Wölfe & Wildschweine - Thread (Fortsetzung)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Esti schrieb:

      Abschuss nur für “Problemwölfe“ oder zur Bestandsregulation.
      Obacht Sarkasmus:
      Wölfe die vor dem Wanderer Männchen machen, sich von Beeren und Kräutern ernähren dürfen leben und und die mutigen die auch mal ein Schaf auf der Weide abholen werden erschossen?

      Mal ernst. Diese Eingriffe laufen dann wieder nach Menschlichem ermessen ab und nicht nach den Gesetzen der Natur, die es ja eigentlich zu erhalten gilt. Von daher stimmt mein erster Satz schon ein wenig. Feiglinge haben bessere Chancen zu überleben und die mutigen werden ausgemerzt. So hat das die Natur aber nicht vorgesehen.
      Sehen wir der Wahrheit ins Auge. In bestimmten Regionen / Reservaten kann eine bestimmte Anzahl Wölfe mit Sicherheit relativ ungestört neben dem Menschen leben. Aber ein freies ausbreiten wird es in D niemals geben können.
    • JvB schrieb:

      Diese Eingriffe laufen dann wieder nach Menschlichem ermessen ab und nicht nach den Gesetzen der Natur, die es ja eigentlich zu erhalten gilt.
      Nach den Gesetzen der Natur läuft die Wolfgeschichte sowieso nicht ab.

      Oder umgekehrt argumentiert. Der Mensch ist Teil der Natur. Wenn der Mensch eine Tierart ausrottet, ist das auch Teil der Naturgesetze. Die Natur ist nicht nett.

      Der Mensch macht sich die Natur untertan. Allerdings muß ich zugeben, das er das meistens nicht besonders geschickt macht.
      Aber keine Sorge die Natur hat vorgesorgt. Als begrenzender Faktor wird sich der Mensch höchstwahrscheinlich selbst ausrotten.

      Gruß Udo
      Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V
    • Hallo,


      Oldcrow schrieb:

      Back Topic.
      Wie ich gelesen habe, war die Polizei vor Ort in Heide nicht in der Lage
      die Wildschweine mit der Dienstwaffe zu strecken.
      Es musste wohl erst ein Jäger geholt werden,
      der dann rechtswidrig im befriedeten Bereich schießen musste.
      Angeblich hätten die Dienstwaffen zu hohe Durchschlagskraft gehabt?
      Das Keilerchen hatte sich wohl schon unter einem Polizeiwagen verkrochen.
      Mit was hat man dann geschossen? Mit .22er auf 3 Meter?
      Bei Schalenwild auch nicht zulässig.


      Der Jäger durfte meiner Meinung das tun, was er im konkreten Fall gemacht hat. Er wurde von der Polizei gerufen und war somit deren Erfüllungsgehilfe. Er jagte ja nicht in einem befriedeten Bezirk.


      Es dürfte wohl Allen klar sein, dass eine Gefahrensituationbestand.


      Warum die Polizei einen Jäger rief, dürfte wohl ebenfalls klar sein. Sie ging davon aus, dass er größere Erfahrung mit Wildscheinen hatte als sie selbst.


      Weiterhin hat die Polizei die Bank evakuiert und damit den Kugelfang gesichert.


      Welches Kaliber, Projektil und Ladung Verwendung fand ist reine Spekulation. Der Jäger hat vermutlich versucht einen Mittelweg zu finden zwischen sicherer Schussabgabe und finalem Schuss. Das Ergebnis gab ihm recht. Ob die Energie ausreichte, möchte ich auch nicht spekulieren. Das Ziel war drei Meter entfernt und keine 100 Meter. Insofern brachte er genug Energie im Sauenkörper an, um diesen zu töten und nicht nur zu verletzen. Weiterhin dürfte Allen nicht entgangen sein, dass er zusätzlich noch eine Sauenfeder benutzte.

      Esti schrieb:

      Zudem nutzt die Polizei normalerweise spezielle Deformationsgeschosse die auf größtmögliche Energieabgabe im Körper ausgerichtet sind um das Umfeld nicht zu gefährden.
      Bist du sicher, dass das stimmt. Meiner Meinung nach stimmt es nicht.

      Meiner Meinung nach muss Polizei und BW Vollmantelprojektile laden. Das wäre auch die Erklärung, warum kein Polizist einen Fangschuss abgegeben hatte.


      Gruss

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Viper1497 ()

    • carfanatic schrieb:

      Das war doch kein "Schwarzkittel". Sah eher aus nach Kreuzung von Wild- und Hausschwein, womit der fehlende Fluchtinstinkt gegenüber Menschen schon wieder erklärt wäre.
      Durch Evolution wurden Wildschweine wieder Kleiner. Bedenkte 2 Weltkriege und davor etliche Französisch Deutsche Kämpfe und Inner Deutsche Kämpfe bis zurück zu Luther dürfte dafür gesorgt haben das Kleinere oinks länger leben.

