Homöopathie, wirksam, und sinnnvoll oder Hokuspokus und Placebo?

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    • Homöopathie, wirksam, und sinnnvoll oder Hokuspokus und Placebo?

      Das Thema liegt scheinbar einigen am Herzen daher schlage ich vor wir machen hier weiter statt auf der Witzseite.

      Also ich habe mich in das Thema Homöopathie eingelesen und bin überzeugt daß diese Behandlung zu 100% wirksam sein kann.
      Wieso glauben manche Leute daß es nur der Placeboeffekt ist der heilt?

      Übrigens gibt es auch den Noceboeffekt.
    • Und wenn es alleine am Placebo liegt, was stört es dich, wenn es für dich wirkt?
      Auf mich bzw. meine Beschwerde hat es nicht gewirkt.
      Nicht mal das Placebo.
      Aber eine tolle Wirkung hatte es auf meine Budgets.
      Ver... äppeln kann ich mich selbst und zwar umsonst.
    • Ich habe nicht alles gesagt.
      Ich bin überzeugt daß es wirken KANN.

      Das Problem ist daß die Leute die die Präparate herstellen leider immer noch nicht
      bereit sind von den Regeln von Hahnemann, dort wo es Sinn macht, abzuweichen.
      Es wird an seinen Regeln festgehalten.

      Soweit ich weiss wirkt Präparat A nur bei Person A, nicht aber bei Person B.
      Und Präparat B wirkt nur wenn C es herstellt, nicht aber wenn es D herstellt.

      Und daran wird die Homöopathie immer scheitern.
    • Ich habe es oft erlebt daß auch Medikamente der Schulmedizin bei einer Person wirken,
      bei einer anderen aber nicht.

      Ist jetzt die Schulmedizin auch Abteilung Kräuterhexe?

      Ganz kurios ist ein Effekt den ich von drei älteren Frauen, und einem Bekannten erzählt bekommen habe.
      Der Arzt hat das gleiche Medikament von einem anderen Hersteller verschrieben.
      Plötzlich gab es Nebenwirkungen.

      Leider redet man da bei den Ärzten gegen Wände.
      Die sagen: Das ist genau der gleiche Wirkstoff. Das kann nicht am Medikament liegen.
      Was dazu führte daß es in dem Wartezimmer eines ganz bestimmten Arztes mittlerweile
      ganz leer ist über den Tag.

      Wenn ich der Arzt wäre würde ich den Patienten wenigstens zum Schein entgegenkommen
      und nicht auf dem verschriebenen Medikament bestehen.
      Scheint ja ein rein deutsches Problem zu sein daß der Arzt immer das letzte Wort haben will.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Büroklammer ()

    • Wenn man davon absieht daß ich etwas provokativ formuliere
      stehe ich dann doch etwas auf dem Schlauch...

      Ich meine, Krankheit, Medikament einwerfen, muss wirken, da gibt es doch keinen Unterschied zwischen
      der Schulmedizin und der Homöopathie?

      Zumindest momentan bei der Krebsmedikation habe ich leider recht.
      Da entwickelt eine Firma für zig Millionen ein neues Medikament, und dann sagt die
      Zulassungsbehörde man könnte auch Wasser geben weil eine echte Wirkung nicht belegt wurde.
    • ich hab mal ne zeitlang homöopathie mitgemacht.

      technisch kann das superverdünnte zeug nicht wirken , praktisch tut es das aber.
      das problem ist, eine fachkraft zu finden die eine genaue kenntnis der verschiedenen substanzen hat, und dann noch in der lage ist mühsam festzustellen was du eigentlich hast und was dann grad das richtige ist.

      im laufe der behandlung mit veränderung der beschwerden, kann auch eine anpassung der substanzen erfolgen unter umständen.....

      du mußt die behandler ja auch genau sagen, was mit dir ist .

      das siund alles ziemliche variablen.

      aber das das was ändert , hab ich selber gemerkt.

      letztlich muß aber die ursache behandelt werden, nicht das symptom. und das geht anders...

