Probleme beim Verkauf auf der größten Plattform im WEB

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    • Probleme beim Verkauf auf der größten Plattform im WEB

      Hallo miteinander,
      habe vor ca: 1 Woche meine Steinschloßpistole per Sofortkauf (Privatperson) auf der größten Waffen-Plattform im Web verkauft!
      Nach 3 Tagen will jetzt der Käufer den Artikel zurück senden. Grund: Entspricht nicht der Artikelbeschreibung. Er hat das Teil kpl. auseinandergenommen und wollte scheinbar eine Neuwaffe.
      Verkauft habe ich sie eh schon mit "Gebrauchsspuren" sie lag ca: 25 Jahre im Tresor aber ich hatte sie trocken vor dem Verkauf sogar nochmals getestet.( Funken usw) Das Teil war zu 100% i.O.
      Auf dieser Plattform bin schon seit ca: 30 Jahren mit absolut 100% positiven Bewertungen unterwegs.Habe auch sonst noch sogar per Mail immer noch ein Danke bekommen. Was soll ich nun davon halten?
      Er will sie wieder zurück senden und ich würde auch auf den 17.- Euro Verkaufs/Einstellgebühren sitzen bleiben.
      Habt ihr da evt. Erfahrungen in dieser Hinsicht? Würde mich über ein paar Tipp`s sehr freuen,danke.
      Gruß: Hohenwolf
    • Ich hatte auch vor kurzem so einen Fall...

      Bin Egunner seit Beginn, habe sowas auch noch nie erlebt.

      Käufer blieb zwar freundlich und sachlich, wollte die Ware aber zurück geben...

      Das 1. mal weil BKA Stempel fehlen sollte...

      Kurz angeschrieben wo der ist, dann kam ein anderer Grund.

      Da hab ich dann freundlich und bestimmend geschrieben das ich Privatverkäufer bin, alles wie beschrieben ist in der Auktion etc., und deswegen eine Rücknahme nicht möglich ist.

      Wer darauf pocht die Waffe zurück zu nehmen, weil im Schloss was abgenutzt ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

      Es handelt sich um Gebrauchtware, solange die Beschreibung korrekt ist, musst du da gar nichts zurück nehmen.

      Niemand zerlegt eine Gebrauchtwaffe vor dem Verkauf, es wird getestet ob Funktion gegeben... mehr nicht,
      Solid, fantastic, aerodynamic, safe, honest, sometimes evil. Attractive to have, bloody when you don't have her.
      When she talks, she talks about death. My Azra saves non-life imagination. We love you Azra, because you are evil.
    • Danke für Eure Infos, das habe ich auch noch nicht erlebt.
      Gebrauchsspuren ist eh schon ganz weit unten auf der Scala der Zustandsbeschreibung. Aber er meint das das Schloß innen Flugrostig ist , die Batterie überholungsbedürftig (Schloß funkt aber gut), Direkabzug soll nicht sauber überarbeitet sein und das Schloß soll auch nicht in der Feuerrast sauber heben!
      Ich hatte die Funktionen geprüft und es war alles o.K.
      Einzig und alleine habe ich leider vor lauter Verkauf nur ab 18 Jahre den letzten Satz in der Artikelbeschreibung vergessen, dass ich die Rücknahme ausschließe.
      Vor allem hat er die Pistole schon seit Freitag 10:00 Uhr und sie auch kpl. zerlegt.
      Jetzt hat er mir diesen Link gesendet und auch noch mit Egon und Privat Gutachten, sowie Kosten die alles übersteigen würden gedroht!
      ratgeber-geld.de/privatverkauf/
      Ich habe ihm jetzt wegen beidseitiger Zufriedenheit einen Nachlas von 50.- Euro angeboten, was ich aber nicht als Zugeständnis wegen dem Zustand gemacht habe.
      Gruß: Hohenwolf
      PS: Ich hatte die Steinschloßpistole selbst vor ca: 30 Jahren im Verein geschossen und sie lag immer im Tresor.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Sgt_Elias ()

    • Welche ungenannte größte Waffenplattform sollte das sein, bei der man mehr als 30 Jahre unterwegs sein kann? Ich mein ja bloß - der erste Webbrowser Mosaic kam 1993 raus, so ab 1995 wurde es mehr und mehr öffentlich, und Egun wurde erst so um 2000 gegründet, meine ich mich zu erinnern. Wie schnell die Zeit vergeht...

      Mitglied FWR-Förderkreis 000001, FWR Lifetime Member 777
    • Oh je...

      Da bist da an jemanden geraten.

      Ich sehe da keine Gründe den eine Ermäßigung zu geben.

      Es handelt sich um Gebrauchtware die funktionsfähig ist....

      Es steht nirgends in der Beschreibung das die Pistole neu ist. Auch wenn die Batterie abgenutzt ist, aber noch funktioniert, so ist da ok.

