Angepinnt Cowboy Action Shooting (Westernschießen) mit co2 oder Luftdruckwaffen

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      michi1982 schrieb:


      Denke aber hier spielen immer die Km mit ins Konzept rein.
      Kaum einer hat Lust öfter solche Touren zu machen..jetzt mal von mir auf andere geurteilt ^^
      Naja, was heißt öfter.......

      Wenn es darum geht, jedes Jahr einen oder zwei Wettbewerb/e an den Start gehen zu lassen, kann man schon mal überlegen das so aufzuziehen. Da lässt sich doch einiges über Fahrgemeinschaften regeln.
      Allerdings muss ich für meinen Teil sagen, darf der "Cowboy" Part beim "Action Shooting" nicht zu kurz kommen. Nur auf 'nen "normalen" Schießstand zu gehen um zu Plinken ist nicht so meine Vorstellung. Zum Üben okay, aber für so ein CAS sollte für mich auch die Umgebung passen.

      Grüße vom Major
      :cowboy: A cowboys work is never done! :knicker:
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      Es gibt sicherlich irgendwelche Gruppen, die sich treffen um im Cowboy-Outfit rum zu hopsen.
      CAS ist schon ne Shooting-Competition und das sollte definitiv im Vordergrund stehen. Ob man hier ne Holzhütte hinter sich hat ist eher zweitrangig.
      Das Outfit, welches nach Handbuch geregelt ist, macht schon den Cowboy, ebenso die Waffen.

      Wir haben auf unserem Vereinsgelände noch einen riesigen Bogenplatz, der von aussen nicht einsehbar ist.
      Auf dem könnte man es ein wenig Cowboymäßig einrichten, jedoch ist dies wohl zu viel Aufwand für ne Competition.

      Wenn man sowas wirklich mal größer aufziehen möchte, sollte schon der Wettkampf im Vordergrund stehen.
      Hierfür sind halt Regeln einzuhalten und es bedarf dann zugelassene Schützenstände.
      Da ist es halt leider nicht wie in der Prärie.

      Nur um Leuten ein Faschingswochenende zu bieten mit ein bissel ungeübter Knallerei auf irgendwas, dass groß genug ist um auch von jedem ungeübten getroffen werden zu können, würde ich diesen Aufwand nicht betreiben.

      Um sowas mit CO2 irgendwie zu etablieren und vielleicht doch einen Verband aufmerksam zu machen, braucht es Schützen die das nachweislich trainieren, Vereine die das unterstützen und Standkonforme Ziele bieten sowie ein paar ernst zu nehmende Wettkämpfe. Das ist mein Interesse, kein Hobbytreffen wie bei Eisenbahnbauern, die sich dann 3 Stunden mit Lokführermützchen zum Kaffee und Kuchen hinsetzen und anschließend ne halbe Stunde stolz ihre Lok im Kreis fahren lassen.
      Ohne ernsthafte Schützen, die an Competition interessiert sind, wird man das Thema nie etablieren können. Verbände wollen halt Wettkampf und keinen Kaffeekranz.

      Sorry wenn ich das so ausdrücke ^^ aber das ist auch ein Grund, warum ich nicht zu dem Tombstone-Treffen komme, da mir für besagten Kaffeekranz der Weg zu weit ist.
      Kenne noch ein paar die mitmachen würden, jene schießen es eigentlich scharf aber würden es auch im CO2 Sektor betreiben, wollen sich aber ernsthaft messen, daher habe ich sie gar nicht über das Tombstone-Treffen informiert.
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      Kann ich null nachvollziehen. Westernschießen als ernsthafte Schießsportdisziplin gibt es z.B. im BDS schon lange und wird mit erlaubnispflichtigen Waffen geschossen. Wem der Sinn nach Verbänden, Sporthandbüchern, Bedürfnissen und Funktionären steht, der kann das ja machen.