      was aber wirklich gut wirkt sind eine mischung der substanzen zu sogenannten rescue tropfen.

      wenn bei einem gar nichts mehr nervlich geht kann man einen damit ein bißchen stsbilisieren.

      es kann aber eher nur eine begleitbehandlung darstellen in meinen augen.

      ja , bei manchen wirken auch placebo zuckerpillen weil fast alle krankheiten eine psychische mitkomponente haben,
      und da hilft die eigene hoffnung auf besserung auch, die beschwerden zu lindern und den krankheitsverlauf zu verkürzen.

      etliche schulmerdiziner haben diesen unbedingten zusammenhang aber nicht geschnallt, und vertrauen rein auf schulmedizin, das ist aber meist eher die ältere arztgeneration.

      gruß edwin
      INVICTUS
    • Cholesterin und Blutdrucksenker.
      Da war letzt ein schöner Beitrag auf arte.

      Der eine Arzt aus Frankreich verschreibt die Blutdrucksenker nur wenn er bei
      einzelnen Patienten nachweisen kann
      daß das Cholesterin nicht die Ursache der Arteriosklerose ist. Kurios, oder?

      Weil die Medikamente so gut wirken daß der Körper nach 6 Monaten so nachreguliert
      daß der Wert durch die Medikamente wieder steigt.
      Das wurde von den Herstellern leider in den Studien vergessen zu erwähnen.
    • Belastbare Beweise.

      OK.
      Mittel gegen Cholesterin sind sehr wirkungsvoll.
      Das wurde in Studien bewiesen.
      Das sind belastbare Beweise.

      Die Studien gingen über 6 Monate.

      Wären sie über ein Jahr gegangen hätte man gesehen daß die Wirkung umgekehrt wurde.

      Diese belastbaren Beweisen zu finden scheitert daran daß es niemanden gibt der es beweisen will.

      Studien FÜR die Homöopathie werden auch nur so lange gemacht bis ein Beweis im positiven erbracht ist.
      Studien die scheitern muss ich ja nicht veröffentlichen.
    • Homöopathie ist nicht wirksam. Case closed.

      ... oder etwas ausführlicher: Damit eine medikamentöse Therapie wirken kann, muss irgendeine chemische Substanz im menschlichen Körper eine Änderung bestimmter Zustände herbeiführen. Diese Änderung (z.B. die Blockade eines Schmerzrezeptors, die Bindung bestimmter Stoffe im Blut, ...) sollte, so man denn das richtige Medikament gewählt hat, den Körper näher an seinen Normzustand führen, sodass die Symptome der behandelten Krankheit nachlassen.

      Jetzt schauen wir uns an, was in homöopathischen Mittelchen drin ist: Meist irgendein beliebiger Kräutersud, der 1000-fach verdünnt und dann in Globuli-Form gebracht wurde, wobei 99,8 % des fertigen Globulus nun aus Zucker oder einem ähnlichen Trägermaterial bestehen.

      Kann eine Substanz, deren Wirksamkeit schon in Reinform wissenschaftlich fragwürdig ist, in solch einer niedrigen Konzentration überhaupt noch wirken? - Nein, natürlich nicht. Statistik und First-Pass-Effekt lassen grüßen.

      Homöopatische Mittelchen ändern also nichts am biochemischen Körperzustand, sind demnach nicht - im eigentlichen Wortsinne - medizinisch wirksam.

      Sie wirken allenfalls über den Placebo-Effekt, man bildet sich die Wirkung ein. Dafür brauche ich aber keine tollen zertifizierten Mittelchen für viel Geld in der Apotheke kaufen! Eine Kräutermischung aus dem Garten tut's auch.

      Meiner Meinung nach ist Homöopathie die reine Abzocke. Schlaue Firmen freuen sich über die Dummheit der breiten Masse, welche Kleinstmengen von billig herzustellenden Pülverchen etc. für Höchstpreise kauft.


