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timonline101

Präzisionsschütze

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1

Dienstag, 10. November 2009, 23:56

Wieviel Joule sind mit Co2 möglich?

Hi, habe die Suche geqält, aber nix gefunden. Sehe häufiger HPA Luftgewehre mit über 50 Joule, aber bei Co2 Waffen meist nur 16 Joule. Wieviel Joule sind theoretisch mit Co2 möglich.

P.S. Es ist eine einfache Interessenfrage und keine Frage nach irgendwelchen Tuningmöglichkeiten. Also nicht meckern. grins Danke uche

Noisiralog

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Mittwoch, 11. November 2009, 00:11

Es gibt zB. für die 1250 Dominator ein 28 Joule Exportventil, es wird auch gemunkelt das es ein 40 Joule Ventil gibt ;)

SonOfaGun

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3

Mittwoch, 11. November 2009, 00:14

Er fragt nach CO2 nicht Pressuft.

Noisiralog

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4

Mittwoch, 11. November 2009, 00:15

Stimmt, das hab ich nicht beachtet als ich "Exportventil" durch google gejagt habe :) Danke

timonline101

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5

Mittwoch, 11. November 2009, 00:15

Ja, die gibt es. Sie wird aber mit Druckluft betrieben und nicht mit Co2. 40 Joule sind mit den Kaliber 6,35mm möglich.

HWJunkie

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6

Mittwoch, 11. November 2009, 00:19

Im Grunde ist beliebige Energie möglich..
Die Frage ist nur, wie groß Tank und Kaliber dafür sein müssen.

Bei den Kapseln gibt es ein paar Hinderungsgründe:

Kleine Anstichöffnung; die Kapsel kann garnicht soviel Gas kurzfristig liefern.
Abhilfe: Expansionskammer, die geht aber zu Lasten des Gasmenge/Druckverhältnisses

Geringes Kapselvolumen: Ein Schuss pro Kapsel wäre den meisten Nutzern wohl zu wenig.

Cooldown:
Verdampfendes CO2 kühlt extrem ab und bremst dadurch seine Verdampfungsgeschwindigkeit.
Je mehr Gas aus kleinem Flüssigvolumen erzeugt werden muss, desto geringer ist die Effektivität.



Stefan

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7

Mittwoch, 11. November 2009, 01:18

Technisch müsste es eine Grenze geben. Neben den genannten Problemen hat CO2 dadurch das es sich Verflüssigt einen recht geringen Maximaldruck. Bei Raumtemperatur wird das Zeug nun mal bei ca. 42bar Flüssig, und selbst extrem hohe Temperaturen bingen CO2 lange nicht in den Bereich anderer Gase. Somit ist man im Arbeitsdruck sehr beschränkt.

Was einem bleibt ist das Volumen, das steht aber auch nicht endlos zur Verfügung. Flüssig kann sich dieser Vorrat nicht beliebig schnell in Gas verwandeln, neben dem Thermischen Problem steht da auch noch die Oberfläche im Weg. Und selbst ein sehr großer bereits Gasförmiger Vorrat würde sich bei schneller Entnahme großer Mengen soweit abkühlen dass das CO2 Kohlensäureschnee bilden würde.

Alles in allem dürfte die Grenze aber weit hinter dem Wirtschaftlich sinnvollem sein. Warum sollte man CO2 für hohe Energien verwenden wenn doch Luft oder Verbrennungsgase die Arbeit viel effizienter und billiger leisten können?

Markus2240

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8

Mittwoch, 11. November 2009, 10:54

Die Frage nach dem Warum ist schnell beantwortet: Weil man es kann.
Und genau deshalb haben es andere Leute auch schon ausprobiert

Mike Chilco baute ein Gewehr mit dem Namen CO2much um zu zeigen was machbar ist. Ergebnis: 202 Gram schweres Bleigeschoß im Kaliber 28 mm mit 120 m/s ergibt 1467 Joule; also etwa 1460 Joule mehr als in D mit "F" erlaubt.

Wer ab 18 Jahren in Deutschland ein bedürfnisfreies starkes CO2-Gewehr möchte sollte sich bei eGun nach einem Giffard-Gewehr umschauen. Die gibt es dort recht häufig (ca. 1 mal im Jahr) für recht wenig Geld (billiger als ein Auto). Die haben deutlich mehr als 7,5 Joule und sind frei, da es vor 130 Jahren noch kein "F" gab.

9

Mittwoch, 11. November 2009, 11:20

Die Frage ist doch ob es überhaupt sinn macht, mit Pressluft oder CO2 an solche Grenzen zu gehen?! Ich habe mal so ein Dominator (offene version) gehört, das Teil war lauter als ein .22 lr! Also wer tut sich dann noch diesem Umstand an?

LEP FAN

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10

Mittwoch, 11. November 2009, 11:20

Zitat

Original von Markus2240
... nach einem Giffard-Gewehr umschauen....., da es vor 130 Jahren noch kein "F" gab.


Wie haben die das den damals gemacht mit den Firmennamen ohne "F"? :))

11

Mittwoch, 11. November 2009, 12:27


timonline101

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12

Mittwoch, 11. November 2009, 14:38

Ja, die Monsterflinten kannte ich schon. Die sind ja der absolute Hammer. Gibt es sowas auch in kleineren Kalibern. Würde mich echt mal interessieren was mit einen 4,5 oder 5,5mm möglich ist.

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13

Mittwoch, 11. November 2009, 20:32

Nach kurzer überlegung ;-)

bei einem Kaliber von 4,5mm, einer Lauflänge von 0,5m (Einwirkstrecke) und einem CO2 Dampfdruck von 5,73MPa grob überschlagen unter vernachlässigung von Reibung etc. wäre theoretisch eine Mündungsenergie von maximal rund 182 Joule möglich.

SonOfaGun

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14

Mittwoch, 11. November 2009, 20:43

Brutal!
Das würde ja den Diasolo im Lauf zerfetzen.

Oder es würde ihn über die Züge drücken.

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15

Mittwoch, 11. November 2009, 20:52

Das ist das was theoretisch möglich wäre...

Massives Geschoss "ohne" Masse, glatter reibungsfreier Lauf, usw... ;-)

die tatsächlich maximal erreichbare Leistung dürfte deutlichst darunter liegen :))

timonline101

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16

Mittwoch, 11. November 2009, 21:02

Man(n) das nenne ich mal Power. Was ist denn so die größe Power (Joule) die Ihr jemals bei einen 4,5mm oder auch 5,5mm Co2 Gewehr gesehen habt. Egal ob eigenbau aus den USA, England usw. oder hier zu Lande. Stimmt es, dass bei ca. 25 Joule ende ist? Das wären ja ein massiver Unterschied zu HPA. Wußte zwar das mit Druckluft einiges möglich ist, aber nicht, dass man mit Co2 so wenig anfangen, sprich umsetzen kann. Da muss doch eigentlich mehr gehen oder auch schon umgesetzt wurden sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »timonline101« (11. November 2009, 21:03)


Lt. Columbo

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17

Mittwoch, 11. November 2009, 21:14

Zitat

Original von SonOfaGun
Das würde ja den Diasolo im Lauf zerfetzen.

Oder es würde ihn über die Züge drücken.

Nein, nicht bei nur knappen 60 bar Gasdruck. Da muß ein Diabolo in einem Federdruckgewehr kurzzeitig deutlich schlimmeres hinnehmen ;-)

Die praktische maximale Leistung dürfte tatsächlich deutlich geringer ausfallen wie die theoretische, da CO2 selbst bei größerem vorverdampften Volumen nicht so ohne weiteres seine Temperatur und damit den Druck hält wenn es sich im Augenblick des Schusses entspannen kann. Während sich das Gas entspannt wird es zu einem starken Temperaturrückgang kommen, wodurch dann gleichzeitig der Druck noch weiter fällt.

Ich würde gefühlt vermuten, daß die 16J der AM bei 60cm Lauflänge schon eher einen Kompromiß in Richtung Leistung darstellen, der CO2 Verbrauch also schon beinahe unangemessen hoch ist. Die AM verbraucht pro Schuß in der 7,5J Variante glaube ich schon doppelt so viel Gas wie eine Kurzwaffe des gleichen Herstellers, welche mit einer Kartusche ca 60 verwertbare Schuß produziert. Bei 16J vermute ich einen nochmals doppelt so hohen Verbauch wie bei 7,5J, also insgesamt vier mal so viel wie bei einer Kurzwaffe.

Zumindest meine ich mal von einem österreichischen User gelesen zu haben, daß die AM mit einer 88g Kapsel in der starken Ausführung nur auf etwa 110-120 verwertbare Schuß kommt.
Da nun die Leistung noch weiter in die Höhe zu treiben macht nur noch Sinn wenn man sonst schon alles hat, also auch eine hauseigene CO2 Nachfüllstation ;-)

timonline101

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18

Donnerstag, 12. November 2009, 00:57

Hi, ich habe aber schon mal ein Bericht in einenamerikanischen Forum gelesen, wo über eine getunte Airmagnum gesprochen wurde, die knappe 20Joule mit den H&N Baracudas in 0,451mm gehabt hatte. Das ganze wurde mit einen 16 Joule Ventil erreicht. Desweiteren wurde berichtet das nur unter absoluten Bediengungen ein 16 Joule Ventil auch echte 16 Joule oder die angebrissenen 240 VO bringt.


Kennt den keiner ein richtig starkes 4,5 oder 5,5 Co2 Gewehr? Mir sind bis jetzt nur knappe 25 Joule mit einer 4,5mm Flinte bekannt. Den Namen kenne ich leider nicht mehr. Ist schon verdammt lange her und ich finde den Thread nicht mehr.