Zur Prüfung selber sei gesagt, das jeder Teil für sich zählt und jeden Teil einzeln bestehen muss eine Verrechnung mit der Theorieprüfung gibt´s nicht mehr.
Ich bin nur froh, dass es das Multiple Choise Verfahren gibt und nicht wie früher halbe Aufsätze schreiben muss *gg*
Die Prüfungsordnung zum Jagdschein ist nicht bundeseinheitlich. Da hat jedes Bundesland seine eigenen Regeln. Daher sind auch die Durchfallquoten stark verschieden.
In Nds war bis etwa 2004 noch der schriftliche Prüfungsteil wirklich schriftlich. Dann folgte die Umstellung auf Multiplechoise eine Antwort aus drei oder vier Möglichkeiten. Etwa 2007 wurde das in 1 bis 5 aus 5 geändert, weil es in diesem Teil keine Durchfaller gab. Fortan waren die gesamten Prüfungsfragen nicht mehr öffentlich. Erst später hat man dann den Fragenkatalog wieder veröffentlicht, allerdings im erheblich erweiterten Umfang, als zur Umstellung 2004.
Auch die Regeln welches Prüfungsfach von Anderen im Endergebnis ausgeglichen werden kann, ist genauso unterschiedlich, wie auch die Prüfungsfächer selbst. So haben wir noch Jagdhornsignale lernen müssen, die wohl in NRW nicht mehr abgefragt werden. Letztlich schreiben einige wenige Bundesländer einen Jagdkurs vor. In den meisten anderen Bundesländern kann man auch ohne vorherige Schulung einfach zur Prüfung. Wer meint selbsttätig lernen zu können und hat für das Praktische einen Jäger zur Hand, kann es wagen. Der Versuch kostet in Nds 180€. Im Alleingang ist das angesichts der Masse des Lernstoffes und ohne Zugriffsmöglichkeit auf ein Revier, Präperate, Jagdwaffen usw. nicht zu schaffen.
So unterschiedlich ist das.