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Precursor

unregistriert

21

Dienstag, 1. Mai 2012, 16:36

Zusammenfassend könnte man also sagen das man sehr wohl mit dem richtigen Know How und dem richtigen Equipment erkennen könnte ob sich da einer an der Netzwerkdose zu schaffen macht.
Ich gehe daher der Annahme nach das es klüger wäre nicht am Firmen PC rumzumurksen nur damit man heimlich Waffenfetischseiten gucken kann. :whistling:

jnievele

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22

Dienstag, 1. Mai 2012, 17:05

Ich meine bei meinen Switchen gesehen zu haben das die Link LED aufleuchtet wenn ich einen ausgeschalteten PC dort einstecke. Voraussetzung natürlich der PC hat eine Stromversorgung (Standbystrom für die Netzwerkkarte) und die WOL Funktion ist eingeschaltet.
Managebare Switche könne da durchaus Meldungen an SNMP Server senden wen da ein Link flöten geht.
Managebare Switche können noch mehr als das - sie können auch die MAC-Adresse der Netzwerkkarte (also die eindeutige ID der Karte auf Layer 2) prüfen und erst dann den Port freischalten wenn sie die MAC mit der Datenbank verglichen haben und feststeht das an EXAKT DIESEM Switchport diese MAC kommunizieren darf... so kann man z.B. verhindern das jemand seinen privaten Laptop mal eben ins Firmennetz hängt.

23

Mittwoch, 2. Mai 2012, 02:16

Zitat

Dein Rechner kennt auf OSI Layer 4 die IP Adresse von dem Rechner, zu dem er hin will.
Sollte er schon im 3. Layer kennen, oder?

Wusste aber nicht, dass die NICs bei ausgeschaltetem Rechner bis zum 2. Layer wirklich aktiv sind. Ich dachte eher, dass die relativ inaktiv sind und bestenfalls lauschen, ob irgendwas über die Leitung reinkommt und fertig.

Das ließe sich dann wohl nur mit einer Steckerleiste schlüssig erklären, warum der Rechner komplett vom Netz geht. Wobei das in einer Firma wohl ein Ding der Unmöglichkeit sein dürfte.

Floppyk

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24

Mittwoch, 2. Mai 2012, 08:39

Nun habe ich mal ne Frage:
Was bedeuten die einzelnen Layer? In Verbindung mit Switches wird oft angegeben - unterstützt Layer 2 bzw. 3.

MonteChristo

unregistriert

25

Mittwoch, 2. Mai 2012, 09:08

Layer 1 = Physikalische Verbindung, also die 1en und 0en auf Glasfaser, Kupfer, Funk,... Verbindungen

Layer 2 = Kommunikation auf Basis der MAC-Adresse (Hardwareadresse der Netzwerkkarte). Hier arbeiten die meisten Switche.

Layer 3 = Kommunikation auf Basis der IP-Adresse (Logische, hierarchische Adresse der Netzwerkkarte). Hier arbeiten nur die "Layer-3 Switche" und die Router. (PCs können noch höher)

Am besten lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Schichtenmodell

Floppyk

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26

Mittwoch, 2. Mai 2012, 09:14

Danke.
Was hat es für einen Vorteil, wenn ein (verwalteter) Switch Layer 3 untertützt?

27

Mittwoch, 2. Mai 2012, 14:32

Das Gerät ist dann schon eng mit dem Router verwandt und beherrscht auch so manche Routing Funktionalität, die du beim normalen Switch nicht hast.

jnievele

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28

Mittwoch, 2. Mai 2012, 21:14

Danke.
Was hat es für einen Vorteil, wenn ein (verwalteter) Switch Layer 3 untertützt?
Nur wenn Du vorhast ein recht kompliziertes Netz aufzubauen - mit Layer3-Switchen kann man z.B. zwischen verschiedenen LAN-Segmenten routen, insbesondere wenn man VLANs verwenden will.

