Bewerbungsfrust. . .allgemeiner Frust

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    • NC hat recht. Dienst antreten und NICHT nach hause geschickt werden --> unbefristeter Arbeitsvertrag. Nur, die meisten lassen sich hinterher bequatschen. Man muss das dann auch durchstehen, ev. Gericht.
      Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der wo man zu alt ist.
      [Charles-Louis Secondat)
    • NC9210 schrieb:

      1. Wenn der AN am 18.8. zur Arbeit erscheint und beschäftigt wird
      (nicht nach Hause geschickt wird) ist er Vertrag verlängert.
      So ist es! Auf diese Weise kam ein Kollege zu einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, was auch vom Arbeitsgericht bestätigt wurde. Wenn die den einplanen, auch versehentlich, und er kommt arbeiten, dann ist das Thema durch :D
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • Floppyk schrieb:

      der ja noch nicht einmal eine leitende Stellung inne haben muss und wahrscheinlich vom genauen Arbeitsverhältnis der Beschäftigten einer Firma auch keine Kenntnis hat.
      Doch hat eine leitende Stellung, er ist der Leiter der Disposition ;)

      Oberschlesien ist mein liebes Heimatland,
      wo vom Annaberg man schaut ins weite Land,
      wo die Menschen bleiben treu in schwerster Zeit,
      für dies Land zu kämpfen, bin ich stets bereit !!!
    • Die Antworten lassen doch schon 'mal positive Energien aufkommen ... :D

      Ich hattte nämlich auch die Position vertreten:

      Am 18.08.18 erscheinen und arbeiten - Thema durch und unbefristet :saint:

      Oberschlesien ist mein liebes Heimatland,
      wo vom Annaberg man schaut ins weite Land,
      wo die Menschen bleiben treu in schwerster Zeit,
      für dies Land zu kämpfen, bin ich stets bereit !!!
    • Solange es keinem auffällt und er sich dumm stellt. Theoretisch könnte er auch an dem Tag krank feiern, er fehlt dann entschuldigt, ist aber im Dienst. Wenn er darauf angesprochen wird, kann er ja sagen, dass er sich da grad selbst nicht sicher ist und morgen noch mal nach fragt ;)
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • Er muß während der Arbeit auch ein Fahrtenbuch bzw. so etwas in der Art ausfüllen,
      vielleicht sollte er davon Fotos zum weiteren Beweis seiner Tätigkeit machen ...
      ... falls man den Arbeitgeber vor Gericht überzeugen muss ... :rolleyes: :?:

      Oberschlesien ist mein liebes Heimatland,
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      wo die Menschen bleiben treu in schwerster Zeit,
      für dies Land zu kämpfen, bin ich stets bereit !!!
    • Aus dem Bauch raus würde ich Euch zustimmen, aber ich bin kein Jurist, geschweige denn Spezialist für Arbeitsrecht und somit würde ich so eine Diskussion im Forum keinesfalls als Rechtsberatung werten.
      Also Vorsicht!!!!
      Versuchen kann man es im Zweifelsfall
    • wenn jemand nach ablauf eines vertrages weiter zur arbeit erscheint, ist er doch selbst schuld.

      irgendwie hat ja wohl nicht nur der chef was zu klären vorher mit dem arbeitnehmer , sondern auch der der arbeitnehmer mit dem chef, ansonsten krieghste noch probleme mit dem arbeitsamt, das du dich nicht rechtzeitig arbeitslos gemeldest hast....

      du hast auch eine bringschuld bei deinen belangen.

      gruß edwin
      INVICTUS
    • NC9210 schrieb:

      . Wenn der AN am 18.8. zur Arbeit erscheint und beschäftigt wird
      (nicht nach Hause geschickt wird) ist er Vertrag verlängert.
      2. Der verlängerte Vertrag ist ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.
      3. Am 18.8. zur Arbeit erscheinen. Ist ja so gewollt
      In unserer Firma wird der Zugang in das Gebäude und in einige andere Bereiche mit Zugangskarten geregelt.
      Diese werden bei ablaufenden Verträgen eingesammelt.
      Es gab einen Fall, wo ein befristet eingestellte AN sich von einem Kollegen einer anderen Abteilung in das Gebäude mitnehmen ließ und an seinem Arbeitsplatz anfing zu arbeiten!
      Nach ca. 1 Stunde fiel dem Clusterleiter ein, das der Kollege ja eigentlich gar nicht mehr zur Arbeit kommen durfte und setzte sich mit der Perso in Verbindung!
      Reaktion der Perso: Oh, da kann man nix machen, schicken Sie den Kollegen mal hoch, er bekommt noch ein weiteres halbes Jahr!
      Dazu muss erwähnt werden, das bei uns die befristeten Verträge, bei "sozial unverträglichem Verhalten" bis zu 2x verlängert werden können.
      Der Kollege hatte erst eine Verlängerung! :D
      Ein zweites Mal hat er es nicht geschafft! :thumbup:
    • Flitzpiepe schrieb:

      Reaktion der Perso: Oh, da kann man nix machen, schicken Sie den Kollegen mal hoch, er bekommt noch ein weiteres halbes Jahr!
      Das wäre für eine "Heimschickung" rechtzeitig gewesen.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • Egal ob der Vertrag dann automatisch unbefristet ist, oder eben nicht, würdet ihr in einer Firma Arbeiten wollen, in die ich mich "rein geklagt" habe? Der Chef wird dann eben mit genau solchen Spitzfindigkeiten versuchen, dich wieder aus der Firma zu bekommen.

