Wölfe & Wildschweine - Thread (Fortsetzung)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Oldcrow schrieb:

      Auch wenn es unpopulär ist, es wird eine tatsächliche Obergrenze geben.
      Da hat die Merkel was dagegen.

      Entweder wir im Käfig oder halt Wolf mit hilfe der Technik von uns weg halten.
      Ich könnte mir vorstellen per ü 25 joule LG RFID-Chip in Wolf und bei bereichen wo wir den Wolf nicht wollen gibts einen Stromstoß oder halt ne Sprengladung.
      Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht!
      (Abraham Lincoln)
    • Udo1865 schrieb:

      10 Vögel sitzen auf der Leitung. Wenn der Jäger einen abschiesst, wieviele sitzen dann noch da.......
      Kein einziger!
      Entweder hat der Schußknall alle hochgemacht,
      oder die Schotgarbe hat die Leitung zerlegt. ;)

      Back Topic.
      Wie ich gelesen habe, war die Polizei vor Ort in Heide nicht in der Lage
      die Wildschweine mit der Dienstwaffe zu strecken.
      Es musste wohl erst ein Jäger geholt werden,
      der dann rechtswidrig im befriedeten Bereich schießen musste.
      Angeblich hätten die Dienstwaffen zu hohe Durchschlagskraft gehabt?
      Das Keilerchen hatte sich wohl schon unter einem Polizeiwagen verkrochen.
      Mit was hat man dann geschossen? Mit .22er auf 3 Meter?
      Bei Schalenwild auch nicht zulässig.

      gmx.net/magazine/leben/tiere/h…rletzen-menschen-32589558

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oldcrow ()

    • Oldcrow schrieb:

      Wie ich gelesen habe, war die Polizei vor Ort in Heide nicht in der Lage
      die Wildschweine mit der Dienstwaffe zu strecken.
      Es musste wohl erst ein Jäger geholt werden,
      der dann rechtswidrig im befriedeten Bereich schießen musste.
      Angeblich hätten die Dienstwaffen zu hohe Durchschlagskraft gehabt?
      Das Keilerchen hatte sich wohl schon unter einem Polizeiwagen verkrochen.
      Mit was hat man dann geschossen? Mit .22er auf 3 Meter?
      Bei Schalenwild auch nicht zulässig.

      hier ist nochmal der "Brisant" - Bericht von gestern dazu, incl. Aufnahmen der Ü-Kamera im Optikerladen, bei der Waffe heißt es da "kleines Gewehr", sagt der Bürgermeister, wg. "Gefahr von Querschlägern" ...

      ardmediathek.de/tv/BRISANT/W%C…73662&documentId=47091378
      .
    • Der schönste Satz in dem Bericht: Die Gegend sei nicht gerade dafür bekannt, dass dort Schwarzwild sein Unwesen treibt. "Ich hätte niemals gedacht, dass wir einmal eine solche Gefahrenlage haben würden"

      Nicht dass wir den nun öfters hören dürfen.
      Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der wo man zu alt ist.
      [Charles-Louis Secondat)
    • Oldcrow schrieb:

      Es musste wohl erst ein Jäger geholt werden,
      der dann rechtswidrig im befriedeten Bereich schießen musste.
      Angeblich hätten die Dienstwaffen zu hohe Durchschlagskraft gehabt?
      Das Keilerchen hatte sich wohl schon unter einem Polizeiwagen verkrochen.
      Mit was hat man dann geschossen? Mit .22er auf 3 Meter?
      Bei Schalenwild auch nicht zulässig.
      Wenn ich mit Pefferspray das nur für den Einsatz gegen Tiere vorgesehen ist, einen menschlichen Angreifer abwehre, handle ich dann rechtswidrig?

      Nach m.M. war da Gefahr im Verzug und damit ist das Jagdrecht automatisch ausser Kraft gesetzt.
      EDIT: denn: GG §2 (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

      Natürlich wird der Jäger entsprechend vorsichtig mit seiner Waffe vorgehen, damit keine unnötige zusätzliche Gefährdung für Menschen besteht. Zum Kaliber: Ich könnte mir vorstellen (habe aber zugegebenermaßen wenig Ahnung von Feuerwaffen): Lieber 10x 250J die steckenbleiben als 1x 3500 J oder stärker das durchgeht. Zumindest von Prinzip.
      EDIT: Es gibt wahrscheinlich auch entsprechende Munition die sich so zerlegt/deformiert, das die ganze Energie im Körper abgegeben wird. Dazu könnten jetzt die Jäger hier etwas schreiben. Das fände ich interessant.
      In so einer Situation: Welche Waffe welche Munition haltet Ihr für geeignet, um niemanden zu gefährden und das Schwein sicher und möglichst schnell zu töten?