      Oblatixx schrieb:

      Moderner Journalismus. Was sie nicht wissen, das basteln sie sich zusammen. Das sollten wir doch am besten wissen.
      Oder Lassen sich gleich alles diktieren.

      Löwenherzchen schrieb:

      Aber meistens steht der Profit vor der Moral
      Wenn ich mir die Grünen ansehe ist leider der Wunsch wichtiger als die folgen. Bestes Beispiel Windparks schöner Umweltschutz wenn der "Rote Milan" für saubere Strom geschreddert wird. Dann diese Räder orgeln im Infraschallbereich wo der Mensch dann Asperin einwirft zieht die Tierwelt halt in den Stadtpark.


      So back to topic.
      Die Wildsau wird geschoßen und Wölfe geschützt, bin ich der einzige der laut fragt hätte nicht ein Tierarzt den Jungkeiler per Morpheus entschärfen können?
      Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht!
      (Abraham Lincoln)
    • Hallo,

      Jhary schrieb:

      So back to topic.
      Die Wildsau wird geschoßen und Wölfe geschützt, bin ich der einzige der laut fragt hätte nicht ein Tierarzt den Jungkeiler per Morpheus entschärfen können?

      Welche ein Verbesserungsvorschlag für die Situation.

      Was hättest du damit besser gemacht oder erreichen wollen?

      Die Anwendung eines Blasrohres oder Narkosegewehres erfordert ebenfalls einen Sicherheitsbereich im Schussfeld.

      Weiterhin frage ich, was hättest du mit dem narkotisierten Keiler anschließend gemacht? Wohl raus in den Wald getragen und wieder freigelassen zu den Tausend Artgenossen?

      "Mit den besten Wünschen zur alsbaldigen Genesung."

      „Gute Idee.“


      Gruss

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Viper1497 ()

    • Viper1497 schrieb:

      Weiterhin frage ich, was hättest du mit dem narkotisierten Keiler anschließend gemacht? Wohl raus in den Wald getragen und wieder freigelassen zu den Tausend Artgenossen?
      Wir wisen das auch Tiere ihr wissen weiter geben. und was ist falsch an einem Keiler der seinen kollegen mitteilt" Mensch = mit Kopfschmerzen aufwachen" Also mehr oink oink die nicht mehr zur Bank gehen.
      Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht!
      (Abraham Lincoln)
    • Viper1497 schrieb:

      Hallo,



      Esti schrieb:

      Esti schrieb:

      Zudem nutzt die Polizei normalerweise spezielle Deformationsgeschosse die auf größtmögliche Energieabgabe im Körper ausgerichtet sind um das Umfeld nicht zu gefährden.
      Bist du sicher, dass das stimmt. Meiner Meinung nach stimmt es nicht.
      Meiner Meinung nach muss Polizei und BW Vollmantelprojektile laden. Das wäre auch die Erklärung, warum kein Polizist einen Fangschuss abgegeben hatte.


      Gruss
      Ja, ich bin sicher. Für Polizisten gilt mangels Kombattantenstatus die Haager Landkriegskonvention nicht.
      Google mal nach MEN PEP und Action 4 von Ruag Ammotec. Das sind zwei Sorten der Polizeimunition.
    • Auch wenn es nicht so aussieht bin ich dagegen sofort ein Leben zu nehmen.
      Ich muß bei Petrus eh schon genug rede und antwort stehen.



      Und aus Wildschwein würde ich eher einen Schmorbraten machen mit Pilzfüllung und Serviettenknödel.

      Bei einem Gulash muß Halb Schwein und Halb Rind gekocht werden.
      Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht!
      (Abraham Lincoln)
    • Viper1497 schrieb:

      Meiner Meinung nach muss Polizei und BW Vollmantelprojektile laden. Das wäre auch die Erklärung, warum kein Polizist einen Fangschuss abgegeben hatte.
      Die Polizei (zumindest von die von denen ich weiß) ist vor Jahren von Vollmantel auf andere Geschosse z.B. die RUAG Action 4 umgestiegen. Die Vorschriften (Haager Landkriegsordnung) des Militärs gelten nicht für die Polizei.
    • Einem Schwarzkittel einen Fangschuss im Kaliber 9mm Para anzutragen zeugt von Lebensüberdruss des Schützen.
      Die 9mm Para Patrone mit ca 500 Joule ist eindeutig zu schwach.
      Selbst ein Revolver im Kaliber .44 Mag ,der ca. 1000 Joule hat wäre mir zu schwach.
      Für den Fangschuss auf ein Stück Schwarzwild sollte schon eine 9,3mm Patrone aus einer Langwaffe zum Einsatz kommen.
    • ShenHao schrieb:

