Wölfe & Wildschweine - Thread (Fortsetzung)

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      Wird da auch ab und zu gewechselt. Die Jäger treiben und die Treiber schiessen, Hund natürlich auf dem Hochsitz? Ich meine nur wegen der ausgleichenden Gerechtigkeit...

      LG Mario
      Sagt ein Banker zum Politiker: "Halt du sie dumm, ich halte sie arm"

      Weihrauch HW45, Beretta FS92, Umarex UX Patrol, Hämmerli 850 AirMagnum, Walther LGU Varmint
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      Hallo Viper,
      Das sind 1350€ je Wolf. Geht ja noch, ich hätte nicht gedacht, daß es so viele Wölfe in Spanien gibt.

      Sind die Zahlen zu den Wolfsangriffen und getöteten Nutztieren "gesicherte" Erkenntnisse, daß es tatsächlich Wölfe waren?

      LG Mario
      Sagt ein Banker zum Politiker: "Halt du sie dumm, ich halte sie arm"

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MH_850 ()

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      Hallo,

      ich hätte auch nicht gedacht, dass es so viel Wölfe in Spanien gibt.

      Die Zahlen stammen vom Spanischen Bauernverband.
      (Union de Pequenos Agricultures y Ganaderos) Ohne Sonderzeichen geschrieben.

      Ich gehe davon aus, dass die Zahlen gesichert sind, auch was den Wolf als Verursacher angeht.

      Gruß Viper1497
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      Keine Ahnung, wie es in anderen Gegenden geregelt ist.

      Zu Thema Pacht. Ich habe in der Pachtgemeinschaft, die hier ums Haus ist, knapp 6 Hektar.
      Bei der Pachtauszahlung, muss ich auf einen 5€ Schein, Wechselgeld raus geben.
      Das ist die Pacht für 1 Jahr, nicht für 1 Monat!
      Damit kann man natürlich riesen Wildschäden begleichen (Achtung IRONIE).

      Wichtiger ist es aber, dabei mit den Pächtern ins Gespräch zu kommen, Probleme ansprechen, Lösungen zu suchen.

      Für die Hobby/Nebenerwerbslandwirte, ist das sehr wichtig.

      Egal ob Fuchs, Reh, Wildschwein oder zukünftig Wolf.

      Wir haben regelmäßige Versammlungen und ein gutes Verhältnis, zwischen
      Pächter und Verpächter.

      Wichtig ist es auch, Meldung an die Jäger zu machen, wenn Wildschweine im eigenen Umfeld randalieren.
      Sie können nicht überall sein aber bei Meldungen, versuchen, ein zu greifen.
      Gewaltige Abschüsse wird es nicht geben, aber es werden schon einige Tiere entnommen und es kommt
      Unruhe in die Rotte.

      Bei den Wölfen, hat bisher der elektrische Abwehrzaun funktioniert, aus den Erfahrungen anderer Gegenden,
      ist das wohl nicht von Dauer.

      Das ich von einem Wolf angegriffen werde, halte ich nicht für komplett unmöglich aber für sehr unwahrscheinlich.
      Ich habe eher Angst, von einem besoffenen Autolenker, um genietet zu werden.

      Ja, Wölfe die zum Problem werden und keinen Abstand zur Wohnbebauung halten oder einen Weg gefunden haben,
      Abwehrmaßnahmen, bei Nutztieren zu umgehen, müssen bejagt werden.

      Ich gestehe, mein ursprüngliches "Pro-Wolf", muss ich einschränken.

      Der Wolf wird ja nicht eingeführt, der wandert ein, in eine Umgebung, in der er schon mal heimisch war.

      Es gibt Flächen, in denen der Wolf leben kann, zwar nicht viele aber es gibt sie.

      Wenn die Flächen genutzt werden und die Bejagung in den anderen Flächen möglich ist und auch gemacht wird,
      wird es möglich sein, mit dem Wolf zu leben.

      Gruß Otti
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      Hallo,

      Löwenherzchen schrieb:



      Wenn man weis das in der Region jetzt Wölfe sind dann muss er handeln, dann wird’s wieder Arbeit, wie vor 200 Jahren oder er gibt sein „ Hobby“ auf. Aber sich nach einem Wolfsriss dahinstellen , mit den Armen rudern, zetern obwohl man sich der Gefahr bewusst war und rein garnichts präventiv getan hat, da trägt er eine große Mitschuld.

      Zum Glück ist das im Moment nur deine private Meinung und nicht die Meinung unseres Staates.