      Freie Waffen bieten doch gerade den Vorteil, dass das erste Ziel nicht unbedingt sein muss, das "größer aufzuziehen" und "Verbände aufmerksam zu machen". Und selbst wenn das für den einen oder anderen ein langfristiges Ziel ist, erreicht man das sicher nicht, indem man auf die ersten grünen Triebe erstmal drauftritt.
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      Nicht jeder hat die Möglichkeit, Western schießen als BDS-Disziplin auszuüben.
      Dafür braucht es erstmal die WBK, anschließend das Bedürfnis für jene Waffen, die wohl nur über den BDS gehen.
      Hier muss der Verein dem BDS angehören oder zumindest der Verein eine BDS-Gruppe haben, was ebenso nicht leicht ist.
      Darüber hinaus bedarf es dann noch einem geeigneten Stand. Denn nicht jeder Stand ist zugelassen um auf solche Ziel schießen zu können.
      Einen Stand dafür umzubauen, ist unheimlich kostenintensiv und wird kaum ein Verein stämmen können oder wollen.

      Dies alles für Interessenten zu erfüllen, wird oftmals schwer werden. Abhängig von lokalen Gegebenheiten vielleicht sogar fast unmöglich.

      Wenn man diese Disziplin jedoch im CO2 Sektor schießen könnte, zieht es womöglich gerade diese Menschen an, denen die Möglichkeit fürs scharfe Vorbild verwehrt bleibt. Western schießen ist kein zartes Pflänzchen, sondern hat gewaltige Äste. Man muss den Vereinen lediglich klar machen, dass man es ernst nehmen kann. Sobald da mal 4-5 Menschen in nem Verein stehen, die das ernsthaft betreiben wollen, unterstützen jene Vereine die ich hier so kenne, die Unternehmungen.

      Da muss man nicht zart für ran gehen.
      Es gibt sicher viele, die das gerne mit "sportlichem" Ehrgeiz betreiben würden, sich aber nicht trauen damit an nen Verein zu gehen, oder vielleicht von Vereinen belächelt abgewiesen wurden.

      Ich habe nichts gegen Euer geplantes Treffen. Ich habe lediglich geschrieben, dass es für ernsthaft interessierte CAS-Schützen uninteressant sein wird. Denn bei jenen liegt der Schwerpunkt auf Technik, Zeit und Treffen. Nicht darauf sich in geselliger Runde in Cowboy-Tracht zu verabreden. Das gesellige gehört dazu und wird am Ende vollzogen, ist aber nicht Schwerpunkt der Unternehmung.
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      Sollte keineswegs Abwertend gegenüber Eurem Vorhaben sein.
      Hat alles seine Daseinsberechtigung.
      Die einen mögen es lieber gemütlich in geselliger Runde mit bissel Freizeit-Plinken und die anderen wollen sich mit anderen Messen und Höchstleistungen raus holen sowie anschließend bissel fachsimpeln bei nem Bierchen an der Theke.

      Mein Ziel ist eher letzteres, Euer Ziel hier eher ersteres. So habe ich es zumindest bisher hier aufgefasst.
      Nur wollte ich ausdrücken, dass ersteres für einen Verein oder Verband eher nicht so relevant ist als die ernsten Wettkampf-Absichten der zweiten Version.

      Leider gibt es für die zweite Version kein wirkliches Angebot und ich könnte mir vorstellen, dass es sicher die einen oder anderen gibt, die gerne ein sportlicher Cowboy wären, nur eben kein Angebot dafür finden können und sich so ins heimische Kämmerlein verkriechen.
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      Zum Ziel kann ich nichts sagen, sondern nur der Veranstalter des Ganzen, da möchte ich nicht dazwischenfunken.

      Hier im Forum findet man natürlich viele, die aus dem Hintergrund Freizeitschießen und CO2 kommen, und entsprechende Reaktionen bekommt man im Forum. Dieses Bild muss nicht unbedingt mit dem übereinstimmen, was sich die Organisatoren vorgenommen haben.
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      michi1982 schrieb:


      Ich habe nichts gegen Euer geplantes Treffen. Ich habe lediglich geschrieben, dass es für ernsthaft interessierte CAS-Schützen uninteressant sein wird. Denn bei jenen liegt der Schwerpunkt auf Technik, Zeit und Treffen. Nicht darauf sich in geselliger Runde in Cowboy-Tracht zu verabreden. Das gesellige gehört dazu und wird am Ende vollzogen, ist aber nicht Schwerpunkt der Unternehmung.
      ich würde gerne mal wieder alles ins rechte Licht rücken...

