Wölfe & Wildschweine - Thread (Fortsetzung)

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      Zora schrieb:

      Nochmals, diesmal auf Deutsch: wolfeducationinternational.com…ahrlich-fur-die-menschen/
      Wörtliches Zitat daraus:
      "Ein erwachsener mutiger Mann kann einen attackierenden Wolf schlagen oder erwürgen."

      Wie gesagt, die diesmal verlinkte Seite IST auf DEUTSCH. Ihr könnt euch ja neben dieser offiziellen Seite eine eigene mit euren persönlichen Ansichten erstellen. *rolleye*
      Herrje. Die Seite ist halt uneindeutig ins Deutsche übersetzt. Nur im englischen Original wird klar, dass "kann" hier im Sinne von "es ist möglich, dass..." gemeint ist und nicht im Sinn von "ist fähig zu". Also wie in "Auf dem freien Feld kann man vom Blitz getroffen werden", nicht wie in "Ein ausgebildeter Elektriker kann dir deine Hausinstallation abnehmen". Das wird ja allein schon durch die Beschränkung auf "mutige erwachsene" Männer klar, erst recht durch den Zusammenhang.

      Aber letztlich sind wir da, glaube ich, im Großen und Ganzen ja nicht so weit auseinander. Wenn Geists Stufe 7 erreicht ist, joggt man besser nicht mehr alleine im Wald.
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      Manche glauben halt an Kuschelwölfe aus Disneyfilmen, andere an die aus Grimms Märchen.
      Mal ehrlich, ohne Not wird ein Wolf sich so schnell nicht an einen ausgewachsenen Menschen wagen. Der wirkt durch den aufrechten Gang größer als der Wolf und trägt äußere Merkmale eines Beutegreifers und damit steigt für den Wolf das Risiko, verletzt zu werden. Eine schwere Verletzung bedeutet aber in freier Wildbahn meist den Tod.
      In Deutschland werden jährlich ca. 1Mio Rehe und 600.000 Wildschweine geschossen. Da hierbei aber noch nicht mal der Zuwachs voll abgeschöpt wird, bedeutet das für den Wolf zusammen mit anderen Wildarten plus Weidevieh einen reich gedeckten Tisch, so dass er es gar nicht nötig hat, Angriffe auf Menschen zu wagen. Höchstens dann, wenn er erkennt, dass der Mensch nicht so gefährlich ist, wie er wirkt. Darum sollte man den heimisch werdenden Wölfen diese Furcht erhalten.
      Von Wolfspopulationen wie bei Schweinen sind wir also auch maximal weit entfernt, wie man an den obenstehenden Zahlen sieht. Und wir werden solchen Mengen auch nie erreichen.
      Das Risiko, das vom Wolf ausgeht, betrifft realistisch nicht den Menschen direkt, sondern indirekt durch Nutztierrisse und evtl. Rückgang der Artenvielfalt (z.B. Mufflon).
      Wer die Gefährlichkeit des Wolfes anhand einzelner Vorfälle mit Menschen verallgemeinert, nutzt im Prinzip die gleichen Argumentationsstrukturen wie Waffengegner, die von einem Amokläufer auf alle Waffenbesitzer schliessen.
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      Esti schrieb:

      Manche glauben halt an Kuschelwölfe aus Disneyfilmen, andere an die aus Grimms Märchen.
      Mal ehrlich, ohne Not wird ein Wolf sich so schnell nicht an einen ausgewachsenen Menschen wagen. Der wirkt durch den aufrechten Gang größer als der Wolf und trägt äußere Merkmale eines Beutegreifers und damit steigt für den Wolf das Risiko, verletzt zu werden. Eine schwere Verletzung bedeutet aber in freier Wildbahn meist den Tod.
      In Deutschland werden jährlich ca. 1Mio Rehe und 600.000 Wildschweine geschossen. Da hierbei aber noch nicht mal der Zuwachs voll abgeschöpt wird, bedeutet das für den Wolf zusammen mit anderen Wildarten plus Weidevieh einen reich gedeckten Tisch, so dass er es gar nicht nötig hat, Angriffe auf Menschen zu wagen. Höchstens dann, wenn er erkennt, dass der Mensch nicht so gefährlich ist, wie er wirkt. Darum sollte man den heimisch werdenden Wölfen diese Furcht erhalten.
      Von Wolfspopulationen wie bei Schweinen sind wir also auch maximal weit entfernt, wie man an den obenstehenden Zahlen sieht. Und wir werden solchen Mengen auch nie erreichen.
      Das Risiko, das vom Wolf ausgeht, betrifft realistisch nicht den Menschen direkt, sondern indirekt durch Nutztierrisse und evtl. Rückgang der Artenvielfalt (z.B. Mufflon).
      Wer die Gefährlichkeit des Wolfes anhand einzelner Vorfälle mit Menschen verallgemeinert, nutzt im Prinzip die gleichen Argumentationsstrukturen wie Waffengegner, die von einem Amokläufer auf alle Waffenbesitzer schliessen.
      Esti

