Urlaubsfotos

    • Naja, bei solchen Gruselbilder kann nicht nicht mithalten.
      Hier mal ein Foto aus Prag, dezente Hoteltürnummerierung:


      Vor allem für die, die auf allen Vieren aus der Bar es bis zum Zimmer geschafft haben, sehr gut erkennbar!
      Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der wo man zu alt ist.
      [Charles-Louis Secondat)
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      Bin ich hier eigentlich der einzige , der sich über die "Leichenfotos" aufregt?
      Auch wenn dieser Vorgang wohl öffentlich zugänglich war, finde ich es pietätlos dieses zu fotografieren und für jederman sichtbar zu posten. Für mich ist das auf einer Stufe mit den ganzen Unfallgaffern die Handyvideos machen.

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      Leichtmatrose schrieb:

      Bin ich hier eigentlich der einzige , der sich über die "Leichenfotos" aufregt?
      Auch wenn dieser Vorgang wohl öffentlich zugänglich war, finde ich es pietätlos dieses zu fotografieren und für jederman sichtbar zu posten. Für mich ist das auf einer Stufe mit den ganzen Unfallgaffern die Handyvideos machen.
      Warum sollte man sich darüber aufregen, klar viele Menschen der westlichen Welt verstehen es nicht aber dort ist es ein ganz normales Bestattungsritual.
      Gut das Gesicht hätte ich jetzt auch anonymisiert und was das öffentliche posten betrifft, dann müßte man ja auch die ganzen Bilder/ Videos zB. von Himmelsbestattungen entfernen.
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      Schrotty schrieb:

      Der Umgang mit dem Tod in unser Kultur ist für mich der eigentliche Aufreger.Apeps Bilder zeigen einen anderen Teil dieser Welt mit einem völlig anderen Verständnis . . .
      Feuerbestattungen sind im Hinduismus grundsätzlich öffentlich. Dem christlichen Verständnis von Pietät und Takt wird mit Unverständnis begegnet.

      In Nepal wurden von den trauernden Familien "zahlende Touristen" zu den Zeremonien ausdrücklich eingeladen.
      In Varanasi, der heiligsten Stadt des Hinduismus, ist das Ablichten von Verbrennungszeremonien ein lukratives, ganz selbstverständliches Geschäft. Die Touristen werden in Booten zum Filmen/Fotografieren auf dem Ganges platziert, wo naturgemäß ein ziemliches Gedränge herrscht.
      Kremierungen werden in Indien mittlerweile sogar vollständig mit Webcams gefilmt und im Internet gezeigt, denn nur so haben mehr Menschen die Chance sie zu verfolgen, und die Toten haben eine größere Chance, ins Nirwana zu kommen.

      [Reisen bildet nicht nur, es entwöhnt auch von Vorurteilen. So muten uns die Totenrituale der Hindus, vor allem das Zerschlagen des Totenschädels, damit das "Atman" (Seele) befreit werden kann, einigermaßen befremdlich an. Der europäisch-westliche Ethnozentrismus hilft beim Verständnis fremder Kulturen jedenfalls keinen Schritt weiter.]
      “Talk low, talk slow and don't say too much.“ (M. M. M.)
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      Achtung! Bei der Tötung dieses Büffels wurden ausschließlich Klauen und Zähne, also natürliche, biologisch unbedenkliche Hilfsmittel verwendet. Waffen oder sonstige moralisch anstößige Gegenstände kamen nicht zum Einsatz.
      Für die Verletzung der Gefühle von Tierschützern, Tierschützerinnen und TierschützerX entschuldige ich mich schon jetzt.


      [Südafrika, 2006]
      “Talk low, talk slow and don't say too much.“ (M. M. M.)

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