Kolben (1)

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  • Kolben
    Der Kolben verdichtet, angetrieben durch die Hauptfeder, bei einem Federdruckgewehr die Luft in der Kompressionshülse. Der Kolben ist in aller Regel ein Hohlrohr mit einem vorderen Verschlußstück. Im Inneren befindet sich die Kolbenstange, die vorne vom Verschlußstück ausgeht.
    Vorne am Kolben erkennt man die Kolbendichtung, die den Kolben gegen die Innenwand der Kompressionshülse abdichtet.



    Das Innenleben ein Weihrauch HW 97k



    Die Hauptfeder wird über die Kolbenstange in den Kolben eingeschoben.

    Am hinteren Ende besitzt die Kolbenstange eine Raste, in die der Abzugsmechanismus greift, um sie bei gespanntem Gewehr festzuhalten. Hier gibt es hersteller- und typabhängig unterschiedliche Lösungen. Das Foto zeigt die Raste in der Fangklinke des Abzugs bei einer Weihrauch HW 97k. Der ganze Zug der Hauptfeder wird nur an dieser Stelle aufgenommen!

    Hier eine schöne Demo zum Ablauf von Spannen und Schussabgabe.



    "Fliegt" der Kolben bei Schussabgabe nach vorne, erfährt das Federdruckgewehr einen Rückstoß (Aktion = Reaktion). Das Gewehr bewegt sich nach hinten. Die Größe des Rückstoßes ist abhängig von der Beschleunigung des Kolbens durch die Feder und von seiner Masse (Gewicht).
    Prallt der Kolben schließlich (hoffentlich gedämpft durch die komprimierte Luft in der Kompressionshüle!) an das vordere Ende der Kompressionshülse entsteht der Prellschlag. Das Gewehr bewegt sich nach vorne.

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