      Wer das Raubtier Wolf will, der soll auch dafür bezahlen, wenn er Schäden macht.

      Eine andere Schadenregulierung wird auch nicht kommen. Die Schäfer haben eine Verpflichtung in Form eines Pacht- oder Nutzungsvertrages geschlossen. Die Landschaft wird von den Schafen abgeweidet und so wertvolles Kulturland erhalten. Beispiel ist Heidelandschaft, Deiche etc.

      Wenn der Schäfer sich zurückzieht, weil der Wolf zu viele Schafe sinnlos getötet hat, dann muss der Staat weil er ja den Wolf will in den Pachtvertrag einsteigen. Die Schäfer werden sich nicht mehr finden einen neuen Pachtvertrag abzuschließen, weil ihre Grundlage entzogen ist. Daraus folgt dann weiterhin, dass die sehr vielen Flächen, die bisher durch Schafe kurz gehalten wurden im Laufe der Jahre enorm verwildern und die Leute nicht mehr spazieren gehen können. Die Deiche verwildern und das Wasser kann dann angreifen. Wenn es dann in der Folge wieder Katastrophen gibt, dann stehen die Zeitungen damit vollgeschrieben und die Wähler giften die Verantwortlichen an, warum denn nichts gemacht wird.

      Dann sind wir wieder im wahrsten Sinne des Wortes 200 Jahre zurück.

      Gruß Viper1497
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      Vielleicht ist mein Post etwas unverständlich rübergekommen.
      Dieses ganze System mit Wolfsansiedlung steckt quasi noch in den Kinderschuhen und ist sicher nicht ganz durchdacht. Jedes Bundesland wo er neu zuzieht sieht sich vor Problemen stehen.
      Aus diesem Grund muss Aufklärungsarbeit/ Unterstützung angeboten werden und jeder der Tiere nachts draußen lässt, obwohl das Problem bekannt ist, ist auch mit in der Pflicht.
      Ich kann mich doch als Tierbesitzer nicht einfach nur dahinstellen und sagen : ich hab kein Geld. Und Nachts werden die Bestände dezimiert. Wenn Raubtiere wie ein Wolf angesiedelt werden, wird auch immer was passieren, ganz klar.
      Ich finde es aber auch nicht fair zu sagen „ der Wolf muss weg, der gehört hier nicht hin“ . Nur weil er unbequem ist.
      Durch das Auto werden täglich Menschen umgebracht, da sagt aber keiner das Auto muss weg. Weil es eben bequem für uns geworden ist. Da regt man sich schon über einen Autofreien Sonntag auf. Wieviel Leben könnte man damit retten, wenn man die Leben zusammenzählt die Sonntags genommen werden.
      Irgendwann wird man Tiere nur noch aus Büchern kennen, dass kriegen wir glatt hin.
      Kann der Mensch stolz drauf sein.
      Das Wort ist wie ein Pfeil. Einmal unterwegs, kann man es nicht mehr aufhalten
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      ne da wurde wölfe noch gezähmt und in hausnähe gehalten. seit den germanen an.

      die schweine waren im wald , und da ging der mensch nicht hinein.

      erstens gab es weder wege noch strassen in wäldern. 2. ware die wälder noch urwald und nicht begehbar, und so hatte das meiste vieh seine ruhe . strassen gab es nur als wasserstrassen, so waren dörfer verbunden

      es gab ein paar eine große heeerstrasse von norden nach richtung hamburg, un in den dörfern so eine haupstrasse von bis zu 200 meter länge vom bootssteg ins dorf.
      vor dem inneren der wälder hatten viele menschen angst. das waren auch wirklich urwälder und nicht so ein lichtes totholz ohne bodenhindernisse

      es wurde sicherlich bei wolf oder schwein nichzt nach artenschutz und abschußquote gefragt. das wurde einfach erlegt und gut ist es

      heute ist jeder vorgang abzusprechen und oft sehr kompliziert.

      gruß edwin
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      Hallo,

      der Wolf ist auf keinen Fall vom Aussterben bedroht.

      Ich weis nicht, wie weit ihr die Spezies Wolf noch herunter brechen wollt, um eine Gefährdung der Art zu begründen.

      Wer in einem Hochhaus in der Stadt hockt, möchte da draußen einen Zoo kreiert haben. Am Besten ganz weit draußen. Die Leute die das draußen leben interessieren den Hochhausbewohner nicht im geringsten.

      In einem dicht besiedelten Land wie Deutschland ist kein Platz für ein Raubtier mit dem Namen Wolf.