      Einem Schwarzkittel einen Fangschuss im Kaliber 9mm Para anzutragen zeugt von Lebensüberdruss des Schützen.
      Die 9mm Para Patrone mit ca 500 Joule ist eindeutig zu schwach.
      Selbst ein Revolver im Kaliber .44 Mag ,der ca. 1000 Joule hat wäre mir zu schwach.
      9mm Para 500J dringen wie weit durch Knochen und Gewebe?
      Wohin schiesst man am besten in so einer Situation aus nächster Nähe?
      Ich hab keine Ahnung, ich würde in den Kopf schiessen.

      Gruß Udo
      Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V
    • Hallo zu 9 mm Luger,

      Udo1865 schrieb:

      ShenHao schrieb:

      Einem Schwarzkittel einen Fangschuss im Kaliber 9mm Para anzutragen zeugt von Lebensüberdruss des Schützen.
      Die 9mm Para Patrone mit ca 500 Joule ist eindeutig zu schwach.
      Selbst ein Revolver im Kaliber .44 Mag ,der ca. 1000 Joule hat wäre mir zu schwach.
      9mm Para 500J dringen wie weit durch Knochen und Gewebe?Wohin schiesst man am besten in so einer Situation aus nächster Nähe?
      Ich hab keine Ahnung, ich würde in den Kopf schiessen.

      Gruß Udo

      es kommt immer auf die Ladung, Projektil und den Auftreffwinkel an. (Fangschussentfernung vorausgesetzt)


      Wenn der Winkel ungünstig ist gehen die Projektile nicht einmal durch die Rippenknochen.


      Einem Keiler von vorne mit 9 mm Luger in die Stirnplatte zu schießen würde diesem wohl Kopfschmerzen bereiten.


      Kammerschuss wäre m.E effektiver.


      Gruss

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Viper1497 ()

    • ShenHao schrieb:

      ... Fangschuss ...
      Unter Fangschuß versteht der Jäger im Allgemeinen das Erlösen eines verwundeten Stückes.
      Das Wichtigste bei einer solchen Aktion sind nicht die Joule, sondern das Treffen der richtigen Stelle.
      Das wiederum bedingt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und persöhnlichen Mut.

      Wem beim Anblick einer Sau schon die Hand zittert, dem rate ich zum Leo II ... :whistling:

      Gruß Wolf
    • Hallo,


      EL LOBO schrieb:

      ShenHao schrieb:

      ... Fangschuss ...
      Unter Fangschuß versteht der Jäger im Allgemeinen das Erlösen eines verwundeten Stückes.Das Wichtigste bei einer solchen Aktion sind nicht die Joule, sondern das Treffen der richtigen Stelle.
      Das wiederum bedingt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und persöhnlichen Mut.

      Wem beim Anblick einer Sau schon die Hand zittert, dem rate ich zum Leo II ... :whistling:

      Gruß Wolf


      Kaliber 120 mm ist stark übertrieben.


      Kaliber 20 mm ist auch noch stark übertrieben.


      Irgendwie geht es auch um die Verwertung des Wildbrets. Wenn ich ein riesiges Ausschussloch erzeuge, dann bleibt auch wirklich nur noch Gulasch.


      Der Hund bekommt auch reichlich davon.


      Ein Fangschuss wird aus kurzer ca. 7 – 10 m Distanz abgegeben.Es kommt darauf an, dass man trifft. Das Zielen und Treffen sollte vorher reichlich geübt worden sein.


      Gruss

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Viper1497 ()

    • [URL=http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Schleswig-Holstein-Magazin,sendung694610.html] Laut Bericht[/URL] wurde der Keiler in dieser Sondersituation mit einem Kleinkalibergeschoss niedergebracht und vermutlich im Anschluss mit der Saufeder getötet.
      Das ist in diesem Fall eine sehr vernünftige Vorgehensweise, weil z.B. ein normales Jagdgeschoss für Schalenwild, wie z.B..308, auch durch angrenzende Wände gehen könnte und zur Gefährdung für die Umgebung würde.
      Jagdlich ist Kleinkaliber auf Schwarzwild absolut nicht zulässig und erlaubt, aber hier ging es nicht um Jagd sondern um Selbstschutz und Fremdschutz. In solchen Fällen erteilt die zuständige Polizeibehörde Sondergenehmigungen.
      Mein Kompliment an diesen Jäger, der den Behörden und Polizeibeamten äußerst elegant und unspektakulär die Arbeit abgenommen hat. Das war echt gekonnt.

      Ach übrigens, das ist schon sehr witzig, wie hier gerade über Kaliber geredet wird.

      Gruß
      Musashi