      Also wenn du einen Wettkampf willst, dann wirst du ihn im Tombstone Village bekommen!
      Eins kannst du mir glauben, es wird kein Kaffeekränzchen. Dafür betreiben wir nicht den ganzen Aufwand.

      Wenn du dich messen willst, stehe ich dir gerne zur Verfügung, Cowboy!

      Wir werden unterschiedliche Charaktere sein. Dem Einen sind gute Zeiten wichtig, der Andere will einfach nur dabei sein und Spaß haben. Das ist aber auch ganz sicher beim echten CAS so.

      Tombstone Village ist ein Austragungsort für BDS Westernschießen ...nur mal so nebenbei.
      Wir werden auf echte CAS Ziele schießen.

      Mein persönliches Ziel ist es, die Veranstaltung so originell wie möglich zu gestalten, so wie beim echten CAS / Westernschießen nur halt mit CO2 Waffen. Sämtliche Regeln und Disziplinen (siehe Handbuch) stammen übrigens aus dem echten CAS.
      Lust auf ein Cowboy Action Shooting (Westernschießen) mit co2 oder Luftdruckwaffen ?

      Dein Umarex Colt SAA oder deine Walther Lever Action sind zu schade für die Vitrine! ;)
      Befrei sie! Hilf uns, ein sportliches Angebot für uns Hobby-Cowboys zu schaffen.
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      Sam, ich habe da jedoch nen etwas anderen Eindruck und auch bisher andere Antworten oder Kommentare gelesen.

      Einigen hier geht es eher ums dabei sein, gemütlich am Feuer sitzen, die "Stadt" genießen & Atmosphäre genießen, Treffen mit coolen Leuten im Cowboy Look, es wird sich gar nicht wirklich vorbereitet oder mal bissel trainiert und die Technik verbessert, geschweige denn sich mit dem Thema "Cowboy Action Shooting" irgendwie intensiver befasst. Freizeit-Cowboys ist auch gefallen. Also habe ich eher den Eindruck, dass die Schießleistung bzw. der Wettbewerb eher zweitrangig ist. Und das ist leider nichts für mich und Anhang.

      Ich habe fast jeden Tag die Waffen in den Händen, sei es Trockentraining oder wirklich mit BBs. Das ist halt der Ehrgeiz. Ich möchte meinem Verein damit auch zeigen, dass CO2 eben nicht nur für 50 jährige Freizeit-Aktivisten ist, die Sonntags mal das Pistölchen raus holen um bissel dran zu reiben, sondern man sie als echte Sportgeräte verwenden kann. Außerhalb des Präzisionsschießens.

      Durch eben solches Training mit CO2, wurde ich bei einem GK-Event-Schießen 1. von 18 Teilnehmern die alle jahrelang scharf schießen. Da ich gerade aufm Weg zur WBK bin, habe ich im GK noch nicht so viel Erfahrung und bisher vielleicht 30-40 Schuss mal machen können. Ansonsten sehr viel KK. Trotzdem alle anderen überlegen geschlagen.
      Das soll keine Klopfen auf die eigene Schulter sein, sondern ich habe damit erreicht, dass in meinem Verein CO2 und das was ich nebenher dort damit mache, ernst genommen wird. Da möchte ich hin.
      Es soweit etablieren, dass es eben nicht nur auf "Freizeit-Schützen" herabgestuft wird sondern es ernst genommen wird.

      Tombstone wäre ein toller Nebeneffekt und ne echt spannende Zulage zu dem ganzen, jedoch gehts uns in erster Linie um die Ziele, den Counter und die fantastischen SAA-Waffen des Westens
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