Homöopathie, wirksam, und sinnnvoll oder Hokuspokus und Placebo?

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    • Ach @Schrotty, du musst nur dran glauben. Vielleicht lässt sich eine nekrotisierende Fasziitis dann ja doch mit Handauflegen und Mistel-Extrakt heilen? :D

      Irgendwo hab ich mal von einem Fall gehört, bei dem es dem Patienten dann viiieeel besser ging. ;)
      If W is the number of weapons you currently own and N the number of weapons you would need, then: N = W + 1
    • Ich denke, das Homöopathie zwar wirken kann. Aber nur in sehr seltenen Fällen. Hängt auch davon ab, wie es dem Körper zugeführt wird. Wird es z.B. geschluckt, dann zersetzt die Magensäure, Entzyme, ... die Inhaltsstoffe in der Regel vollständig, so daß eine Wirkung recht problematisch sein wird. Daher gibt es z.B. magensäreresistente Kapseln mit Pflanzenstoffen, die dann auch sogar recht gut wirken.

      Oft sind es aber recht einfache Hilfsmechanismen, die wenig mit den Hokuspokus der Verkaufsförderung zu tun haben.
      Ob nun Gefäßerweiternd oder verengend oder eine Schutzschicht auf Schleimhäuten, ... Der "Wirkstoff" ist da oft unwichtiger als der Trägerstoff.

      Zu 85% bis 90% würde ich Homöopathie als Unfung ansehen. Das sagt aber nicht, daß es nicht einzelne, wenige wirksame Mittel in dem Bereich gibt. Auch wen es nur 15% bis 10% sind.

      Auf jeden Fall ist z.B. ein Tee nicht verkehrt. ;)

      Zu 90% muß der Körper das ohnehin selbst schaffen. Die Medizin kann nur unterstützen.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von the_playstation ()

    • Büroklammer schrieb:

      Überheblichkeit und der Zynismus mancher Mediziner treibt ja die Patienten
      geradezu in die Arme der Heilpraktiker.
      Das Hauptproblem ist der permanente Zeitmangel durch die Vorgaben der Politik und der Krankenkassen, die die ärztlichen Leistungen relativ niedrig bewerten im Vergleich zu beispielsweise Medikamenten (ein Schelm, der Böses dabei denkt).

      Grob vereinfacht wird heutzutage jede Leistung eines Arztes mit einer bestimmten Zahl von Punkten bewertet.
      Die Einnnahmen aus der Krankenversicherung werden dann durch die Summe aller erbrachten Punkte in dem Gebiet geteilt, was den Punktwert ergibt. Bezahlt wird der Arzt dann für die erzielten Punkte multipliziert mit dem Punktwert.
      Für eine bestimmte Leistung bekommt er also kein festes Entgelt wie z.B. ein Handwerker oder Anwalt (oder Heilpraktiker), sondern einen variablen Betrag, der von den Einnahmen der Versicherung und der Leistung der anderen Ärzte abhängt.

      Im Prinzip ist es also ein Wettrennen der Ärzte untereinander, denn wer mehr Punkte erzielt, bekommt auch mehr Geld. Und je mehr gearbeitet wird, umso weniger ist die Arbeit wert, weil die zu verteilende Summe ja gleich bleibt. Wer sich für die Patienten zuviel Zeit nimmt geht deshalb pleite. Ob der Patient gut versorgt wurde ist in dem System keine Zielgröße. Daher überleben gerade die 'falschen' aus Sicht des Patienten am besten.

      Um wirtschaftlich zu überleben, müssen inzwischen häufig Extra-Leistungen angeboten werden.
      Dazu gehören die 'IGeL'-Leistungen, die der Arzt den Patienten wie ein Versicherungsvertreter aufschwatzen muß, und solche Sachen wie Akupunktur, Homöopathie und Traditionelle Chinesische Medizin. Die bietet der Arzt an, weil das in den Medien gehypt wird und die Patienten das daher bereit sind zu zahlen, aber nicht weil er selber dran glaubt.
      Ob es zu letzterem Punkt Ausnahmen gibt - ich weiß es nicht. Wer Spaß dran hat, kann ja mal Googlen, mit welchen Argumenten die Weiterbildungen für Ärzte zu den genannten Themen beworben werden. Das sagt eigentlich alles.

