"Bilder/Videos durch´s Zielfernrohr"

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  • Hochwertige Fotos und Videos einfach und sicher durch ein Zielfernrohr erstellen. Alles Wichtige, damit es gut funktioniert.
    Wie fotografiert oder filmt man durch ein Zielfernrohr, ohne dass alles verwackelt, unscharf oder milchig aussieht?

    Oder wie es ein Forenmitglied so prägnant auf den Punkt gebracht hat: "Wie zu Hölle könnt ihr so gute Bilder durch das Zielfernrohr machen? Egal wie ich hin und her Zoome und den Abstand verändere bekomm ich nur Tunnelblick und unbrauchbare Bilder her ?"

    Hier sollen einfach und nachvollziehbar die grundlegenden Merkmale beschrieben werden, damit der Frust ausbleibt.



    Teil 1:

    Die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Fotografieren oder Filmen durch´s ZF ist immer eine sichere Montage der Systemteile. Nicht nur die Kamera, sondern auch das Zielfernrohr als solches sollte fest, rutschsicher und unverrückbar auf dem Gewehr befestigt sein. Hochwertiges Zubehör ist die Grundvoraussetzung.

    Zur Befestigung der Kamera hinter dem Fernrohrokular sollte ein Montagesystem gewählt werden, das individuell an jede Bauhöhe oder Größe eines Zielfernrohres angepasst werden kann. An dieser Stelle hat sich die

    Seben DKA-2 Montage bestens bewährt. Sie ist im Internet auf den gängigen Portalen problemlos erhältlich.





    Gut zu sehen sind die einzelnen Befestigungs- und Verstellteile. Besonders hervorzuheben ist die vertikale Verstellachse im Vordergrund. Mit dieser Mechanik kann man das gesamte vorher justierte Kamerasystem zur Seite wegschwenken, um mit dem Auge einen Blick zwischendurch durch das Okular zu werfen. Anschließend kann man die Kamera lagerichtig zurückführen, ohne bereits vorgenommene Einstellungen ändern zu müssen.



    Hierzu die Ansicht von der anderen Seite. Man kann sehen, dass ein großes Einstellspektrum für fas jeden Kameratyp möglich ist. Befestigt wird die Kamera hinten mit der Stativschraube auf der querliegenden Verschiebeschiene.

    Nun zur Montage der Kamera und den Einstellwerten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es von Vorteil ist, die Kamera am hintersten Ende des Verschiebebereiches zu fixieren. Genaueres dazu später!

    Obwohl der Zoom der Kamera auf dem Foto bereits ausgefahren ist, sollte die Montage jedoch ohne Zoom erfolgen. Es erleichtert die korrekte Justierung des Okulars erheblich. Ebenso sollte der kleinste Vergrößerungsfaktor am Zielfernrohr gewählt werden, damit möglichst viel Licht zur Kameralinse gelangt.

    Die Grundfunktion der Kamera sollte auf "Automatik" stehen.



    ...das untere Bild zeigt die Ausrichtung des Okulars vom ZF und vom Absehen zur Displaymitte hin. Hier ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Sollte es nicht auf Anhieb klappen und die Durchsicht durch das Okular des ZF nach unten wegkippen, dann wirkt eine leichte Verschiebung der vertikalen Verstellachse vom DKA-2 neben der Okularbefestigung wahre Wunder. Gegebenenfalls kann man die Feinjustierung am Schluss mit einem kleinen "Fuß" unter der Kameraschraube vornehmen. ( Siehe Foto zum Schluss ).



    ...zunächst ist das Absehen noch unscharf und ohne weitere Bedeutung. ( Weiteres hierzu im Teil 2 )

    Wichtiger sollte die korrekte horizontale und vertikale Ausrichtung sein. Nichts ist ärgerlicher als ein schiefes Absehen auf dem Video oder Foto. Das kann man immer wieder beobachten.

    Zum Schluss wird nun der Kamerazoom so weit heraufgefahren, bis das Zielfernrohrbild (fast) formatfüllend im Kameradisplay zu sehen ist.



    Dies ist die Grundeinstellung , auf denen alle weiteren Maßnahmen aufbauen.

    Das kleine Kamerafüßchen dient zur Entlastung der Befestigung am Zielfernrohr. Gleichzeitig ist es auch eine Einstellhilfe für die Kamerahöhe und erleichtert die Feinjustierung. ( Ein Weinkorken funktioniert auch ganz gut.) Da es ein wenig unter Spannung steht, kann man alles ruhig auf den Kopf stellen oder sicher transportieren ohne etwas befürchten zu müssen.

    Weiteres demnächst!
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