      Wer schon gleich droht, will dir nur Angst machen. Bei so einem kleinen Betrag lohnt sich weder Gutachten noch ein Anwalt.

      Ich würde dem freundlich aber bestimmend sagen das die Pistole wie beschrieben ist, und es sich um Gebrauchtware handelt, da ist leichter Flugrost und Abnutzung kein versteckter Mangel der eine Rückgabe rechtfertigt.

      Anders wäre es natürlich bei schwerwiegenden Macken die verschwiegen werden...

      Ein Kratzer z.B. zählt nicht darunter, das sind Gebrauchsspuren.
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    • Ulrich Eichstädt schrieb:

      Welche ungenannte größte Waffenplattform sollte das sein, bei der man mehr als 30 Jahre unterwegs sein kann? Ich mein ja bloß - der erste Webbrowser Mosaic kam 1993 raus, so ab 1995 wurde es mehr und mehr öffentlich, und Egun wurde erst so um 2000 gegründet, meine ich mich zu erinnern. Wie schnell die Zeit vergeht...
      Sorry, habe die Steinschloßpistole vor ca: 30 Jahren selbst im Verein geschossen!
      Bei Egun bin ich seit 2003 Mitglied (15 Jahre) und habe immer zu 100% positive Bewertungen erhalten. Bin in dieser Richtung eher übergenau.Sorry für den Schreibfehler. Aber ich hatte beim erstellen des Threads soo einen Hals...
      Gruß: Hohenwolf
    • Nee, ist ja nachvollziehbar, dein Ärger. Ich hab nur interessenshalber mal versucht herauszukriegen, wann genau Egun gegründet wurde. In den Waffenzeitschriften wurde logischerweise kaum darüber berichtet, weil das der Anfang vom Rückgang ihrer Kleinanzeigenseiten war. Da macht man ja nicht noch auf die Konkurrenz aufmerksam.

      Mitglied FWR-Förderkreis 000001, FWR Lifetime Member 777
    • Ulrich Eichstädt schrieb:

      Welche ungenannte größte Waffenplattform sollte das sein, bei der man mehr als 30 Jahre unterwegs sein kann? Ich mein ja bloß - der erste Webbrowser Mosaic kam 1993 raus, so ab 1995 wurde es mehr und mehr öffentlich, und Egun wurde erst so um 2000 gegründet, meine ich mich zu erinnern. Wie schnell die Zeit vergeht...
      Der erste Browser war WorldWideWeb bzw. Nexus.
      de.wikipedia.org/wiki/WorldWideWeb
    • So, oder so ähnlich ging es mir schon mehrfach bei anderen Artikeln.

      Ich habe das Gefühl, viele Käufer merken erst nach dem Kauf, dass sie sich die Ware eigentlich nicht leisten können.
      Mir wurde nach Käufen schon Ratenzahlungen angeboten. Als ich dies abgelehnt habe, kam 1 Woche später so Aussagen wie oben.
      Leute die immer gleich drohen, haben meist nix auf der Pfanne.

      Ein Problem kann auch diese Rücksende-Mentalität sein.
      Alles haben/testen wollen danach zurückschicken.
      In einem Kameraforum wo ich lange Mitglied war, wurde zB. folgendes vorgeschlagen:
      Kamera die eigentlich zu teuer für den Fragesteller ist, bei Amazon kaufen, gleich Retour beantragen (4 Wochen Rückgabgerecht), im Urlaub nutzen, anschließend zurückgeben.

      In deinem Fall kann es sich aber einfach auch nur um einen Korinthenk....... handeln.
      Soll es auch geben.
    • Hohenwolf schrieb:

      Einzig und alleine habe ich leider vor lauter Verkauf nur ab 18 Jahre den letzten Satz in der Artikelbeschreibung vergessen, dass ich die Rücknahme ausschließe.
      Das ist natürlich mal nicht so gut.
      Aber Du hast auf das Alter von 30 Jahren und auf Gebrauchsspuren hingewiesen,
      damit sind Einwände wie "Flugrost" und "Abnutzung" mal vom Tisch.

      Hohenwolf schrieb:

      Vor allem hat er die Pistole schon seit Freitag 10:00 Uhr und sie auch kpl. zerlegt.
      Damit musst Du sie meiner Meinung nach nicht mehr zurück nehmen.
      Man kann sich nur auf von aussen erkennbare Mängel beziehen.
      Jeder ist für seinen Schuss selbst verantwortlich
    • Ist ein Privatverkauf, da ist: keine Rücknahme üblich.
      Und wenn der an der Waffe schon rum gebastelt hat, würde ich die selbst aus Kulanz nicht zurück nehmen.
      Und wenn die Verkaufsbeschreibung IO war, würde ich da auch keine Nachverhandlung oder Vergünstigung anbieten.
      Wenn der das Ding doch nicht haben will, muss er es halt selbst wieder verkaufen.
    • Lieber Hohenwolf.

