Dauerdelikt

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  • Bei einer Entführung liegt die typische Konstellation eines Dauerdeliktes vor. Während der Tatbestand bereits mit der Entführung begangen wird, ist die Tat erst mit der Beseitigung (des Dauerdelikts) vollendet.
    Als Dauerdelikt bezeichnet man Straftaten, bei denen der Täter einen Zustand, den er durch eine tatbestandsmäßige Handlung herbeigeführt hat, über einen gewissen Zeitraum aufrechterhält oder fortdauern lässt. Mit dem Herbeiführen des Zustandes ist die Straftat vollendet, aber erst mit dessen Beseitigung beendet.

    Rengier, StrafR AT, 5. Auflage München 2013, § 10 Rn. 20; Wessels/Beulke/Satzger, StrafR AT, 43. Auflage Heidelberg 2013, Rn. 32.

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