Zweihänder

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  • Zweihänder
    Zweihänder / Bihänder / Bidenhänder
    Besonders langes Schwert, mit bis zu 2,00 m langer Klinge.
    Die Blütezeit hat der Zweihänders im Spätmittelalter. Gegen die schweren Rüstungen sind die einfachen Schwerter oft macht- und kraftlos.
    Das hohe Gewicht der Waffe, gepaart mit Muskelkraft, erlaubt eine hohe Energie, die auch eine Ritterrüstung durchschlägt oder durchstößt.

    Bedingt durch die Größe und das Gewicht muss die Waffe mit zwei Händen geführt werden. Um die Waffe beim Marsch bequem tragen zu können, besitzen viele Zweihänder in Höhe des Schwerpunktes eine Fehlschärfe.

    Die schwere Blankwaffe eignet sich auch gegen die mit Lanzen und Piken
    bewaffneten Truppenteile oder auch um Breschen in die feindlichen Linien
    zu schlagen, um den Vormarsch der nachrückenden Reitertruppen möglich zu machen.
    Für speziell ausgebildete Landsknechte, die mit solchen "Doppelschwertern" in die Schlacht ziehen, winkt oft der doppelten Sold, weshalb sie auch als Doppelsöldner bezeichnet werden.


    Spezielle Varianten des Zweihänders sind das Flammberge und das
    schottische Claymore.

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