      Hohenwolf schrieb:

      Er hat das Teil kpl. auseinandergenommen und wollte scheinbar eine Neuwaffe.
      Dafür gibt es - meines Erachtens - nur einen triftigen Grund: Er hat aus Deiner ein E-Teil raus genommen und für seine verwendet. Seins bemängelt er jetzt und sendet es Dir, eingebaut in deiner Waffe, zurück.
      Das geschieht laufend, auch in anderen Versionen. Mein Autoteilehändler hat das öfters. Die Freddchen kaufen zwei Teile, Billigmüll aus dem WEB und bei ihm. Seins verbauen sie dann, stecken den WEB-Billigmüll in seine Verpackung und wollen das dann umtauschen. Pack eben! Leider begegnet man dem heute immer öfter.
      Selbst wenn Du sie zurück nimmst, wie will man das beweisen? Wenn Du nicht vorher und nachher Bilder gemach hast... Ich wünsch Dir jedenfalls viel Erfolg.

      Liebe Grüße
      Udo
      Die friedlichsten Menschen,
      die mir bis jetzt begegneten,
      waren bewaffnet!
    • Sgt_Elias schrieb:

      Egun gibt es seit 2002 ;)

      Genau, das muss die Zeit Anfang des Jahres 2002 gewesen sein, wo die beiden größten deutschen Fachliteratur/Magazine ihren Kleinanzeigeneinbruch erlebten.
      Da war ja auch immer eine dieser Verkaufsanzeigen-Karte im Heft beiliegend.
      Als dann Egon online ging dauerte es zwar noch eine Zeit, bis dann auch die beiden größten deutschen Fachliteratur-Magazine umstellten. (Also Online sowie aber auch noch in der guten alten gedruckten und gewohnten Form). Meine Steinschlosspistole stammt noch aus dieser Zeit, wo die Waffenmagazine alle noch als Heftchen erschienen.
      Gruß: Hohenwolf
    • Joa,
      die von Udo beschriebene Taktik kenne ich auch von Frankonia, bzw. deren Kunden.

      Da bestellt man was, und bekommt teilweise total vermackte Waffen... oder Presslufttank kurz vor dem TÜV Ablauf.

      Mach dir keine Sorgen, auch wenn man nicht dazu schreibt keine Rücknahme.

      Das ist eh Unsinn, manche scheinen nach neuem EU Recht bla bla...

      Dieses EU Recht gibt es gar nicht.

      Als Privatverkäufer ist es automatisch ausgeschlossen.

      Artikel muss nur so sein wie beschrieben.

      Halte uns auf dem laufenden hier. Der Käufer wird sicher auch hier mitlesen, wäre schön wenn der auch mal was dazu sagt, am besten mit Fotos der Fehler.
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    • Das wäre natürlich schön, wenn der Käufer hier mitlesen würde und sich auch dazu äussern könnte!
      Die von Ihm genannten Flugrostspuren an der Innenseite des Steinschloß könnte ich mir eigentlich nur so erklären:
      Da die Pistole keinen aushakbaren Lauf hat, könnte mal nach dem reinigen mit heißen Wasser etwas hinter das Schloß eingedrungen sein.
      Das habe ich natürlich nicht vor dem Verkauf alles zerlegt. Ich werde auf jeden Fall weiterberichten.
      Ich hoffe nur, dass er nicht (wie im Mail angekündigt) die Steinschloßpistole heute an mich zurück sendet.

      Gruß: Hohenwolf

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hohenwolf () aus folgendem Grund: Schreibfehler

    • naja, ging mir mal auch so.
      hab im VDB die Suchanzeige nach einer Luftpistole aufgegeben.
      Ein Büchser in der Mitte Deutschlands hatte die - ich hab sie gebraucht gekauft.
      Explizit nicht als "defekt" - sondern als "trockenabzugseinrichtung fehlt"
      Waffe kommt, ich schraub die kartusche rein, bläst die kartusche durch den lauf ab (also ventil undicht)
      - kein thema ne, bin ja schrauber -
      ventilkorpus ab, ventil steht halb auf.
      - ich spann das schlagstück, ventil lässt sich noch immer nicht bis auf die dichtung schieben?

      Waffe ganz zerlegt: hat doch das schlagstück die ventilöffnung so plattgedonnert, dass das ventil klemmt.
      schaden konnte ich reparieren, hab auch ne neue trockenabzugseinrichtung geschnitzt - kein ding.

      auf meine nachfrage aber, ob er die waffe den jemals mit den noch halb vollen kartuschen abgeschlagen hat, kam nichts.
      feig.
      mfsg daniel
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