Glaub mir, das willst Du nicht wirklich - ich setzte selbst auf einem zigtausend-m²-Werksgelände mit einem Dutzend Gebäuden keine VLANs ein, ist mir zu fummelig :-)

Floppyk

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29

Mittwoch, 2. Mai 2012, 21:22

Ne, natürlich nicht. Aber rein aus Interesse reizt mich ein verwalteter Switch. Ich gehe schon länger mit dem Gedanken schwanger, meinen HP 1410-24 durch den verwalteten 1810-24 zu ersetzen.
Brauchen tue ich das natürlich nicht wirklich, aber man spielt ja gern. Überhaupt habe ich Spaß am eigenen Netzwerk. Aber bitte nicht fragen was da alles drin steckt. 8)

jnievele

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30

Donnerstag, 3. Mai 2012, 19:33

Ein verwalteter Switch ist was ganz anderes als ein Layer3-Switch - in der Regel kannst Du bei einem verwalteten Switch per Weboberfläche (Oder Telnet) Ports ein/ausschalten, die Geschwindigkeit einstellen, manchmal auch die Bandbreite drosseln und Ports auf einen Überwachungsport spiegeln.

Floppyk

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31

Donnerstag, 3. Mai 2012, 21:50

Porttrunking interessiert mich, da mein NAS-Server das unterstützt. Somit könnte er 2 Gbit/s ins LAN schaufeln, theoretisch zumindest.

jnievele

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32

Freitag, 4. Mai 2012, 19:24

Sehr theoretisch :-)

In der Praxis nützt einem sowas nichts, die wenigsten NAS sind schnell genug um Daten auch nur annähernd so schnell von der Platte ins Netz zu schaufeln.

Floppyk

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33

Freitag, 4. Mai 2012, 19:42

Sehr theoretisch :-)

In der Praxis nützt einem sowas nichts, die wenigsten NAS sind schnell genug um Daten auch nur annähernd so schnell von der Platte ins Netz zu schaufeln.

Nicht ganz, denn ich habe mit normalen Switch und einem LAN tatsächlich einiges über 100 MB/s gemessen, was nahe am Maxiumum eines LAN Anschluss liegt. Allerdings nutzt das Portrunking nur, wenn mehrere PCs auf dem NAS zugreifen, denn jeder PC kann ja nur 1 Gbit/s. So nutzt ein PC mit 1 x 1 GBit/s die vom NAS bereitgestellten 2 x 1 GBit/s auch wieder nichts.
Aber natürlich privat nur Spielerei.

jnievele

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34

Freitag, 4. Mai 2012, 20:33

Sehr theoretisch :-)

In der Praxis nützt einem sowas nichts, die wenigsten NAS sind schnell genug um Daten auch nur annähernd so schnell von der Platte ins Netz zu schaufeln.

Nicht ganz, denn ich habe mit normalen Switch und einem LAN tatsächlich einiges über 100 MB/s gemessen, was nahe am Maxiumum eines LAN Anschluss liegt. Allerdings nutzt das Portrunking nur, wenn mehrere PCs auf dem NAS zugreifen, denn jeder PC kann ja nur 1 Gbit/s. So nutzt ein PC mit 1 x 1 GBit/s die vom NAS bereitgestellten 2 x 1 GBit/s auch wieder nichts.
Aber natürlich privat nur Spielerei.
Du vergisst dabei ein winziges Detail: Das NAS selbst. Das ist auch nur Consumer-Hardware, mit gewöhnlichen Festplatten, die ganz gewöhnlich über SATA angesteuert werden.

Ich krieg selbst mit schnellen SAS-Festplatten, RAID-Controller und teuren Server-Mainboards keinen GB-Port 100% ausgelastet, geschweige denn 2GB, dafür muß man schon optimierte Hardware im 5-stelligen Euro-Bereich verwenden. Mit dem was man als Privatmann so zuhause hat kriegst Du vielleicht 150-200MBit unter optimalen Umständen hin, bei einer teuren NAS und teuren Platten vielleicht auch etwas mehr.

Floppyk

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35

Freitag, 4. Mai 2012, 21:02

Habe QNAP 459 pro II mit 4 x Samsung 204 F4 UI, 2 TB. Keine Ahnung ob besonders gut oder schnell.
Die Platten waren die günstigsten, die von QNAP freigegeben sind.

jnievele

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36

Freitag, 4. Mai 2012, 21:49

Nett - ich hab eine Synology 212j, ich wollte nicht so viel ausgeben - bin aber sehr zufrieden :-)

http://www.tomshardware.de/n4200-ts459pr…e-240529-7.html spricht gerade mal lobend davon das die NAS mehr als 100Mbit/s schafft - und wie gesagt, selbst mit Profi-Hardware (HP Proliant) kriege ich eine GBit-Leitung nicht ausgelastet. Trotzdem beschwert sich kein Anwender - in der Praxis BRAUCHT niemand so große Datenraten, schon gar nicht für normale Office-Dateien oder Videostreaming im Heim-Bereich.

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Lan, Netzwerk, PC