      Wegen zwei Terminen, die auf einem Monatsdienstplan außerhalb meines Vertrages stehen, würde ich noch nicht unbedingt ein unbefristetes Verhältnis sehen. Ich habe hier auch schon den kompletten Monatsdienstplan für August liegen, obwohl ich da 3 Wochen Urlaub hab. Das macht dann eben ein anderer.

      Wenn sich bis zum 04.08 keiner bei ihm gemeldet hat, würde ich einfach mal selber nachfragen, ob/wie es ab 14.08. weiter geht.
      Aber auf jeden Fall VORHER Anfragen und nicht am 18. rein spazieren und die Sache evtl eskalieren lassen...
    • Wenn es eine gäbe wäre Sie sehr gering.
      Ob der Vertrag ausläuft hängt von der Entscheidung
      des Arbeitgebers ab. Spätestens am 18.8. abends
      steht das Ergebnis fest.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • Bei uns lief das so ab:

      Zig Vorgesetzte hatten schlichtweg verbummelt, dass unser Kollege am Tag X nicht mehr zur Mannschaft gehören sollte. Auch er stand weiter hin auf dem Plan, also erschien er auch. Erst Tage später fiel das auf. Peinlich! Unser Betriebsleiter hat ihn dann sofort vor die Tür gesetzt und die Stempelkarte einkassiert. Der Kollege hatte sich ja bereits vorsorglich als arbeitsuchend gemeldet (zwei-Monats-Frist) und erhielt nun ALG. Das ganze ging dann vor Gericht und zog sich über mehrere Monate. Das Gericht entschied zu seinem Gunsten und er erhielt einen unbefristeten Vertrag. Zudem musste die Firma das ALG erstatten sowie Lohnnachzahlungen leisten. Als wäre es nicht schon peinlich genug, wurde er vom Betriebsleiter zunächst schikaniert. Bein den direkten Vorgesetzten und Kollegen hingegen, war er nach wie vor ein beliebter Kollege und alle standen auf seiner Seite. Wir waren sogar froh dass er wieder da war, einen guten Mann sollte man nicht so ohne weiteres ziehen lassen! Die Schikane hörten auch bald auf, denn das war ja nur peinlich und lächerlich. Zudem, das war zu erwarten und so musste er für einige Zeit eben ein dickes Fell haben, besaß aber auch den koll. Rückhalt. Also Ende gut- alles gut! Übrigens- der Betriebsleiter ist nun in Rente und der Kollege hat immer noch einen guten, sicheren und gut bezahlten Job.

      Er hatte ja nix zu verlieren und konnte nur gewinnen! So eine Chance ergreift man doch und lässt sie nicht sehenden Auges verstreichen. Wenns nicht gut ausgegangen wäre, hätte er sich so wieso nen neuen Job suchen müssen. Wenn der AB pennt, muss er halt die Konsequenzen tragen, muss ein AN ja auch, wenn er Mist baut. Also bitte! Für die Firma wars letztendlich auch ein Gewinn.

      Aber ich verstehe durchaus, dass einige dann doch lieber arbeitslos werden und der Kasse auf der Tasche liegen, weil das eben viel korrekter und ehrlicher ist. Man hat ja auch seinen Stolz, auch wenns dumm ist. Mit Stolz kann man aber keine Miete bezahlen. Aber da muss man dann durch. Besser Schikane im Jobcenter als das Risiko beim neuen Alten eingehen, nicht?
      Als kleiner AN ist man ohnehin immer der dumme, da kann ich mir solche Dummheiten echt sparen und nehme was ich kriegen kann. Fuchs ;)

      Ausserdem- wenn der Kollege sone Nullnummer ist, wird man dessen Ausscheiden sicher kaum verpassen und sich den Tag im Kalender rot ankreuzen, anstatt den weiter einzuplanen. Und wer hier pennt, trägt auch bitte schön die Konsequenzen- nicht umgekehrt! Nicht umsonst urteilen Gerichte dann zugunsten des AN. Eben weils Recht so ist!
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • §625 BGB, da seht alles dazu drinnen, müsste eine stillschweigende Verlängerung sein.

      Wenn du nicht sofort an deiner Arbeitsstätte an der Arbeit gehindert wirst und Heimgeschickt bist du unbefristet eingestellt.

      Falls das dein Chef das anders sieht kannst du rechtliche Mittel beim Arbeitsgericht einlegen, was ohne Anwalt geht.

      Genauso hast du aber die Möglichkeit nicht zur Arbeit zu erscheinen weil der Vertrag abgelaufen ist und kannst so das Arbeitsverhältnis beenden.


