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amos

Greenhorn

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1

Dienstag, 18. Oktober 2011, 21:59

Interessierter sucht gute Recurve Armbrust

Hallo. Ich will mir eine Armbrust zulegen und zwar ein Recurve Modell. Nach Internetrecherche sind mir zwei Modelle aufgefallen und zwar die

1) Panzer 5 von Barnett

2) XBR100 von Skorpion

Hat jemand Erfahrungen mit den beiden genannten gemacht? Kann mir jemand eine andere gute Armbrust in dem Recurve Preisbereich nennen? Klar sind compound Modelle besser, ich möchte erstmal eine Recurve kaufen und starten...

Bolidentyp

Greenhorn

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2

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 08:14

Klar sind compound Modelle besser, ich möchte erstmal eine Recurve kaufen und starten...
Das ist ein krasser Irrtum!
Um die Treffgenauigkeit einer ordentlichen Recurvearmbrust zu bekommen musst du mindestens den doppelten Preis für eine Compoundarmbrust investieren.
Warum vergleichst du eine Recurvearmbrust für 250,- € mit einer für 100,- € ??

Gruß
Michael

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3

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 17:20

Hallo. Leider sind beide Modelle nicht ihr Geld wert.

Eine kleine Geschichtsstunde: Barnett war der erste Hersteller der die Armbrust als Massenware angeboten hat. Deshalb kennt jeder die Marke und bringt Sie unbewusst mit Qualität in Verbindung.

Bei den einfachen Modellen hat sich seit den 80er jahren bei Barnett nichts großartig verändert. Bei den teuren compound Modellen wird seit ca. 2-3 jahren versucht einiges wieder wett zu machen. Mit mäßigen Erfolgt. Immer noch Massenware mit schlechter Verarbeitung und überteuert.

Seit ca. 3-4 jahren versuchen asiatische Hersteller Marktanteile zu ergattern. Da Sie selbst wenig Ahnung von der Technik haben, wurden einfache Modelle abgekupfert. Also die Barnett Panzer. Doch das Modell ist nicht mehr zeitgemäß. Und dann noch ne schlechte Kopie davon? Nein, dann lieber die barnett Panzer.

So langsam trauen sich die Asiaten auch aktuelle Modelle von z.b Tenpoint nachzuahmen. Aber mit ihrer vorsinnflutlichen Technik, Verarbeitung und Qualität. Bloss die Fimnger weg davon. Dann lieber ne XB1000.

Eine vernünfige Recurve bekommst du von Excalibur bei arrowinapple.de

gruß bolzenschuss

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Raziel

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Mittwoch, 19. Oktober 2011, 20:09

Da kann ich meinem Vorschreiber nur zustimmen.Wenn schon eine Recurvearmbrust,dann auch eine anständige.Also dann schon eine von Excalibur,Middelton oder ähnlich guter Qualität. ;^) Mir fällt aber im Moment keine ähnlich gute Qualität ein!
Obwohl,Tenpoint bot auch mal eine gute Recurve an.Horton wäre auch noch eine,wenn auch zu teure Alternative.

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amos (21.10.2011)

amos

Greenhorn

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5

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 07:15




Warum vergleichst du eine Recurvearmbrust für 250,- € mit einer für 100,- € ??

Ich habe gesehen das Skorpion ebenfalls wie Barnett teure Armbrüste baut und gehe auch hier von einer Mindestqualität aus. Da liege ich wohl falsch?

amos

Greenhorn

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6

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 07:20

Dann lieber ne XB1000.


Du meinst die Skorpion XBR100? Oder ist das ein Modell von einem anderen Hersteller?