      Die Anzahl der Wolfsrisse an Nutztieren nimmt ständig zu. Die Verantwortlichen sind m.E. in dieser Beziehung völlig ohne Konzept.


      Gruß Viper1497
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      Viper1497 schrieb:

      Für Spanien fand ich Zahlen:
      3.000 Wölfe
      Schadenhöhe 2016 - 4.050.000 €
      5.328 Wolfsangriffe
      10.479 Nutztiere getötet.
      ich darf ergänzen, Fläche 505.970 km², Einwohner: 46,5 Mio. 92 Einwohner / km²

      rechnerich dann ca. 0,006 Wölfe / km² richtig?

      Deutschland: Fläche 357.385 km², Einwohner 82,5 Mio. 230 Einwohner / km²
      um die gleiche Wolfdichte auf der Fläche zu haben, wären dann für Deutschland
      ca. 2150 Wölfe nötig, richtig?
      ca. 600 haben wir schon und den Prognosen nach verdoppelt sich der Bestand alle 2 Jahre.
      ...das hätten wir dann im Jahr 2022 geschafft, also in vier Jahren....und dann?

      ...und ich hab' jetzt nur auf die Fläche geschaut!

      Bei 2,5 mal so viel Menschen pro Quadratkilometer dürften auch etwa analoge Schäden anstehen?
      Was dann eine Schadenshöhe von ca. 10 Mio.€ und 26-tausend toten Nutztieren ergeben könnte?
      Da der Wolf aber keinen natürlichen Feind hat, müssten dann wohl, nur um den Bestand zu halten,
      wohl ca. 1000Tiere jährlich "entnommen" (erschossen) werden....ziemlich viel, oder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oldcrow ()

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      Kleiner Einwurf in der Rechnung wurde a Zahlen die für Spanien und b veraltet benutzt.
      So die Wirtschaftlichenerträge die ein Schaf generiert sind da noch nicht mal srin so das ich geschätzt auf noch höhere kosten komme. Und ganz ehrlich bevor für der Luxus Wolfshaltung aus Steuergeldern bezahlt wird wie wärs mit einer Mehrwertsteuersenkung um 2,5% das sind geschätzt die kosten die alle Wölfe innerhalb der EU verursachen.
      Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht!
      (Abraham Lincoln)
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      Viper1497 schrieb:

      In einem dicht besiedelten Land wie Deutschland ist kein Platz für ein Raubtier mit dem Namen Wolf.

      Die Anzahl der Wolfsrisse an Nutztieren nimmt ständig zu. Die Verantwortlichen sind m.E. in dieser Beziehung völlig ohne Konzept.
      Warum nicht. Es gibt auch Marder, Füchse, ... Hechte, ... Div. andere Raubtiere.

      Zu den Nutztieren. Auch hier könnte man Alternativrechnungen aufmachen.
      Nutztier-Verluste durch nicht artgerechte Transporte, Krankheiten, ...

      Gemessen an dem Schaden sind die Riße an Nutztieren durch Wölfe wieder sehr gering.

      Gruß Play.
      Feinwerkbau: (FWB600, FWB601,FWB602, FWB603, FWB300S, FWB65, FWB100), Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
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      BMP I schrieb:

      Ihr Lieben.

      carfanatic schrieb:

      Du musst erst mal jemanden finden, der noch mit Hund kommt.
      Ich sprach mit einem Jagdausbilder, der mit Terriern auf die Jagd geht. Veranstaltungen mit bleifreien Projektilen bleiben sie grundsätzlich fern. Er erwähnte die Möglichkeit des Splitterns der Projektile.
      Udo, die Hunde wurden von den Sauen getötet.
      Gruss Ralph
      ***16 Joule für alle. Europa, nicht nur auf der Autobahn.***
      Mitglied im 1.DFTC2000 e.V. FWR #30598
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      carfanatic schrieb:

      Udo, die Hunde wurden von den Sauen getötet.
      Ganz ehrlich wundert mich nicht. Rauhhaar Dackel sind treu und kennen keine angst vorm Wildschwein. Nur andersrum weis mitlerweile das Wildschwein das ein dackel und oder Terrier kein Gegner ist. Ich habe schon mehrfach den Ausdruck Holigan des Waldes genutz um Wildschweine zu beschreiben da brauchst du schon was großes um die abzuwehren Deutsche Dogge aufwärts.

      Ich warte nur noch drauf das einer mit Mops auf die jagt gehen will
      Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht!
      (Abraham Lincoln)