Scharfschützengewehr

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  • Scharfschützengewehr
    Scharfschützengewehre sind Gewehre die gedacht sind Ziele aus großer Entfernung (bis zu 2500m) zu treffen. Bei reinen Scharfschützengewehren handelt es sich immer um Repetiergewehre mit sehr straker Optik. Sie werden vorzugsweise in Kalibern ab 7,62mm, ausgelegt. Scharfschützengewehre besitzen immer ein optisches Visier, Vergrößerungen bis 24fach sind heute üblich. Ein Notvisier über Kimme und Korn ist nicht immer vorhanden.

    Im polizeilichen Einsatz werden Scharfschützengewehre oft eingesetzt, um ein Gebiet abzusichern, ohne entdeckt zu werden, z. B. bei großen Veranstaltungen (Staatsbesuche ,Geiselnahmen etc.).

    Beispiele für ein SSG sind das Heckler & Koch PSG1, das Barett M82A1, das Steyr SSG 69, Varianten des Gewehres Remington 700,die AWM und das davon abgeleitete G22 der deutschen Bundeswehr. Sehr bekannt und in vielen Ländern verbreitet ist das russische Dragunow-Scharfschützengewehr.


    Geschichtliche Entwicklung
    Die ersten Scharfschützengewehre wurden zwischen 1890 und 1910 gebaut. Sie kamen erstmals im Ersten Weltkrieg zum Einsatz. Schon wenige Jahre nach dem Ende des Krieges wurden auch in anderen Auseinandersetzungen SSG´s genutzt. Spätestens im Zweiten Weltkrieg hatte jedes größere Land solche Gewehre im Einsatz da ihr Einsatz von großer Wichtigkeit war.

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