      Das gängigste Beispiel aus dem Alltag dürfte wohl der Hustensaft Meditonsin sein. Googlet mal nach dessen Wirkung, ihr werdet staunen. ;)
      If W is the number of weapons you currently own and N the number of weapons you would need, then: N = W + 1
    • Mal was positives.

      Eine Bekannte hatte über viele Jahre einen Hautausschlag.
      Sie war eine Skeptikerin gegenüber der Homöopathie wie es nur wenige gibt.
      Als nichts half schubste ihre Tochter sie zu einem Homöopathen.
      Nach 6 Wochen war sie Beschwerdefrei.

      Negativ: Sie hat mich auch zu so einem Heilpraktiker geschleift... ;(
    • schrotty dein staatsexamen hat hier keiner , und auch kein heilpraktiker...

      ich bin seit 35 jahre schwer krank und hab alle behandlungsarten durch und mich dann auch dafür intressiert. deswegen der text von mir.

      gruß edwin

      ein mensch ist mehr als nur seine technische zusammensetzung und funktion.
      gefühle und emotionen und ängste kannst du technisch nicht erfassen
      . die machen aber einen teil jeder beschwerde aus.

      deine technischen medikamente heilen auch nicht unbedimngt , haben nebenwirkungen , lindern oft nur oder sind auch wirklungslos.....

      der schulmedizinische bereich sieht nicht das ganze.

      der homeophatische auch nicht.

      nur wenn man den ganzen menschen sieht incl der empfindungen, kann man besser heilen und langfristiger.
      bei der akkupunktur ist das inzwischen sogar anerkannt.
      dort gelten verspannungen als energie stau und werden durch die nadeln an die stellen geleitet , wo energimangel herscvht. das ist auch ein ansatz für eine behandlung der beschwerden, nicht nur der sympthome, wie es normale arzneimittel oft nur tun

      aber auch beim naddelnist ja der grund der verspannungen nicht geheilt , nur kurzfristig beseitigt , damit der kranke was für die heilung tun kann .

      bei jeder beschwerde gehts im grunde nur darum diue urdache zu entfernen. das kann auch mal ein jobwechsel sein ,

      wem das lindern reicht, den meisten, machen dann wieder so weiter wie bisher , bis die beschwerde wiederkommen.

      oder setzten , weils ihnen scheinbar gut geht, die medis ab..

      wenn du ner bestimmte beschwerde im sinn hast, dann wär das einfacher wenn man die kennen würde.

      bei armverlust hilft nämlich beides nicht.

      gruß edwin
      INVICTUS

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von edwin2 ()

    • @ zxy
      du hast das Prinzip hinter der Homöopathie nie hinterfragt.

      Beispiel:
      Ich habe eine Zeitlang in meinem Leben gerne schwarzen Tee getrunken.
      Kaffee habe ich nicht vertragen.

      Man redet da nicht gerne drüber, aber ich hatte ein paar mal Durchfall nachdem ich eine
      Tasse Kaffee getrunken habe.

      Später hat es hinten gejuckt wenn ich nur am Kaffee genippt habe.
      Später hat es hinten gejuckt wenn ich nur frischen Kaffee gerochen habe.

      Und das ist das Prinzip der Homöopathie.
      Nicht das Medikament heilt sondern die Reaktion des Körpers auf das Medikament.
      Den Duft von Kaffee in der Luft kann man vielleicht in winzigen Molekülen nachweisen.
      Aber der Körper hat reagiert.
      Und man kann das nun wirklich nicht direkt mit einer Pollenallergie vergleichen auch wenn
      die Wirkung ähnlich ist.
    • Büroklammer schrieb:

      Patient geht es besser, also war es das Medikament.
      Mein Anatomieprof hat vor ewigen Zeiten mal postuliert:
      "Der Arzt dient dazu den Patienten zu betreuen bis ihn die Selbstheilungskräfte des Körpers kuriert haben."
      Damit ist in einem Satz der Erfolg aller auf dem Markt befindlichen Heiler und ihrer Methoden begründet.
      Im übrigen halte ich Globuli bei einer offenen Fraktur für wenig erfolgversprechend . . . 8)