      Gruß Udo
      Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Udo1865 ()

    • Mal ganz ehrlich ist die Sache mit den zu starken Großkaliberwaffen der Polizei in meinen Augen Unfug.
      9mm Para hat ca. 500J.
      Jagdlich zulässige Munition für Schalenwild (ausser Reh) hat mindestens 2000J.
      Zudem nutzt die Polizei normalerweise spezielle Deformationsgeschosse die auf größtmögliche Energieabgabe im Körper ausgerichtet sind um das Umfeld nicht zu gefährden.
      Jagdmunitionsoll dagegen aus dem Wildkörper austreten, um im Fall einer Flucht des Wildes eine gut verfolgbare Schweißspur zu erhalten.
      Ich geh eher davon aus, das die Polizei sich die größere Erfahrung und geeignetere Ausrüstung des Jäger zunutze gemacht hat.
      Ggf. ist auch die Penetrationstiefe der Einsatzmun bei Sauen zu gering.
      9 Para wird meist als zu gering für KW-Fangschüsse auf mobile Sauen angesehen.
      Die meisten nutzen nicht unter .357 Magnum, eher noch mehr.
    • Ach und zur Rudelgröße von Wölfen:
      Die bestehen aus den Elterntieren und nicht geschlechtsreifen Jungtieren. Die erwachsenen Jungen werden vertriebe und suchen sich eigene Reviere und Partner. Grossrudel gibt es dort, wo die Beute sehr groß ist und es mehr Wölfe zum erlegen braucht. Hier in DE ist das nicht der Fall.
    • Nun, was ist schlimmer? Ein "Großrudel" oder fünf normale Rudel, die nicht wissen, wo sie ihren Lebensraum finden sollen, weil der einfach nicht mehr da ist?
      Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der wo man zu alt ist.
      [Charles-Louis Secondat)
    • Im Video war eine benutzte Saufeder zu sehen.
      Hat der Jäger diese nach dem Schuss um sicher zu gehen benutzt?



      Esti schrieb:

      Die bestehen aus den Elterntieren und nicht geschlechtsreifen Jungtieren.
      Perfekt, wenn die in Herden wildern braucht man ja nur einen abschiessen um den Lerneffekt zu erzeugen. Oder irre ich mich da sehr?


      Gruß Udo
      Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes.


      Field Target im 1. DFTC 2000 e.V
    • So blöd es klingt, an den Bahnhöfen stehen heute auch keine "Begrüßungswinker" mehr um Flüchtlinge willkommen zu heißen. Was anfangs noch als Große Bereicherung dargestellt wurde, ist jetzt der realen Ernüchterung gewichen.
      Selbiges wird auch dem Wolf blühen, wenn erst mal genug eingewandert sind und der Lebensraum eng wird. Unsere Wälder sind auch nicht mehr die selben wie vor 200 Jahren. Jäger halten die Beute der Wölfe kein um die Vegetation zu erhalten, der Wald wird intensiv bewirtschaftet (Brenn+Nutzholz) und die Freizeitgesellschaft (Wanderer / Mountainbiker) sind heute auch verstärkt in den Wälder zu finden. Und da sollen Rudel bildende Raubtiere mit riesigen Revieren einen ungestörten Platz finden?

      Ich habe eigentlich nix dagegen, aber meine Zweifel, das die heile Welt auch wirklich heil bleibt... :/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JvB ()

    • Udo1865 schrieb:

      Im Video war eine benutzte Saufeder zu sehen.
      Hat der Jäger diese nach dem Schuss um sicher zu gehen benutzt?

      Ich denke mal, die Sau war angeschossen, aber der Treffer war nicht unmittelbar tödlich. Wenn das Tier aber nicht mehr richtig mobil ist, ist die Saufeder die für alle gefahrloseste (okay, ausser für die Sau) Variante.

      Udo1865 schrieb:


      Perfekt, wenn die in Herden wildern braucht man ja nur einen abschiessen um den Lerneffekt zu erzeugen. Oder irre ich mich da sehr?



      Gruß Udo
      Der Lerneffekt tritt nur ein, wenn die Wölfe den Tod eines Rudelmitgliedes auch direkt mit dem Menschen verbinden. Dafür müssten sie aber erkennen, dass der Schuss vom Menschen kam.
      Aber du weisst ja nicht, ob ein Angriff auch stattfindet, wenn erkennbar Menschen bei einer Nutzviehherde sind.
      Dann halte ich aber den konsequenten Einsatz von Beanbags, Gummigeschossen etc. für effektiver, weil ein Tier mehr seine schlechten Erfahrungen weitergeben kann.
      Abschuss nur für “Problemwölfe“ oder zur Bestandsregulation.