
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    • Dann solltest du ja eigentlich wissen, dass der stehende Anschlag der schwierigste ist und sich dort schneller die Spreu vom Weizen trennt. Nur hier wird der Steadify helfen.
      Aber er entspricht nicht dem Gedanken, der hinter dem Stehendanschlag steckt und das macht seine Nutzung unfair.
    • punktde schrieb:

      OK....nur mal als Info, damit nicht weiterhin im Kaffeesatz gelesen werden muss: Ich HABE bereits an Lanes gestanden/gesessen! Vielleicht sogar früher als einige andere im Forum, aber 1998/99 hatte ich weder die Zeit noch die Mittel (immense Fahrstrecken) um das weiter zu verfolgen. Damals mit einer geliehenen Diana 35...vielleicht bin ich also doch nicht so "jungfräulich"

      Das hört sich interessant an. Wo war das denn ,wo du an den Lanes gestanden hast?

      Gruß Udo

      PS: ich kann leider kein Englisch, also bitte nur auf Deutsch antworten.
      Gelassenheit siegt.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V
    • Da hat mich ein Bekannter mitgenommen zu Veranstaltungen in Dänemark, Bayern und NRW...das waren noch so die "wir wollen hier was etablieren - das kommt aus England" Veranstaltungen und hatten einen ganz besonderen Charme! Meistens damals auf Papierziele - nur selten Klappziele.

      Leider flaute das ganze hier im Norden vorerst ziemlich schnell ab und aufgrund meiner beruflichen Umorientierung in den Telekommunikationsbereich fehlte vor allem die Zeit!

      Aber jetzt will ich mich der Sache wieder annähern, bleibe aber den NDSB Disziplinen weiterhin treu ;)
      AMAT VICTORIA CURAM
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