      Es ist also aus meiner Sicht unfair, vor allem den Ärzten die Fehler eines Systems vorzuwerfen, deren Ausführende sie sind, auf das sie aber kaum Einfluß haben. Wie wäre es dagegen mit Post an das Gesundheitsministerium ?
    • Büroklammer schrieb:

      Ganz kurios ist ein Effekt den ich von drei älteren Frauen, und einem Bekannten erzählt bekommen habe.

      Der Arzt hat das gleiche Medikament von einem anderen Hersteller verschrieben.
      Plötzlich gab es Nebenwirkungen.

      Leider redet man da bei den Ärzten gegen Wände.
      Die sagen: Das ist genau der gleiche Wirkstoff. Das kann nicht am Medikament liegen.
      Der Wirkstoff ist der Gleiche, allerdings sind die Trägerstoffe andere.
      Ich kenne das aus eigener Erfahrung, mittlerweile hat es mein Hausarzt auch gemerkt dass es bei der Unverträglichkeit nicht um den eigentlichen Wirkstoff sondern um die Trägerstoffe geht.
      Homöopathie kann funktionieren, genauso wie viele alte Hausmittelchen.
      Und bei vielen Dingen spielt der Kopf auch eine große Rolle, an Wunderheilung glaube ich allerdings nicht.
    • Ich hab' jetzt nicht alles genau gelesen, nur überflogen
      und möchte mich auf Post 1 beziehen.

      Also wer bei chronischen Problemchen mit der Schulmedizin
      nicht weiterkommt, dem kann ggf. mit der Naturheilkunde geholfen
      werden. Es kann eine Alternative sein.
      Eine Anfangsverschlechterung sollte aber in Kauf genommen werden.

      Auch sollte man sich eingestehen das viele Beschwerden durch Streß
      und Lebenswandel verursacht und / oder gefördert werden.
      Jeder ist für seinen Schuss selbst verantwortlich
    • Homöopathie ist für mich Placebo und diese können durchaus wirksam sein - und wie die wirken!
      Vor allem,wenn Leute sich Pillen regelrecht fordern.....z.B. gegen Schlafprobleme,Unruhe, etc.
      Kenn' ich aus meiner jahrelangen Tätigkeit im Altenheim ;)
      (es ist auch eine ganz bestimmte "Klientel" an Menschen...wenn Ihr wisst,was ich meine....)

      Da fallen für mich auch Sachen wie das Besprechen drunter....
      Als Kind bin ich wegen Warzen an der Hand mal zu 'ner Frau geschleift worden zum Besprechen.
      Hat nicht geholfen (ich hab schon als Kind nicht dran geglaubt...)
      Meine Schwester hatte irgendwann auch mal Warzen und hatte schon einen Termin beim Hautarzt.
      Am nächsten Morgen beim Arzt sollte sie die Hand mit den Warzen zeigen....und sie waren weg!!!
      Ist wirklich war......und der Arzt sagte,daß es in seltenen Fällen schonmal vorkommen kann.....

      Ich finde auch interessant,was die russische Akademie der Wissenschaft zu Homöopathie sagt :whistling:
      Ich selber würde mein Geld auch nicht dafür ausgeben....für mich ist das so wie einen xy-Apfel in ein Schwimmbecken voller Trinkwasser tauchen und dann dieses Wasser "mit der Heilkraft des Apfels" zu vermarkten :huh:

      edwin2 schrieb:

      nur wenn man den ganzen menschen sieht incl der empfindungen, kann man besser heilen und langfristiger.
      Dem möchte ich aber ausdrücklich zustimmen.
      Es gibt bestimmt mehr Dinge zwischen Himmel&Erde,als wir wissen und ahnen......wenn jemandem von der Homöopathie geholfen werden kann - bitte sehr !!!
      Für mich persönlich ist das aber nix !!!
    • Was man an der Schulmedizin kritisieren kann:
      Sie nutzt vor allem Produkte aus der Pharmaindustrie. Und das Ganze ist kommerziell orientiert.