      Das sehe ich genau so.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB600, FWB601,FWB602, FWB603, FWB300S, FWB65, FWB100), Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
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      Wo genau besteht jetzt die Neuerung außer beim Erlösen nach einem Verkehrsunfall?
      Wenn akute Gefahr für die Gesundheit von Menschen durch einen Wolf besteht, war das mMn auch vorher möglich. Das Stichwort müsste hier Notstand heissen.
      Schliesslich ist ein Menschenleben immer höher zu werten als das eines angreifenden Wolfes. Auch wenn mach radikaler “Tierschützer“ das anders sieht.
      Und eigentlich wäre auch vorher schon bei verunfallten Tieren der nötig vernünftige Grund gegeben. Ich freue mich aber, dass hier nun Rechtssicherheit für die Polizisten herrscht.
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      Old_Surehand schrieb:

      Aber letztlich sind wir da, glaube ich, im Großen und Ganzen ja nicht so weit auseinander. Wenn Geists Stufe 7 erreicht ist, joggt man besser nicht mehr alleine im Wald.
      Ach was, gerade dann wird es doch spannend und man spart sich eine teure Auslandreise, wenn man mal Safari machen möchte! ;)
      Und dann könnte man auch endlich mal ausprobieren, was ein Wolfsrudel von einer gepfefferten Zoraki hält! :thumbsup:
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      Frage an die Gemeinde hier:

      Diskutiert Ihr auch so über "Beißunfälle" und Angriffe von Hunden?

      Oder

      Ist die Wahrscheinlichkeit von einem Wolf gebissen oder angegriffen zu werden höher als von einem Hund?

      LG Mario
      Sagt ein Banker zum Politiker: "Halt du sie dumm, ich halte sie arm"

      Weihrauch HW45, Beretta FS92, Umarex UX Patrol, Hämmerli 850 AirMagnum, Walther LGU Varmint
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      MH_850 schrieb:

      Frage an die Gemeinde hier:

      Diskutiert Ihr auch so über "Beißunfälle" und Angriffe von Hunden?

      Oder

      Ist die Wahrscheinlichkeit von einem Wolf gebissen oder angegriffen zu werden höher als von einem Hund?

      LG Mario
      Richtige Fragen. :thumbup:
      Ich würde mich im Wald eher davor fürchten, von einem betrunkenen Jäger erschossen zu werden denn als Wolfsfutter zu enden, einfach mal nach "Jagdunfällen" googeln.
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      Yup. Oder von Betrunkenen angemacht oder von einem Hund von einem Besitzer angegriffen. Das wundert mich seit 42 Seiten. Man sucht sich den statistisch unwahrscheinlichsten Fall heraus. Man wird eher 4x beim Wandern vom Blitz getroffen als 1x von einem Wolf angegriffen. Und sicher 100000x von einem Auto überfahren. Daher ist der Wolf als Gefahr fragwürdig.

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB600, FWB601,FWB602, FWB603, FWB300S, FWB65, FWB100), Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), 850 Air Magnum, Weihrauch: (HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, Single Action Army), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
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      the_playstation schrieb:

      Yup. Oder von Betrunkenen angemacht oder von einem Hund von einem Besitzer angegriffen. Das wundert mich seit 42 Seiten. Man sucht sich den statistisch unwahrscheinlichsten Fall heraus. Man wird eher 4x beim Wandern vom Blitz getroffen als 1x von einem Wolf angegriffen. Und sicher 100000x von einem Auto überfahren. Daher ist der Wolf als Gefahr fragwürdig.

