Lohnt sich ein Luftgewehr im Kaliber .22?

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    • Ich mag 5,5mm, Diabolos sind in 5,5 kein Problem, da gibt es genug Auswahl, in 6,35mm wird es da schon deutlich weniger, vor allem weil man da nur die "Leichten" nehmen kann/sollte.
      Bei 200€ Budget sollte in 5,5mm auch etwas Auswahl vorhanden sein, selbst eine HW30s in 5,5mm ist da drin.
      Ansonsten fallen mir noch Stoeger x20 Suppressor, Browning M-Blade und einige Modelle von Tell.
      Von der Präzision tut sich aus meiner Erfahrung 4,5 und 5,5mm auch nichts, einzig die Flugbahn/Kurve ist eine andere, so muß man bei 5,5mm etwas mehr rechnen/schätzen, aber ballistisches Schießen hat auch seinen Reitz.
      Viel Spaß Gruß Ingo
    • Wenn man erstmal dazu übergegangen ist, jedem LG seine passende "Munition" zukommen zu lassen, ist die Aufnahme eines neuen Kalibers auch kein Problem mehr.
      Bei mir koexistieren diverse 4,5 mm mit 5 mm 5,5 mm und 6,35 mm. Ach, dazu noch die Stahl- und Blei-BB.
      Die "Munitions"kosten sind bei diesem Hobby noch der kleinste Ausgabenposten. Verglichen z.B. mit Fahrtkosten zu diversen Events.
      Bei der Anschaffung steht vor wirtschaftlichen Überlegungen meist noch ein "Haben-will". Schließlich ist da ja ein Hobby.
      Dreimal ist Bremer Recht
    • Ich hab die HW 35 in dem Kaliber in der 7,5er Version. Die hat fast den gleichen Bums wie meine 6,35er in der offenen Ausführung. Verwende allerdings nur bleifreie Dias, die lochen problemlos Suppendosen beidseitig und sitzen anschließend ca. 5mm tief im Holz - auf 10 Meter. Fürs Training zu Hause ist die HW 35 ein super Gewehr, kann ich nur empfehlen.
    • Mike_aus_Bremen schrieb:

      Bei mir koexistieren diverse 4,5 mm mit 5 mm 5,5 mm und 6,35 mm. Ach, dazu noch die Stahl- und Blei-BB.
      4,5 und 5,5 habe ich auch, die 5mm möchte ich eigentlich gar nicht haben, 6,35mm würde mich aber auch noch reizen, habe da für mein kleineres Budget leider noch nichts Adäquates gefunden, die Hatsan 135 Carnivore QE in 7.62 scheint es in 7,5J ja leider nicht zu geben, wäre zum ballistischen Schießen der Hammer, ist aber auch nicht ganz günstig.
    • immerhin wird hier von Freizeit Luftgewehren gesprochen.
      Das man da kein Präzissionswunder erwarten darf ist doch klar.

      Daher ist die gekrümmte Flugbahn vollkommen egal.
      Einmal richtig auf 25 meter eingeschossen und gut ist.
    • Hatte eine Diana 48 in .22 und habe sie wieder verkauft.

      GEFÜHLT (und auch tatsächlich) fliegen die dicklichen Bleibatzen vergleichsweise langsam durch die Luft, man kann sie im Fluge sogar gut sehen. Die Flugbahn ist deutlich gekrümmt, wie ich beim Schießen im Garten auf größere Distanz feststellen musste. Gut, das war mir alles klar, aber ich wollte auch so eine Exotin.

      Diese ballistischen Besonderheiten fand ich aber im Nachhinein nicht überzeugend, 4,5mm macht mir deutlich mehr Spaß. Mit dem 7,5 Joule "Großkaliber" hat man aus meiner Sicht gefühlt ein sehr lahmarschiges Gerät am Start und dieses Gefühl mochte ich einfach nicht. So ein LG ist in 7,5 Joule eher ein Bleiwerfer als eine Schusswaffe.

      Ist aber reine Geschmackssache und man achte bitte auf das Wort "gefühlt".

