Projekt Simple Chrony

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    • Jo aber im Eigenversuch reicht die Wolke ... ganz einfach nur mal ohne Projektil und der Chrony hat trotzdem ausgelöst und eine aberwitzige Geschwindigkeit angezeigt ... beim ersten Schuss also noch nix mit Eisbildung und so ...
      Mit jedem Tag meines Lebens erhöht sich zwangsläufig die Zahl derer, die mich am Ar*** lecken können ... klingt doof ... ist aber so ...

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    • Sorry das ich mich einmische. Die vorauseilende Wolke bei Co2 Waffen ist mir bekannt und auch das man einen Abstand zum Chrony einhält, damit sich die Wolke verflüchtigen kann, weiß ich.
      Jetzt habe ich aber gelesen, daß Andere das Problem mit einem kleinen Blatt Papier (PostIt's) lösen, welches kurzer Hand vor dem Messtunnel geklebt wird.
      Kann diesen Trick jemand bestätigen? Ich habe es selbst noch nicht versucht.
    • Das müsste zwar theoretisch klappen, weil das Papier solange die Messstrecke abschirmt, bis das Geschoss durchschlägt aber das Papier bremst natürlich auch das Geschos ab und verfälscht das Messergebnis.
      Und ich könnte mir vorstellen, dass die Abbremsung bei einer CO2-Waffe schon einen nennenswerten Einfluss hat.

      Ich hab aber auch mal eine Frage an Feinmechaniker:
      Wäre das Gerät auch in der Lage, eine scharfe Waffe verlässlich zu messen?
      Geht der Messbereich bis ca 1200m/s?
    • zumindest in der Theorie sollte das funktionieren, es geht ja nur darum die durch das CO2 und der Luftfeuchtigkeit entstandenen "Eis" Partikel zu stoppen, und wenn da nur das Geschoss und nicht die Druckwolke durchs Papier geht, die Frage ist, wie viel Abstand mußt du zum Papier einhalten damit dieses nicht zerfetzt und die Stücke durch den Chrony fliegen, an der Geschwindigkeit des Geschosses wird 1 dünnes Blatt Papier wohl kaum was ändern.
    • Esti schrieb:

      Geht der Messbereich bis ca 1200m/s?
      Ich habe mal die Triggerzeit für eine Geschwindigkeit von 1500m/s überschlagen. Das sind ca. 3.3 Mikrosekunden. Sowohl der Verstärker als auch der Trigger sind schnell genug und beide Lichtschranken auszulösen. Die Waffe sollte jedoch soweit von den Lichtschranken entfernt sein, dass Verbrennungsrückstände zu keiner Fehlmessung führen.
    • Entscheidend ist die Frequenz, mit der der Eingang im Microcontroller die Daten erfaßt und wie man die verstrichene Zeit im Microcontroller zählt.

      Würde man z.B. per Basic-Interpreter einen Zähler hochzählen, wird dieses zu langsam sein.

      Ohne OPs gibt es ansonsten keine Einschränkungen.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB600, FWB601,FWB602, FWB603, FWB300S, FWB65, FWB100), Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • the_playstation schrieb:

      Entscheidend ist die Frequenz, mit der der Eingang im Microcontroller die Daten erfaßt und wie man die verstrichene Zeit im Microcontroller zählt.
      Richtig...deshalb zeigt mein Chrony jetzt falsche Werte, weil ich den Quarz zerschossen habe (Volltreffer auf die Front). Mein Bekannter hat das Ding repariert, aber die Taktfrequenz war im Moment nicht verfügbar. (nur 16 statt 14 MHz ) Muß jetzt eben alle Werte mit 0,875 multiplizieren 8)
      Meine Videos:

      Diana 75 - Exploding Targets - Klick / Dan Wesson 715 - Zombie Hunting - Klick / UX Tornado - Zombieratten - Klick
    • Perfekt. Das meinte ich mit Teiler/Multiplikator anpassen. Z.B. bei verschiedenen Rohrlängen. :thumbsup:

      Gruß Play
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    • Anmerkungen zum Mikrocontroller

      Der von mir verwendete Controller ATMega328, u.a. auch verwendet auf diversen Arduino-Boards, ist bei richtiger Beschaltung in der Lage sehr viel höhere Geschwindigkeiten zu messen. Ich verwende dazu Timer 1 mit einem 16 Bit-Register. Bei der verwendeten Quarzfrequenz von 16 MHz und einem Prescaler von 1, ist der kleinste erfassbare Zeitschritt exakt 62.5 ns. Lassen wir einen Messfehler von 1% zu, beträgt die höchste zu messende Geschwindigkeit 16000 m/s! Das ist also weit über den Anforderungen. Natürlich muss dabei das Triggerereignis exakt (!) erfasst werden. Dazu verwendet man keinesfalls ein Polling der Eingänge um die Triggerdaten zu erfassen. Wer sich meine Schaltung im Startbeitrag aufmerksam angesehen hat, wird feststellen, dass ich das Timer1-Capture-Pin dafür verwendet habe. Dieses löst absolut unabhängig von der Software einen Timerinterrupt des Timers 1 aus und übernimmt den Zählerstand automatisch.
      Der Mikrocontroller ist bei richtigem (!) Schaltungsdesign nicht der Flaschenhals.
    • Feinmechaniker schrieb:

      Der Mikrocontroller ist bei richtigem (!) Schaltungsdesign nicht der Flaschenhals.
      Bei richtiger Nutzung und Programmierung! Da beide Lichtschranken identisch aufgebaut sind, ist auch die Abschattungskurve nahezu identisch (bei richtigem Schaltungsdesign) und die Überschreitung des Triggerlevels auch.

      Kann man mit einem Speicheroszilloskop wie dem RIGOL sehr schön testen.

      Finde aber gut, daß Du einen etwas anderen Weg gehst. Wäre ja langweilig, wenn alle Chronys gleich wären.

      Gruß Play
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    • kurzer Zwischenstand

      1. Die Schaltungsentwicklung ist abgeschlossen. Zusätzlich wurde noch eine vollständige USB-Schnittstelle zur Kommunikation mit einem PC oder Tablet integriert. Die Taster wurden vergrößert.
      2. Die Layouterstellung ist abgeschlossen. Die komplette Leiterplatte hat eine Größe von 5,5 x 8,0 cm.


      Das Layout geht nun in die Produktion (Produktion ca. 8 AT + Shipping aus China)


      Daten im Anhang:


      Gruß Joe
    • Zu den Fragen, die einen Bausatz betreffen.


      Die Produktion in China bezieht sich derzeit nur auf die Leiterplatten. Im nächsten Schritt baue ich daraus ein Vorserienmuster auf um es auf Herz und Nieren zu testen. Hier könnten Interessenten schon mit einsteigen. Ich würde dazu Musterleiterplatten gegen einen kleinen Unkostenbeitrag abgeben. Weiterhin einen Bauelementewarenkorb bei einem Distributor öffentlich machen. Ist dieser Schritt erfolgreich abgeschlossen, stehen zwei Varianten zur Auswahl.

      • Bausatz, bestehend aus unbestückter Leiterplatte + alle Bauelemente
      • Komplettbestückung in China.

      Gruß Joe