      Gruß Play
      Mir macht da auch eher die vermehrungsrate Angst.einmal geschützt,immer geschützt,das ist das eigentlich schlimme.siehe Kormoran.vom seltenen Vogel,der hier natürlicherweise gar nicht vorkommt,zur immer noch geschützten millionenplage.
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      Das wird die Zukunft zeigen. Ich glaube nicht, daß sich ein Raubtier wie der Wolf stark ausbreiten kann. Wenn doch, so wird man das irgendwann reglementieren müssen. Im Moment ist die Population noch sehr gering. Der Mensch konnte und hat den Wolf ja schon einmal erfolgreich in Deutschland ausgerottet. Daher sollte die Populationskontrolle heutzutage kein Problem darstellen.

      Gruß Play
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      Esti schrieb:

      Mal ehrlich, ohne Not wird ein Wolf sich so schnell nicht an einen ausgewachsenen Menschen wagen.

      Esti schrieb:

      Höchstens dann, wenn er erkennt, dass der Mensch nicht so gefährlich ist, wie er wirkt.
      Aber genau dieses Menschenbild kultivieren wir gerade durch absurde Gesetze und Verordnungen.
      Es stimmt ja auch, ausser vielleicht "Zora", sind die allermeisten Menschen physisch unterlegen.
      Alle sind unbewaffnet und stellen de fakto keine Gefahr für das Raubtier dar.

      Esti schrieb:

      Darum sollte man den heimisch werdenden Wölfen diese Furcht erhalten.
      Mein Reden. :thumbsup:


      Man sollte von hohen Roß steigen und mehr Respekt vor Tieren haben.
      Es ist ziemlich arrogant Wildtiere für dummes Vieh zu halten.
      Insbesondere die Beutegreifer sind nämlich genau das nicht.
      Wölfe lernen alleine schon durch beobachten.

      Woher kommen die Sprüche wie
      "Schlauer Fuchs" oder "Wolf im Schafspelz"
      und warum wurde der Wolf hier überhaupt völlig ausgerottet?
      Waren unsere Altvorderen völlig vertrottelt?
      Tötungssüchtig? Gelangweilt?
      Eine Wolfsjagd ist ein ziemlicher Aufwand, es hat also viel Zeit, Mühen und Geld gekostet.
      War das alleine wirtschaftlich zu rechtfertigen?
      Hätte es nicht gereicht Sie von den Weidetieren fern zu halten?

      Na ja, jetzt kommen wieder die wildesten Spekulationen.
      Aber ein sachliches Bild von der Ausgangslage wäre hilfreicher.
    • Neu

      Oldcrow schrieb:

      Esti schrieb:

      Höchstens dann, wenn er erkennt, dass der Mensch nicht so gefährlich ist, wie er wirkt.
      Alle sind unbewaffnet und stellen de fakto keine Gefahr für das Raubtier dar.
      Selber schuld, kann ich nur sagen. Den KWS bekommt doch quasi jeder. Für die anderen gibt es immer noch Pfefferspray.
      Besser, als die Wölfe auszurotten, weil man unberechtigterweise Angst vor ihnen hat. Oder kannst du mir einen Fall nennen, wo Wölfe einen bewaffneten Menschen getötet hätten?
      Diese Dämonisierung der Wölfe, diese Zuschreibung von fast schon übernatürlichen Kräften... ich halte sie nicht für hilfreich. Solche Märchen erzählt man Kindern, aber aus dem Alter sollte man auch irgendwann mal draussen sein und sich wie ein Erwachsener für sich selbst verantwortlich fühlen.
      Gerade Valerius Geist betont immer wieder, wie wichtig es ist, dem Wolf gegenüber selbstbewusst und dominant aufzutreten. Eine andere Sprache versteht er nicht, Deeskalation und Flucht sind völlig fehl am Platz.
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      Oldcrow schrieb:

      und warum wurde der Wolf hier überhaupt völlig ausgerottet?
      Waren unsere Altvorderen völlig vertrottelt?
      Tötungssüchtig? Gelangweilt?
      Eine Wolfsjagd ist ein ziemlicher Aufwand, es hat also viel Zeit, Mühen und Geld gekostet.
      War das alleine wirtschaftlich zu rechtfertigen?
      Hätte es nicht gereicht Sie von den Weidetieren fern zu halten?
      Sag das den Bisons in Nordamerika. Oder dem Beutelwolf, div. anderen Beuteltieren, ... . Der Mensch benötigt keine sinnvollen Gründe für sein Handeln. Ob nun Trophäenjagd, ....
      Da ist so ziemlich Alles als "Grund" möglich.

      Gruß Play
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