IWG American Demontage/Montage

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    • IWG American Demontage/Montage

      N’Abend zusammen,

      Bin gerade am Zerlegen meiner IWG American (Baujahr 98) und habe vorne im Lauf eine Schraube entdeckt. Sie ist in den Lauf eingeschraubt bis runter zur Laufsperre.
      Hat jemand eine Idee, wozu diese dient? Auf der Einzelteilezeichnung ist sie auch nicht aufgelistet.
      Hab mal zwei Bilder angehängt: Einmal die Schraube separat und einmal im Lauf (herausgedreht).

      Danke schon mal…
      Gruß,
      dayware
      Images
      • Lauf vorne.jpg

        486.32 kB, 862×820, viewed 6 times
      • Schraube Lauf.jpg

        164.45 kB, 596×528, viewed 4 times
      Life is what happens to you while you are busy making other plans... (John Lennon)
    • Könnte für mich eine Art Staudruckschraube sein.

      Sieht nicht wirklich Original aus.
      Browning GPDA 8, Geco 225 + 1910, Ekol Viper 2", Walther P 22 + P 88 + PK 380 + PPK + PP, HW 88 Super Airw., Erma EGP 55, Röhm Little Joe + RG 3 + RG 9 + RG 56 + RG 69 + RG 96, Mauser HSC 84 + HSC 90 + K 50, Perfecta FBI 8000, IWG American + Government Sportclub IPSC, ME 38 Magnum, Reck Miami 92 + Commander + PK 800 + G5 "light" chrom + Baby, ME Mini Para, SM 110 + 2000, Valtro 85, Zoraki R1 + 906 + 914 + 917 + 2918, Umarex Python, Berloque + diverse Luftdruck und Softairwaffen
    • Danke schön und >ahaaaaa<

      Staudruckschraube klingt plausibel. Um es richtig zu verstehen: Die Schraube verkleinert den Innendurchmesser des Laufs, wodurch beim Abfeuern einer Kartusche ein höherer Druck im Lauf entsteht. Und der Druck dient zum zurückkatapultieren des Schlittens?

      Ist das eigentlich überwiegend eine Frage der Kartuschenladung (also z. B. im Zusammenhang mit der PTB-Druckumstellung)? Womöglich auch einer etwas schwachen Verschlussfeder in Kombination damit?
      Könnte also auch ggf. mit einer strammeren Feder anstatt einer Schraube im Lauf gelöst werden?

      Weil du Kompensator und Schalldämpfer in diesem Zusammenhang erwähnst, vermute ich mal, dass diese Teile ebenfalls den Druck erhöhen?
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    • dayware wrote:

      Ist das eigentlich überwiegend eine Frage . . .
      Die einwandfreie Funktion ist ein komplexes Zusammenspiel
      von Federn, Masse, Weg, Laufsperre, Reibung und Ladung (habe bestimmt noch was vergessen).
      Einfach mal etwas ändern führt selten zum gewünschten Erfolg.
      Eine Staudruckschraube bei der IWG ist sinnfrei - der Lauf ist schon sehr verbaut, oder . . . 8)
    • Aber hallo! Ich bin fast erschrocken, als ich das erste Mal den Lauf gegen das Licht gehalten habe. Erst dachte ich, der wäre zu, bis dann doch nach vielen Drehungen winzige Lichtspalte durchschimmerten. Wundert mich fast, dass vorn überhaupt noch was rauskommt….
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      The post was edited 1 time, last by dayware ().

    • Weil wir gerade dabei sind:
      Ihr schein ja auch IWCs zu haben. Wisst ihr, aus welchem Material der Schlitten ist? Erst dachte ich Zinkdruckguss, habe dann aber doch mal eine Stelle Kaltbrüniert zum Ausprobieren. Und siehe da, es hält (Daumennagelkratztest). Aber es wird nicht wirklich schwarz sondern Dunkelgrau, was aber auch an meiner Vorgehensweise / Vorbehandlung liegen könnte. Ist dann vielleicht doch ein anderes Material, weil sich Zinkdruckguss angeblich ja nicht brünieren lässt.
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    • Buah, krass, sieht wirklich aus wie neu! Ich fasse es nicht…..
      Wie bekommst du das nur hin? Wie viele Stunden hast du da in etwa investiert? Holzteile auch selbst gefertigt? Kannst du mir nicht über den Äther ein paar von deinen „ich-krieg-das-hin-Wellen“ schicken?
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    • Nun, Dayware hat recht - bei `oberflächlicher Behandlung´ wird das Zink grau. Wenn man das Kleverzeugs aber mit etwas Geduld mehrmals und auch gerne etwas kräftiger drüberrubbelt, wird es im Allgemeinen angenehm schwarz. Danach leicht einölen. Der Griff ist von Nill - der war in einem der Grabbelkörbe, die es bei Frankonia mal gab. Da fehlte die Handballenauflage - das heißt, ich hatte links eine kleine Schlitzfräsung - die ich einfach unter einem ovalen Marienmedaillon verschwinden ließ.


      We have the Fossils - we win!
    • Eigentlich bin ich ja kein Revolver-Fan, aber die EGR77 sieht auch im Originalzustand schon gut für mich aus weil fett kompakt – da passt alles zusammen. Manche haben da so dünne Griffchen, die proportional irgendwie nicht mit dem Rest harmonieren. Da habe ich immer das Gefühl, die Wumme kippt mir nach vorn aus der Hand.
      Die EGR77 ist aber ja schon ein Sahnestück.

      Da komme ich mir ja mit meiner IWG jetzt richtig blöd vor….haha….
      Nun ja, habe 5 Brünierdurchläufe gemacht, immer mit Wärmezufuhr, leichtem Zwischenschliff, Brünierung und Ölung. Vielleicht sollte ich die Durchlaufzahl mal erhöhen und als Vorbereitung die Oberfläche feinpolieren. Gib dem Luder Puder - das Zinkteil wird mich nicht schaffen (hoffentlich)!!!
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    • Apropos Oberflächenbehandlung: Da die IWG teilvernickelt ist, wollte ich auch mal die Vernickelung etwas polieren. Hat diesbezüglich von euch schon mal jemand Erfahrungen gesammelt?
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    • Na ja, ich hatte schon mal mit der guten Elsterglanz etwas handpoliert, aber das ist ziemlich mühselig und zeigt nicht viel Wirkung. Ich versuche es mal mit der Schwabbelscheibe und viel Fingerspitzengefühl am Chassis unter den Griffschalen -da sieht man es wenigstens nicht, wenn ich es verbocke…. :S
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