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7

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 13:37

ich meine die Skorpion XBR100 . da kloppste nur 100€ in die Tonne.

gruß bolzenschuss

morfessa

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Donnerstag, 20. Oktober 2011, 17:02

also ich kann an der XBR100 nichts aussetzen (habe das gleiche Modell als Skorpion II für 149 Euro gekauft). Auf 50 - 60 mtr. schieße ich für mich ausreichend genau damit (Streukreis ca 20 cm - liegt aber hauptsächlich an meinem "Können" und kann noch besser werden). Ich habe zum direkten Vergleich die Excalibur Phönix herangezogen - die ist natürlich besser - Präzision - Stärke usw. ist aber auch natürlich um einiges teurer (insgesamt ca. 500 Euro AB, ZF Schiene, ZF, Pfeile usw.).

Ich denke mit der XBR100 für 100 Euro kann man fürs Erste nichts falsch machen... der Verschleiß der Mittelwicklung ist konstruktionsbedingt etwas hoch, läßt sich aber durch eine gute Sehne vom Sehnenmacher minimieren...

Gruß - Robert

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amos

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Donnerstag, 20. Oktober 2011, 21:54

also ich kann an der XBR100 nichts aussetzen (habe das gleiche Modell als Skorpion II für 149 Euro gekauft). Auf 50 - 60 mtr. schieße ich für mich ausreichend genau damit (Streukreis ca 20 cm - liegt aber hauptsächlich an meinem "Können" und kann noch besser werden). Ich habe zum direkten Vergleich die Excalibur Phönix herangezogen - die ist natürlich besser - Präzision - Stärke usw. ist aber auch natürlich um einiges teurer (insgesamt ca. 500 Euro AB, ZF Schiene, ZF, Pfeile usw.).

Ich denke mit der XBR100 für 100 Euro kann man fürs Erste nichts falsch machen... der Verschleiß der Mittelwicklung ist konstruktionsbedingt etwas hoch, läßt sich aber durch eine gute Sehne vom Sehnenmacher minimieren...

Gruß - Robert
Hallo. Was man bei der XBR100 auf Bildern nicht sehen kann ist das Material des Laufs. Ist das Metall oder Kunststoff? Die soll angeblich 175 ibs schaffen?

Danke an alle die sich hier die Zeit genommen haben und mir geschrieben haben. :^)

morfessa

Schütze

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Freitag, 21. Oktober 2011, 06:00

bei der Jaguar II ist der Lauf aus Aluminium, wird bei der XBR 100 genauso sein... das Auszugsgewicht beträgt definitiv weniger als 175 lbs, ich kann es zwar nicht messen aber im vergleich zur Phönix (die hat 175 lbs) läßt sich die Jaguar leichter spannen, die Pfeilflugbahn ist auch weniger gestreckt und die Eindringtiefe der Pfeile ist geringer als bei der Phönix...

Gruß Robert

amos

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Freitag, 21. Oktober 2011, 11:44

bei der Jaguar II ist der Lauf aus Aluminium, wird bei der XBR 100 genauso sein... das Auszugsgewicht beträgt definitiv weniger als 175 lbs, ich kann es zwar nicht messen aber im vergleich zur Phönix (die hat 175 lbs) läßt sich die Jaguar leichter spannen, die Pfeilflugbahn ist auch weniger gestreckt und die Eindringtiefe der Pfeile ist geringer als bei der Phönix...

Gruß Robert
Hallo Robert.

Ich werde mir dann zum Start die XRB 100 bestellen... Die Jaguar II ist in der Holzversion zwar sehr schön aber scheinbar nicht technisch besser, dann stecke ich die 50 Euro in Zubehör. Danke für den Tipp mit dem Sehnenmacher. Weiteres Problem sind für mich die Pfeile(die vier Startpfeile sind mir zu wenig)...Bei der Camo Version z.B. sind im Gegensatz zu der Schwarzen bei den Bolzen die Spitzen nicht dabei, was für mich als Anfänger bereits ein Problem darstellt (Gewindegröße, Gewicht...). Bei deiner Erfahrung mit der Jaguar kannst Du mir einen guten Fertigpfeil empfehlen der in Verbindung mit dem Modell was taugt(evtl. mit Link)?

Grüße

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morfessa

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Freitag, 21. Oktober 2011, 17:42

Hallo,

ich benutze die Easton XX 75 2219 16 Zoll Pfeile, z.B. hier: Team Realtree 16 ", leider kosten die mittlerweile 5,85 Euro pro Stück - waren bis vor Kurzem günstiger... Die Pfeile haben eine Flatnock (also flaches Ende), die Pfeile die bei der Jaguar dabei waren hatten eine Moonnock, also ein Ende mit Kerbe, für die Jaguar sind beide Endenformen geeignet da die Sehne mit Spannung auf der Führungsschiene aufliegt.
Die Auswahl in 16 Zoll Pfeilen ist leider bescheiden und teuer im Gegensatz zu 20 Zoll Pfeilen.

Gruß Robert

kreuzbogen

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Freitag, 21. Oktober 2011, 18:08

Die Auswahl in 16 Zoll Pfeilen ist leider bescheiden und teuer im Gegensatz zu 20 Zoll Pfeilen.


Diese für Armbrüste ausgewiesenen Schäfte werden von Easton werkseitig mit einer Länge von 20'' oder 22'' geliefert und müssen auf 16'' gekürzt werden, was zusätzliche Arbeitszeit bedeutet. --- Das kann man auch leicht selbst machen, also 20'' ohne Insert kaufen und selbst kürzen. Ideal ist eine Kappsäge, aber ein einfacher Rohrschneider geht auch mit minimaler Nacharbeit. Am besten selber bauen, wie schon öfter erwähnt.

Spricht natürlich alles dafür eine Armbrust zu wählen, bei der der Optimalpfeil einen 20''-Schaft hat, oder die mit 20''-Pfeilen problemlos zu schießen ist.


schönes WE

Andreas

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amos

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Freitag, 21. Oktober 2011, 20:13

Hallo,

ich benutze die Easton XX 75 2219 16 Zoll Pfeile, z.B. hier: Team Realtree 16 ", leider kosten die mittlerweile 5,85 Euro pro Stück - waren bis vor Kurzem günstiger... Die Pfeile haben eine Flatnock (also flaches Ende), die Pfeile die bei der Jaguar dabei waren hatten eine Moonnock, also ein Ende mit Kerbe, für die Jaguar sind beide Endenformen geeignet da die Sehne mit Spannung auf der Führungsschiene aufliegt.
Die Auswahl in 16 Zoll Pfeilen ist leider bescheiden und teuer im Gegensatz zu 20 Zoll Pfeilen.

Gruß Robert
Hallo.

Danke für den Link, werde da einige Pfeile bestellen. Die beigefügten originalen Pfeile von Skorpion (scheinbar 17") sind vermutlich nicht so gut, der Händler bietet die für 1,99 Euro pro Stück zusätzlich an? Ist eine Spannhilfe eigentlich sinnvoll oder kann die Armbrust auch gut per Hand gespannt werden?

Grüße Amos

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15

Freitag, 21. Oktober 2011, 20:14

also ich kann an der XBR100 nichts aussetzen (habe das gleiche Modell als Skorpion II für 149 Euro gekauft). Auf 50 - 60 mtr. schieße ich für mich ausreichend genau damit (Streukreis ca 20 cm - liegt aber hauptsächlich an meinem "Können" und kann noch besser werden). Ich habe zum direkten Vergleich die Excalibur Phönix herangezogen - die ist natürlich besser - Präzision - Stärke usw. ist aber auch natürlich um einiges teurer (insgesamt ca. 500 Euro AB, ZF Schiene, ZF, Pfeile usw.).

Ich denke mit der XBR100 für 100 Euro kann man fürs Erste nichts falsch machen... der Verschleiß der Mittelwicklung ist konstruktionsbedingt etwas hoch, läßt sich aber durch eine gute Sehne vom Sehnenmacher minimieren...

Gruß - Robert


Abend Robert,

ich kann mir ca. 20cm Streukreise auf 50-60m mit einer XBR100 ( oder Baugleiche ) nicht vorstellen. Ein Schützenkollege von mir sammelt leidenschaftlich jegliche Modelle dieser preiswerten Bauart ( auch als Jaguar bekannt ). Deshalb konnte ich selbst erfahrungen sammeln. Mit den mitgelieferten ( meist rot oder grün) Pfeilen hat man schon Müh die 15m Scheibe zu treffen. Streukreise sind da nicht zu erkennen. Dein Tipp nach guten Pfeilen kann ich voll unterstützen. das macht bestimmt einiges aus.

Bisher hat sich noch keiner getraut mit so einem Teil beim AIA Apfeltunier teilzunehmen. Warum wohl? Bei der WM 2011 in Schweden ist doch glatt jemand mit einer Barnett Panzer V gestartet. Ist gaaaaaaanz hinten in der Wertung geworden.

Ein großes Manko ist, das der ( Wurfarm- ) Bogen durchgehend ist. Der ragt dann in die Pfeilführungschiene rein. Bedeutet : bei jeden Abschuss knallt die untere Feder voll dagegen. Nach ein Paar Schuss ist das der Feder deutlich anzusehen. Sollte es eine XBR100 oder so werden : auf jeden Fall die untere Feder entsprechend kürzen.

Auch wird das Zuggewicht deutlich zu hoch angesetzt. Je nachdem es die 150lbs oder 175lbs Variante ist, liegt die zw. 90-120lbs. Der Verstellbereich der offenen Visierung reicht je nach Pfeiltyp/gewicht max. bis 30-40m. Es gibt auch Modelle mit einer eingebauten Höhenverstellung. Der fehlt jegliche Präzision/Wiederholgenauigkeit. Am besten sowas deaktivieren.

Am schlimmsten ist aber, es gibt unterschiedliche Abzüge bzw. Krallen die die Sehnen halten. Einige der ersten Jaguars hattten sogar ( man wíll es kaum glauben) keine richtige Kralle, sondern eine durchgehende Metalldruckguss " Lippe". Somit konnte der Pfeil garnicht an der Sehen anliegen. Die neueren haben den alten Barnettt bzw. Horton drop-latch-trigger.


Ich würde die XBR100 und Konsorten als preiswerte Gartenarmbrust mit etwas Verbesserungspotenzial bezeichnen. Damit sind akzeptable streukreise bis 35m drinne.

Die Sehne entspricht der Qualität der mitgelieferten Armbrust. Ohren und Mittelwicklung sollten mit einen guten fastflight Wickelgarn ( diamondback) ersetzt werden. Deshalb muss man sich nicht gleich vom Sehnenmacher eine komplett neue Sehne machen lassen. Mittelwicklungen zu erneuern gehört Wissen eines trainierten Armbrust/Bogenschützen.

gruß bolzenschuss

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amos (21.10.2011)

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Freitag, 21. Oktober 2011, 22:04

Hallo Bolzenschuss,

wie gesagt für mich ist die Jaguar ihr Geld
wert. Ich hab sie mir zuerst gekauft - war begeistert vom AB Schießen
und hab mir daraufhin die Excalibur Phönix gekauft...
Von der
Fertigungsqualität und auch von der Genaugigkeit der Jaguar war/bin ich
echt angenehm überrascht. Klar die Bauart, durchgehende Wurfarme und
dadurch stark auf der Pfeilschiene schleifende Sehne ist nicht optimal -
aber zum ersten Probieren und dann für das Geld... das ist o.k. finde
ich. Der Abzug ist bei meiner eine offene Klaue, der Pfeil liegt somit
direkt an der Sehne an, die Klaue ist gut gearbeitet, ohne scharfe
Kanten oder Grate. Du hast recht die kippbare Zielfernrohrschiene ist
nicht besonders präzise und wiederholgenau - beim schießen springt sie
an meiner AB eine Stufe zurück... das muß man halt beim erneuten Schuß
beachten.
Ich habe eine Flämisch Spleiss Sehne vom Sehnenmacher
drauf... die original Sehne ist mit zu grobem Faden im Öhrchenbereich
und im Mittelwicklungsbereich gewickelt - das Garn rutscht immer wieder
auseinander und die Sehne kann beschädigt werden wenn man nicht
rechtzeitig neu wickelt. Die Originalsehne kostet bei BogenSportWelt ca.
10 Euro, eine Flämisch Spleiss Sehne kostet beim Sehnenmacher ca. 15
Euro - das ist mir die bessere Qualität wert. Seitdem ich die Sehne
drauf habe hat sich der Verschleiß minimiert.
Beim Pfeilbeschleunigen
letztes Wochenende hatte ich meinen Schießsack zuerst in einer
Entfernung von 50 m aufgestellt und dann auf 60 m gesteigert - auf beide
Entfernungen habe ich ohne Probleme das Ziel (rund 20 cm um das
Klebebandkreuz auf dem Schießsack) im stehen getroffen... meine AB ist
bei Nullstellung der ZF Schiene auf 10 mtr. eingeschossen, ich habe die
Schiene auf Stufe 4 bzw. 5 gestellt das Ziel ins Fadenkreuz des ZF
genommen bzw. 1-2 Punkte unterhalb des Zentrums und geschossen...
Das
angegebene Zuggewicht von 175 lbs wird nicht erreicht - das hatte ich
ja geschrieben... es äußert sich auch in der relativ stark gekrümmten
Pfeilflugbahn der Jaguar aber dafür hat sie ja sogar eine neigbare ZF
Schiene (für die Phönix muß man zuerst mal eine ZF Schiene kaufen um ein
ZF zu montieren) und wenn man dann noch ein ZF mit einem MilDot Absehen
hat kann man die gekrümmte Flugbahn ganz gut kalkulieren... Die
Qualität der Pfeile trägt wesentlich zur Genaugigkeit bei - die
mitgelieferten Pfeile waren bei mir nach wenigen Schüssen leicht (fast
unmerklich) verbogen... ich hab mir auch jeweils 3st. Carbonpfeile
"Victory Archery" und "Laser Goldtip II" bei BogenSportWelt gekauft mit
diesen Pfeilen bin ich auch sehr zufrieden, sind aber im Vergleich zum
Easton XX75 2219 den höheren Preis nicht wert - finde ich.

Das
keiner mit einer Jaguar beim AIA Turnier aufkreuzt ist doch klar - wer
will sich schon höhnischen bemitleidenden Blicken aussetzen. Wenn einer
soweit beim AB Sport bleibt das er an Turnieren teilnimmt kauft er sich
automatisch eine bessere AB und diese nimmt er dann natürlich mit zum
Turnier weil er ja so gut wie möglich sein will... Ich würde natürlich
auch meine Phönix mit zum Turnier nehmen.
Der Typ mit der Barnett bei
der WM in Schweden war wahrscheinlich ein "Just for Fun" Teilnehmer der
eh keine großen Ambitionen hatte...

Wie gesagt für einen
Anfänger halte ich die XBR100 bzw. Jaguar II für geeignet - weshalb
sollte man einen Haufen Geld ausgeben wenn man nicht weiß ob das AB
schießen was für einen ist oder nicht?

schönes Wochenende zusammen und Grüße - Robert

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Raziel (21.10.2011), amos (21.10.2011), Eastwood (24.10.2011), AW93 (27.01.2012), Katzenmann (09.03.2013)

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Samstag, 22. Oktober 2011, 09:13

Also Robert, das ist alles schon recht merkwürdig was du hier schreibst.


Ich habe unter anderem auch diese beiden Armbrüste, die neue Jaguar 2011 und eine neue Excalibur Phönix 2011.
Ich habe sie beide ausgiebig geschossen.
Sie miteinander auch nur zu vergleichen ist ein Witz und zeugt von Unverständnis oder Ignoranz oder anderen Interessen (??).