      Für Unternehmen sind Dauerpatienten wesentlich lukrativer. Z.B. bei Alergien oder Erkältungen, wo jährlich Mrd umgesetzt werden.
      Der Patient und sein gesundes Leben werden zu wenig durchleuchtet. Z.B. seine Ernährung, seine Mikrobiologie im Darm, ... Vieles ließe sich vieleicht einfacher, billiger und nachhaltiger lösen anstatt Symtome zu behandeln.

      Trotzdem liefert die normale Medizin Lösungen für den Großteil aller Krankheiten.

      Die Homöopathie hilft eher durch den psychischen Glauben an die angebliche Wirkung. Vor allem bei eingenommenen Präperaten, die ohnehin zersetzt und aufgespalten werden.

      Andere Kulturen gehen andere Wege, die erst langsam in unsere europ. Medizin integriert werden. Z.B. in Indien ist die Aufnahme von Medizin mehr über die Haut verbreitet statt über den Nahrungsweg durch den Magen. Daher können dort Wirkstoffe ohne Zerstörung aufgenommen werden. Hier sollten die unterschiedlichen Kulturen mehr von einander lernen.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Es würde mich brennend interessieren, aber ich möchte jetzt keinen neuen Thread dafür eröffnen. Dann hänge ich meine Frage hier an.
      Gibt es eigentlich ein Gott oder ist das alles nur Placebo? Wissenschaftler können seine Existenz nicht beweisen, aber er scheint doch zu wirken. Dann muss es zu 100% möglich sein, dass es ihn gibt. Obwohl es schon so viele naturwissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die seine Existenz nicht bestätigen.

      Ich dachte mir nur, ich weiß es ja selber nicht, dann frag ich mal in die Runde.
    • Für mich ist Gott ein Placebo. Der Glaube an einen Gott hilft Menschen, Schicksale zu ertragen, bei Dingen, die Sie nicht erklären können, ...

      Für mich ist die Natur (das ganze Universum) makellos und in sich selbsterklärend. Jeder Gott ist nur Balast, der nicht weiterhilft und offene Fragen nicht klärt sondern nur in eine dem einfachen Menschen leichter zugängliche Form wandelt. Der Glaube an einen Gott hilft nicht wirklich weiter bei der Erkenntnis. Das kein Gott existiert, läßt sich vieleicht nicht beweisen. Aber nahezu alle Indizien, Logik, .... sprechen eindeutig gegen die Existenz.

      Gruß Play
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    • the_playstation schrieb:

      Das kein Gott existiert, läßt sich vieleicht nicht beweisen. Aber nahezu alle Indizien, Logik, .... sprechen eindeutig gegen die Existenz.
      Muß man ja auch nicht.
      Es ist ja umgekehrt. Die "Gläubigen" müssen den Beweis der Existenz bringen. Oder einfach den Mund halten und andere Leute nicht mit Ihrem Unfug belästigen.

      Wer Glaube vor die Vernunft setzt, leugnet die Wirklichkeit zugunsten irgendeiner fixen Idee.
      Wohin solche fixen Ideen führen, haben wir zur Nazizeit erlebt und erleben Sie derzeit durch den Islamismus. Solche fixen Idee dienen immer als Rechtfertigung für grenzenlose Machtgier und Greueltaten.

      Ist so ähnlich wie bei Homöopathie, man muß Glauben, dann funktioniert es auch.

      Ein Gott existiert wirklich: Es ist der Gott des "Dieser Tread ist schnell zu, wenn weiter über Religion diskutiert wird".
      Dieser Gott wird auch manchmal Moderator genannt.

      Gruß Udo
      Gelassenheit siegt.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V
    • Lustiger Fred. Wo hier doch sonst immer über die Intoleranz von Waffengegnern und Regierung in epischer Breite rumgeheult wird. Und wie siehts mit der eigenen Toleranz gegenüber Andersdenkenden aus? Äusserst beschämend ist milde ausgedrückt!

      Abgesehen davon: ist/war das ein Forum für freie Waffen?
    • Mein altes Pferd bekommt bei Athroseschüben Rhus Toxidectron in D 12 Potenz, ist auch Turnierzugelassen. Der kann sich nix einbilden, dazu isser zu blöd. Helfen tut es trotzdem....
      Bei meinem Jungen Pferd hilft es übrigens auch, besser denken kann der auch nicht....

      greetz
      Leinöl- Was sonst..... :love: