Zitat
.... der Amoklauf eines 17-jährigen in Winnenden hat uns alle zutiefst erschüttert. Nach dem ersten Entsetzen ist es verständlich, dass das Volk nach einfachen Lösungen ruft. Sie als Politiker sind diesem Ruf gefolgt und haben ein totales (Schuß-)Waffenverbot für Privatpersonen gefordert.
Nun wurden bei sämtlichen Amokläufen i.d.R. moderne, großkalibrige und mehrschüssige Kurzwaffen verwendet.
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Bislang gab es im deutschen Waffenrecht die Unterscheidung in erwerbscheinpflichtige und erwerbscheinfreie ("ab 18") "Schuß-" Waffen.
Zu diesen erwerbscheinfreien Waffen zählen z. B. Pfeil und Bogen, Luftgewehre, Armbrüste, einschüssige historische Vorderlader (für die es ohne Sprengstoffschein keine Munition zu kaufen gibt), Blankwaffen (Schwerter, Bajonette etc.), Schreckschußwaffen.
Beziehen Sie daher Ihre Forderung ausschließlich auf die Kategorie der erwerbscheinpflichtigen Waffen oder schließen Sie die bislang "freien" Waffen hier mit ein? (Bitte, wo sehen Sie die "Grenze"?)
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Für Ihre Antwort vorab herzlichen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Zitat
...... vielen Dank für Ihre Anfrage! Meine Forderung sieht vor, die Aufbewahrung von Schusswaffen für Privatpersonen nur in den Vereinshäusern unter zu definierenden Sicherheitsstandards zu ermöglichen, die Lagerung im Haushalt also zu untersagen.
Meine Forderung umfasst alle Waffen, die in der Lage sind Menschen zu schädigen. Auch für Sammler ohne Bezug zu einem Schießsport ist der Besitz von funktionstüchtigen Schusswaffen zu verhindern.
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Aber die menschliche Logik besagt: Die Verfügbarkeit einer Schusswaffe ermöglicht ihren Einsatz. Keine Schusswaffe - kein Schuss.
Aus meiner Sicht gibt es keine vernünftige politische Begründung für die Beibehaltung der bisherigen Regelung.
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Mir geht es schlicht und einfach um die Tatsache, dass wir ohne viel Aufwand die Lagerung von Schusswaffen in Privaträumen verhindern können.
Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Gunkel
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »ich_bins« (19. März 2009, 18:35)
Zitat
PS: Und seid bitte so gut und vergesst dieses Jahr nicht, zur Wahl zu gehen.
) als Wirklich Stück für Stück die Fehler in der Gesellschaft , die die Grundlage solcher Taten sind , zu beseitigen. Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ich_bins« (19. März 2009, 18:49)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Agent Kohn« (19. März 2009, 19:05)
Das was man sieht kann man auch treffen
Zitat
Original von Agent Kohn
Hallo,
Tut mir leid, aber ich muss das jetzt mal los werden!
Ich kann doch meine Entscheidung welche Partei ich wähle nicht von ihrer Einstellung zum Waffenbesitz festmachen.
Auch ich bin gegen eine Waffengesetzverschärfung, aber es gibt bei weitem wichtigere Probleme in Deutschland.
Was Herr Gunkel aber von sich gibt ist eine Frechheit.
Gerade als ehemaliger Polizeipräsident sollte er sich mit der Materie ein bisschen besser auskennen und nicht Sachen von sich geben, die eher zu einem geBildeten Bürger passen....
Edith sagt, dass wir außerdem auf die Meinung von einem unwichtigen und mir bis dato unbekannten Abgeordneten nicht soviel geben sollten, zumal sich schon etliche wichtige Politiker gegen eine WaffG Verschärfung ausgesprochen haben.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ich_bins« (19. März 2009, 19:26)


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Agent Kohn« (19. März 2009, 19:39)
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Original von Der Profi
Okay wenn die das wirklich schaffen würden währe ich dann ziemlich auf die Statistiken des BKA gespannt![]()
Ein zuwachs von ca. 50 Millionen Illegalen Waffen ??
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Waffen zum Zeitpunkt x irgendwo abliefern?
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Original von ich_bins
PS: Und seid bitte so gut und vergesst dieses Jahr nicht, zur Wahl zu gehen.
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Original von cpt.bullshot
Genau, wie sollte das in der Praxis funktionieren? Müssen alle ihre vorhandenenWaffen zum Zeitpunkt x irgendwo abliefern?