      Die ist meine Meinung und keine Rechtsberatung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Patronenkiste ()

    • Meine Meinung (keine Rechtsberatung), davon ausgehend, dass der AN Interesse an der unbefristeten Fortsetzung des Dienstverhaeltnisses hat::
      natuerlich ist eine Benachrichtigung per Dienstplan kein Vertrag. Ein Dienstverhaeltnis kann auch ohne schriftlichen Vertrag begruendet werden. Es kann auch durch konkludentes Handeln begruendet werden, z. B. dadurch, dass der AG den AN nach Ablauf des befristeten Arbeitsverhaeltnisses per Dienstplan zur Arbeit einteilt. Ob dieser unterschrieben ist oder nicht duerfte nachrangig sein. Ist es betriebliche Uebung, dass Dienstplaene ohne Unterschrift gelten, spricht dies nicht dafuer, dass eine Unterschrift erforderlich sein koennte. Ob der Dienstplan vom Arbeitgeber oder seinem Beauftragten erstellt wurde, solte keine Rolle spielen. Vor allem dann nicht, wenn er "wie betriebsueblich" erstellt und veroeffentlicht wurde. Fuer eventuelle Unkenntnis und/oder Fehler eines Beauftragten haftet der Arbeitgeber. U. U. kommt auch die Einrede der Anscheinsvollmacht in Betracht.
      Wenn sich zwischenzeitlich nichts Anderes ergibt, am 18. 08. zur Arbeit erscheinen, d.h. die Arbeitsleistung wird angeboten.
      Den AG vorher auf einen eventuellen "Irrtum/Fehler" hinzuweisen, wuerde ich unterlassen und im Zweifelsfall auf den vom AN gutglaeubig unterstellten Rechtsbindungswillen des AG verweisen und dass durch stillschweigende Willenserklaerung des AG ein unbefristetes Vertragsverhaeltnis begruendet wurde.
      Wird die Arbeitsleistung "normal" angenommen, sollte man kurzfristig einen schriftlichen unbefristeten Anstellungsvertrag verlangen.
      Wird die angebotene Arbeitsleistung nicht angenommen, muss diese trotzdem weiterhin angeboten werden. Darauf hinweisen, dass durch schluessiges Handeln des AG ein unbefristeter Anstellungsvertrag geschlossen und nach Rechtsauffassung des AN ein unbefristetes Arbeitsverhaeltnis begruendet wurde.
      Wird der Vertragsschluss abgelehnt, kann Klage vor dem ArbG erhoben werden.
      Viel Erfolg
      pak9
    • pak9 schrieb:

      Wird die Arbeitsleistung "normal" angenommen, sollte man kurzfristig einen schriftlichen unbefristeten Anstellungsvertrag verlangen.
      Ne, das Verhältnis verlängert sich dadurch ja autom. bzw. geht in ein befristetes über. Da sollen die bitteschön selbst drauf kommen, dafür werden die ja auch schließlich bezahlt! Ansonsten dumm stellen und sagen, dass man dadurch davon ausgegangen ist, das das so gewollt ist. Wozu also drüber reden? Ob Nachverhandlungen darüber hinaus schlau oder nötig sind/werden, steht auf einem anderen Blatt. Also weiter arbeiten, Klappe halten und abwarten. Ob und was dann wird, wird man sehen und dann kann man immer noch regulierend eingreifen. Es schadet aber auch nicht, wenn man gewerkschaftlich organisiert ist. Viel wichtiger ist sicher eher der Rückhalt durch Kollegen.

      Ich wünsche dem Kollegen auf jeden Fall viel Erfolg!

      Übrigens- auch ich bin damals über Leiharbeit und befr. Verträge zu meinem heutigen AG gekommen. Als die letzte Frist dann auslief, musste ich mich natürlich schon mal vorab beim Arbeitsamt melden und mir selbst sagte man, ich würde schon Bescheid bekommen. Aber da kam nix. Und das, obwohl mein Vorgesetzter mir versicherte, dass ich def. übernommen würde. Also bin ich dann zum Betriebsleiter und hab da mal nachgefragt. Der war ganz verdutzt, dass ich überhaupt nachfragte und fragte ebenso in der Perso.-Abteilung nach. Da sollte ich dann hin und der Perso zeigte mir meinen Vertrag auf dem Bildschirm, den ich auch per Post bekommen hätte. Hab ich aber nicht, sonst wär ich ja jetzt nicht hier, hm? Ok, ausgedruckt, unterschrieben und gut wars. Solche Vorfälle sind wohl nicht nur bei uns eher häufig als selten! Da fragt man sich schon, welche Auffassung die von ihrem Job haben? Aber gut, das sind auch nur Menschen und wenn die mal wieder was verpennen, hat man auch mal Glück gehabt nicht? Obwohl, die beim Jobcenter geben sich ja auch immer die größte Mühe. Im Zweifelsfall geht man lieber gleich dahin, dann gibts auch keinen Ärger. Da steht man sofort am nächsten Tag, gleich wieder in Lohn und Brot bei der nächst besten Zeitarbeit und der Wahnsinn geht von vorne los. Ist doch super! Auf eine neues, nech? :thumbsup:
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o