      Sorry, wenn ich aus der Reihe falle. :ngrins:

      Jens

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Flammpanzer ()

    • Recht hast Du! Den Spruch würde ich mir sogar auf den Rücken tätowieren lassen, so wahr ist er.

      Wie gesagt fand ich diese dicken Murmeln ja auch geil, aber beim Schießen überzeugt mich das nicht. Wer da Spaß dran hat und gerne etwas probiert - bitte gerne. Das Hobby ist bunt und vielfältig und ich hoffe doch sehr, dass es noch lange so bleibt. (:)

      Jens
    • Ich bin da absoluter .22er Fan. Machen einfach Spaß. Das sie gefühlt langsamer sind ist klar. Aber wenn man sich die Daten ansieht ist es nicht wirklich so weit auseinander (auf 30m nicht mal ne Zehntelsekunde Unterschied). So wahnsinnig schnell sind die 4,5er ja auch nicht, die sieht man genauso im Scope reflektieren. Abwechslung ist einfach immer gut.

      Den Preis der Murmeln find ich vernachlässigbar. Ist doch immer noch spott billig.


      P.S. und die meisten schießen nicht mal auf mehr als 25m, da relativieren sich die Unterschiede immer mehr. Klingelt aber ordentlich im Ziel :thumbup:
      Life is good

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von GeckoR ()

    • Kurz zum Vergleich zwischen kleineren und größeren Kalibern:

      Mit dem Bügelspanner in 6,35 mm kann man prima und mit viel Spaß Dosen schubsen. Erstaunlicherweise auch auf 30 m, was ich während des Harztreffens schon ein paarmal probieren durfte. Dem dicken Dia im Flug hinterherschauen bis zum Einschlag - cool!
      Der Bügelspanner in 5 mm ist dagegen die "Waffe" der Wahl bei Wettbewerben, die eine höhere Präzision erfordern, Stichwort: "Kipplaufgewehre" . Hier ist der Streukreis enger und, wie die Erfahrung zeigt, kann man Ziele mit den üblichen Killzones bis so 15 m gut "bekämpfen". Zumal, wenn man ein ZF benutzt.
      Beide Kaliber machen echt Spaß. Und ich möchte keins missen.

      Wenn ich allerdings nur ein einziges LG haben DÜRFTE, würde ich mich für 4,5 mm entscheiden. Zum Glück darf ich aber mehr haben.
      Dreimal ist Bremer Recht
    • @ Mike_aus_Bremen

      Seit einigen Wochen beschäftige ich mich mit dem Kaliber .20
      Für mich geht eine gewisse Faszination davon aus.
      Steyr und einige andere hochpreisige Firmen vertreiben Waffen im Kaliber .20
      Es scheint aber noch einige andere Nischen-Produkte zu geben, die man beachten sollte.
      Kannst du mir als Anfänger (5 Monate) etwas erstrebenswertes nennen ?
      Danke !

      MfG ShenHao (Horst)

      Als Waffe im Kaliber .22 verwende ich eine etwas aufgemotzte Crosman Benjamin Marauder Pistole mit <7,5 Joule, die großen Spaß vermittelt.
    • @ShenHao:

      Erstrebenswertes in 5 mm? Kann ich so nicht benennen.

      Bei mir ist das sozusagen andersherum. Ich mag alte Schätzen, z.B. die genannten Bügelspanner. Und einige dieser Antiquitäten haben 5 mm. Andere 5,5 oder auch 6,33 (genutzt werden kann 6,35) oder 6,2 (hatte ich persönlich bisher nicht). Auch 4,5 mm sind anzutreffen. 4 mm sehr selten, habe ich bisher nicht gehabt. Man kann auch sagen, dass mich untypische Kaliber nicht vom Kauf abhalten, wenn mir das LG als solches gefällt. Und da ich mit diesen Dingern dann auch gern schieße, müssen eben auch die entsprechenden Geschosse ran. Und dann muß eben damit geschossen werden.
      Dreimal ist Bremer Recht