Ich verstehe nicht was das soll.

Natürlich kann man mit der Jaguar auch schießen und auch irgendwie treffen.
Aber nicht nur das die Sehne durch die starke Reibung auf der Führungsschiene bedingt durch den tiefen Einlass des durchgehenden Bogens mächtig an Beschleunigung verliert,
Die Führungsschienen sind nicht exakt gearbeitet und haben in der Führung eine nicht gleichmäßige Rundung, womit auch die Führung des Pfeiles nicht exakt ist.
Weiterhin kippt die Führungsschiene, vermutlich fertigungsbedingt, genau in dem vorderen Bereich auf Höhe des Endpunkts der Sehne, an dem die exakte, auf den hunderstel Millimeter genaue Führung der Nocke des Pfeiles zum exakten Schießen notwendig ist leicht nach unten ab.
Damit ergeben sich ständig andere Flugbahnen, da die unabdingbare Gleichheit der Führung nicht gegeben ist.

Außerdem ist der Bogen durch die Einpunktbefestigung der Spannschraube nicht fest zu zentrieren.
Wenn du den Schaft festhältst kannst du den Bogen außen leicht um etliche Zentimeter hoch oder runter ziehen.

Wie du mit dem Teil auf 60 m (!) einen Streukreis von 20 cm (stehend !!) hinbekommen willst ist mir ein Rätsel.
Ich kann es mit der Jaguar nicht annähernd und nehme es dir auch nicht ab.


Gruß
Michael

devastator1973

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18

Samstag, 22. Oktober 2011, 09:35

Zitat

Weiterhin kippt die Führungsschiene, vermutlich fertigungsbedingt, genau in dem vorderen Bereich auf Höhe des Endpunkts der Sehne, an dem die exakte, auf den hunderstel Millimeter genaue Führung der Nocke des Pfeiles zum exakten Schießen notwendig ist leicht nach unten ab.

Das ist nicht so schlimm.Ist der Pfeil einmal in einer beschleunigten Bewegung dann braucht er keine Führung mehr,jedenfalls nicht bis zum Schluss.Aber das mit 20cm Streukreis auf 60m glaube ich auch nicht.Ich hatte mal eine Jaguar.Die hab ich wieder verkauft.Als Spassgerät bis 40m o.k.,aber nicht mehr.



Mfg Steven

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19

Samstag, 22. Oktober 2011, 12:30

Das ist nicht so schlimm.Ist der Pfeil einmal in einer beschleunigten Bewegung dann braucht er keine Führung mehr,jedenfalls nicht bis zum Schluss


Das stimmt so nicht.
Ich habe bei der Jaguar nach Erkennen des Fehlers eine profilierte Pfeilauflage aus Messung gefertigt und im vorderen, abfallenden Bereich eingebaut.
Eine nachvollziehbare geringere Streuung war der Effekt.

Aber immer noch meilenweit von der Streuung einer Phoenix entfernt.

Solange der Pfeil in irgendeinem Kontakt mit Sehne oder Führungsschiene ist wird dadurch die Flugbahn beeinflusst.
Erst wenn er vollkommen frei ist gelten alle anderen auftretenden Kräfte unabhängig von der Armbrust.

Gruß
Michael

devastator1973

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20

Samstag, 22. Oktober 2011, 12:44

Zitat

Das stimmt so nicht.
Ich habe bei der Jaguar nach Erkennen des Fehlers eine profilierte Pfeilauflage aus Messung gefertigt und im vorderen, abfallenden Bereich eingebaut.
Eine nachvollziehbare geringere Streuung war der Effekt.



Ja schon,aber da die Pfeilbahn vorne abfällt kommt der Pfeil dami ja nicht unbedingt in Berührung.Ein Kumpel von mir hat ne Great Lakes "Stinger".Da fällt die Preilbahn auch vornr etwas ab.Die schiesst aber genau.

Mfg Steven

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